Produktbild: Klytämnestra

Klytämnestra Roman - Für alle Leser*innen von Madeline Millers "Ich bin Circe"

23

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

25694

Erscheinungsdatum

15.11.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

2688 KB

Originaltitel

Clytemnestra

Übersetzt von

Sibylle Schmidt

Sprache

Deutsch

EAN

9783641306243

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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25694

Erscheinungsdatum

15.11.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

2688 KB

Originaltitel

Clytemnestra

Übersetzt von

Sibylle Schmidt

Sprache

Deutsch

EAN

9783641306243

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  • Bewertung

    4/5

    10.12.2023

    eBook (ePUB)

    Starke Frau in der griechischen Welt

    Klytamnestra, Tochter des Tyndareos und der Leda, wird schon als kleines Mädchen dazu getrieben stark und kämpferisch zu sein. Sie wächst glücklich in Sparta mit ihren Sie verit sichin anta os, heratein he bekommt mitut. ihm einen Sohn. Dann ändert sich ihr Leben, denn Agamemnon lässt die Beiden töten um sich Klytämnestra zu nehmen und sie zu heiraten. Sie beugt sich ihrem Schicksal sinnt aber auf Rache. Nach weiteren Schicksalsschlägen ausgelöst durch ihren Mann, schwört sie sich diesen zu töten. Ich mochte die Idee eine starke und „emanzipierte" Frau in der griechischen Welt zu erschaffen, die sich behauptet, die eigensinnig ist und sich selbst nimmt was sie will. Die Beschreibungen der Gebäude, Arenen und Gegebenheiten waren eindrucksvoll und bildlich, so dass ich das Gefühl hatte mittendrin zu sein. Kleinere Schwachpunkte waren für mich die Menge an Protagonisten, die ich zeitweise nicht auseinander halten konnte. So habe ich mich hauptsächlich auf Klytämnestra fokussiert und ihre nähere Umgebung. Zudem war die Sprache der Protagonisten teilweise zu modern, was nicht ganz zur Thematik passte. Insgesamt habe ich den Roman aber sehr gerne gelesen und kann ihn Fans der griechischen Mythologie auf alle Fälle empfehlen.

  • RomanTipps

    5/5

    08.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig, emotional und dramatisch

    “Klytämnestra” von Costanza Casati ist das beeindruckende Romandebüt der Autorin und eine mitreißende und dramatische Nacherzählung aus der griechischen Mythologie. Von Klytämnestra hat man sonst nur aus der Sicht ihrer Tochter Elektra erfahren – nun kann man die Geschichte endlich aus Klytämnestras Sicht sehen. Für mich wurde der Roman zu einem Buchhighlight. Klytämnestra ist die Tochter des Königs von Sparta und die Schwester der schönen Helena. Gemeinsam mit ihren Geschwistern wächst sie in Sparta auf und lernt das Kämpfen. Ihr Leben verläuft in normalen, zufriedenen Bahnen. Eines Tages tauchen die Söhne des Königs von Mykene, die Brüder Menelaos und Agamemnon, auf. Vertrieben aus ihrer Heimat sinnen sie nach Rache und planen, Mykene zurückzuerobern. Und noch ein anderer blutiger Plan wird geschmiedet – ein Plan, welcher Klytämnestra ein abgrundtief schreckliches Leid zufügt und sie für immer verändern wird. Verursacht von Agamemnon, mit welchem sie zwangsverheiratet wird und der sie nur quält. Getrieben von ihrem Hass und ihrer Trauer und voller Willensstärke wird sie zu einer mächtigen Königin, die auf eine Gelegenheit wartet, endlich nach Rache zu nehmen… “Klytämnestra” wird aus der Sicht von Klytämnestra im Form des personalen Erzählers in Präsens erzählt und spielt in der Antike in Griechenland. Im Roman erfährt man von ihrem Leben in der Kindheit in Sparta bis zu ihrem Aufstieg als zwar gefürchtete, aber auch respektierte und gerechte Königin von Mykene. Dabei erfährt man auch noch einiges über weitere Personen aus der griechischen Mythologie, wie z. B. Penelope, Odysseus, die schöne Helena. Ich muss zugeben, dass ich mit dem Roman Einblicke in Geschehnisse der griechischen Mythologie erhalten habe, die irritierend grausam sind. Die Handlung zeigt die Geschichte der Königsfamilie in Sparta – und wie langsam die Zeit und die Geschehnisse diese Familie zerstört bzw. verändert. Dabei steht Klytämnestra im Vordergrund, die während der Geschichte eine interessante Entwicklung macht. Sie ist eine sehr willensstarke Charakterin, die trotz der entsetzlichen Leiden, die ihr angetan werden, weitermacht, nach außen hin eine Fassade aufrechterhält, schwierige und vielleicht auch grausame Entscheidungen treffen muss und ihre Rache vorbereitet. Den Schreibstil von Costanza Casati finde ich ganz besonders. Sie schafft es, dass alles so wirkt, als würde jeden Moment etwas Schreckliches passieren – was ja auch durchaus stimmt. Es ist wie ein mulmiges Gefühl, zwar einerseits trocken, aber dennoch emotional. Dadurch wird eine wirklich gute Atmosphäre geschaffen. Was ich sehr hilfreich finde, ist, dass am Anfang des Buches noch eine Karte von Griechenland vorhanden ist und zwei Stammbäume, nämlich von Tyndareos’ und von Atreus’ Familie. Am Ende des Buches gibt es noch ein Personenverzeichnis. Und zur Gestaltung muss ich sagen, dass die Verzierungen bei jedem Kapitelanfang einfach wunderschön sind – genauso wie das Cover. Insgesamt ein sehr emotionaler, dramatischer und spannender Roman über Hass und Trauer und über eine Frau, die trotz allem, was man ihr angetan hat, weitermacht und auf ein ganz bestimmes Ziel hinarbeitet. Fazit: Eine ganz wunderbare, emotionale, dramatische und spannende Nacherzählung einer Person aus der griechischen Mythologie – Klytämnestra. Für mich wurde der Roman zum Buchhighlight!

  • Libertine Literatur

    5/5

    29.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klytämnestra, Helena und Penelope – die Geschichten dreier Frauen

    Die Geschichten der schönen Helena und des schlauen Odysseus’ sind vielen zumindest dem Namen nach bekannt. Der trojanische Krieg und seine Helden. Auch an die Geschichte von Iphigenie erinnert sich vielleicht noch manch einer aus dem Schulunterricht. Und Klytämnestra? Die starke Schwester der schönen Helena, die mächtige Mutter der sanften Iphigenie, von Elektra, Orestes und Chrysothemis? Zumindest mir waren ihr Name und ihre Geschichte unbekannt, bis ich Casatis ›Klytämnestra‹ in die Hände bekommen habe. Mit ihr erzählt Casati gleichzeitig die Geschichte einer besonderen Frau – eine Kämpferin aus Sparta, mutig und unerschrocken – und die Geschichte vieler Frauen – unterdrückt, Männern zum Gehorsam gezwungen, der Gewalt ausgeliefert. »Klytämnestra späht in den Abgrund. Sie hält Ausschau nach Schädeln, Knochen, Leichen, an denen sich wilde Hunde und Geier gütlich tun, entdeckt aber keine Kadaver. Nur ein paar tapfere Blumen, die weiß leuchtend aus Felsspalten wachsen in diesem düsteren Schlund, der in Sparta den Namen ›Keadas‹ trägt.« ›Klytämnestra‹ erzählt nicht die Geschichte griechischer Helden. Weder von Paris, Odysseus noch Achille. Es erzählt die Geschichte einer Frau, die ihr Königreich und ihre Familie zusammenhalten muss, während ihr Mann im Krieg ist. Und so viel mehr. Dabei fürchtet Klytämnestra nicht, dass ihrem Mann im Krieg etwas zustoßen konnte – im Gegenteil. Und so erzählt ›Klytämnestra‹ nicht nur von einer Mutter und Monarchin, sondern von einer Frau, die zur Mörderin wird. »›Ehrgeiz, Mut, Misstrauen‹, fuhr Gorgophone fort. ›Das braucht ihr, wenn ihr bald Königinnen sein werdet. Nur damit könnt ihr die Männer überleben, die euch beseitigen wollen.‹« Obwohl ›Klytämnestra‹ auch von der Zeit des trojanischen Krieges berichtet, bekommen die Lesenden wenig von diesem direkt mit. Ähnlich wie in Atwoods ›Penelope und die zwölf Mägde‹ bleibt ›Klytämnestra‹ an die Perspektive der zurückgelassenen Frauen gebunden. Casatis ›Klytämnestra‹ ist nicht nur absolut mitreißend und spannend geschrieben, der Schreibstil ist ebenso klar und präzise wie bildgewaltig und atmosphärisch. Das umwerfende Cover macht dieses Buch nicht nur optisch zu einem Hingucker, der Inhalt steht diesem in nichts nach. »›Ich meine damit, dass es schwer ist, einen Mann zu finden, der wahrhaft stark ist‹, antwortet Leda. ›Stark genug, um nicht stärker als du sein zu wollen.‹« ›Klytämnestra‹ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt. Die Themen darin sind ebenso zeitlos wie aktuell – und lassen die Lesenden auch nach dem Beenden des Buches lange nicht los.

  • Bianca Penz

    5/5

    05.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toller Schreibstil, man kann ihren...

    Toller Schreibstil, man kann ihren Hass, ihre Verzweiflung, ihr Wunsch nach Gerechtigkeit, fühlen und man will, dass alle leiden, die ihr Unrecht getan haben. Toll!!

  • Bewertung

    5/5

    23.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Entwickelt einen immensen Lesesog!

    „‚Ihr sprecht von diesen Frauen, als seien sie Kühe‘, erwidert sie lediglich. Menelaos lacht. ‚Kühe, Frauen, Ziegen, Prinzessinnen - ich sehe da keinen Unterschied.'" Klytämnestra, die manchen aus der griechischen Mythologie bekannt sein dürfte, ist bisher eher als rachsüchtige Königin bekannt: bringt ihren eigenen Ehemann um und flieht mit ihrem Liebhaber Aigisthos. Wenn man sich nicht tiefer mit der Figur beschäftigt, mag das wohl auf den ersten Blick so erscheinen, aber Costanza Casati hat es geschafft, diese Frau mit all ihren Emotionen und Gedanken darzustellen! Ich hatte anfangs etwas Startschwierigkeiten, um in die Geschichte zu kommen, aber dann konnte ich kaum aufhören zu lesen. Hilfreich waren auch die Karten und Familienstammbäume, die in der Klappe abgedruckt sind (ich liebe das in Büchern!). Casati beschreibt die politischen Machtverhältnisse, Intrigen und auch Empfindungen der Figuren so gut, dass es sich liest wie eine gehypte Serie. Die Spannung in der Geschichte wurde immer mehr aufgebaut, und das sage ich, obwohl ich den mythologischen Hintergrund kannte! Aber der Fokus liegt hier ganz klar auf Klytämnestra und es gelingt Casati, sie mit all ihren Facetten darzustellen. Klytämnestra empfindet sowohl Liebe als auch Hass und ihre Handlungen sind in der Tiefe oft von Traurigkeit und Einsamkeit geprägt. Casati macht deutlich, dass Klytämnestra nicht einfach nur eine böse Frau ist, sondern eine Frau, die um ihre Familie kämpft und dabei auch zu drastischen Mitteln greift. Liebe, Verachtung, Zwietracht, Hass - wer Serien wie „die Tudors“ oder „Wikings“ mag, wird mit „Klytämnestra“ im griechischen Setting seine Freude haben!

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