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Die leise Last der Dinge Roman | "Ein kluges, empathisches, ein bisschen schräges und sehr menschenfreundliches Buch." Berliner Zeitung - Gewinner des Women's Prize for Fiction

8

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/4,5 cm

Gewicht

695 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Book of Form and Emptiness

Übersetzt von

Andrea Struve + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-176-8

Beschreibung

Rezension

Der Roman ist eine Studie psychischer Not und eine Liebeserklärung an eine vielstimmige Welt, einschließlich ihrer verstörenden Seiten. Er ist eine Kritik der Konsumgüterflut und eine buddhistische Lektion in Sachen Aufmerksamkeit und Respekt. Vor allem aber ist er ein kluges, empathisches, ein bisschen schräges und sehr menschenfreundliches Buch. ("Berliner Zeitung")
Eine einfühlsame Studie über Trauer, mentale Gesundheit und unsere Konsumwelt, bei der zu spüren ist: Geschichtenerzählerin Ozeki ist auch eine Zen-buddhistische Priesterin. ("emotion")
Niemand schreibt wie Ruth Ozeki—ein Triumph. ("Matt Haig")
Eine meisterhafte Meditation über unsere Konsumkultur. Die Leise last der Dinge beschäftigt sich mit den Außenseitern unserer Gesellschaft, denen, die Stimmen hören, keine Freunde haben, die in Süchte abdriften und sich selbst verletzen. Es beschäftigt sich auch mit den ultimativen Außenseitern, den Dingen, die wir erst produzieren, um sie dann wegzuschmeißen. Es ist tiefgründig und unterhaltsam zugleich, eine liebevolle Anklage an unser Verbraucherverhalten. Und es stellt uns die Frage: ‘Hast du je darüber nachgedacht, dass auch Bücher Gefühle haben?’ ("USA Today")
Diese Geschichte über Leid, Gefahr und Erlösung regt zum Nachdenken an über die gegenseitige Abhängigkeit aller Wesen, die Magie von Büchern, die katastrophalen ökologischen und spirituellen Folgen ungebremsten Konsums und vieles mehr […] Eine von Ozekis Gaben als Autorin liegt darin, Provokantes und Gesellschaftskritisches in eine fesselnde Geschichte einzubetten. Das Buch selbst hat einen wunderbaren Ton: erwachsen, ironisch und immer wieder die Bedeutung von Büchern als Quell tiefster Weisheit und höchster Ambition bekräftigend. ("The Washington Post")
Ozeki ist eine Autorin mit viel Fantasie und einem subversiven Sinn für Humor. Sie hat ein untrügliches Gespür für die Probleme junger Menschen in der heutigen Zeit […] Dieses Buch ist ein potentieller Klassiker für ein junges Publikum. Ozeki hat ein tiefes Verständnis für das menschliche Dasein und die Gabe, daraus Literatur zu machen. ("Los Angeles Times")
Es ist fast unmöglich, Ozekis trockenen Humor nicht zu mögen, ihren Witz, ihre Liebe zur Sprache, zum Jazz, zum Absurden, ihren vorsichtigen Optimismus und ihre liebevollen Parodien […] Sie geht sorgfältig mit Unterschieden um, statt sie als dysfunktional zu beschreiben. Aus den zerbrochenen Beziehungen ihrer Figuren macht sie etwas so Wunderschönes, dass ich das Gefühl hatte, nicht eine Autorin würde zu mir sprechen, sondern eine ganze Welt, eine, die noch nicht richtig existiert, sondern eine Parallelwelt zu der unseren ist: aus Ideen gebaut, und kontinuierlich in den Text hineinfließend. ("The Guardian")
Ein ambitionierter, genialer Roman, eine eindringliche Erforschung von Trauer und eine Reflexion unserer Beziehung zu den Dingen […] vereint intellektuelle Komplexität mit Zugänglichkeit und Warmherzigkeit […] Der reizvollste Aspekt von Ozekis Roman ist seine unverblümte Begeisterung für Worte, das Schreiben und das Lesen […] Durch Ozekis Verspieltheit und Verrücktheit, ihr Mitgefühl und ihre grenzenlose Neugier liest sich der Roman niemals steif oder prätentiös. Clever gemacht, aber nicht konstruiert, metafiktional, aber nicht rätselhaft, dunkel, aber nicht nihilistisch – Die leise Last der Dinge ist ein ausgezeichnetes Vergnügen. ("The Boston Globe")
Dies ist sowohl das lebendige Bild einer kleinen Familie, die einen unvorstellbaren Verlust erleidet, als auch eine kraftvolle Überlegung dazu, wie Bücher das Chaos der Welt eindämmen und ihm Sinn und Ordnung geben können. Annabelle und Benny Oh versuchen, sich in einem Meer von Dingen, Nachrichten, Substanzen, seelenloser Technik und psychischen Problemen über Wasser zu halten. Wie sie lernen, in diesem Meer zu atmen, zu leben und sogar zu schwimmen, erinnert an den Kampf, den wir alle täglich führen. Die leise Last der Dinge bestätigt Ozeki als einen der einfühlsamsten und originellsten Köpfe unserer Zeit. ("Dave Eggers")
Wieder einmal hat Ruth Ozeki ein Meisterwerk geschaffen. Ihr großzügiges Herz, ihre bemerkenswerte Vorstellungskraft und ihr glänzender Verstand erhellen jede Seite. ("Karen Joy Fowler")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/4,5 cm

Gewicht

695 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Book of Form and Emptiness

Übersetzt von

  • Andrea Struve
  • Petra Post

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-176-8

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

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  • bibliophiler1998

    aus Frankfurt

    5/5

    06.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnlicher Roman

    „Die leise Last der Dinge“ erzählt die Geschichte vom dreizehnjährigen Benny, der nach dem Tod seines Vaters Stimmen von Gegenständen hört, und seiner Mutter Annabelle, die nach dem Verlust ihres Mannes immer mehr Dinge in ihrem Haushalt hortet. Beiden droht das Leben zu entgleisen … Der erst kürzlich im @eisele_verlag erschienene Roman von Ruth Ozeki behandelt interessante Themen, die meine Neugierde auf den Roman weckten. Auch das traumhaft gestaltete Cover und der spannend verfasste Klappentext waren ein Grund dafür, dass ich in der Geschichte versinken wollte. Mir ist der Einstieg in den Roman unbeschwert und sofort gelungen. Schon im Prolog wurde mir bewusst, dass dieses Buch eine Besonderheit war, weil der Schreibstil mich schon zu Beginn der Geschichte begeisterte und fesselte. Auch im weiteren Verlauf schaffte es Ruth Ozeki mich mit ihren Worten völlig in den Bann zu ziehen. Die Charaktere wurden sorgfältig und gut ausgearbeitet und der Verlauf der Handlung wurde zufriedenstellend gewählt. Die verschiedenen Themen, die der Roman behandelt, wurden einfühlsam und nicht übertrieben dargestellt. Ein abwechslungsreicher Roman, der mich begeisterte und bei mir für unterhaltsame Lesestunden sorgte. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    4/5

    09.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein außergewöhnliches Buch

    Ich bin immer noch sehr begeistert von diesem Buch, allein die Idee, ein Buch diese Geschichte erzählen zu lassen ist unglaublich gut. Es war ein Wechselbad der Gefühle, das mich abwechselnd zum Lachen und zum Nachdenken gebracht hat. Ich habe ständig mit Annabelle gefühlt, wenn sie versucht etwas für ihren Sohn auf die Reihe zu bekommen und es meistens doch nicht schafft - es hat mir mehr als ein Mal das Herz gebrochen.

  • J. Kaiser

    4/5

    11.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsam beschriebenes heikles Thema

    Benny beginnt nach dem Unfalltod seines Vaters vor einem Jahr Stimmen zu hören. Die Stimmen stammen aus verschiedenen Gegenständen im Haus. Seine Mutter beginnt Dinge zu horten. Sei es auf dem Boden oder Regalen, bis es keinen Platz mehr hat. Beide sind nahe daran den Halt zu verlieren. Benny wird zum Aussenseiter der High-School, er bleibt der Schule fern. Er verbringt viel Zeit in der Stadtbücherei. Beide gehen in eine andere Richtung und entfernen sich voneinander. Bis sie ein Buch finden, welches sie vielleicht retten kann. In diesem Buch werden Themen verarbeiten die nicht leicht zu umschreiben und zu beschreiben sind. Trauer, Erwachsenwerden und das Verhältnis zu materiellen Dingen. Für mich ist dieses Buch mitreissend, herzerwärmend und einzigartig. Es ist ein Buch, welches mit liebenswerten Protagonisten auskommt. Diese haben einige Dinge zu bewältigen, bis sie sich finden. Ich fand die Geschichte einzigartig und kann das Buch nur empfehlen zu lesen.

  • Bewertung

    aus München

    3/5

    31.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    etwas langatmig

    "Die leise Last der Dinge" war eines der Bücher, bei denen meine Erwartungen einfach zu hoch waren. Und auch eines der Bücher, bei denen nach meinem Empfinden die Autorin irgendwie zu viel hineingepackt hat. Das beginnt beim Plot, der als Mutter-Sohn-Geschichte sehr eindringlich beginnt und sich dann in diversen Nebenschauplätzen verliert, die oft zusammenhanglos und überfrachtet von komplizierten Charakteren mit eigenen wirren Schicksalen sind. Darüber habe ich etwas das Interesse am Hauptdarsteller verloren und mich immer wieder gefragt, was die Autorin mir eigentlich sagen will und wohin die Reise führen soll. Mir war das Alles dann etwas zu zäh und langatmig erzählt.

  • Christian1977

    aus Leipzig

    3/5

    06.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die große Last eines überfrachteten Romans

    Der 13-jährige Benny Oh hat ein Problem. Seit dem Unfalltod seines Vaters Kenji hört der Junge Stimmen. Seine Turnschuhe, die Fensterscheibe, die sich über den Tod eines Vogels beklagt, das Quietscheentchen - wie bringt man diese Gegenstände bloß wieder zum Schweigen? Seine Mutter Annabelle ist ihm keine große Hilfe. Trotz ihrer großen Liebe für den Sohn ist sie heillos überfordert und in ihrer Trauer gelähmt, hortet Dinge und kann sich nicht mehr von ihnen trennen. Für den Jungen werden sie zu einer Kakophonie des Grauens. Und während sich das Haus langsam aber sicher zu einer Müllhalde wandelt, macht Benny in der städtischen Bibliothek eine aufregende Entdeckung, die sein Leben fortan in eine andere Bahn lenken wird... "Die leise Last der Dinge", der neue Roman von Ruth Ozeki, hat gerade den renommierten "Women's Prize for Fiction 2022" gewonnen und sich dabei gegen namhafte Konkurrentinnen wie Louise Erdrich oder Elif Shafak durchgesetzt. Im Eisele Verlag ist nun die deutsche Übersetzung von Andrea von Struve und Petra Post erschienen. Zu Beginn der Lektüre überraschte mich diese Auszeichnung überhaupt nicht. So originell und im positiven Sinne einlullend startet das Buch. Formal zeichnet es sich zunächst durch zwei Erzählstimmen aus, die sich nicht nur im Tonfall, sondern auch in der gewählten Schriftart deutlich voneinander unterscheiden. Der erste Erzähler ist "das Buch", das jedoch immer wieder von Protagonist Benny selbst unterbrochen und korrigiert wird. Einfühlsam und gleichzeitig komisch lässt Ozeki ihre beiden Erzähler sich die Bälle zuspielen. Später lesen wir mit dem Zen-Ratgeber "Tidy Magic" ein Buch im Buch, wie es zuletzt beispielsweise Amy Waldman in ihrem Roman "Das ferne Feuer" meisterlich umsetzte. Einen so großen Raum nimmt "Tidy Magic" zwar nicht ein, doch die Idee ist durchaus charmant. Ohnehin bleibt die Form die große Stärke des Romans. Später wechselt das Buch in die Du-Perspektive und spricht Benny direkt an, es gibt Briefe zu lesen, Bennys eigene kleine Kurzgeschichten und immer wieder auch eine Meta-Ebene, auf der sich "das Buch" über verschiedene Themen auslässt, die sich mit Büchern befassen. Sei es der Wertverlust eines gedruckten Buches, der allseits bekannte Stapel ungelesener Bücher, der ganz geduldig auf seine Leser:innen wartet oder das schlechte Image von Ratgebern. Ozeki spielt gekonnt mit den Erwartungen der Leserschaft und überrascht in dieser Hinsicht immer wieder mit ihren kreativen Ideen. Jedoch kann "Die leise Last der Dinge" inhaltlich nicht mit seiner formalen Innovation mithalten. Dabei beginnt die Geschichte durchaus verheißungsvoll. Ozeki erzählt einfühlsam von einer dysfunktionalen Mutter-Sohn-Beziehung. Trotz der spürbaren Liebe zueinander sind Benny und Annabelle so mit sich und ihrer Trauer beschäftigt, dass der jeweils andere mit seinen schwerwiegenden Problemen eher eine Last denn eine Hilfe ist. Bennys Stimmen-Wirrwarr führt ihn schließlich in eine Klinik, während Annabelle ihr Messie-Chaos daheim allein nicht in den Griff bekommt und durch den Verlust des Hauses und ihres Jobs bedroht wird. Da kommt das kranke Kind schon mal zu kurz oder wird fast sträflich falsch behandelt. Denn Annabelle tut so, als sei Benny noch immer ein Kleinkind und merkt gar nicht, wie sehr sie ihren Sohn dadurch beschämt. Allein aus diesem Familienporträt hätte Ruth Ozeki einen ganz wunderbaren 350-seitigen Roman stricken können. Doch leider belässt sie es nicht dabei, sondern verheddert sich in zu vielen Nebenschauplätzen und damit fast 700 Seiten. Das Unheil nimmt für die Leser:innen seinen Lauf, als Benny mit dem obdachlosen "Flaschen-Mann" und einem Mädchen namens "Das Aleph" zwei Figuren kennenlernt, die besonders schräg und liebevoll wirken sollen. Anfangs gelingt das auch durchaus, doch mit zunehmender Dauer nehmen diese Nebenfiguren einfach zu viel Raum ein und entwickeln sich dadurch zu einem Ärgernis. Denn "Die leise Last der Dinge" entpuppt sich in dieser zweiten Hälfte als ein nicht besonders origineller Jugendroman, dessen Charaktere man gefühlt schon 50 Mal irgendwo getroffen hat und deren Abenteuer immer unwahrscheinlicher werden. In dieser Phase fühlte ich mich beispielsweise stark an Alina Bronskys "Nenn mich einfach Superheld" oder etwas weniger auch an Gavin Extences "Das unerhörte Leben des Alex Woods" erinnert, die zu ihrer jeweiligen Veröffentlichung sicherlich überraschen konnten, aus heutiger Sicht durch die Vielzahl an ähnlichen Werken aber überholt wirken. Und auch das Finale konnte mich leider nicht mehr überzeugen. Zu vorhersehbar und konstruiert wirkten auf mich die Verbindungen, zu einfach die präsentierten Lösungen. Ich bin mir dennoch sehr sicher, dass "Die leise Last der Dinge" eine durchaus große Anzahl an Leser:innen erreichen wird und für viele davon sogar zu einer Art Lieblingsbuch werden könnte. Die Mischung aus schrullligen Figuren, Weisheiten über Bücher und Bibliothekarinnen wird bei einer großen Zielgruppe den Nerv treffen. Das Buch selbst macht jedenfalls schon mal kräftig Werbung für sich: "Natürlich gibt es einzigartige Bücher - vielleicht haltet ihr gerade eines in der Hand", heißt es an einer etwas sich selbst beweihräuchernden Stelle. Auch für mich hätte es ein Lieblingsbuch werden können, wenn sich der Inhalt gleichermaßen gelungen wie die Form präsentiert und das Buch mindestens 200 Seiten kürzer gewesen wäre.

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