Produktbild: Das Land der verlorenen Götter

Das Land der verlorenen Götter Kriminalroman

4

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

2484 KB

Originaltitel

Kayip Tanrilar Ülkesi

Übersetzt von

Sabine Adatepe

Sprache

Deutsch

EAN

9783641307530

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

2484 KB

Originaltitel

Kayip Tanrilar Ülkesi

Übersetzt von

Sabine Adatepe

Sprache

Deutsch

EAN

9783641307530

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eher anstrengende Lektüre

Bewertung aus Oberursel am 24.02.2024

Bewertungsnummer: 2138943

Bewertet: eBook (ePUB)

Den Klappentext fand ich super interessant, und ich habe zugegriffen. In Berlin wird ein Mann brutalst ermordet, und der Tatort wird wie ein Altar aus der griechischen Mythologie drapiert. Das Opfer war Türke, und so passt es auch, dass den Fall Hauptkommissarin Yildiz Karasu übernimmt. Zuerst werden Neonazis verdächtigt, aber die Spuren führen immer deutlicher ins Reich der Mythologie…… Das Buch ist gesplittet in den Krimi, und abwechselnd werden Kapitel eingeschoben, in denen Zeus, der Gott, von sich erzählt, von seinem Leben, seinem Sinnen und Trachten. So, und ich mach’s kurz, mich hat das Ganze null gepackt. Es klang so vielversprechend: ein düsterer Krimi, die Verknüpfung mit den antiken Göttersagen und archäologischen Ausgrabungen der Vergangenheit – aber irgendwie hatte ich hier keinen guten Lesefluss. Immer wieder diese ellenlangen Passagen, in denen Zeus uns die griechische Götterwelt erklärt – Mann, das war epischer Stoff für ein ganz eigenes Buch. Und meinen Gustav Schwab habe ich schon hier zuhause stehen. Mit den Ermittlern und ihren Ermittlungen im Mordfall heute bin ich auch nicht so recht warm geworden. Ich kann es schwer fassen, aber ich fand es alles ungemein politisch, und da habe ich in Krimis nicht wirklich Lust drauf. Ständig wurde über den Faschismus diskutiert (den in der Türkei, der damals Yildiz‘ Eltern hat emigrieren lassen, den tagesaktuellen in Berlin und Deutschland allgemein (wobei man hier im Hinterkopf behalten muss, dass der Roman im Original 2021 erschienen ist, und das politische „rechts“ noch gleichzusetzen war mit echten Neonazis in Springerstiefeln und Klappmessern), und natürlich wurde allzeit der Rassismus thematisiert. Bietet sich bei einem Roman eines türkischen Autors mit einer türkischen Polizeibeamtin irgendwie an, ist wichtig und richtig, ich fand es aber irgendwann zu viel des Guten. Puh, ich wollte eigentlich nur einen spannenden Krimi lesen, das ganze Drumherum war mir ab einem gewissen Zeitpunkt too much. Wahrscheinlich oute ich mich hiermit gerade als komplette Banausin, aber egal. Hab gerade in der Vita des Autors gelesen, dass er selbst in den 80er Jahren während der türkischen Militärdiktatur im Untergrund gewesen ist, also ganz klar, hier sind eigene Erfahrungen verarbeitet worden. Völligst legitim, aber ich Banausin habe es irgendwann nicht mehr würdigen können. Ich habe das erste Drittel mit vielen Pausen gelesen, das nächste Drittel überflogen, und dann nicht beendet. Ich werde dem Roman daher nicht wirklich gerecht werden, aber sorry, mehr als 2 Sterne kann ich nicht geben. Meine höchst subjektive Meinung.

eher anstrengende Lektüre

Bewertung aus Oberursel am 24.02.2024
Bewertungsnummer: 2138943
Bewertet: eBook (ePUB)

Den Klappentext fand ich super interessant, und ich habe zugegriffen. In Berlin wird ein Mann brutalst ermordet, und der Tatort wird wie ein Altar aus der griechischen Mythologie drapiert. Das Opfer war Türke, und so passt es auch, dass den Fall Hauptkommissarin Yildiz Karasu übernimmt. Zuerst werden Neonazis verdächtigt, aber die Spuren führen immer deutlicher ins Reich der Mythologie…… Das Buch ist gesplittet in den Krimi, und abwechselnd werden Kapitel eingeschoben, in denen Zeus, der Gott, von sich erzählt, von seinem Leben, seinem Sinnen und Trachten. So, und ich mach’s kurz, mich hat das Ganze null gepackt. Es klang so vielversprechend: ein düsterer Krimi, die Verknüpfung mit den antiken Göttersagen und archäologischen Ausgrabungen der Vergangenheit – aber irgendwie hatte ich hier keinen guten Lesefluss. Immer wieder diese ellenlangen Passagen, in denen Zeus uns die griechische Götterwelt erklärt – Mann, das war epischer Stoff für ein ganz eigenes Buch. Und meinen Gustav Schwab habe ich schon hier zuhause stehen. Mit den Ermittlern und ihren Ermittlungen im Mordfall heute bin ich auch nicht so recht warm geworden. Ich kann es schwer fassen, aber ich fand es alles ungemein politisch, und da habe ich in Krimis nicht wirklich Lust drauf. Ständig wurde über den Faschismus diskutiert (den in der Türkei, der damals Yildiz‘ Eltern hat emigrieren lassen, den tagesaktuellen in Berlin und Deutschland allgemein (wobei man hier im Hinterkopf behalten muss, dass der Roman im Original 2021 erschienen ist, und das politische „rechts“ noch gleichzusetzen war mit echten Neonazis in Springerstiefeln und Klappmessern), und natürlich wurde allzeit der Rassismus thematisiert. Bietet sich bei einem Roman eines türkischen Autors mit einer türkischen Polizeibeamtin irgendwie an, ist wichtig und richtig, ich fand es aber irgendwann zu viel des Guten. Puh, ich wollte eigentlich nur einen spannenden Krimi lesen, das ganze Drumherum war mir ab einem gewissen Zeitpunkt too much. Wahrscheinlich oute ich mich hiermit gerade als komplette Banausin, aber egal. Hab gerade in der Vita des Autors gelesen, dass er selbst in den 80er Jahren während der türkischen Militärdiktatur im Untergrund gewesen ist, also ganz klar, hier sind eigene Erfahrungen verarbeitet worden. Völligst legitim, aber ich Banausin habe es irgendwann nicht mehr würdigen können. Ich habe das erste Drittel mit vielen Pausen gelesen, das nächste Drittel überflogen, und dann nicht beendet. Ich werde dem Roman daher nicht wirklich gerecht werden, aber sorry, mehr als 2 Sterne kann ich nicht geben. Meine höchst subjektive Meinung.

Zum Inhalt: Yildiz Karasu ist…

Hilou aus Bielefeld am 24.03.2024

Bewertungsnummer: 2845056

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zum Inhalt: Yildiz Karasu ist Hauptkommissarin in Berlin und ermittelt gemeinsam mit ihrem Kollegen Tobias Becker in Mordfällen. Sie werden zu einem mysteriösen Mord hinzugerufen, der ungewöhnlich inszeniert wurde. Dem Opfer wurde das Herz herausgeschnitten und in seine Hände gelegt. Alle hinterlassenen Spuren deuten auf eine Verbindung zum Pergamon-Altar hin. Als sie dann noch weitere rätselhafte Morde mit Bezug zur griechischen Mythologie im Umfeld des Opfers entdecken, wird schnell klar, dass sie einem Serienmörder auf der Spur sind. Und der ist noch lange nicht fertig mit seinem "Werk"... Meine Leseerfahrung: Es gibt so Bücher, bei denen man sich während des Lesens fragt, wohin die Reise geht und bis zum Ende einfach keinen Schimmer hat, wie die Geschichte wohl enden wird. Ahmet Ümit ist in dieser Hinsicht immer für eine Überraschung gut. Auch wenn "Das Land der verlorenen Götter" nicht an seine Vorwerke rankommt, ist dieser Roman gewohnt lehrreich ganz im Ümit-Stil. Auch dieser Kriminalroman ist außergewöhnlich und sticht im Krimi-Genre heraus, da er vollbepackt mit anderen Elementen ist. Zum Einen erzählt er die Geschichte der türkischen Gastarbeiter, die ab den 60ern nach Deutschland gekommen sind, und zeigt verschiedene Beispiele, wie sich Türken in der neuen Heimat integriert haben und leben. Zum Anderen wird das Buch sehr politisch, weil auch das jahrzehntelange Rechtsextremismus-Problem in Deutschland mitbehandelt wird. Dann ist da noch die historische Komponente über Berlin, den Pergamon-Altar und wie er aus der Türkei nach Deutschland geschafft wurde, und zusätzliche einige Einblicke in historisch-politische Geschehnisse in der Türkei. Als ob das nicht genug ist, präsentiert der Autor eine Nacherzählung der griechischen Mythologie aus Sicht des Göttervaters Zeus, deren Abschnitte sich mit dem eigentlichen Handlungsstrang abwechseln. Ich muss zugeben, diese Kapitel waren für mich persönlich ziemlich anstrengend und haben meinen Lesefluss erheblich gestört, so dass ich einige Seiten grob überflogen oder sogar übersprungen habe. Sie wirkten äußerst belehrend, was für Nichtkenner der griechischen Mythologie eventuell interessanter zu lesen sein könnte, als für jemanden, der sich bereits eingehend damit beschäftigt hat. Für mich war das zuviel des Guten, einige mythologische Geschichten hätte man getrost kürzen können. Diese Abschnitte haben die Story einfach zu sehr in die Länge gezogen. Ab etwa Mitte des Buches kommt dann allerdings Fahrt auf, die Ermittlungen spitzen sich zu. Es gibt mehr Tote und auch mehr Tatverdächtige, was den Kriminalroman in eine interessantere Richtung lenkt. Bis es aber zum Showdown kommt, passieren noch einige Sachen, und man gewinnt langsam eine Ahnung, weshalb wir hier gleichzeitig Geschichten aus der griechischen Mythologie lesen. Fazit: Ahmet Ümits "Das Land der verlorenen Götter" verbindet viele Themen und schafft damit einen außergewöhnlichen Kriminalroman mit interessanten Facetten. Gewohnterweise keine leichte Kost, wenn man nicht offen für all die oben genannten Themen ist. Aber durchaus lesenswert, wenn man nicht mit Scheuklappen durch die Literaturwelt reist.

Zum Inhalt: Yildiz Karasu ist…

Hilou aus Bielefeld am 24.03.2024
Bewertungsnummer: 2845056
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zum Inhalt: Yildiz Karasu ist Hauptkommissarin in Berlin und ermittelt gemeinsam mit ihrem Kollegen Tobias Becker in Mordfällen. Sie werden zu einem mysteriösen Mord hinzugerufen, der ungewöhnlich inszeniert wurde. Dem Opfer wurde das Herz herausgeschnitten und in seine Hände gelegt. Alle hinterlassenen Spuren deuten auf eine Verbindung zum Pergamon-Altar hin. Als sie dann noch weitere rätselhafte Morde mit Bezug zur griechischen Mythologie im Umfeld des Opfers entdecken, wird schnell klar, dass sie einem Serienmörder auf der Spur sind. Und der ist noch lange nicht fertig mit seinem "Werk"... Meine Leseerfahrung: Es gibt so Bücher, bei denen man sich während des Lesens fragt, wohin die Reise geht und bis zum Ende einfach keinen Schimmer hat, wie die Geschichte wohl enden wird. Ahmet Ümit ist in dieser Hinsicht immer für eine Überraschung gut. Auch wenn "Das Land der verlorenen Götter" nicht an seine Vorwerke rankommt, ist dieser Roman gewohnt lehrreich ganz im Ümit-Stil. Auch dieser Kriminalroman ist außergewöhnlich und sticht im Krimi-Genre heraus, da er vollbepackt mit anderen Elementen ist. Zum Einen erzählt er die Geschichte der türkischen Gastarbeiter, die ab den 60ern nach Deutschland gekommen sind, und zeigt verschiedene Beispiele, wie sich Türken in der neuen Heimat integriert haben und leben. Zum Anderen wird das Buch sehr politisch, weil auch das jahrzehntelange Rechtsextremismus-Problem in Deutschland mitbehandelt wird. Dann ist da noch die historische Komponente über Berlin, den Pergamon-Altar und wie er aus der Türkei nach Deutschland geschafft wurde, und zusätzliche einige Einblicke in historisch-politische Geschehnisse in der Türkei. Als ob das nicht genug ist, präsentiert der Autor eine Nacherzählung der griechischen Mythologie aus Sicht des Göttervaters Zeus, deren Abschnitte sich mit dem eigentlichen Handlungsstrang abwechseln. Ich muss zugeben, diese Kapitel waren für mich persönlich ziemlich anstrengend und haben meinen Lesefluss erheblich gestört, so dass ich einige Seiten grob überflogen oder sogar übersprungen habe. Sie wirkten äußerst belehrend, was für Nichtkenner der griechischen Mythologie eventuell interessanter zu lesen sein könnte, als für jemanden, der sich bereits eingehend damit beschäftigt hat. Für mich war das zuviel des Guten, einige mythologische Geschichten hätte man getrost kürzen können. Diese Abschnitte haben die Story einfach zu sehr in die Länge gezogen. Ab etwa Mitte des Buches kommt dann allerdings Fahrt auf, die Ermittlungen spitzen sich zu. Es gibt mehr Tote und auch mehr Tatverdächtige, was den Kriminalroman in eine interessantere Richtung lenkt. Bis es aber zum Showdown kommt, passieren noch einige Sachen, und man gewinnt langsam eine Ahnung, weshalb wir hier gleichzeitig Geschichten aus der griechischen Mythologie lesen. Fazit: Ahmet Ümits "Das Land der verlorenen Götter" verbindet viele Themen und schafft damit einen außergewöhnlichen Kriminalroman mit interessanten Facetten. Gewohnterweise keine leichte Kost, wenn man nicht offen für all die oben genannten Themen ist. Aber durchaus lesenswert, wenn man nicht mit Scheuklappen durch die Literaturwelt reist.

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Das Land der verlorenen Götter

von Ahmet Ümit

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