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Die Träumenden von Madras Roman | Ein bildgewaltiges Epos, eine Familiensaga in Südindien | Vom Autor des internationalen Bestsellers „Rückkehr nach Missing“

3

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2023

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

894

Maße (L/B/H)

21,5/14,1/4,8 cm

Gewicht

890 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Covenant of Water

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-64393-7

Beschreibung

Rezension

»Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Es ist episch. ... Ich konnte es überhaupt nicht mehr aus der Hand legen.« ("Oprah Daily")
»Ein reicher, intensiver Roman. ... Je tiefer die LeserInnen in den Roman abtauchen, desto mehr Kraft gewinnt er. ... Eine großartige Leistung.« ("The Washington Post")
»Zartheit durchdringt jede Seite, gleichzeitig ist [Verghese] schonungslos im Umgang mit den vielen Weisen, in welchen seine Charaktere verletzlich sind, bloß aufgrund ihrer Lebendigkeit als solcher. Die Passagen, in denen eine Person um ihr Leben kämpfen muss, gehören zu den fesselndsten Episoden, die ich seit eine ganzen Weile gelesen habe.« ("The Guardian")
»Im Geiste seines Debütromans ... legt Abraham Verghese nun ein episches Melodrama der Medizin vor. ... In Die Träumenden von Madras verschmilzt das Wundersame wie selbstverständlich mit der Medizin, egal ob in der Form von künstlerischer Inspiration oder religiöser Erweckung.« ("Wall Street Journal")
»Mit Die Träumenden von Madras hat Abraham Verghese ein 894 Seiten starkes Epos geschaffen, das es an nichts fehlen lässt und selbst den hartnäckigsten Stubenhocker mit Fernweh erfüllen wird.« ("Die Presse, Spectrum")
» Die Träumenden von Madras ist mehr als ein Roman. Es ist ein monumentales Werk über Familie und Land, kenntnisreich und voller Empathie.« ("Library Review")
»Unglaublich – es ist ihm erneut gelungen!« ("KIRKUS")
»Mitreißend und aufwühlend.« ("myself")
»Es gibt Romane, bei denen man hofft, dass sie nicht enden – und doch dem Schluss entgegenfiebert. ... Mitreißend und aufwühlend.« ("myself")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2023

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

894

Maße (L/B/H)

21,5/14,1/4,8 cm

Gewicht

890 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Covenant of Water

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-64393-7

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Im_Lesehimmel

    aus Berlin

    5/5

    12.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein epischer Roman

    Der Roman ermöglicht einen kleinen Einblick in ein ganzes Jahrhundert indischer Geschichte und der Autor hat hier verschiedene Erzählstränge zu einem monumentalen Werk zusammengeführt. Neben den Erlebnissen und Erfahrungen der Familie, die man durch das ganze Buch begleitet, werden immer wieder die örtlichen Gegebenheiten der Natur und die Fesseln durch die Vorgaben der Gesellschaft und das Kastensystem angeführt. Er scheut sich nicht, wiederholt den Zorn auf die Mission des britischen Empire durchklingen zu lassen. Die Erzählweise habe ich oft als sehr nüchtern, fast schon sachlich empfunden und trotzdem konnte mich die Geschichte an vielen Stellen regelrecht mitreißen. Es gab viele temporeiche Stellen, die mich gefesselt haben, aber auch einige Abschnitte, die ich als ruhig empfunden habe und in denen es nicht so richtig voran ging, sondern das Augenmerk mehr auf der Entwicklung der Figuren lag. Die Figuren hat er von verschiedenen Seiten beleuchtet und ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte fand ich glaubhaft. Manche hatte ich schon fast aus den Augen verloren und im so mehr hat es mich gefreut, dass die zu einem späteren Zeitpunkt nochmals in der Geschichte auftauchten. Er hat sehr viele unterschiedliche Aspekte der persönlichen Lebensgeschichten der Figuren eingebaut, die eng mit der Kolonialgeschichte oder dem Kastensystem zusammenhingen und dadurch ein sehr buntes Bild der indischen Gesellschaft entstehen lassen. Die Abschnitte, in denen es um medizinische Themen ging, haben mir besonders gut gefallen, aber hier konnte man nicht verleugnen, dass der Autor Arzt ist. Es gibt viele medizinische Begriffe, die eventuell nicht jedem geläufig sind. Sowohl für die medizinische als auch für so manche indischen Begriffe hätte ich ein Glossar am Ende des Buches hilfreich gefunden. Man braucht Durchhaltevermögen für dieses großartige Familienepos auf fast 900 Seiten, aber letztendlich hat es sich doch gelohnt. Es ist eine bewegende Familiengeschichte mit einigen überraschenden Wendungen über fast ein ganzes Jahrhundert, welche eng mit eigenen Erinnerungen des Autors verknüpft ist.

  • wal.li

    4/5

    24.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Zustand

    Eigentlich ist Mariamma noch ein kleines Mädchen als sie an älteren Mann verheiratet wird. Parambil liegt leider weit weg von daheim. Und Mariamma ist sehr unsicher, wie sie sich als Haushaltsvorstand verhalten soll. Wenigstens hat sie einigermaßen Glück mit ihrem Mann. Er schweigt zwar viel, aber er drängt sie zu nichts. Vielleicht sucht er zunächst keine Frau, sondern eine Gefährtin für seinen kleinen Sohn, dessen Mutter verstorben ist. Der Kleine ist ein herziges Bürschchen, doch er scheint ebenso wie sein Vater eine seltsame Scheu vor Wasser zu haben. Mit den Jahren gewöhnt sich Mariamma an ihr neues Leben. Dieser epische Roman weckt durch seinen Titel einiges an Neugier. Indien ist zum einen ein fremdes, zum anderen aber doch britisch geprägtes Land. Die Handlung setzt um 1900 ein, eine Zeit, in der die Kolonialherren noch in ihrer Position waren. Über die Zeit der Unabhängigkeit geht es bis in die 1970er Jahre. An Parambil gehen die politischen Ereignisse nicht spurlos vorbei. Sie bilden aber nicht das Hauptaugenmerk der Bewohner. Eher geht es um Mariammas Glück, ihre Trauer, ihr Durchhaltevermögen, die Liebe zu ihrer Tochter und das Einvernehmen mit ihrem Mann. Und natürlich geht es um den seltsamen Zustand, der die Familie über Generationen hinweg heimsucht. Die Menschen in Parambil hat man schnell lieb gewonnen. Besonders Mariamma wächst einem ans Herz. Allerdings erschließt sich der deutsche Titel des Romans nicht so ganz. Wahrscheinlich war für den Englischen (The Covenant of Water) keine passende Übersetzung zu finden. Die Handlung des Buches umfasst mehrere Generation, so dass man zwangsläufig neue Bezugspersonen finden muss. Möglicherweise wäre in Teilbereichen eine weniger ausufernde Erzählung angenehmer gewesen. Dennoch überrascht der Roman immer wieder mit mitreißenden Teilgeschichten. Schließlich rundet sich die Handlung zum Ende auf herzerwärmende Weise ab, wodurch man für einige Längen bestens entschädigt wird. Ein lesenswertes Werk, das einen in eine unbekannte Welt eintauchen lässt.

  • literaturbine (ehemalige Buchhändlerin Osiander)

    aus Speyer

    4/5

    17.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Farbenfroh und duftend schön!

    Für dieses schöne Buch braucht man Zeit. 10 Jahre lang hat der indisch-amerikanische Autor an seinem neuen, fast 900 Seiten umfassenden Werk geschrieben. Und was entstanden ist, ist gut. Eine farbenprächtige, indische Familiengeschichte ist entstanden, die von 1900 bis 1977 über mehrere Generationen hinweg spielt. Geprägt wird die Familie von einer rätselhaften Krankheit die zu Ertrinken führt und somit eine große Angst vor Wasser schürt. Was steckt dahinter? Viele wunderbare und kluge Charaktere bevölkern diesen Roman, Liebesgeschichten bezaubern,Verzweiflung und Trauer lassen den Leser mitfühlen, buntes Treiben und der leckere Geruch von Currys steigen dem Leser buchstäblich in die Nase und machen das Buch zu einer Lesefreude. Die politische Geschichte Indiens in diesem Zeitraum wird so gut wie ausgelassen, ich vermute, das hätte den Rahmen gesprengt. Manches Mal geht mir der Autor auch zu detailverliebt vor, 100 Seiten weniger hätten dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Ein sehr lesenswertes, indisches Epos!

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