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Genie oder Monster Von der Schwierigkeit, Künstler und Werk zu trennen | Ausgezeichnet von der Los Angeles Times mit dem Award für autobiografische Prosa

3

24,00 €

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Rezension

»Der sich langsam vorwärts tastende Essay entfaltet seine Klugheit in den vielfältigen Erkundungen von enttäuschter Liebe zur Kunst. Er fragt nach dem Geniebegriff und zeigt historisch, dass wir als Publikum gelernt haben, abweichendes und gewalttätiges Verhalten als freiheitliche Bedingung von künstlerischer Praxis anzusehen, wie es bei Picasso und Hemingway der Fall war.« ("SWR2 "Kultur aktuell"")
»Dederer geht keiner Empörungskultur auf den Leim, sondern schafft eine vielschichtige, kulturgeschichtlich und feministisch durchdrungene Analyse, die für ein Leseerlebnis sorgt, bei dem man sich unangenehm ertappt fühlt.« ("Buchkultur")
»Wir alle werden in den nächsten Jahren noch das ein oder andere Mal mit Geschichten über geliebte Künstler (…) konfrontiert werden, die uns verstören, enttäuschen und schockieren werden. Mit diesem ebenso klugen, wie mitreißenden Buch ist man dem nun ein wenig besser gewappnet.« ("Diffus")
»Auf einer der 300 Seiten fühlt man sich garantiert ertappt. Man erkennt sich in den brutal moralischen Kulturkonsument*innen wieder, die sich von allen Monstern lossagen.« ("Stern")
»Ein Glücksfall von einem lebensklugen Buch, das so witzig und gescheit ist, wie schon lange keins mehr, dessen Autorin so selbstironisch ans Werk geht, wie man es sich nur wünschen kann und das gleichermaßen Zuspruch und Widerruf hervorruft und einen über 300 Seiten lang einem Wechselbad der Gefühle aussetzt.« ("Wetzlar Neue Zeitung")
»Dederer seziert in diesem Buch ihren eigenen Kampf mit der Problematik problematischer Künstler und deren Kunstwerken. Einfache Antworten findet sie dabei nicht – weder für sich noch für uns als Lesende. Aber ihre klugen (und bei aller Schwere des Themas oft erstaunlich unterhaltsamen) Analysen nehmen die richtigen Fragen ins Visier« ("Diffus")
»Statt eines objektiven Blicks fordert Dederer einen menschlichen Blick auf die Kunst.« ("Bayern 2 „kulturWelt“")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.11.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/3,3 cm

Gewicht

418 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Originaltitel

Monsters. A Fan's Dilemma

Übersetzt von

Violeta Topalova

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07227-4

Rezension

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.11.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/3,3 cm

Gewicht

418 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Originaltitel

Monsters. A Fan's Dilemma

Übersetzt von

Violeta Topalova

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07227-4

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • A

    aus Hamburg

    5/5

    06.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtiges Werk

    Der Kritiker vor mir hat sich wohl noch nicht wirklich mit Sexismus auseinandergesetzt. Wer ein solches Buch lachend weglegt, war entweder noch nie von sexualisierter Gewalt betroffen oder hat keine Empathie. Mich hat dieses Buch sehr beschäftigt und ich finde die gestellte Frage, ob wir Täter von ihrer Kunst trennen sollten, extrem relevant.

  • Bewertung

    4/5

    31.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr interessant und spannend...

    Sehr interessant und spannend lässt dieser Essay einen mit der emotionalen Frage auseinander setzten: "Wann ist die Kunst nicht mehr vom Kunstschaffenden zu trennen?" und wie weit man selbst Verantwortung trägt. Es werden vielfältig Seiten beleuchtet.

  • Bewertung

    1/5

    31.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unfassbar schlecht

    Ich musste schon in den ersten vier Seiten immer wieder stutzen, wenn die Autorin Bestimmtes als verwirrend empfand und habe das Buch nach Seite 35 lachend weggelegt. Eine vergebliche Kritikerin die sich leider vor jedem fühlenden und denkenden Geschöpf blamiert. Schade

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