Produktbild: Lisa Fittko

Lisa Fittko Die erste Biographie über Lisa Fittko — Biographie einer Fluchthelferin

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.04.2024

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,4/14,5/3,4 cm

Gewicht

482 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01680-2

Beschreibung

Rezension

»Ohne Frage hätte Lisa Fittko eine eigene  Netflix -Serie über ihr Leben verdient.« ("SWR2")
»Zeigt sehr gut Fittkos bewegtes Leben.« ("Deutschlandfunk Kultur »Lesart«")
»Eine sehr reichhaltige Biografie über ein wechselvolles Leben, bei der Eva Weissweiler viel Neues zu berichten weiß.« ("Deutschlandfunk Andruck")
»Penibel recherchierte Biografie.« ("Falter")
»Ein gut geschriebener, gewichtiger Beitrag zur Geschichte des Exils.« ("der Freitag")
»Weissweiler ist ein eindringliches und gut recherchiertes Porträt dieser mutigen Frau gelungen.« ("Tagesspiegel")
»Das Verdienst des Buches ist es, dieser Frau ein Denkmal zu setzen.« ("Frauen in Kultur und Medien.de")
»Lesenswert.« ("Politik und Kultur")
»Flüssig-geschmeidige und packende Darstellung.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Ein schillerndes Leben, ein überzeugendes Buch.« ("Dresdner Morgenpost")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.04.2024

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,4/14,5/3,4 cm

Gewicht

482 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01680-2

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

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Eine gelungene Biografie

Gertie G. aus Wien am 21.04.2024

Bewertungsnummer: 2183884

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich bin Lisa Fittko (1909-2005) bereits in mehreren anderen Büchern wie jüngst „Marseille 1940“ begegnet. Meistens wird ihr Name im Zusammenhang mit dem Philosophen Walter Benjamin genannt, den sie im September 1940 als Fluchthelferin über die Pyrenäen geleitet hat. Er ist wohl der bekannteste ihrer Schützlinge. Doch wie kommt es, dass eine ebenfalls von den Nazis verfolgte Jüdin und Kommunistin zur Fluchthelferin von Dutzenden Menschen wird? Eva Weissweiler versucht uns die manchmal ein wenig widersprüchliche Persönlichkeit von Lisa Fittko näherzubringen. Nicht immer gelingt das, denn Fittkos Aufzeichnungen sind oft Jahre später verfasst, unterscheiden sich von jenen ihrer Weggefährten. Sind die Diskrepanzen und Lücken in Fittkos Erzählungen mit Absicht herbeigeführt? Oder einem Verdrängen der Erinnerungen an eine psychisch wie physisch sehr fordernde Zeit in ihrem Leben? Mit viel Glück und dank ihres eigenen großen Netzwerks gelingt es Lisa und ihrem Mann Hans letztlich die Flucht aus Frankreich. Den Faschismus überstehen die beiden auf Kuba, ausgebrannt von mehr als zehn Jahren im Widerstand, wie folgendes Zitat beweist: „Wir fahren auf eine Insel, die heißt Kuba. Vater und Mutter sind frei, aber sie können nicht mit. Ich aber sitze hier und nichts rührt sich in mir. Ich habe keine Angst, ich freue mich nicht, ich bin nicht einmal traurig. Ich fühle nichts, gar nichts.“ 1948 übersiedeln sie in die USA. Ihre frühere aktive Rolle als Kommunistin verschweigt sie bei der Einreise, da diese zu jener Zeit, ein Ablehnungsgrund sind. Wahrscheinlich müssen die Auslassungen in Lisa Fittkos eigenen Aufzeichnungen unter diesen Gesichtspunkten betrachtet werden. Wer als Andersdenkende und Jüdin unter dem NS-Regime gelebt hat und von ihm verfolgt worden ist, wird wohl eine gewisse Vorsicht bei den eigenen Äußerungen an den Tag legen. Bis ins hohe Alter setzt sich Lisa Fittko für ihren Traum von Frieden und Freiheit ein. Fazit: Lisa Fittko war bestimmt keine einfache Persönlichkeit, aber bestimmt eine couragierte. Eva Weissweiler zollt ihrem politischen Vermächtnis Respekt, wenn uns Lesern auch die Person Lisa ein wenig verschlossen bleibt. Gerne gebe ich dieser Biografie 5 Sterne.

Eine gelungene Biografie

Gertie G. aus Wien am 21.04.2024
Bewertungsnummer: 2183884
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich bin Lisa Fittko (1909-2005) bereits in mehreren anderen Büchern wie jüngst „Marseille 1940“ begegnet. Meistens wird ihr Name im Zusammenhang mit dem Philosophen Walter Benjamin genannt, den sie im September 1940 als Fluchthelferin über die Pyrenäen geleitet hat. Er ist wohl der bekannteste ihrer Schützlinge. Doch wie kommt es, dass eine ebenfalls von den Nazis verfolgte Jüdin und Kommunistin zur Fluchthelferin von Dutzenden Menschen wird? Eva Weissweiler versucht uns die manchmal ein wenig widersprüchliche Persönlichkeit von Lisa Fittko näherzubringen. Nicht immer gelingt das, denn Fittkos Aufzeichnungen sind oft Jahre später verfasst, unterscheiden sich von jenen ihrer Weggefährten. Sind die Diskrepanzen und Lücken in Fittkos Erzählungen mit Absicht herbeigeführt? Oder einem Verdrängen der Erinnerungen an eine psychisch wie physisch sehr fordernde Zeit in ihrem Leben? Mit viel Glück und dank ihres eigenen großen Netzwerks gelingt es Lisa und ihrem Mann Hans letztlich die Flucht aus Frankreich. Den Faschismus überstehen die beiden auf Kuba, ausgebrannt von mehr als zehn Jahren im Widerstand, wie folgendes Zitat beweist: „Wir fahren auf eine Insel, die heißt Kuba. Vater und Mutter sind frei, aber sie können nicht mit. Ich aber sitze hier und nichts rührt sich in mir. Ich habe keine Angst, ich freue mich nicht, ich bin nicht einmal traurig. Ich fühle nichts, gar nichts.“ 1948 übersiedeln sie in die USA. Ihre frühere aktive Rolle als Kommunistin verschweigt sie bei der Einreise, da diese zu jener Zeit, ein Ablehnungsgrund sind. Wahrscheinlich müssen die Auslassungen in Lisa Fittkos eigenen Aufzeichnungen unter diesen Gesichtspunkten betrachtet werden. Wer als Andersdenkende und Jüdin unter dem NS-Regime gelebt hat und von ihm verfolgt worden ist, wird wohl eine gewisse Vorsicht bei den eigenen Äußerungen an den Tag legen. Bis ins hohe Alter setzt sich Lisa Fittko für ihren Traum von Frieden und Freiheit ein. Fazit: Lisa Fittko war bestimmt keine einfache Persönlichkeit, aber bestimmt eine couragierte. Eva Weissweiler zollt ihrem politischen Vermächtnis Respekt, wenn uns Lesern auch die Person Lisa ein wenig verschlossen bleibt. Gerne gebe ich dieser Biografie 5 Sterne.

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Lisa Fittko

von Eva Weissweiler

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  • Produktbild: Lisa Fittko
  • Cover
    Titelseite
    Widmung
    Vorwort
    1 Die Heimatlose
    2 Blutmai
    3 »Ich bin kein Deserteur«
    4 Interimsleben
    5 »Schlimmer als die Gestapo«
    6 Tulpenzeit
    7 Der Aufschub
    8 Im Dienst der Imperialisten?
    9 Unerwünscht
    10 Vor der großen Flucht
    11 The Story of Old Benjamin
    12 Fry, Freier, Fittko
    13 »Wir fahren auf eine Insel, die heißt Kuba«
    14 Passagen
    Nachwort
    Brief von Lisa Fittko an Richard von Weizsäcker
    Dank
    Verwendete Literatur
    Personenregister
    Endnoten
    Über Eva Weissweiler
    Impressum