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Ein heißes Jahr

8

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.11.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,6/12,2/2,5 cm

Gewicht

257 g

Farbe

Elfenbein / Graugrün

Auflage

1

Originaltitel

2030

Übersetzt von

Norma Cassau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07249-5

Beschreibung

Rezension

»Erzählt ist die Geschichte sehr dialog- und temporeich, in einer schnörkellosen Sprache, die von der ersten bis zur letzen Seite fesselt.«
»Es ist eine im typischen Djian-Ton rasant verfasste und aktuelle Geschichte.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.11.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,6/12,2/2,5 cm

Gewicht

257 g

Farbe

Elfenbein / Graugrün

Auflage

1

Originaltitel

2030

Übersetzt von

Norma Cassau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07249-5

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29|80469|München|DE
[email protected]

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8|8032|Zürich|CH
[email protected]

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Intensiv und erschütternd

Bewertung am 27.11.2023

Bewertungsnummer: 2077040

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein heißes Jahr - Philippe Dijan Das Jahr 2023 wird europäischen Wissenschaftlern zufolge das wärmste seit 125000 Jahren werden. So kommt das neue Buch von Philippe Dijan gerade zum richtigen Zeitpunkt. Der Protagonist Greg lebt im Jahre 2028 bereits mitten in der Klimakatastrophe, als er einen alten Film aus dem Jahr 2018 sieht, „…über den Bildschirm flimmerte gerade eine Jugendliche, die vom Klima sprach, sich um die Zukunft sorgte und jeden Freitag die Schule schwänzen wollte.“ Greg ist von seinem Schwager Anton, der ein chemisches Labor betreibt, zu einem Deal genötigt worden und hat geholfen, die Schädlichkeit des Pflanzenschutzmittels Montrazol, das auf dem Markt ist, zu verharmlosen. „Anton, wir helfen, Zeug zu vertreiben, das wir hätten verbieten müssen.“ Anton hat keinerlei Skrupel, er sorgt sich eher um die Zerrissenheit, in der Greg sich befindet. Gregs 14-jährige Nichte Lucie ist Klimaaktivistin und trifft sich zum Interview mit Greta Thunberg (die Jugendliche mit den Zöpfen). Er lernt Vera kennen, die auch aktiv in der Umweltszene tätig ist und verliebt sich in sie. „Ich hatte plötzlich Lust, Sie zu sehen, sagte er. Fragen Sie mich nicht, warum. Ich hoffe, ich störe Sie nicht. Und wenn ich Ihnen nun erzählte, wie oft mir so etwas passiert, antwortete sie und hielt seine Hand fest. Diese unbändigen Bedürfnisse. Widerstand zwecklos, versteht sich.“ Seine Zerrissenheit wird immer größer. Nachdem es den ersten Todesfall durch das Pflanzenschutzmittel gibt, kann Greg die Situation nicht mehr ertragen, er verliert die Kontrolle. Bis zu einem tragischen Ende. Vertrocknete Landschaften, unerträgliche Hitze, Wasserknappheit, das Stromnetz bricht wegen der Klimaanlagen zusammen, Wettervorhersagen funktionieren nicht mehr, Waldbrände und Überschwemmungen, Hitze- und Kälterekorde bestimmen den Alltag der Menschen. Die politische Lage ist angespannt, Wut und Gewalt finden auf der Straße statt. In fast atemloser Erzählweise nimmt uns der Autor mit in diese apokalyptische Welt, die schon so nah ist. Die Dialoge fliegen ohne Nebensätze ineinander, Erzählstränge vermischen sich. Ein auktorialer, aber doch reduzierter, fast sachlicher Erzähler bietet den Außenblick auf das Geschehen. Dieser Roman ist intensiv und erschütternd, ein Blick in unsere Zukunft. Aus dem Französischen von Norma Cassau

Intensiv und erschütternd

Bewertung am 27.11.2023
Bewertungsnummer: 2077040
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein heißes Jahr - Philippe Dijan Das Jahr 2023 wird europäischen Wissenschaftlern zufolge das wärmste seit 125000 Jahren werden. So kommt das neue Buch von Philippe Dijan gerade zum richtigen Zeitpunkt. Der Protagonist Greg lebt im Jahre 2028 bereits mitten in der Klimakatastrophe, als er einen alten Film aus dem Jahr 2018 sieht, „…über den Bildschirm flimmerte gerade eine Jugendliche, die vom Klima sprach, sich um die Zukunft sorgte und jeden Freitag die Schule schwänzen wollte.“ Greg ist von seinem Schwager Anton, der ein chemisches Labor betreibt, zu einem Deal genötigt worden und hat geholfen, die Schädlichkeit des Pflanzenschutzmittels Montrazol, das auf dem Markt ist, zu verharmlosen. „Anton, wir helfen, Zeug zu vertreiben, das wir hätten verbieten müssen.“ Anton hat keinerlei Skrupel, er sorgt sich eher um die Zerrissenheit, in der Greg sich befindet. Gregs 14-jährige Nichte Lucie ist Klimaaktivistin und trifft sich zum Interview mit Greta Thunberg (die Jugendliche mit den Zöpfen). Er lernt Vera kennen, die auch aktiv in der Umweltszene tätig ist und verliebt sich in sie. „Ich hatte plötzlich Lust, Sie zu sehen, sagte er. Fragen Sie mich nicht, warum. Ich hoffe, ich störe Sie nicht. Und wenn ich Ihnen nun erzählte, wie oft mir so etwas passiert, antwortete sie und hielt seine Hand fest. Diese unbändigen Bedürfnisse. Widerstand zwecklos, versteht sich.“ Seine Zerrissenheit wird immer größer. Nachdem es den ersten Todesfall durch das Pflanzenschutzmittel gibt, kann Greg die Situation nicht mehr ertragen, er verliert die Kontrolle. Bis zu einem tragischen Ende. Vertrocknete Landschaften, unerträgliche Hitze, Wasserknappheit, das Stromnetz bricht wegen der Klimaanlagen zusammen, Wettervorhersagen funktionieren nicht mehr, Waldbrände und Überschwemmungen, Hitze- und Kälterekorde bestimmen den Alltag der Menschen. Die politische Lage ist angespannt, Wut und Gewalt finden auf der Straße statt. In fast atemloser Erzählweise nimmt uns der Autor mit in diese apokalyptische Welt, die schon so nah ist. Die Dialoge fliegen ohne Nebensätze ineinander, Erzählstränge vermischen sich. Ein auktorialer, aber doch reduzierter, fast sachlicher Erzähler bietet den Außenblick auf das Geschehen. Dieser Roman ist intensiv und erschütternd, ein Blick in unsere Zukunft. Aus dem Französischen von Norma Cassau

Nahe Zukunft.

begine aus Lemwerder am 22.11.2023

Bewertungsnummer: 2073892

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman Ein Heißes Jahr, von dem französische Autor Philippe Djian spielt in der nahen Zukunft. Die Klimakatastrophe hat schon krass stattgefunden. Das Wetter ist extrem trocken, wenn es mal regnet verdunstet das Wasser. Dann gibt es Personen in einem Labor. Der Chef Anton gibt falsche Ergebnisse raus und Greg hilft ihm das zu vertuschen. Greg ist eigentlich sympathisch, er geht sogar mit seiner Nichte auf Demonstrationen. Dann stirbt ein Mensch an einem giftigen Mittel, das sie vertuscht hatten. Da dreht er durch. Das hat der Autor perfekt erzählt, es war oft dramatisch. Der Autor hat die Innere Monologe Gregs und seine Ängste gut eingefangen. In dem Roman hat er das Thema Umweltschutz gut umschrieben. Er schreibt fesselnd spannend. Ich konnte mich in diese Geschichte so richtig hinein ziehen lassen.

Nahe Zukunft.

begine aus Lemwerder am 22.11.2023
Bewertungsnummer: 2073892
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman Ein Heißes Jahr, von dem französische Autor Philippe Djian spielt in der nahen Zukunft. Die Klimakatastrophe hat schon krass stattgefunden. Das Wetter ist extrem trocken, wenn es mal regnet verdunstet das Wasser. Dann gibt es Personen in einem Labor. Der Chef Anton gibt falsche Ergebnisse raus und Greg hilft ihm das zu vertuschen. Greg ist eigentlich sympathisch, er geht sogar mit seiner Nichte auf Demonstrationen. Dann stirbt ein Mensch an einem giftigen Mittel, das sie vertuscht hatten. Da dreht er durch. Das hat der Autor perfekt erzählt, es war oft dramatisch. Der Autor hat die Innere Monologe Gregs und seine Ängste gut eingefangen. In dem Roman hat er das Thema Umweltschutz gut umschrieben. Er schreibt fesselnd spannend. Ich konnte mich in diese Geschichte so richtig hinein ziehen lassen.

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