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Das mangelnde Licht Roman | Der jüngste Roman der großen georgisch-deutschen Erzählerin – wochenlang auf der Bestsellerliste und von Kritikern hoch gelobt

21

22,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7426

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

832

Maße (L/B/H)

20,4/13,6/5,4 cm

Gewicht

733 g

Farbe

Wollweiß / Seidengrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06670-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7426

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

832

Maße (L/B/H)

20,4/13,6/5,4 cm

Gewicht

733 g

Farbe

Wollweiß / Seidengrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06670-7

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    17.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Unbedingt lesen!

    Kurzkommentar: Was für eine grossartige Erzählerin! Nino Haratischwili erzählt einfühlsam und ohne jeglichen Kitsch eine tiefgründige Freundschaftsgeschichte. Sie zeichnet charakterstarke Protagonisten und lässt diese in einer Zeit voller tragischer Ereignisse auftreten. Absolute Lese-Empfehlung!

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    29.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Absolute Leseempfehlung!

    Klappentext: „Zwischen den feuchten Wänden und verwunschenen Holzbalkonen der Tbilisser Altstadt finden Ende der Achtzigerjahre vier Mädchen zusammen, auf den ersten Blick so unterschiedlich wie irgend denkbar und doch aufs Innigste miteinander verbunden. Die erste große Liebe, die nur im Verborgenen blühen darf, die aufbrandende Gewalt in den Straßen, die Stromausfälle, das ins Land gespülte Heroin und die Gespaltenheit einer jungen Demokratie im Bürgerkrieg – allem trotzt ihre Freundschaft, bis ein unverzeihlicher Verrat und ein tragischer Tod sie schließlich doch auseinandersprengen. Erst 2019 in Brüssel, anlässlich einer großen Retrospektive mit Fotografien ihrer toten Freundin, kommt es zu einer Begegnung, die vielleicht Vergebung möglich macht.“ Ich muss gestehen, ich hatte immer so meine Schwierigkeiten mit den Büchern von Nino Haratischwili aber dieses Mal scheint der Knoten geplatzt zu sein. Die Geschichte „Das mangelnde Licht“ war trotz seiner über 800 Seiten kurzweilig und ja, riss mich mit. Die politische Umstrukturierung Georgiens bringt viel, zu viel dunkles Licht an die Landesoberfläche. Banden tun sich auf, der Bürgerkrieg ist in einer Schnelligkeit zur Stelle, das man kaum Luft holen kann. Die vier Mädchen Nene, Keto, Dina und Irene nehmen uns an die Hand und berichten nicht nur von ihrem seelischen Leid sondern auch wie das Land, welches eigentlich mit der Demokratie neue Wege bestreiten könnte, zerbricht ehe es aufgebaut wurde. Allein zu lesen was hier mit diesem Land geschieht, war mehr als einnehmend! Alle vier Mädchen tragen ihren Seelenrucksack mit sich herum. Man sieht die Zeit damals und heute und beobachtet anders als die anderen und somit bleibt die Geschichte unheimlich vielseitig und auch anschaulich. Durch Haratischwilis wortreichen Schreibstil bin ich dieses Mal regelrecht durch die Seiten geflogen und ja, war tief in der Geschichte drin. Wir pendeln in der Geschichte ein wenig zwischen den Welten, erfahren das was wir erfahren müssen um uns an den passenden Stellen den richtigen Teil dazu zu denken. Kurzum: die Geschichte ist anspruchsvoll, weil sie den Leser wahrlich fordert. Haratischwili wirft uns zwar keine bloßen Brocken hin aber ihr Schreibstil, mir mittlerweile bekannt, ist so konzipiert, dass man mitdenken muss und nicht einfach nur stumpf lesen sollte. Durch die bildhaften und ja, bildgewaltigen Beschreibungen jeglicher Situationen sind wir Leser mittendrin und können uns in jede der Vier bestens hineinversetzen. Das Wiedersehen in Brüssel wird zur Zerreißprobe für alle und der Spannungsbogen ist gerade dann enorm! Was will uns Haratischwili denn mit ihrer Geschichte nun sagen? Freundschaften sind äußerst zerbrechlich, gerade wenn diese nicht auf Ehrlichkeit aufgebaut sind. Man begleitet die Damen und fiebert mit allem, wirklich allem mit und somit kann ich erstmal klar sagen, ja, dieser Roman von Nino Haratischwili hat mich komplett eingenommen und begeistert! Die Geschichte hat viele Parts zwischen den Zeilen zu bieten und erfordert Aufmerksamkeit. Großes Kino dieses Mal und genau dafür gibt es 5 Sterne!

  • Bewertung

    aus Riehen

    5/5

    23.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Aufarbeitung

    Dicht und packend geschrieben. Sehr differenzierter Rückblick auf eine menschlich und politisch schwierige Zeit. Auch wenn viel Tragisches beschrieben wird, ist viel Lebenswille und eine grosse Kraft spürbar.

  • Bewertung

    5/5

    22.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein weitere großartiges Buch rund um Georgien

    Nino Haratischwili ist eine Meisterin darin, Geschichte und persönliche Schicksale miteinander zu verweben – und Das mangelnde Licht ist dafür ein beeindruckendes Beispiel. Dieses Buch hat mich tief berührt und mir die Abgründe sowie die gesellschaftlichen Zustände in Georgien nach dem Zerfall der UdSSR auf eindringliche Weise nähergebracht. Haratischwili erzählt die Geschichte von vier Freundinnen, die in Tiflis aufwachsen und dabei mit den politischen und sozialen Umbrüchen der 1990er-Jahre konfrontiert werden. Mit großer erzählerischer Kraft schildert sie, wie Gewalt, Perspektivlosigkeit und zerplatzte Hoffnungen ihre Jugend prägen. Besonders beeindruckend ist, wie authentisch die Figuren gezeichnet sind – sie sind komplex, voller Widersprüche und dabei zutiefst menschlich. Der Roman entfaltet sich über verschiedene Zeitebenen und springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was der Geschichte eine besondere Dynamik verleiht. Dabei besticht Haratischwilis Sprache durch eine poetische Kraft, die das düstere Setting durchdringt und immer wieder Momente von Schönheit und Hoffnung aufblitzen lässt. Das mangelnde Licht ist ein intensives, klug komponiertes und bewegendes Werk, das einen noch lange nach der letzten Seite begleitet. Es ist ein Roman über Freundschaft, Verlust, Liebe und die Narben der Geschichte – und eine klare Leseempfehlung für alle, die sich von tiefgehender Literatur berühren lassen möchten.

  • Bewertung

    5/5

    07.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch über Patriarchale Strukturen und Umbruchzeiten in Georgien in den 90ern.

    Ich hab das achte Leben von der Autorin gelesen und habe es verschlungen. Bei dem Buch das mangelnde Licht hat mich die Perspektive der vier Frauen, die so ganz unterschiedlich sind, fasziniert. Auch die Auseinandersetzung mit den Geschlechterrollen in der georgischen Gesellschaft wird reflektiert und die schwierige Umbruchsphase in den 90ern mit all seinen Konsequenzen. Der Schreibstil der Autorin ist eigenwillige dadurch aber unverwechselbar und man hat das Gefühl als Leser*in in Tiflis zu stehen und selbst durch die Straßen zu gehen. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen weil ich die Perspektiven in dem Roman ganz neu und interessant empfinde. Mir gefällt es, dass in den letzten Jahren mehr Roman zum Zusammenbruch der Sowjetunion erscheinen (Lea Ypi, Frei) und sich mit dieser harten und schwierigen Zeit auseinandersetzen.

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