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Der Klang der Erinnerung Roman | Coming-of-Age-Geschichte über die Kraft der Musik und der Freundschaft

19

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

414

Maße (L/B/H)

18,7/11,7/3,1 cm

Gewicht

389 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Terrible Kindness

Übersetzt von

Claudia Feldmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68321-6

Beschreibung

Rezension

»Emotional tiefgehend und feinsinnig.« ("The Times")
»Zutiefst vollendet und bewegend.« ("The Observer")
»Ein bewegender Coming-of-Age-Roman über die fragilen Bande, die uns mit geliebten Menschen verbinden - darüber, dass es möglich ist, die Vergangenheit und die eigene Schuld zu überwinden und Vergebung und Trost zu finden.« ("Buch-Magazin")
»Jo Browning Wroe erzählt voll liebevoller Dringlichkeit von einem mehrfach gebrochenen jungen Mann, der erst am Ende die Kraft und Größe zum Verzeihen findet. ... Wunden überall – in diesem kleinen Wunder von einem Buch. Aber auch leise Hoffnung auf Heilung.« ("Kleine Zeitung Graz")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

414

Maße (L/B/H)

18,7/11,7/3,1 cm

Gewicht

389 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Terrible Kindness

Übersetzt von

Claudia Feldmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68321-6

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    5/5

    30.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine einfühlsame Reise nach Wales 1966

    Im walisischen Aberfan rutscht eine Halde und begräbt eine Grundschule unter sich. Diese furchtbare Szene habe ich in "The Crown" gesehen, dort natürlich aus einer anderen Blickrichtung beleuchtet, und als ich im Klappentext davon las und dass es um einen Einbalsamierer geht, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. William hat gerade seinen Abschluss als Einbalsamierter, als in die Feier die Nachricht vom Unglück in Aberfan platzt. Er macht sich sofort mit dem notwendigen Material, u.a. Särgen, auf den Weg. Vor Ort beginnt er sogleich mit seiner Arbeit und ich lese von seinem Mitgefühl, der allgegenwärtigen Trauer der Eltern und auch von Williams Schulzeit, in der er begeistert im Chor sang. Irgendetwas ist damals geschehen ... Das unfassbare Leid dieser Katastrophe in Wales beeindruckt den jungen William nachhaltig und so habe ich die Szene des jungen Erwachsenen immer im Hinterkopf, wenn die Handlung in die Schul- und Ausbildungszeit Williams zurückspringt. Es ist die Schilderung eines Erwachsen-Werdens unter ganz besonderen äußeren Umständen. Ist die Familiendynastie Lavery ist William nicht der erste Einbalsamierer, hierzulande wohl als Bestatter bezeichnet, was nicht ganz das Gleiche ist. Konflikte innerhalb der Familie, die nach und nach geschildert werden, Schulzeit, Freunde und schließlich das sich Stellen gegenüber den Geistern, die William nach dem Einsatz in Aberfan begleiten, sind eindrucksvoll und einfühlsam geschildert. Einerseits hatte ich mehr Musik erwartet, bin aber tief berührt von der besonderen Beziehung, die William dazu hat. Es ist ein historischer Roman in meinen Augen, der 1966 spielt - also vor einem Menschenleben. Mir macht es große Freude, die Beziehungen, das Denken der damaligen Zeit in Wales nachzuvollziehen und gebe daher eine klare Leseempfehlung.

  • Sockenhexle_68

    aus Baden-Württemberg

    5/5

    16.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toller Debütroman

    Fazit: Der Debütroman „Klang der Erinnerung“ stammt aus der Feder der britischen Schriftstellerin Jo Browning Wroe und ist im Insel Verlag erschienen. 1966 – ein Haldenrutsch stürzt das walische Dorf Aberfan in eine Katastrophe: unzählige Verschüttete und viele Tote, ein Großteil davon Kinder. Das Dorf benötigt dringend Unterstützung, um die Toten zu bestatten. Der 19-jährige William, der aus einer Bestatterfamilie stammt und gerade als jüngster und bester Absolvent der Schule, seinen Abschluss als Einbalsamierer gemacht hat, folgt dem Aufruf. Er fährt nach Wales - und kehrt verändert zurück. Ein Lied, das er während der Arbeit mit den Toten hört, weckt (Kindheits-)Erinnerungen in ihm, die er lange verdrängt hat. Das Buch beschreibt eindrucksvoll und anschaulich den Reife- Prozess von William. Es schildert die familiäre Situation, nimmt uns mit nach Cambrigde, als William dort Chorknabe war und den großen Wunsch hatte ein berühmtes Solo zu singen. Und es zeigt die zum Teil sehr schweren Prüfungen auf, die es auf dem Weg ins Erwachsenenleben zu bestehen gilt. Jo Browning Wroe ist mit ruhiger Sprache und flüssigem Schreibstil ein wunderschöner Roman über das Heranreifen eines jungen Mannes gelungen, der nicht nur einmal die Schattenseiten des Lebens kennenlernt. Die teils tragischen und drastischen Ereignisse, mit denen William konfrontiert wird, werden dem Leser in einer unaufgeregten Schilderungsweise nahe gebracht. Zudem werden auch die unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen beteiligten Personen aufgezeigt. Als sehr interessant fand ich, dass der Roman den nicht ganz alltäglichen Beruf, den des Einbalsamieres, in den Mittelpunkt stellt. Ein Beruf, der meiner Ansicht nach eher zu einem der Tabuthemen zählt. Mir hat das Buch sehr gefallen – es wirkt noch nach. Es ist eines meines Lesehighlights des Jahres.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    21.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Kraft der Musik

    Die Autorin Jo Browning Wroe, erzählt in ihrem sehr beeindruckenden Debüt-Roman „Der Klang der Erinnerung“, eine bewegende und berührende Geschichte, über die fragilen Bande, die uns mit geliebten Menschen verbinden – darüber, dass es möglich ist, die Vergangenheit und die eigene Schuld zu überwinden und Vergebung und Trost zu finden. Inhalt: Birmingham, 1966: William feiert gerade seinen Abschluss als Einbalsamierer, als ihn die Nachricht erreicht, dass im walisischen Aberfan ein Haldenrutsch unzählige Menschen unter sich begraben hat und freiwillige Helfer gesucht werden. Er macht sich umgehend auf den Weg, und während er gemeinsam mit den Bestattern vor Ort arbeitet, ruft ein Musikstück im Radio schmerzhafte Erinnerungen in ihm wach: Erinnerungen an seine Zeit als Chorknabe in Cambridge, die er versucht hatte, zu vergessen. Damals hatte er nur einen Wunsch gehabt: in der King’s College Chapel das berühmte Solo in Allegris Miserere zu singen, das in ihm schon als kleines Kind die Liebe zur Musik entfacht hatte. Doch an dem großen Tag kommt es zu einem tiefen Zerwürfnis mit seiner Mutter und einer Entscheidung, die seinen weiteren Weg bestimmen wird. Als er nun aus Aberfan nach Birmingham zurückkehrt, mit Bildern im Kopf, die ihn sein Leben lang nicht loslassen werden, ist er bereit, sich seiner Vergangenheit zu stellen und sich mit seiner Mutter, mit der ihn einst eine liebevolle Beziehung verband, zu versöhnen. Meine Meinung: Auf zwei Ebenen erzählt die Autorin mit leisen und feinfühligen Tönen über das Leben von William, der nach dem Tod seines Vaters ein äußerst inniges Verhältnis zu seiner Mutter hat. Sie möchte ihren Sohn unbedingt zum Chorknaben ausbilden lassen und ihn aus dem Bestattungsunternehmen der Familie, heraushalten. Für William gehören sein Onkel Robert und dessen Lebensgefährte Howard, die das Familienunternehmen führen, einfach zu seinem Leben. Doch Williams Mutter versucht unter allen Umständen den Kontakt zu Robert und Howard, zu unterbinden. Ausgerechnet bei der Feier seines Abschlusses zum Einbalsamierer, kommt die Nachricht aus dem kleinen walisischen Aberfan, dass durch eine Katastrophe viele unzählige Menschen begraben sind und freiwillige Helfer, gesucht werden. William ist einer der Ersten, der sich freiwillig meldet, denn er weiß, wie wichtig seine Arbeit ist. An Folgen seiner Handlungen, denkt er nicht! Doch er kommt traumatisiert zurück und wird diese Erfahrungen für den Rest seines Lebens nicht mehr los! William erinnert sich immer mehr an seine Zeit als Chorknabe im Internat und an seinen großen Traum, das „Miserere“ von Allegri singen zu können. Besonders intensiv denkt er an seine Freundschaft zu Martin und die enge Verbindung zu seinem Onkel Robert. Ausgerechnet während einer Aufführung entsteht zwischen ihm und seiner Mutter ein heftiger Konflikt, der unüberwindbar scheint. In kleinen Schritten und mit Hilfe seiner Ehefrau Gloria, erinnert sich William, Stück für Stück an seine Vergangenheit und beginnt sein Trauma und seine eigene Schuld, langsam aufzuarbeiten. Fazit: Der Autorin ist es hervorragend gelungen, mit ihrem leisen und feinfühligen Schreibstil, ihren Charakteren und Ereignissen, eine sehr bewegende und emotionale Geschichte zu erzählen. Die Protagonisten und selbst die Nebenfiguren sind im Handlungsverlauf sehr intensiv dargestellt und gut eingebunden. Dieser Debüt-Roman hat alles, was für mich eine lesenswerte und fesselnde Geschichte ausmacht. Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    20.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grossartiges Leseerlebnis

    Diese sehr verschachtelte Erzählung hat mich von Anfang an gepackt. Zu Beginn begleiten wir William nach Aberfan, wo er nach dem verheerenden Erdrutsch 1966 als Einbalsamierer freiwillig Dienst tut. Was er dort sieht und erlebt, lässt ihn jahrelang nicht mehr los, bescheert ihm Panikattacken und Albträume. Geschickt wird gleich zu Beginn der Geschichte, der zweite wichtige Handlungsstrang eingefädelt: seine tief empfundene Liebe zur klassischen Musik und seine Zeit als Chornknabe in Cambridge. Ganz zentral ist dort auch die fabelhafte Freundschaft zu Martin, einem Mitstudenten, der so ganz anders als er selbst ist. Wie diese Freundschaft geschildert wird, hat mich sehr begeistert, überhaupt der ganze Ton dieses aussergewöhnlichen und äusserst spannenden Romans.

  • Bewertung

    5/5

    16.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein Buch! Was für ein...

    Was für ein Buch! Was für ein Debüt! Eine grandiose Geschichte, die einem die Tränen in die Augen treibt und trotz alledem Hoffnung macht. Absolute Leseempfehlung!

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  • Aberfan

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