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Afghanistan Unbesiegter Verlierer

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17887

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Abbildungen

mit 17 Abbildungen

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

255

Maße (L/B/H)

18,6/11,3/2,2 cm

Gewicht

236 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4074-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17887

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Abbildungen

mit 17 Abbildungen

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

255

Maße (L/B/H)

18,6/11,3/2,2 cm

Gewicht

236 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4074-7

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Afghanistan: Eine menschliche Tragödie!

Bewertung am 04.09.2022

Bewertungsnummer: 1780073

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ullrich Angersbach: Das Sachbuch liest sich spannend wie ein Roman! Es führt die ganze menschliche Tragödie Afghanistans an Hand viele persönlicher Schilderungen hautnah und brutal vor Augen. Nach der Lektüre habe ich ein wesentlich besseres Verständnis über die Ursachen des Fehlschlags des NATO-Einsatzes am Hindukusch. Zudem vermittelt Natalie Amiri einen bitteren Nachgeschmack bei dem Gedanken an das viele Geld, dass humanitären Zwecken dienen sollte, aber durch weitverbreitete Korruption in finsteren Kanälen versickerte. Besonderes Augenmerk legt sie auf das Schicksal von Frauenrechtlerinnen in Afghanistan und den Akademikerinnen, die berufstätig waren und nun in vielen Bereichen nicht mehr arbeiten dürfen oder gar verfolgt werden. Auch fehlt es an den überreichlichen Hilfsgeldern des Auslandes, an das sich so viele gewöhnt haben. Jetzt bricht die Wirtschaft zusammen und es drohen Hungernöte überall. Und doch werden die Taliban nicht verteufelt, sondern es wird aufgezeigt, welche Fehler zu ihrer Wiedererstarkung geführt haben. Unbedingt lesenswert!

Afghanistan: Eine menschliche Tragödie!

Bewertung am 04.09.2022
Bewertungsnummer: 1780073
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ullrich Angersbach: Das Sachbuch liest sich spannend wie ein Roman! Es führt die ganze menschliche Tragödie Afghanistans an Hand viele persönlicher Schilderungen hautnah und brutal vor Augen. Nach der Lektüre habe ich ein wesentlich besseres Verständnis über die Ursachen des Fehlschlags des NATO-Einsatzes am Hindukusch. Zudem vermittelt Natalie Amiri einen bitteren Nachgeschmack bei dem Gedanken an das viele Geld, dass humanitären Zwecken dienen sollte, aber durch weitverbreitete Korruption in finsteren Kanälen versickerte. Besonderes Augenmerk legt sie auf das Schicksal von Frauenrechtlerinnen in Afghanistan und den Akademikerinnen, die berufstätig waren und nun in vielen Bereichen nicht mehr arbeiten dürfen oder gar verfolgt werden. Auch fehlt es an den überreichlichen Hilfsgeldern des Auslandes, an das sich so viele gewöhnt haben. Jetzt bricht die Wirtschaft zusammen und es drohen Hungernöte überall. Und doch werden die Taliban nicht verteufelt, sondern es wird aufgezeigt, welche Fehler zu ihrer Wiedererstarkung geführt haben. Unbedingt lesenswert!

Der längste Krieg und kein Ende

Gertie G. aus Wien am 22.05.2022

Bewertungsnummer: 1716195

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Als die Taliban nach Abzug der westlichen Truppen Afghanistan Ende August 2021 das Land wieder in Besitz genommen haben, haben sich viele Menschen gefragt ob den Beteuerungen, der neuen, alten Herrscher Glauben geschenkt werden darf, dass u.a. Frauenrechte beachtet und eingehalten würden. Die Pessimisten haben recht behalten - nichts von den vollmundigen Versprechungen ist eingehalten worden. Rund 100 Tage nach der Machtübernahme ist die deutsche Journalistin Natalie Amiri nach Afghanistan gereist, um sich ihr eigenes Bild von der Lage der Bevölkerung zu machen. Dabei liegt ihr Fokus natürlich insbesondere auf den Frauen. Was Natalie Amiri und viele andere befürchtet haben, ist eingetroffen: Mit medienwirksamen Auftritten angeblich gemäßigter Taliban haben sie den Westen eingelullt, um weiterhin Hilfsgelder zu bekommen. Die zugesagten Rechte für Frauen und Mädchen für Arbeiten und Schulbesuch, sind drastisch eingeschränkt worden. Tausende Frauen verloren innerhalb weniger Tage ihre Jobs und dürfen nur mehr verschleiert und in Begleitung eines männlichen Familienmitglieds auf die Straße. Mädchen ist der Schulbesuch nur für wenige Jahre erlaubt. In diesem Buch verleiht Natalie Amiri allen jenen Afghaninnen und Afghanen eine Stimme. Sie erklärt auch, warum der Westen (und zuvor die Russen) so kläglich versagt haben. Die Autorin hat ungeachtet der Gefahr in der sie selbst schwebte, zahlreiche Fahrten durch das zerstörte Land unternommen, Dutzende BewohnerInnen getroffen und ihnen genau zugehört. Fazit: Mit diesem umfassenden Bild von Afghanistan verleiht sie den Afghaninnen und Afghanen, die nicht den Taliban angehören, eine Stimme. Möge sie gehört werden. Gerne gebe ich diesem wichtigen Buch 5 Sterne.

Der längste Krieg und kein Ende

Gertie G. aus Wien am 22.05.2022
Bewertungsnummer: 1716195
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Als die Taliban nach Abzug der westlichen Truppen Afghanistan Ende August 2021 das Land wieder in Besitz genommen haben, haben sich viele Menschen gefragt ob den Beteuerungen, der neuen, alten Herrscher Glauben geschenkt werden darf, dass u.a. Frauenrechte beachtet und eingehalten würden. Die Pessimisten haben recht behalten - nichts von den vollmundigen Versprechungen ist eingehalten worden. Rund 100 Tage nach der Machtübernahme ist die deutsche Journalistin Natalie Amiri nach Afghanistan gereist, um sich ihr eigenes Bild von der Lage der Bevölkerung zu machen. Dabei liegt ihr Fokus natürlich insbesondere auf den Frauen. Was Natalie Amiri und viele andere befürchtet haben, ist eingetroffen: Mit medienwirksamen Auftritten angeblich gemäßigter Taliban haben sie den Westen eingelullt, um weiterhin Hilfsgelder zu bekommen. Die zugesagten Rechte für Frauen und Mädchen für Arbeiten und Schulbesuch, sind drastisch eingeschränkt worden. Tausende Frauen verloren innerhalb weniger Tage ihre Jobs und dürfen nur mehr verschleiert und in Begleitung eines männlichen Familienmitglieds auf die Straße. Mädchen ist der Schulbesuch nur für wenige Jahre erlaubt. In diesem Buch verleiht Natalie Amiri allen jenen Afghaninnen und Afghanen eine Stimme. Sie erklärt auch, warum der Westen (und zuvor die Russen) so kläglich versagt haben. Die Autorin hat ungeachtet der Gefahr in der sie selbst schwebte, zahlreiche Fahrten durch das zerstörte Land unternommen, Dutzende BewohnerInnen getroffen und ihnen genau zugehört. Fazit: Mit diesem umfassenden Bild von Afghanistan verleiht sie den Afghaninnen und Afghanen, die nicht den Taliban angehören, eine Stimme. Möge sie gehört werden. Gerne gebe ich diesem wichtigen Buch 5 Sterne.

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Afghanistan

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