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Monika Helfer

1. Die Jungfrau

Die Jungfrau

Gesprochen von
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21,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Monika Helfer

Spieldauer

3 Stunden und 25 Minuten

Erscheinungsdatum

23.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

3

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844549867

Beschreibung

Rezension

»In ihrem neuen Roman erzählt Monika Helfer von einer Freundschaft, einem Leben, von mindestens einer eigenwilligen Persönlichkeit und von einer Wiederbegegnung nach Jahrzehnten.«

Produktdetails

Gesprochen von

Monika Helfer

Spieldauer

3 Stunden und 25 Minuten

Erscheinungsdatum

23.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

3

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844549867

Herstelleradresse

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28|81673|München|DE
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    01.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traumhaftes Lesevergnügen

    Vom langsamen Beginn, der Gloria nicht sehr sympathisch erscheinen lässt, sollte man sich nicht entmutigen lassen. Die Schilderung wird von Seite zu Seite faszinierender, insbesondere aufgrund von den mitgedachten Kommentaren der Autorin. Sie springt natürlich wieder in den Zeitebenen, was uns Leser:innen etwas fordert. Aber ihre poetische Erzählweise mit unterhaltsamen Wortkreationen beschert uns ein herrliches Leseerlebnis und schenkt uns einen weiteren Einblick in ihre Jugendzeit.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    21.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gloria und Moni

    Mit ihren Romanen über ihre Familie hat sich Monika Helfer in mein Herz geschrieben. In ihrem Roman „Die Jungfrau“ geht es um ihre Freundin Gloria. Das ist eine kuriose komische Geschichte . Die zeigt Monika Herlfer wieder mit ihrer liebevoll und sachlichen Art. Die Autorin bekommt einen Brief, das ihre Jugendfreundin sie sehen möchte. So erfahren wir von der Schulzeit der Beiden. Gloria und ihre Mutter führenm ein reiches Lebens- Sie haben so viel Geld, das sie es mit vollen Händen ausgeben können. Moni war gerne bei Gloria zu Hause. Gloria hat ziemlich abstrakte Ideen. Sie war noch bei der ersten Hochzeit dabei. Ihre Männer mochten sie leiden. Die Autorin lässt uns an ihrem Leben teilnehmen. So lernen wir auch ihre Kinder und Enkelkinder kennen. Wenn ein Ruf von Gloria kommt, geht sie dem nach, genau wie in ihrer Jugend. Ich bin von diesem Roman wieder total begeistert. Es ist ein lesenswerter Roman.

  • Christine Schneider

    aus Leonberg

    4/5

    22.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine große Erzählerin

    Monika Helfers Erzählungen zeugen immer von starken Persönlichkeiten. Sie schildert ihre Figuren rücksichtslos, ohne Pathos, aber doch in einer so poetischen Sprache, dass Wahrheit und Fiktion dicht verwoben sind und vieles offen stehen bleibt, um noch lange im Leser nachzuhallen. Eine große Erzählerin, die sich nicht nur in ihren Büchern mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten umgibt.

  • Christian1977

    aus Leipzig

    4/5

    05.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viva la Diva

    Als Monika Helfer am 70. Geburtstag Post von ihrer langjährigen Schulfreundin Gloria erhält, ist sie überrascht, denn zu dieser hatte sie seit Jahren keinen Kontakt mehr. Nun ist die Frau offenbar schwer erkrankt und wünscht sich, dass die Autorin über sie schreibt, bevor Gloria stirbt. Kein leichtes Unterfangen für Monika, denn die Beziehung zu der einst so glamourösen und exzentrischen Frau war einerseits durch Nähe und Vertrauen geprägt, andererseits aber auch durch Lügen und Wut. Doch Monika stellt sich dieser Herausforderung und begibt sich zurück in die 60er-Jahre, als ein Mädchen wie Gloria immer nur auffiel und nicht hineinpassen wollte in die verstaubte Nachkriegsgesellschaft... Nach der Trilogie um Monika Helfers "Bagage" ist "Die Jungfrau" der neueste Roman der Bestseller-Autorin, der kürzlich bei Hanser erschienen ist. Erneut ist er im Bereich der Autofiktion anzusiedeln, doch anstatt eines Familienmitglieds steht diesmal mit Gloria eine höchst ambivalente Freundin im Mittelpunkt des Interesses. Stilistisch bleibt sich Helfer mit ihren kurzen, prägnanten Sätzen und den pointierten und unprätentiösen Beobachtungen hingegen treu. Dabei schont sie weder sich noch die Freundin. Der Roman beginnt im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Knalleffekt, der bezeichnend für den Rest des Buches ist. In einer beschaulichen, fast schon transzendentalen Szene, in der zwei Mädchen in ihrer Reinheit einen sommerlichen Sonnenaufgang erwarten - bis ein Schuss den Morgen zerreißt. In der Folge wird es immer wieder so sein, dass die Beziehung der beiden Mädchen durch Aktionen der einen oder der anderen gestört werden. Die reine, freundschaftliche Liebe bleibt so wie das Bild der beiden Mädchen beim Sonnenaufgang eine Illusion. Gloria ist keine einfache Person. Das Mädchen lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter in einem riesigen Haus inklusive Hausangestellter. Sie ist reich und verschwenderisch und zieht mit ihrer glamourösen Art die Blicke der Jungen und Männer auf sich. Dennoch bleibt sie laut eigener Aussage bis zum Wiedertreffen der mittlerweile 70-jährigen Frauen die titelgebende Jungfrau. Dieser Widerspruch bleibt nicht der einzige dieses zutiefst zerrissenen Charakters. So wie auch die Freundschaft mit Monika eine widersprüchliche ist. Die beiden können nicht mit-, aber auch nicht ohneinander. Für Monika ist Gloria eine Art Flucht aus dem Alltag und aus der Armut. Andersherum ist Monika für Gloria die Flucht aus der Einsamkeit und Langeweile. Bei der Beurteilung des Romans sollte man bedenken, dass er zwar autobiografische Anteile enthält, aber eben ein Roman ist. Ansonsten könnte man Helfer dafür kritisieren, eine Freundin in manchen Szenen doch einigermaßen bloßzustellen. Schon der Beginn spielt mit Fakt und Fiktion. Die Post zum 70. Geburtstag müsste die Schrifstellerin Helfer nämlich 2017 erreicht haben, was in "Die Jungfrau" unmöglich ist, da es später beispielsweise um eine Corona-Infektion geht. In einem Interview mit dem "Standard" stellt Helfer klar, dass Gloria ihre "erfundene Freundin" und aus verschiedenen zusammengesetzt sei. Insgesamt beweist Monika Helfer mit "Die Jungfrau" einmal mehr ihr großes schriftstellerisches Können, ihre Weisheit und ihre Begabung, tiefgehende Beobachtungen und Gefühle in wenigen Worten präzise und pointiert wiederzugeben. Was im Vergleich zur Familien-Trilogie fehlt, sind die Empathie und die großen Emotionen, die sich insbesondere in "Die Bagage" und "Löwenherz" so unmittelbar auf die Leserschaft übertrugen. Dennoch ist auch der neue Roman ein sehr lesenswertes Buch, das insbesondere mit der Darstellung der pubertären Monika auch einmal eine ganz andere Seite der Autorin bzw. ihres romanhaften Ichs präsentiert.

  • Bewertung

    4/5

    03.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie gut kennen wir andere Menschen?

    Dieser Roman beschreibt die Jugend zweier jungen Mädchen in den sechziger Jahren. Gloria, die in Reichtum gross wird und Monika, die aus einem ärmeren Haushalt kommt. Beide suchen ihren Weg und immer mehr zeigt sich der Unterschied von Traum und Wirklichkeit. Ein ruhiger, psychologischer Roman über Freundschaft, Gesellschaft und zwei interessante Frauen.

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