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Band 3

Der Weg der Frauen Roman

55

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.06.2025

Verlag

Heyne

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

20,7/13,8/4,8 cm

Gewicht

580 g

Farbe

Lichtgrau / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42724-2

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.06.2025

Verlag

Heyne

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

20,7/13,8/4,8 cm

Gewicht

580 g

Farbe

Lichtgrau / Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42724-2

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Areti

    aus Melle

    5/5

    03.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungener und spannender Abschluss der historischen Trilogie

    Inhalt: Emanzipation, große Erwartungen und schwere Entscheidungen: das bewegende Finale im Pensionat an der Mosel 1912: Pauline Martin ist schockiert, als sie erfährt, dass ihre Schülerin Sophie in Metz bei einer Kundgebung für Frauenrechte verhaftet wurde. Obwohl sie bald darauf wieder entlassen wird, hat das Ganze Konsequenzen für Pauline, denn der Ruf ihres Pensionats hat erheblichen Schaden genommen. Als Sophie kurze Zeit später aus Luxemburg zurückkehrt, ist sie vollkommen verändert. Das einst selbstbewusste Mädchen ist nun blass, still, bisweilen geradezu apathisch. Pauline forscht nach und stößt in Sophies Elternhaus auf Ungeheuerliches. Gleichzeitig taucht Paulines ehemaliger Verlobter Roland in Diedenhofen auf und wirbt erneut um sie. Als Erich von Pliesnitz davon erfährt, zieht er sich enttäuscht zurück. Pauline muss sich entscheiden – und könnte dadurch alles verlieren. Meine Meinung: "Der Weg der Frauen. Das Pensionat an der Mosel 3" von Marie Pierre ist ein gelungener und spannender Abschluss einer historischen Trilogie. Das Cover versetzt einen schon in die passende Stimmung für diese Geschichte, denn das Buch spielt im Jahr 1912 im Reichsland Elsaß-Lothringen. Man steigt sofort in die Geschichte ein und befindet sich direkt mitten im Geschehen, ohne große Worte vorneweg. Das gefällt mir sehr gut, denn man fühlt sich direkt wieder mittendrin und abgeholt. Obwohl es ein paar Monate her war, dass ich den zweiten Band gelesen habe, hatte ich keine Probleme wieder in die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Sprache passt gut in die damalige Zeit. Immer mal wieder sind kleine Wendungen auf Französisch mit eingebaut oder Sätze im Diedenhofener Platt. Das meiste davon kann man schon direkt beim Lesen durch den Zusammenhang verstehen oder es wird direkt erklärt, aber es gibt am Ende des Buches noch ein fremdsprachliches Glossar, in dem all die Wendungen aufgelistet und genau erläutert sind. Die Figuren bringen eine große Vielfalt mit. Zum einen sind da die Schülerinnen, die sehr unterschiedlich sind und auch aus verschiedenen Gegenden kommen, zum anderen ist dort Pauline mit dem übrigen Lehrpersonal und den Hausangestellten. Des Weiteren gibt es den Hauptmann Pliesnitz sowie weitere Soldaten und Figuren. In diesem letzten Band taucht zusätzlich auch das erste Mal eine männliche Lehrkraft auf. Das sorgt dafür, dass das Buch sehr abwechslungsreich ist und hier die verschiedensten Charaktere aufeinanderprallen. Konflikte und unterschiedliche Ansichten und Meinungen sind da vorprogrammiert. Ich habe sehr mit Pauline mitgefiebert und fand besonders ihre Geschichte sehr interessant. Für viel Spannung sorgen auch Sophies Handlungen und deren weitreichende Konsequenzen. Man ist durchgehend an das Buch gefesselt und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit all den Figuren weitergeht. Manche Entwicklungen habe ich vorausgeahnt, andere haben mich umso mehr überrascht. Das hat mir sehr gut gefallen. Schön fand ich auch, dass die Handlung sich nicht die ganze Zeit nur im Pensionat abspielt, sondern dass hier viele verschiedene Schauplätze vorhanden sind, die einen guten Einblick in das Gebiet und die historischen Gegebenheiten bieten. Zum einen ist Pauline in diesem Band in ihrer Heimat Metz, zum anderen befindet sie sich auch in Luxemburg. Man merkt direkt beim Lesen, dass Marie Pierre sehr gut recherchiert hat. Dies wird auch deutlich, wenn man am Ende die Aufzählung der Personen liest, welche die Autorin wissenschaftlich beraten haben. Am besten hat mir jedoch gefallen, wie manche Figuren sich weiterentwickeln und wie Pauline dafür sorgt, dass ihre Schülerinnen zu selbstbewussten und eigenständigen jungen Frauen heranwachsen. Fazit: Mir hat der Abschluss der historischen Trilogie von Marie Pierre sehr gut gefallen, da er historisch sehr gut recherchiert ist und mit vielen verschiedenen Figuren und tollen Schauplätzen dafür sorgt, dass die Spannung nie nachlässt. Man fühlt sich wohl zwischen all den Figuren und fiebert mit ihnen mit. Aus der ganzen Buchreihe ist dieser Band besonders hervorgestochen und hat mir am besten gefallen.

  • Eva_G

    5/5

    03.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine schwierige Zeit voller Entscheidungen für Pauline Martin

    Thionville, 1912: Pauline Martins Nerven werden schon wieder sehr strapaziert, denn die neue Schülerin Ottilie, die mitten im neuen Schuljahr in das Pensionat kommt, ist sehr ruhig und zeigt leider wenig Ambitionen sich in den Alltag und die Gruppe der anderen Schülerinnen einzugliedern. Doch bei diesem Problem bleibt es nicht, erfährt sie doch von Wachtmeister Schrotherr, dass ihre Schülerin Sophie in Metz im Gefängnis sitzt und nicht, wie angekündigt auf Familienbesuch in Luxemburg ist. Pauline muss sofort in ihre frühere Heimatstadt reisen und sich um die inhaftierte Schülerin kümmern. Denn dringen die Vorwürfe, die gegen das Mädchen erhoben werden an die Öffentlichkeit, muss Mademoiselle um ihre Schule bangen. Leider trifft sie in Metz prompt auf ihren früheren Verlobten Roland, der frisch verwitwet schnell wieder der Hoffnung auf eine erneute Verlobung und diesmal auch Heirat erliegt. So sorgt er für Gefühlschaos bei Pauline und Ernst von Pliesnitz, der heimliche Freund von ihr, zieht sich enttäuscht zurück. So kann es nicht weitergehen, findet Pauline und dennoch gibt es keine gute Lösung für all die Verwicklungen, die doch schlussendlich alle eine Gefahr für das Mädchenpensionat darstellen. Marie Pierre sorgt mit den rasant eintretenden Ereignissen für ein rasches Tempo, das sich beinahe durch den ganzen Roman zieht. Denn Pauline kommt kaum zur Ruhe, schon taucht das nächste Problem auf. So zieht die Autorin ihre Leser*innen sofort in ihren Bann und bringt die Reihe zu einem runden Abschluss. Da ich schon die beiden ersten Bände der Reihe unheimlich gerne gelesen habe, war ich nun gespannt auf den Abschluss der Reihe. Dieser hat es wirklich in sich und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die turbulenten Ereignisse haben mich mitgerissen und mir auch so manchen emotionalen Moment geschenkt, indem ich mit Pauline gehofft und gebangt, mich aber auch über das Benehmen so mancher Personen aufgeregt habe. Daher ist die Reihe nun mit einem großartigen Finale am Ende angelangt, was ich zwar etwas schade finde, aber trotzdem rundum zufriedem mit dem runden Abschluss bin.

  • gerdys_buecher.reich

    5/5

    01.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Abschluss

    Autorin: Marie Pierre Verlag: Heyne 2025 Print: 560 Seiten Perspektive: Erzähler Band: 3/3 Das Pensionat an der Mosel 5/5 Sternen Inhalt: Pauline Martin kämpft auch in diesem Schuljahr mit vielen Herausforderungen: Eine Schülerin, die verhaftet und dann von ihren Eltern schändlich behandelt wird. Ein Ex-Verlobter, der ihr aufs Neue den Hof macht, und der Hauptmann, der sich plötzlich aus ihrem Leben zurückzieht. Nebenher erleben auch die anderen Protagonisten noch einige Höhen und Tiefen. Über die Protagonisten : Pauline und Erich sind mir einfach ans Herz gewachsen. Sie sind sich auch in diesem Teil der Geschichte treu geblieben, verändern sich, ecken an, verletzen, vergeben und lernen dazu. Sophie, die Schülerin, ist ein sehr interessanter Charakter, und anhand ihrer Geschichte lernt man viel über die Stellung der Frauen zur Zeit der Belle Époque und auch über die schlimmen Methoden der Eltern und Ärzte, um sich rebellische Töchter gefügig und gesellschaftskonform zu machen. Das mochte ich : Ruhiger Schreibstil, der aber vermag, mit in die Geschichte hineinzunehmen. Blick auf die Herausforderungen, schönen und unschönen Seiten der Geschichte auch beim Lesen von Romanen kann man dazulernen. Rivalitätskampf unter den Männern das habe ich für mich mitgenommen : Für das Richtige einzustehen ist keine leichte Sache, oftmals ein langwieriger und auch unschöner Kampf, und doch ist sie es wert, wenn dadurch Veränderung hervorgebracht wird. Fazit: Mit Der Weg der Frauen endet die Geschichte des Pensionats an der Mosel. Schwer habe ich mich von den Frauen und Männern lösen können. Gerne wüsste ich, wie es ihnen in den bevorstehenden Jahren ergangen wäre. Und doch war ich am Ende glücklich und versöhnt mit dem Ausgang. Eine wirklich tolle Reihe, die ich jedem empfehlen möchte.

  • Eliza

    5/5

    21.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Mosel im Wandel der Zeit

    Auch in Band 3 entführt uns Marie Pierre wieder an die wunderschöne Mosel, in ein Gebiet, das geprägt ist von Umbrüchen und verschiedenen Einflüssen: Elsass, Lothringen, Preußen, Bayern, Luxemburg, Saarland und Rheinland-Pfalz. Pauline führt weiterhin ihr Pensionat, und diesmal ist das Gefühlschaos komplett: Ihr ehemaliger Verlobter tritt nach dem Tod seiner Frau wieder in ihr Leben. Auf der anderen Seite ist da immer noch Hauptmann Erich von Pliesnitz. Von Pauline nicht umsonst „Hauptmann gnadenlos“ genannt, der ihr unaufhörlich durch den Kopf geht. Doch auch ihre Schülerinnen machen ihr das Leben nicht einfacher: Eine von ihnen muss Pauline sogar nach einer Verhaftung bei der Polizei auslösen. Es geht also wieder turbulent zu im Pensionat, und es macht Freude, all die liebevoll gezeichneten Figuren erneut zu treffen. Sei es Lisbeth, die resolute Köchin und das gute Herz des Hauses, Vincent und Camille oder Franz, der Bursche des Hauptmanns, der erneut für den einen oder anderen Schmunzler sorgt. Von großer Bedeutung ist auch der historische Hintergrund des Romans: die Belle Époque am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Themen wie die Emanzipation der Frau, Bildung, eigenständiges Denken und die Rechte von Frauen stehen im Mittelpunkt. Die Lebenswirklichkeit der Frauen unterscheidet sich deutlich von der der Männer. Diskriminierung und Benachteiligung sind allgegenwärtig. Ein weiteres, bedrückendes Thema ist in diesem Zusammenhang der Missbrauch von Rauschmitteln, die von Familien eingesetzt werden, um insbesondere junge Frauen gefügig zu machen. Die fiktive Handlung ist gekonnt mit dem historischen Kontext verwoben, sodass ein Roman entstanden ist, der eine starke Sogwirkung entfaltet. Grundsätzlich ist dieser Band der Trilogie auch eigenständig lesbar, dennoch werden große Handlungsbögen gespannt, sodass es empfehlenswert ist, auch die vorangegangenen Bände zu kennen. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und sehr authentisch sowohl in der Sprache der einzelnen gesellschaftlichen Kreise als auch in der Mischung aus Deutsch, Französisch und verschiedenen Dialekten. Die wechselnden Perspektiven tragen zusätzlich dazu bei, dass man eine enge Beziehung zu den Figuren aufbauen kann. Ein Personenverzeichnis, eine Karte und ein ausführliches Glossar runden den Roman ab. Eine Lektüre, die ich nur wärmstens empfehlen kann.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    10.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Pauline muss sich entscheiden

    Der Weg der Frauen von Marie Pierre ist der dritte und letzte Band der Trilogie über ein Pensionat an der Mosel. Auch den Abschlussband habe ich sehr gern gelesen. Reichsland Elsaß-Lothringen, 1912: Vor sechs Jahren hat Pauline gegen den Willen ihrer Eltern die Leitung des Pensionats an der Mosel übernommen. Aufgrund des damals geltenden Lehrerinnenzölibats hat sie sich damit gleichzeitig gegen eine Heirat mit ihrem damaligen Verlobten, dem Bankierssohn Roland Dulange, entschieden. In Band 3 bereitet ihr die aus Luxemburg stammende Schülerin Sophie die meisten Sorgen. Das Mädchen wurde festgenommen, weil sie Postkarten mit dem Slogan „Her mit dem Frauenwahlrecht“ verteilt und diesen Slogan mit Kreide an Wände gemalt hatte. Sophies Vater beschuldigt Pauline, seiner Tochter Flausen und verwerfliche Ideen in den Kopf gesetzt zu haben, Sophie muss ihre Ausbildung im Pensionat abbrechen und die Schule unverzüglich verlassen. Als Mittel gegen ihre „Hysterie“ verabreicht der Hausarzt ihr Heroin. Der preußische Hauptmann Erich von Pliesnitz hat seit Jahren einen festen Platz in Paulines Herzen. Als ihr früherer Verlobter wieder auf der Bildfläche erscheint und um Pauline wirbt, muss sie sich zwischen Erich, Roland und dem Pensionat entscheiden. Sehr interessant fand ich das Nachwort, in dem die Autorin auf die geographischen und kulturellen Besonderheiten der Romanschauplätze Elsaß-Lothringen und Luxemburg und die Zeit der Belle Époque eingeht. Damals fingen die Frauen an, für ihre Rechte zu kämpfen. Entsetzt war ich über die damals übliche Verabreichung von Heroin, nicht nur an Frauen als Mittel gegen „Hysterie“, sondern sogar an Kinder zur Linderung von Husten und leichten Schmerzen. Auch Band 3 habe ich sehr gern gelesen und habe mit Pauline, Erich, Sophie und dem seinem Hauptmann treu ergebenen Offiziersburschen Franzl, dem in diesem Band eine wichtige Rolle zufällt, gefiebert, gezittert, geliebt und gehasst. Die Autorin hat einen emotionalen und bildhaften Schreibstil, so dass ich den fast 600 Seiten starken historischen Roman in kurzer Zeit verschlungen habe. Sehr gerne vergebe ich fünf Sterne und spreche eine Leseempfehlung für alle aus, die historische Romane mögen.

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