Produktbild: Männer töten

Männer töten Rasant erzählte Utopie eines wehrhaften Feminismus! — Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2023

Verlag

Leykam

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

13,5/20,9/3,1 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Messing / Tanne

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8297-8

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch wird einschlagen! Erinnert euch an meine Worte.«
Jaqueline Scheiber Aka Minusgold, Autorin
»Einfühlsam schildert Eva Reisinger die Auswirkungen sexueller Gewalt. Ihr Roman ist ein packendes Gedankenexperiment.«
ORF ZIB
»Eva Reisinger behandelt wichtige Themen der heutigen Zeit mit äußerst viel Sensibilität, aber an den richtigen Stellen auch mit Ironie. „Männer töten“ ist kurzweilig, unterhaltsam und ein wirklich spannendes Gedankenexperiment: Was passiert, wenn Frauen beginnen, sich für Gewalt zu rächen?.«
Livia Praun, FM4 Online
»Sie  schreibt schnörkellos,  knapp  und  unvermittelt, rechnet  sowohl  mit  dem  Leben  in  der Provinz  als  auch  mit  städtischen  Klischees  darüber  ab. [...] Am wichtigsten  sei  ihr  aber,  dass  ihr  Buch dazu  anregt,  mit  anderen  über  Gewalt gegen  Frauen  zu  sprechen,  vielleicht auch in einer Runde, in der man bisher noch nicht darüber gesprochen hat.«
Sissy Rabl, Die Presse
»Männer töten ist ein Buch für Männer – gerade weil der Roman hält, was der Titel verspricht.«
Tim Felchlin, SRF
»Durch die Welt die sie [Eva Reisinger] kreiert, ermöglicht sie einen Perspektivwechsel, der das System, in dem wir leben, hinterfragt und so nicht nur für weibliche Leser*innen erfrischend wirkt.«
Sophia Zessnik, taz
»Reisinger gelingt mit „Männer töten“ der Spagat zwischen Bewusstseinschaffen und Unterhaltung: „Ich wollte weder ein düsteres und bedrückendes Buch schreiben noch einen satirischen Schenkelklopfer. Weil ich denke, dass beides dem Thema nicht gerecht werden würde.«
Heute
»“Für die Frauen in der Geschichte ist zunächst jede Person, die von außen kommt, ein Risiko. Auch Anna Maria birgt das Risiko, dass die Nachricht über das geheime Matriarchat nach außen dringt, daher muss sie sich das Vertrauen Stück für Stück erarbeiten, indem sie die anderen Frauen unterstützt. Gleiches gilt für die Leser*innen. Sie müssen den Frauen glauben, erst dann dürfen auch sie mehr erfahren.“«
Eva Reisinger im Gespräch mit Marie Krutmann, edition f
»Das Buch „Männer töten“ ist auffällig. Der zweideutige Titel. Die extravagante Gestaltung, mit Goldschrift am buntem Cover und schwarz-weißer Schnittverzierung. Es liegt gut in den Händen und schwer im Magen. Denn, was der Inhalt zu bieten hat, ist noch viel auffälliger. […] Es liest sich so heftig, wie sich die Wahrheit anfühlen sollte. Jedes einzelne Mal, wenn ein Femizid gemeldet wird.«
Judith Leopold, Österreich
»Die österreichische Journalistin und Autorin Eva Reisinger träumt im Debütroman über „Macht, Freundinnenschaft und Solidarität“ den Traum vom Matriarchat. In „Männer töten“ werden Machtverhältnisse – wenn auch nicht sehr subtil – umgekehrt: „Am Ende würdest du dich nicht fragen, ob Rache glücklich macht. Du kennst die Antwort.“ Oder auch nicht, denn die mordenden Frauen sind auch nicht gerade Sympathieträgerinnen«
Die Presse am Sonntag
»Autorin Eva Reisinger hat dieses Gedankenexperiment gewagt und in ihrem Debütroman "Männer töten" ein Matriarchat im fiktionalen oberösterreichischen Dorf Engelhartskirchen erschaffen.«
Katharina Fuchs, Vogue Germany
»Temporeich, fast filmisch erzählt Reisinger diese feministische Rachefantasie über ein Matriarchat zwischen Dorfdisco und Gmundner Keramik mit vielen popkulturellen Referenzen.«
Anna Mayrhauser, Missy Magazin
»Eva Reisinger hat für ihren Roman "Männer töten" im ländlichen Oberösterreich ein Matriarchat erschafffen. Dort leben auch manche Männer ganz gut, Sexisten und Gewalttäter allerdings weniger. Für ihr schön-schreckliches Debüt wurde Reisinger kürzlich auf die Shortlist für den Österreichischen Buchpreis 2023 gesetzt.«
Beate Hausbichler, Der Standard

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2023

Verlag

Leykam

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

13,5/20,9/3,1 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Messing / Tanne

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8297-8

Herstelleradresse

Leykam
Dreihackengasse 20
8020 Graz
AT

Email: office@leykamverlag.at

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  • Bewertung

    5/5

    20.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    überraschend gut

    Ein tolles Buch, es hat die Spannung gehalten und seinen Zweck erfüllt. Eine Kleinigkeit, die mich gestört hat, waren die plötzlichen Plot Twists in der Handlung, die ich am Anfang nicht nachvollziehen konnte, aber ansonsten ein sehr gutes Stück! Es war so detailliert dargestellt, dass man sich ein perfektes Kopfkino vorstellen konnte!!!

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    21.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessantes Gedankenspiel

    Dieser Roman hat mich durch seinen Titel neugierig gemacht, denn worum geht es hier? Darum, dass Männer töten? Oder um das Töten von Männern? Interessanterweise passt zu der Geschichte tatsächlich beides, und das hat mich wirklich beeindruckt. Ich habe selten so einen guten Titel gelesen! Die Geschichte ist fiktiv, sie ist ein Gedankenexperiment, indem das Patriachat, indem wir leben, in ein Matriachat umgekehrt wird. Das Buch berührt Themen wie häusliche und sexuelle Gewalt, Rache, Verbrechen. Aber trotz dieser Themen ist es auch oft sarkastisch, sogar humorvoll. Es regt unweigerlich zum Nachdenken an. Manchmal waren mir einzelne Cliffhanger oder Zeit- und Perspektivwechsel nicht direkt ersichtlich, wodurch in etwas gebraucht habe, um richtig in die Geschichte hineinzufinden. Aber nachdem mir das gelungen war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

  • Frimada

    aus Rhein-Sieg-Kreis

    5/5

    21.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieser Roman hat mich durch…

    Dieser Roman hat mich durch seinen Titel neugierig gemacht, denn worum geht es hier? Darum, dass Männer töten? Oder um das Töten von Männern? Interessanterweise passt zu der Geschichte tatsächlich beides, und das hat mich wirklich beeindruckt. Ich habe selten so einen guten Titel gelesen! Die Geschichte ist fiktiv, sie ist ein Gedankenexperiment, indem das Patriachat, indem wir leben, in ein Matriachat umgekehrt wird. Das Buch berührt Themen wie häusliche und sexuelle Gewalt, Rache, Verbrechen. Aber trotz dieser Themen ist es auch oft sarkastisch, sogar humorvoll. Es regt unweigerlich zum Nachdenken an. Manchmal waren mir einzelne Cliffhanger oder Zeit- und Perspektivwechsel nicht direkt ersichtlich, wodurch in etwas gebraucht habe, um richtig in die Geschichte hineinzufinden. Aber nachdem mir das gelungen war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

  • Melanie Schöllnhammer

    aus Steiermark

    5/5

    07.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Idee

    Die Idee zu dem Buch fand ich gut und ich konnte es gut lesen. Es war teilweise wirklich sehr witzig geschrieben und sehr lebensnah. Es könnte durchaus so ein Dorf existieren. Vielleicht.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    20.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein doppeldeutiger Titel für diesen wichtigen, wunderbar feministischen Roman

    Der Titel – Ziel bereits vieler Diskussionen – kann sehr wohl, nein, er muss sogar zweideutig verstanden werden. Zum einen ist die Zahl der Femizide und Gewalt an Frauen in Österreich in der EU auf dem tragischen ersten Platz. Zum anderen setzen sich die Frauen in diesem herrlichen Roman zur Wehr … das ist zumindest ein praktisches Mittel zum Zweck. Kann aber dann auch mal etwas kompliziert, wenn nicht sogar problematisch werden. Dennoch: „In Engelhartskirchen (harte Engel? Anm.) gibt es keine Fälle von häuslicher Gewalt, keine Sexualdelikte, keine Frauenmorde [...]“ - und überraschender Weise scheinen Männer immer wieder mal zu verschwinden, und vieles ist in Frauenhand, so z. B. auch die Pfarrei. Anna Maria, Wienerin, lebt in Berlin, befindet sich in einer toxischen Beziehung mit Friedrich. Der Zufall spült sie ins oberösterreichische Engelhartskirchen zu Hannes. Der betreibt den Hof seiner Eltern, ist Vollblutlandwirt, und die Beziehung der beiden läuft angenehm und harmonisch. So allmählich wird Anna Maria in die weibliche Dorfgemeinschaft eingeführt, manches „Geheimnis“ ihr anvertraut. Und auch gewisse „Praktiken“ bleiben nicht unerwähnt. Aber die Vergangenheit lässt nicht locker. Ihre besten Freundinnen aus Berlin tauchen auf. Während sich die eine sehr bald auf das Dorfleben einlassen kann, zögert die andere. Als dann Friedrich auch noch auftaucht: „Ja habe die Ehre ...“ Mehr möchte ich nicht verraten. Das klingt jetzt vielleicht alles nach Dorfidylle, einem feinen ländlichen Leben (und Stoff für eine Bollywoodschmonzette). Doch der Friede ist hart erkämpft – und es gibt immer wieder gewisse Männer, die daran zu rütteln versuchen. Die Autorin beschreibt die Tatsachen beinhart in ihrem Roman. Gleich zu Beginn gibt es eine Triggerwarnung – denn es würden Männer sterben. S. 130: „Die Polizei rät Frauen selbstbewusster zu sein, dann würden sie nicht vergewaltigt. Was nach Satire klingt, ist in Österreich viel zu oft Realität.“ Auf diesem Hintergrund baut Reisinger ihren Roman auf. Teils sarkastisch, makaber, doppelzüngig, und mit der gewissen Prise Humor, wie es meines Erachtens nur österreichische Autorinnen beherrschen, huschen wir von Seite zu Seite, fiebern und leiden mit den Protagonistinnen mit. Natürlich ist manches überspitzt dargestellt, aber in Anbetracht der traurigen alltäglichen Realität ist so ein Inhalt mehr als Gebot der Stunde. Die Gesellschaft ist nach wie vor im Würgegriff von alten weißen, sexistischen Männern und deren Patriarchat. Der Roman zeigt dies auf seine besondere Weise auf, so wie auch die Lösung zwar ein Ansatz sein mag, aber vielleicht doch nicht unbedingt nachahmenswert. Ich bin vom Buch schlichtweg begeistert, inhaltlich wie sprachlich eine wahres Lesehighlight. Da kann mensch nur hoffen, dass es von Eva Reisinger in Zukunft noch vieles zum Lesen gibt. Absolute und allerhöchste Leseempfehlung und zu recht auf der Shortlist–Debüt des Österreichischen Buchpreises 2023.

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