Wie hört sich die Revolution an, wie riecht eine Demonstration und wie schmeckt die Diktatur? Nader, ein geburtsblinder Iraner, wird 1980 an der iranisch-türkischen Grenze von den Revolutionsgarden daran gehindert, das Land zu verlassen. Er verschwindet spurlos. Sein Begleiter Musa schafft es bis nach Deutschland und mit ihm eine Aktentasche voller Notizen und Tonbandaufnahmen, in denen Nader aus seinem Leben erzählt: Von der Gewalt in den Erziehungsheimen, seiner Liebe zur Violine, die er vor seinem religiösen Vater verheimlichen muss, und von den Wirren der Iranischen Revolution, an der Nader auf Seiten der Kommunisten teilnimmt.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
04.05.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Lustig und ergreifend
Ich habe diesen Roman sehr genossen. Man erfährt nicht nur, wie es ist, sich als blinder Mensch in der Welt zurechtzufinden, sondern lernt auch etwas über die iranische Kultur und Geschichte.
Erst dachte ich, dass es schwierig wäre sich in die Welt des Erzählers hineinzuversetzen, da er blind ist und keine visuellen Einblicke verschaffen kann, aber ich war überrascht wie clever und teils auch witzig die verschiedenen Szenen beschrieben wurden.
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