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Band 3
Artikelbild von Schloss Liebenberg. Hinter dem goldenen Schatten
Hanna Caspian

1. Schloss Liebenberg. Hinter dem goldenen Schatten

Schloss Liebenberg. Hinter dem goldenen Schatten Roman | SPIEGEL Bestseller-Autorin

Aus der Reihe Schloss Liebenberg
Gesprochen von
4

16,39 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Tanja Fornaro

Spieldauer

11 Stunden und 40 Minuten

Erscheinungsdatum

27.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839820773

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Tanja Fornaro

Spieldauer

11 Stunden und 40 Minuten

Erscheinungsdatum

27.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839820773

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    aus Gudensberg

    5/5

    31.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Hinter dem goldenen Schatten

    Fließend und gut geschrieben,das geschichtliche Geschehen gut verpackt in einem packenden Roman.Man fühlt mit den Protagonisten und lernt dabei die Geschichte kennen.Toller Roman.Ich werde weitere Romane Dieser Schriftstellerin lesen

  • Xanaka

    aus Berlin

    5/5

    01.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Gelungener Schluss

    Es hat sich viel verändert in Schloss Liebenberg, nachdem Adelheid den Brief des Fürsten für viel Geld verkauft hatte. Hat es sich verbessert? Eher nicht, die Situation ist für alle, vor allem für die Bediensteten fast noch schlechter geworden. Adelheid hat zwar ihre persönliche Rache bekommen, aber um welchen Preis. Das Geld, das sie ja nicht wirklich ausgeben kann, muss gut versteckt werden. Dem Fürsten, der durch diesen Brief seinen massiven Einfluss verloren hat, droht nun eine Anklage vor Gericht. Sein einstmals guter Freund der Kaiser hat sich auch von ihm abgewendet. Interessant wird es dann, als jedem klar wird, dass es einen Insider im Schloss gab, der diesen Brief weitergab. Ab diesem Punkt werden die Intrigen, gerade innerhalb des Personals, immer größer. Irgendwie traut keiner dem anderem. Boshaftigkeit führt dann sogar dazu, dass einzelne unbeteiligte Bedienstete körperlich verletzt werden. Und doch ist niemand in der Lage sich gegen diese Intrigen zu Wehr zu setzen. Lediglich Hedda, die es dann sogar so schlimm erwischt, dass sie gekündigt wird, kommt durch ihren Aufenthalt in Berlin dann organisierte Kreise der Bediensteten. Der Zentralverband für Hausangestellte, eine neue Organisation in Berlin, die um die Umstände der Haus- und Dienstmädchen Bescheid wissen und sich für deren Rechte einsetzen. Die Autorin hat auch für dieses Buch sehr viel recherchiert um den historischen Hintergrund so genau wie möglich darzustellen. Gerade denjenigen, die sich für die Geschehnisse in den Jahren 1908 bis 1909 interessiert. Sie wollte, wie sie selbst im Nachwort schreibt, die Ereignisse darstellen die dann im weitestgehenden Sinnen auch mit Einfluss auf den Beginn des ersten Weltkriegs hatten. Das ist ihr auf jeden Fall sehr gut und vor allem anschaulich gelungen. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.

  • Bewertung

    5/5

    29.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Schloss Liebenberg. Hinter dem goldenen Schatten

    Inhalt siehe Klappentext. Ich kenne bereits die anderen beiden Bände der "Schloss Liebenberg"-Reihe und war schnell wieder im Geschehen. Hilfreich ist die Personenübersicht zu Beginn des Buches, ebenso das Nachwort, das sehr viele Informationen und Details liefert, ggf. einige Fragen klärt. Wer sich nicht mit den politischen Figuren und Begebenheiten auskennt, kann hier eine Menge lernen, was man in der Schule nicht erfährt. Ein wichtiger Part und Grundlage dieser Reihe ist die Eulenburg-Affäre, allerdings haben mich die persönlichen Schicksale der Bediensteten noch mehr interessiert. Zum Inhalt möchte ich nichts schreiben, dafür gibt es den Klappentext. Hanna Caspian hat meiner Meinung nach sehr gut recherchiert, ausführlich be- und geschrieben, historische Persönlichkeiten und politische Figuren an reellen Orten mit fiktiven Angestellten gemischt und damit eine sehr lesenswerte Reihe Anfang des 20. Jahrhunderts geschaffen. Dass es für den Fürsten nicht gut läuft, ist bekannt, für einige der Angestellten wendet sich alles zum Guten - fast zu viel des Guten auf einmal, aber es sei ihnen gegönnt! Angenehme Lesestunden, bei denen man noch einiges lernen kann, flüssig zu lesen, "Hinter dem goldenen Schatten" bekommt von mir 4,5-5 Sterne.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    02.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Das Leben der Dienstboten in einem Schloss in Preußen zu Beginn des 20. Jahrhunderts

    Ich empfehle, die ersten beiden Teile der Schloss-Liebenberg-Trilogie zuerst zu lesen, da man dann mit den Geschehnissen und Protagonist*innen schon vertraut ist. Der dritte Teil beginnt im Jahr 1908. Hanna Caspian beschreibt das Leben im Schloss aus der Sicht der Dienstboten. Der Schlossherr, Fürst Philipp zu Eulenburg, und weitere Teilnehmer der Liebenberger Tafelrunde wurden von einem Berliner Journalisten der Homosexualität bezichtigt, was besonders deswegen äußerst heikel war, da der Fürst der beste Freund Kaisers Wilhelm II war, des letzten deutschen Kaisers. Der Fürst wurde vors Gericht gestellt, der Kaiser distanzierte sich von ihm. Adelheid Schaaf hatte es geschafft, die Tochter eines Tagelöhners wurde Hausmädchen im Schloss Liebenberg. Mit ihrem kargen Lohn sichert sie das Überleben der ganzen Familie. Als ihre Mutter nach der Geburt des jüngsten Kindes schwer krank wird, fleht Adelheid die Fürstin um Hilfe an, doch diese hat andere Sorgen und weist sie schroff ab. Die Mutter und das Baby sterben, Adelheid schwört Rache. Das Angebot eines Journalisten, Beweise für die Homosexualität des Fürsten zu kaufen, fällt bei Adelheid auf fruchtbaren Boden. Tatsächlich findet sie einen eindeutigen Brief, den sie für viel Geld verkauft. Von nun an lebt sie in ständiger Angst, dass ihr Verrat herauskommt. Hedda Pietsch musste als Folge einer Intrige das Schloss verlassen. In Berlin sucht sie nach einer neuen Stelle, es werden ihr aber nur Stellen als Alleinmädchen angeboten, eine Arbeit, die sie auf keinen Fall mehr machen will. Mit Hilfe von Constanze Maiwald, der früheren Gouvernante der Komtessen, schafft sie es, ihre alte Stelle im Schloss wiederzubekommen. Dabei hat sie aber nicht bedacht, dass sie dort dem gewalttätigen Haushofmeister Opitz ausgeliefert sein wird. Constanze Maiwalds Verlobter Hugo ist Journalist. Den beiden wird klar, dass die Anklage wegen Homosexualität als Vorwand diente, die pazifistische und frankophone Liebenberger Tafelrunde loszuwerden und stattdessen Kriegstreiber im Umfeld des Kaisers zu platzieren, die letztendlich das Deutsche Reich zum Weltkrieg führen werden. Die Stellung in der Gesellschaft war ererbt, es gab keine Möglichkeit für einen gesellschaftlichen Aufstieg. Es konnte nur noch schlimmer werden, wenn man beispielweise als unverheiratete Frau schwanger wurde oder als Bürgerlicher den Einberufungsbescheid zum Militär bekam, wo man von den adeligen Offizieren gequält, getriezt und fürs Leben gezeichnet wurde. Die Autorin hat das harte Leben der niederen Schichten authentisch und emotional dargestellt. Was führten sie für ein hartes Leben, gänzlich ohne Rechte, ohne Kranken-, Arbeitslosen- oder Unfallversicherung. Hedda ist außer sich vor Freude, als sie einen Job im Dienstbodenverband ergattert, bei dem sie „nur“ zehn Stunden am Tag und „nur“ sechs Tage die Woche arbeiten muss. Das Ende gefällt mir sehr gut, ich freue mich, dass Adelheid und Viktor die Chance auf ein besseres Leben bekommen. Auch das Leben von Constanze und Hedda hat sich zum Besseren gewendet. Am meisten freut mich, dass es endlich geklappt hat, gegen Opitz vorzugehen. Die Schloss-Liebenberg-Trilogie hat mich begeistert, und ich empfehle sie allen, die gerne ausgezeichnet recherchierte historische Romane lesen und allen, die sich für die deutsche Geschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts interessieren.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    14.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein großartiger Abschluss der Reihe

    Dieser dritte Teil der Liebenberg-Saga schließt nahtlos an den zweiten an. Der Leser begibt sich in das Jahr 1908. Auch in dieser Fortsetzung wird aus der Sicht der Bediensteten des Schlosses Liebenberg erzählt. Und ebenfalls geht es um die „Eulenberg-Affäre“ und dem sich daraus ergebenden Prozess. Die Rechtlosigkeit der Bediensteten, die auf die Gunst ihrer Dienstherren angewiesen waren, wird klar zum Ausdruck gebracht. Und so habe ich mit meinen mir liebgewonnenen Protagonisten Adelheid, Hedda und Viktor mitgelitten und mitgefiebert. Dramatische Ereignisse, Intrigen und Skandale gestalten die Handlung fesselnd, und so konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, da ich ja unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Der flüssige Schreibstil machte das Lesen zu einem Genuss. Wieder ist es der Autorin hervorragend gelungen, historische Tatsachen und Fiktion gekonnt miteinander zu verbinden. Mein Fazit: „Hinter dem goldenen Schatten“ ist der krönende Abschluss einer großartigen und penibel recherchierten Reihe. Jedoch sollte man zum besseren Verständnis mit dem ersten Teil beginnen. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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