Joachim B. Schmidt schreibt Geschichte neu. Seine ›Tell‹-Saga ist ein Pageturner, ein Thriller, ein Ereignis: Beinahe 100 schnelle Sequenzen und 20 verschiedene Protagonisten jagen wie auf einer Lunte dem explosiven Showdown entgegen. Schmidt bringt uns die Figuren des Mythos nahe und erzählt eine unerhört spannende Geschichte.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
25.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Wunderschöne Sprache !
Ich habe die Sprache genossen, wunderbar ! Und als echt Schweizer (Welsch!) ist die Geschichte von Tell Herrlich !
Das Buch habe ich schon an Freunde geschickt, ein Buch solche Spannung darf nicht allein bein mir bleiben. Danke
Bewertung
4/5
27.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Wilhelm Tell - neu erzählt
Wilhelm Tell – neu erzählt
Wilhelm Tell? Da war doch was, irgendwo tief versteckt in der „Allgemeinbildung“, ein Apfel auf dem Kopf des Sohnes, „durch diese hohle Gasse muss er kommen“ und sonst? Und hier setzt Joachim B Schmidt an. Er erzählt die Geschichte des armen, verbitterten Bergbauern Wilhelm Tell, der seinen Bruder verloren hat und jetzt versucht, seine Familie inklusive Mutter und Schwiegermutter zu ernähren.
Und Schmidt macht das richtig gut, denn jedes dieser kleinen Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Person geschrieben. Der Sohn Walter, Wilhelm selbst, seine Mutter, die beiden Alten, der Bauer vom Nachbarhof, der Pfarrer und jede Menge Personen mehr. Und natürlich auch der Landvogt Gessler, der in diesem Buch gar nicht der Böse ist, das ist sein Untergebener Harras, der die Wachen befehligt. Da wird geplündert, gemordet, gesoffen und geschändet und Gessler ist viel zu schwach, um dem Einhalt zu gebieten.
Die Lobeshymnen auf der Buchrückseite „Blockbuster in Buchform“ „The Revenant in den Alpen” “Game of Thrones in Altdorf” sind allerdings ziemlich übertrieben. Das hat dieses Werk gar nicht nötig.
Danyboy
Book Circle Community
5/5
02.11.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tell fürs 21. Jahrhundert
Wilhelm Tell, DER Sagenheld, DIE Legende der Schweiz (wenn auch natürlich von einem Deutschen in der bekannten Fassung geschrieben).
Schmidt verleiht dem Stoff in seinem Roman eine ganz neue Dimension. Erweitert den Stoff auf wunderbare Weise.
Der Lesende folgt in kurzen bis sehr knappen Kapiteln einigen der aus dem alten Stoff bekannten Figuren: Hedwig, Wilhelm, Walter, Gessler…
Hinzu kommen die 2 Grossmütter, Walters Bruder Willi, diverse Soldaten, Bauern. Trotz der Kürze der Kapitel werden die Charaktere wahnsinnig plastisch, entsteht eine erstaunliche Tiefe. Beeindruckend!
Generell ist dieser Tell eher eine Charakterstudie als ein Ideenroman oder eine politisch gefärbte Sage. Persönliche Schicksale, Missbrauch, Ignoranz und Dummheit sind Treiber des Geschehens.
Das Politische wird quasi ins Private gebracht. Und das finde ich sensationell gemacht. Besonders gelungen ist auch die Charakterisierung von Gessler, ein mit sich (und seinen Soldaten) hadernder Feingeist.
Dieser Roman ist eine absolute Wucht! Ganz wie bei Tell würde ich ihn charakterisieren mit: Ein Schuss, ein Treffer
Tannenbaum
aus Bern
5/5
04.05.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte von Willhelm…
Die Geschichte von Willhelm Tell anders erzählt – Der Autor Joachim B. Schmidt stellt die bekannte Schweizer Heldengeschichte in einen neuen Kontext. Viele persönliche Erfahrungen des Autors prägen den Roman, darunter isländische Elemente durch die Heimat von Schmidt. Tell wird durch unterschiedliche Personen in seinem Umfeld charakterisiert, dies bringt Dynamik in die realistisch dargestellte Geschichte. Schmidt schreibt die Geschichte so, wie er sie selbst gerne lesen würde, dadurch baut sich Spannung auf, man hat Lust zum Weiterlesen.
Bewertung
5/5
04.05.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tell
«Tell» ist ein Buch welches die Schweizer Sage in einer speziellen Form wiedergibt. Die Geschichte handelt nicht nur um den berühmten Apfelschuss, sondern gibt einen Einblick in Tells tragisches Leben, welches von verschiedenen Perspektiven geschildert wird.
Der Autor setzte sich als Ziel, den Protagonisten nicht so heldenhaft darzustellen, um die Geschichte glaubwürdiger zu machen. Tell wird als mürrischer und sturer Vater dargestellt, der Schwierigkeiten mit seinen Mitmenschen hat und seine Gefühle nicht gut zeigen kann. Das typische Heldenbild wird dadurch geschwächt.
Das Buch hat uns positiv überrascht. Es ist eine Abwechslung zum klassischen Werk von Schiller und erzählt die Schweizer Sage von einer anderen Seite. Die Personen werden sehr gut durch verschiedenen Elementen und Szenen beschrieben. Das Buch war einfach zu lesen und ist deswegen empfehlenswert.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.