Produktbild: Die Postbotin

Die Postbotin Roman

109

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

76779

Erscheinungsdatum

01.10.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

2237 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641289973

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Verkaufsrang

76779

Erscheinungsdatum

01.10.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

2237 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641289973

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  • Nordwind

    aus Bremen

    5/5

    08.11.2023

    eBook (ePUB)

    Wie gut als Frau in der…

    Wie gut als Frau in der heutigen Zeit zu leben Drei Frauen, drei Schicksale. Allerdings handelt der Roman „Die Postbotin“ nicht nur von den drei Hauptpersonen, sondern von vielen Frauen, die nach dem ersten Weltkrieg ums Überleben kämpften! Und Kampf muss man das nennen. Uns ist heute und in Deutschland nicht bewusst, welche Entbehrungen die ärmere Bevölkerungsschicht nach dem ersten Weltkrieg auf sich nehmen mussten. Richtig hungern, oder Angst um eine Wohnung oder um die Kleidung, die er am Leibe trägt, muss sich zumindest in Deutschland heute niemand mehr machen. Ganz anders ergeht es den Hauptfiguren in diesem Buch. Z.B. der Familie von der Aushilfsbriefträgerin Regine, die trotz der Beamtenpension des Vaters und Regines Gehalt noch darauf angewiesen ist, dass die Mutter putzen geht, um einigermaßen über die Runden zu kommen. Und dann plant die Post auch noch alle weiblichen Kriegsaushilfen zu entlassen, um die männlichen Kriegsheimkehrer in Lohn und Brot zu bringen. Kann Regine ihre Kolleginnen zu einem Aufstand bewegen und was wird aus ihrer Freundin Evi, die für eine ausweglose Liebe ihren Arbeitsplatz aufs Spiel setzt? Und schafft Regine es die Aufmerksamkeit des „schönen Kurts“ auf sich zu lenken, für den ihr Herz brennt, seitdem sie dem Gewerkschafter das erste Mal begegnete? Elke Schneefuß schreibt in einem angenehmen Stil. Ich habe schon viele Romane aus dieser Zeit gelesen, allerdings befassen sich die meisten mit Töchtern aus höheren Kreisen. Elke Schneefuß schafft es die Not der einfachen Menschen in dieser Zeit sehr eindringlich zu beschreiben. Wie leicht schmeißen wir heute einen verschrumpelten Apfel in den Müll und hier ist das Geschenk dieses Apfels ein großer Freundschaftsdienst und stillt ein wenig den Hunger, der bei den Protagonisten in diesem Roman ein steter Begleiter ist. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, wobei ich als emanzipierte Frau aus der heutigen Zeit, mich erst einmal daran gewöhnen musste, wie sich die Frauen in diesem Roman teilweise selber klein machen. Gut ist, dass alle Figuren mit ihren Aufgaben wachsen. Das Ende soll Hoffnung machen, allerdings fand ich es ein wenig zu „glücklich“ und mir fehlte die weitere politische Entwicklung. Es mag sein und ist zu hoffen, dass Elke Schneefuß uns mit einem Fortsetzungsroman über das weitere Schicksal von Regine, Evi und auch den vielen anderen Frauen aus diesem Roman unterhält, ausreichenden spannenden Stoff gibt die Geschichte in jedem Fall her. Fazit: „Die Postbotin“ ist ein guter Unterhaltungs- und Liebesroman, der den Leser aber auch zum Nachdenken anregt und ihn mit nimmt in eine Zeit die deutlich schwerer als die Heutige.

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    24.10.2023

    eBook (ePUB)

    Eine Frau kämpft für ihr Recht auf Glück

    Berlin 1919 Der 1. Weltkrieg ist zu Ende und die Männer kehren heim. Und sie wollen ihre alten Arbeitsplätze zurück. Die Frauen, die an die Stelle der Männer getreten und als Heldinnen bejubelt wurden, sollen zurück an den Herd . So soll es auch bei den weiblichen Aushilfen bei der Post sein. Nur sind viele Frauen auf das Einkommen angewiesen. Postbotin Regine empfindet das als ungerecht und gemeinsam mit anderen Frauen beschließt sie . sich zu wehren. Unterstützung erhofft sich Regine von der Gewerkschaft. Sie lernt dadurch den Gewerkschafter Kurt kennen und verliebt sich in ihn. Regines beste Freundin Evi arbeitet als Telefonistin ebenfalls bei der Post. Ihr Verdienst ernährt auch ihre Mutter. Nachdem sich ihr Geliebter von ihr getrennt hat, gerät Evi in eine Abwärtsspirale, dabei träumt sie von einem besseren Leben. Mich hat die Thematik des Romans gereizt. Frauen, die das öffentliche Leben und die Wirtschaft am laufen gehalten haben, sollen plötzlich wieder zur braven Hausfrau und Mutter werden. Nur wissen die Frauen jetzt, was sie zu leisten imstande sind. Mir hat imponiert, wie Regine den vermeintlich übermächtigen Vorgesetzten die Stirn bietet. Regine emanzipiert sich nicht nur bei der Arbeit, sondern auch privat. Evi mochte ich zu Beginn nicht besonders. Mir war ihr Selbstmitleid wegen der Trennung zu viel. Allmählich hatte ich mehr Verständnis. Ihre private Situation ist sehr bedrückend - Geldsorgen, eine unselbstständige Mutter und die verzweifelte Suche nach dem Bruder. Das Ende des Buches stimmt mich hoffnungsfroh. Die Probleme sind weiterhin da, aber auch der feste Wille, sie zu meistern. Das Buch garantiert gute Unterhaltung. Ich fand den Einblick in das Leben einfacher Frauen kurz nach Kriegsende sehr interessant und meiner Meinung nach verdient jede von ihnen meine Anerkennung. Die Autorin erzählt fesselnd und auch die Gefühle kommen nicht zu kurz .

  • Bewertung

    4/5

    30.12.2023

    eBook (ePUB)

    Eine schwere Zeit

    Es ist das Jahr 1919 und der erste Weltkrieg ist gerade vorbei. Die Menschen wissen noch nicht wie es weitergehen wird. Regine ist Postbotin und geht in ihrem Beruf auf. Sie hat diesen von ihrem Vater übernommen, denn auch er hat als Postbote gearbeitet. Die Welt ist allerdings im Wandel und so sollen Frauen nicht mehr arbeiten. Sie möchte ihre Arbeit nicht verlieren und kämpft dafür. Doch wird sie es schaffen? Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und bin in die damalige Zeit abgetaucht. Ich kenne die Zeit nur aus Erzählungen meiner Oma und konnte mich mit dem Buch gut hinein versetzen. Die Geschichte um Evi und ihren Bruder hat mich auch berührt. Der Schreibstil hat mich mitgerissen, ich habe das Buch nur ungern aus der Hand gelegt. Das Ende schreit nach einer Fortsetzung, vielleicht gibt es die ja noch.

  • Magdalena

    aus Köln

    3/5

    23.11.2023

    eBook (ePUB)

    Das Leben der kleinen Leute in Berlin nach dem Ersten Weltkrieg

    Ich lese sehr gern historische Romane und habe mich sehr auf das Buch gefreut. Das Cover ist wunderschön, anhand der Kleidung der abgebildeten Frau erkennt man, dass die Handlung in Berlin nach dem Ersten Weltkrieg spielt. In den recht langen Kapiteln lernen wir die junge Postbotin Regine und ihre Freundin Evi kennen, beide arbeiten bei der Reichspost. 1919: Da während des Krieges die Männer an die Front mussten, wurden Frauen als Briefzustellerinnen eingestellt. Nach Kriegsende sollen die Heimkehrer wiedereingestellt, und die weiblichen Aushilfen entlassen werden. Regine schließt sich mit einigen anderen Frauen zusammen, gemeinsam wollen sie gegen die Massenentlassungen vorgehen. Unterstützt werden sie dabei von dem ehrgeizigen Gewerkschafter Kurt. Regines Eltern wünschen sich, dass ihre Tochter den Bäckermeister Smolka heiratet, der zwar viel älter als Regine ist, ihr dafür aber ein Leben in Wohlstand bieten könnte. Regine hat ihr Herz jedoch bereits an Kurt verloren. Evi arbeitet als Telefonistin und hatte eine Affäre mit dem verheirateten Oberpostrat Eckstein. Sie leidet sehr unter der Trennung von Eckstein und kann ihn nicht vergessen. Schon bald erfährt sie, dass ihr ehemaliger Geliebter sich ihrer Kollegin Gretchen zugewandt hat. Evi sucht verzweifelt nach ihrem Bruder Gerald, von dem sie seit Jahren nichts mehr gehört hatte. Evis Mutter Bernardine vermisst ihren Sohn auch sehr, der Vater ist Musiker und lebt von Bernardine getrennt. Leider konnte mich der Roman nicht ganz überzeugen oder begeistern. Er hat einige Längen, und die Handlung plätschert ohne Höhepunkte dahin. Die Liebesgeschichte zwischen Regine und Kurt bleibt blass und emotionslos. Eigenartig fand ich, dass Evi sich häufig mit ihrer Nachfolgerin an der Seite von Eckstein trifft und austauscht anstatt die Freundschaft zu beenden. Das Leben der kleinen Leute in Berlin nach dem Ersten Weltkrieg wird authentisch dargestellt, der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Der Roman ist für Leser*Innen von historischen Romanen durchaus empfehlenswert.

  • Bewertung

    aus Brunsbüttel

    3/5

    10.11.2023

    eBook (ePUB)

    gut recherchierter Roman

    der Roman ist gut recherchiert und hat interessante Protagonisten - aus meiner Sicht allerdings etwas zuviele Handlungsstränge, mir fehlt ein bisschen die Konzentration auf einen - alternativ hätten es alle verdient, ein bisschen detaillierter dargestellt zu werden. was ich aber besonders schade fand, ist das doch sehr offene Ende. hier blieben aus meiner Sicht zuviele Fragen offen, wobei unklar ist, ob es einen zweiten Band geben wird, der alles auflöst

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