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Oliver Scherz

1. Sieben Tage Mo

Sieben Tage Mo

Aus der Reihe Schlau mit blau
Gesprochen von
28

14,49 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3949

Gesprochen von

Jens Wawrczeck

Altersempfehlung

ab 11 Jahr(e)

Spieldauer

2 Stunden und 46 Minuten

Erscheinungsdatum

28.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Silberfisch

Sprache

Deutsch

EAN

9783745604610

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3949

Gesprochen von

Jens Wawrczeck

Altersempfehlung

ab 11 Jahr(e)

Spieldauer

2 Stunden und 46 Minuten

Erscheinungsdatum

28.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Silberfisch

Sprache

Deutsch

EAN

9783745604610

Herstelleradresse

Silberfisch
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Bewertung

    5/5

    13.07.2024

    Hörbuch-Download

    Sieben Tage Mo

    Inhalt siehe Klappentext. Ich habe "Sieben Tage Mo" von Oliver Scherz als Hörbuch gehört, parallel dazu ein paar Abschnitte im eBook gelesen. In 2:47 Stunden (ich habe in 1,25-facher Geschwindigkeit gehört) bringt Sprecher Jens Wawrczeck dem Hörer näher, wie es für den 12-jährigen Karl ist, mit seinem geistig behinderten Zwillingsbruder Mo(ritz) zu leben, für ihn da zu sein und - in meinen Augen viel zu viel - Verantwortung zu übernehmen. Der Vater arbeitet außerhalb, die Mutter arbeitet in der Klinik und ist immer im Einsatz, es gilt ein Haus abzubezahlen, Verpflichtungen zu haben - andererseits hat sie zwei Kinder, um die sie sich kümmern muss, nicht einen Sohn, der sich um den anderen kümmert. Wie Kinder diesen Zustand auffassen, kann ich nicht beurteilen, als Mutter weiß ich, man kann sich nicht zerteilen, selbst wenn man es möchte, aber in dieser Situation finde ich, es bleibt aufgrund der Abwesenheit des Vaters zu viel an der Mutter hängen, diese gibt einen Großteil an Karl ab und das ist nicht in Ordnung. Ich kann ihn verstehen, wenn er auch mal für sich oder mit der Freundin sein möchte, nicht immer nur "Mo an der Backe haben will". Seine Eltern sollten besser kommunizieren, dann braucht man eben eine andere Betreuungsmöglichkeit für Mo, schließlich sollen beide Jungs ihre Freiheit haben und tun dürfen, was sie wollen. Mo macht, was er will, er kennt es nicht anders. Karl tut das, was Mo macht - was bleibt ihm anderes übrig? Man hört an einigen Stellen, dass Mo eine Einschränkung hat (aber den Vater scheint er richtig einzuschätzen), verursacht durch den Sauerstoffmangel bei der Geburt; die Erklärung, wie es dazu kam, finde ich für Kinder ausreichend. Mo scheint absolut lebenslustig zu sein, Karl dagegen braucht auch mal ein Tief, dann wieder ein Hoch, um er selbst zu sein. Für mich ist in "Sieben Tage Mo", denn es sich ja nicht nur sieben Tage, sondern sieben Tage pro Woche, nicht Mo der "Eingeschränkte", sondern Karl und das kreide ich einfach den Eltern an. Gut gefallen hat mir, dass Nida, Karls neue Freundin, Mo so nimmt, wie er ist; Karls Freunde dagegen, außer "Hannanas" sind eher abweisend, weil Mo etwas lauter, wilder, eben anders reagiert, als sie es gewohnt sind. Eine Geschichte über zwei ungleiche Brüder, aber dennoch aus dem Leben gegriffen, der man gerne zuhört, die nachdenklich macht und 4,5-5 Sterne von mir bekommt.

  • Tanja

    aus Bayern

    5/5

    29.03.2024

    Hörbuch-Download

    Regt zum Nachdenken an

    „Sieben Tage Mo“ von Oliver Scherz ist ein berührendes und humorvolles Kinderbuch über die Geschwisterbeziehung zwischen dem 12-jährigen Karl und seinem geistig behinderten Bruder Mo. Das Hörbuch, gelesen von Jens Wawrczeck, fängt die emotionale Tiefe der Geschichte gekonnt ein und bringt die Zuhörer zum Lachen und Nachdenken. Die Geschichte ist warmherzig und humorvoll erzählt, ohne dabei die Herausforderungen, die mit der Behinderung von Mo verbunden sind, zu beschönigen. Sie zeigt, wie wichtig Geschwisterliebe ist und wie man mit seinen Ängsten und Zweifeln umgehen kann. Die Aufgabe, auf seinen Bruder aufzupassen, ist für Karl ist nicht immer einfach, denn Mo ist unberechenbar und stört oft Karls Pläne. Die Erzählung aus der Perspektive von Karl ist voller Wärme und Leichtigkeit, gleichzeitig aber auch voller Tiefgang. Die Herausforderungen, aber auch die Freuden einer Geschwisterbeziehung mit einem behinderten Bruder werden auf sehr ehrliche Weise dargestellt. Jens Wawrczeck liest die Geschichte mit viel Einfühlungsvermögen und variiert seine Stimme gekonnt, um den unterschiedlichen Charakteren Leben einzuhauchen. So wird Karl als ängstlicher, aber verantwortungsbewusster Junge dargestellt, während Mo als fröhlicher und spontaner Charakter erscheint. "Sieben Tage Mo" ist ein tolles Hörbuch für Kinder und Erwachsene, das zum Nachdenken anregt und gleichzeitig unterhält. Es ist eine Geschichte über die Liebe zwischen Geschwistern, über Verantwortung und die Kraft, die man in sich selbst finden kann. Das Cover ist schön anzusehen, die Illustration von Mo und Karl vor einem gelben Sonnenhimmel drückt sowohl die Zuneigung der Brüder als auch Karls Sorgen auf subtile Weise aus.

  • Bewertung

    aus Waldbüttelbrunn

    5/5

    17.02.2024

    Hörbuch-Download

    Berührend und authentisch...eine Geschichte die in Erinnerung bleibt!

    Inhaltsangabe: "Mo ist Mo. Unberechenbar und unaufhaltsam. Er macht, was er will, und sagt, was ihm in den Kopf kommt. Mit ihm kann man Verrücktes erleben. Und manchmal wäre Karl gern so wie er, so sorglos, so ungehemmt. Oft aber nervt es ihn auch, sich um seinen Bruder kümmern zu müssen, der eine geistige Behinderung hat. Ständig ist er für ihn verantwortlich, gefühlte sieben Tage die Woche. Am liebsten möchte Karl sich frei machen von allem, einfach mit dem Rad durch die Gegend fahren. Oder Nida treffen, die er immer interessanter findet. Um sie zu sehen, lässt er Mo für ein paar Stunden allein. Als er nach Hause zurückkehrt, ist sein Bruder verschwunden …" Dieses Hörbuch habe ich als Download gelauscht, es hat eine Laufzeit von 2 Stunden, 46 Minuten und wird von Jens Wawrczeck sehr gut eingelesen. Man meinte, er erzählt seine Geschichte, das war sehr gekonnt und ich habe ihm wahnsinnig gerne gelauscht. Der 12jährige Karl und sein geistig behinderter Zwillingsbruder Mo tragen hier die Geschichte und Karl wird einiges aufgebürdet, denn er muss sich um seinen Bruder kümmern, wenn seine Mutter auf Arbeit im Krankenhaus ist. Sein Vater arbeitet im Ausland und ist eigentlich nie da. Dabei will Karl gerne mit seinen Freunden abhängen und auf dem Bolzplatz Spaß haben. Aber er kann seinen Bruder ja nicht allein lassen.... Fazit: Diese Geschichte hat mir wirklich unglaublich viel Spaß gemacht zu lauschen, sie ist sehr authentisch erzählt und berührt ungemein, denn man kann Karl`s Gefühle für seinen Bruder Mo sehr gut nachempfinden, egal ob seine Wut, seine Liebe zu ihm oder seinen Freiheitdrang, einfach wie seine Schulkameraden ein ganz normales Leben führen zu dürfen. Kritisieren kann man da eigentlich nur die Erwachsenen, die Karl soviel Verantwortung aufbürden, dabei ist Karl so ein toller Bruder und Mo so ein sensibler kleiner Kerl. Absolute Lese- bzw. Hörempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    23.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Verantwortung

    "Sieben Tage Mo" erzählt die Geschichte über die Brüdern Mo und Karl. Zwischen Zwillingen gibt es meist diese ganz besondere Bindung, die hier auch zu spüren ist. Karl liebt Mo und ist gerne mit ihm zusammen. Ihm fällt viel Verantwortung zu, da die Eltern beruflich sehr eingespannt sind und der zwölfjährige Karl sich deshalb täglich um seinen geistig behinderten Bruder kümmern muss. Aber er ist jetzt in einem Alter, in dem seine eigenen Interessen an Gewicht gewinnen, Rad fahren, eigenen Hobbys nachgehen, den Tag auf seine Art erleben, die erste Verliebtheit, das erste Date... Karl ist, auch aufgrund seines Alters und seiner eigenen Bedürfnisse, oftmals überfordert und trifft eine Entscheidung, die Folgen hat. Kann man sie falsch nennen? Eine schwierige Frage, die aber gleichzeitig gar keine ist. Können die Eltern die Verantwortung einfach auf das Kind übertragen? Sein Leben von dem seines Bruders bestimmen lassen? Hat nicht auch Karl ein Recht auf ein eigenes, selbst bestimmtes Leben? Ein berührendes Buch, das viel Fragen aufwirft und nachdenklich macht. Der Autor hat seinen Lesern hier tiefe und interessante Einblicke in die Familie gewährt. In den täglichen Spagat, einem behinderten Kind gerecht zu werden und die anderen dabei nicht aus den Augen zu verlieren, Es sensibilisiert für ein Thema, dass man gerne zur Seite schiebt, nicht nur, wenn es einen nicht selbst betrifft. Ein gutes Buch für Kinder und Erwachsene!

  • Bewertung

    5/5

    22.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine sehr bewegende Geschichte über zwei Brüder

    Karl und Mo sind Zwillinge. Und doch sind die beiden sehr verschieden. Zum Beispiel wurde Mo mit einer Behinderung geboren und Karl nicht. Die Geschichte ist aus Karls Sicht geschrieben und zeigt ganz wunderbar, wie Karl mit seiner schwierigen Situation umgeht. Einerseits will er natürlich für seinen Bruder da sein und hasst es, wenn er aufgrund der Behinderung gemobbt wird. Andererseits will er nicht immer nur auf Mo aufpassen, sondern auch selbst Kind sein und sein eigenes Leben leben. Die Geschichte von Karl und Mo hat mir sehr gefallen. Für meinen Geschmack hätte sie auch noch etwas länger sein können.

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