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Band 5

Die Mansarde Roman | Der bedeutsame Roman über die Fassaden des bürgerlichen Ehelebens - neu herausgegeben und kommentiert

2

21,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.11.2023

Herausgeber

Georg Hofer + weitere

Verlag

Claassen

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/3,2 cm

Gewicht

385 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-546-10081-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.11.2023

Herausgeber

Verlag

Claassen

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/3,2 cm

Gewicht

385 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-546-10081-6

Herstelleradresse

Claassen-Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: [email protected]

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Der leise Wahnsinn der Monotonie

Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 11.05.2026

Bewertungsnummer: 3135466

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Mansarde ist kein spektakuläres Buch. Es gibt keine große Action, keinen Nervenkitzel und eigentlich auch keine Handlung, die man jemandem schnell erzählen könnte, ohne dass es langweilig klingt. Und trotzdem fand ich diesen Roman unglaublich faszinierend. Es geht um eine Frau in einer bürgerlichen Ehe nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Mann arbeitet in seiner Kanzlei, die Kinder sind schon größer, und die Frau hält den Haushalt, die Familie und irgendwie auch das ganze Leben zusammen. Nach außen wirkt alles geordnet. Aber genau dieses Geordnete ist das Beklemmende. Der Roman spielt innerhalb einer Woche, von Sonntag bis Sonntag. Jeden Tag erhält die Ich-Erzählerin einen Umschlag mit alten Aufzeichnungen von sich selbst – Texte, die sie vor vielen Jahren in einer schwierigen Zeit geschrieben hat. Diese Verbindung von Gegenwart, Erinnerung und innerem Nachdenken fand ich sehr stark gemacht. Was mich besonders beeindruckt hat: Haushofer erzählt nicht einfach, was geschieht, sondern was ein Leben im Inneren anrichtet. Äußerlich passiert oft fast nichts. Sie geht durch ihren Alltag, denkt nach, beobachtet, erinnert sich, zieht sich in ihre Mansarde zurück. Aber aus diesen scheinbar kleinen und alltäglichen Dingen entsteht eine ungeheure innere Bewegung. Die Sprache ist ruhig, klar und trotzdem sehr genau. Haushofer braucht keine großen Effekte. Sie zeigt die Enge dieses Lebens nicht laut, sondern über Gedanken, Beobachtungen, Erinnerungen und unausgesprochene Spannungen. Gerade deshalb hat mich der Roman so gepackt. Für mich ist Die Mansarde ein stilles, kluges und beklemmendes Buch über Alltag, Ehe, Einsamkeit und das, was unter der Oberfläche weiterarbeitet. Kein Buch, das laut sein muss – aber eines, das literarisch sehr stark ist. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

Der leise Wahnsinn der Monotonie

Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 11.05.2026
Bewertungsnummer: 3135466
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Mansarde ist kein spektakuläres Buch. Es gibt keine große Action, keinen Nervenkitzel und eigentlich auch keine Handlung, die man jemandem schnell erzählen könnte, ohne dass es langweilig klingt. Und trotzdem fand ich diesen Roman unglaublich faszinierend. Es geht um eine Frau in einer bürgerlichen Ehe nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Mann arbeitet in seiner Kanzlei, die Kinder sind schon größer, und die Frau hält den Haushalt, die Familie und irgendwie auch das ganze Leben zusammen. Nach außen wirkt alles geordnet. Aber genau dieses Geordnete ist das Beklemmende. Der Roman spielt innerhalb einer Woche, von Sonntag bis Sonntag. Jeden Tag erhält die Ich-Erzählerin einen Umschlag mit alten Aufzeichnungen von sich selbst – Texte, die sie vor vielen Jahren in einer schwierigen Zeit geschrieben hat. Diese Verbindung von Gegenwart, Erinnerung und innerem Nachdenken fand ich sehr stark gemacht. Was mich besonders beeindruckt hat: Haushofer erzählt nicht einfach, was geschieht, sondern was ein Leben im Inneren anrichtet. Äußerlich passiert oft fast nichts. Sie geht durch ihren Alltag, denkt nach, beobachtet, erinnert sich, zieht sich in ihre Mansarde zurück. Aber aus diesen scheinbar kleinen und alltäglichen Dingen entsteht eine ungeheure innere Bewegung. Die Sprache ist ruhig, klar und trotzdem sehr genau. Haushofer braucht keine großen Effekte. Sie zeigt die Enge dieses Lebens nicht laut, sondern über Gedanken, Beobachtungen, Erinnerungen und unausgesprochene Spannungen. Gerade deshalb hat mich der Roman so gepackt. Für mich ist Die Mansarde ein stilles, kluges und beklemmendes Buch über Alltag, Ehe, Einsamkeit und das, was unter der Oberfläche weiterarbeitet. Kein Buch, das laut sein muss – aber eines, das literarisch sehr stark ist. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

Eindrücklich und interessant

J. Kaiser am 24.10.2023

Bewertungsnummer: 2050831

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch wird der Leser mit einer Hausfrau aus Österreich der Nachkriegsgeneration konfrontiert. Die Mansarde in ihrem Haus ist ihr Rückzugsort. Hierhin entflieht sie, wenn sie dem Alltag für einige Zeit entfliehen will. Hier kann sie ungestört Zeichnen. Da setzt sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinander. Das Lesen braucht etwas Geduld, da man auf die Details achten sollte. Geschildert wird der Alltag eine Ehe in der vieles fehlt. Vor allem an Nähe und Offenheit. Den Zustand jetzt hat sie sich nicht gewünscht und ihr Leben hat sie sich auch anders vorgestellt. Dies kommt beim Lesen sehr deutlich zum Ausdruck. Ich wollt diese Frau manchmal an den Schultern packen und schütteln. Nur damit sie erkennt was für Fähigkeiten sie hat. In der Handlung wird vieles Deutlich, was der Krieg hinterlassen hat. Traumata. Isolation, Einsamkeit, fehlende Kommunikation und Verdrängung sind nur einige Dinge, die man analysieren kann. Das Buch regt zum Nachdenken an.

Eindrücklich und interessant

J. Kaiser am 24.10.2023
Bewertungsnummer: 2050831
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch wird der Leser mit einer Hausfrau aus Österreich der Nachkriegsgeneration konfrontiert. Die Mansarde in ihrem Haus ist ihr Rückzugsort. Hierhin entflieht sie, wenn sie dem Alltag für einige Zeit entfliehen will. Hier kann sie ungestört Zeichnen. Da setzt sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinander. Das Lesen braucht etwas Geduld, da man auf die Details achten sollte. Geschildert wird der Alltag eine Ehe in der vieles fehlt. Vor allem an Nähe und Offenheit. Den Zustand jetzt hat sie sich nicht gewünscht und ihr Leben hat sie sich auch anders vorgestellt. Dies kommt beim Lesen sehr deutlich zum Ausdruck. Ich wollt diese Frau manchmal an den Schultern packen und schütteln. Nur damit sie erkennt was für Fähigkeiten sie hat. In der Handlung wird vieles Deutlich, was der Krieg hinterlassen hat. Traumata. Isolation, Einsamkeit, fehlende Kommunikation und Verdrängung sind nur einige Dinge, die man analysieren kann. Das Buch regt zum Nachdenken an.

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Die Mansarde

von Marlen Haushofer

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