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Band 1

Die fremde Spionin Roman

Aus der Reihe Die Spionin-Reihe
26

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14674

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/3,6 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-44179-8

Beschreibung

Rezension

»Ein spannendes Stück Nachkriegsgeschichte, brilliant aufgeschrieben von einem der großen zeitgenössischen Erzähler.« ("Beate Rottgardt, Ruhr Nachrichten")
»Ein spannender Roman mit immer wieder überraschenden Wendungen, eingebettet in die deutsch-deutsche Geschichte. Absolut lesenswert und sorgt für Vorfreude auf die beiden Folgeromane.« ("PTA Magazin")
»Spannend, fesselnd und faszinierend entsteht vor dem inneren Auge ein Abschnitt der jüngeren deutschen Geschichte, der unser Land für immer veränderte.« ("Birgit Stöckel, Belletristik Couch")
»Jüngste Zeitgeschichte wird so spannend und nachvollziehbar aufbereitet und hautnah erlebbar« ("Peter Zander, Berliner Morgenpost")
»Ein lesenswerter, lehrreicher Roman, ohne Schwarz-Weiß-Zeichnungen.« ("Meike Dannenberg, Bücher magazin")
»Fesselnder Roman über die deutsch-deutsche Geschichte« ("Carolin Federl, Passauer Neue Presse")

Produktdetails

Verkaufsrang

14674

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/3,6 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-44179-8

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Undine Sittel

    aus Remse

    5/5

    15.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Man kann nicht glauben was man da liest. Unvorstellbar

    ,,Die fremde Spionin,, von Titus Müller . Bis jetzt war mir der Autor unbekannt aber die Reihe hab ich schon einmal im Visier gehabt. Ich hab schon länger mit dieser Reihe geliebäugelt aber da meine Rub's gut überfüllt sind sagte der Verstand,, nein,,. Umso toller fand ich das ich sie im Dezember geschenkt bekommen habe. Ich mußte es auch sofort lesen. Ich,als in der DDR aufgewachsene, '62 geborene, war sehr an dem Thema Stasi interessiert. Das was man so gehört hat zu DDR Zeiten ist nichts zu dem was in diesem Buch geschrieben steht. Mir fehlte einfach auch die Vorstellungskraft,man kann es nicht glauben,ich kam aus dem kopfschütteln nicht raus. Einfach unvorstellbar was da abging. Von Stasi Spitzel, Doppelagenten, den Mauerbau über Nacht und Hinrichtungen in der DDR bei Staatsverrätern oder Spitzeln die nicht mehr gebraucht wurden. Kindesentzug und Zwangsadoption. Es macht einfach sprachlos. Auch wenn man von der Stasi gehört hatte und wusste das man manchmal lieber die Klappe halten sollte,das hätte ich nicht erwartet. Die Würde des Menschen war in der DDR einfach nicht da. Ich werde teil 2 jetzt beginnen, wie wird es wohl weitergehen. Ich bin gespannt und hab auch ein bisschen Angst was noch so ans Licht kommt. Trauen konnte man sichtlich niemanden. Es ist ein absolut spannendes und interessantes Buch. Eine 100 Prozentige Leseempfehlung.

  • Buchkathi

    5/5

    22.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz normales Mädchen wird Agentin

    Ria ist die Protagonistin in „die fremde Spionin“ von Titus Müller, die uns mutig mit in die Irrungen und Wirrungen zur Zeit des Mauerbaus mitnimmt. Wir befinden uns in Ostberlin 1961 und erleben hautnah die Arbeit der Geheimdienste, sowohl auf Seiten der DDR als auch der BRD und mittendrin befindet sich Ria. Sie tritt ihre Stelle im Ministerium für Außenhandel der DDR an und findet in den Unterlagen immer wieder Hinweise darauf, dass die Planwirtschaft doch nicht ganz so gut läuft, wie man die Bevölkerung glauben lassen will. Diese interessanten Details rufen auch den BND auf den Plan, der versucht Ria als Agentin zu gewinnen. Und schon ist Ria mittendrin im Agentenleben und riskiert dabei lange nicht nur ihren Job. Die Geschichte ist unheimlich spannend geschrieben und ich habe unfassbar viel gelernt, über die DDR und die Geheimdienstarbeit. Ria ist in dem Buch so bewundernswert beschrieben: Sie ist mutig, voller Tatendrang und sehr intelligent, wenn es um das Erreichen ihrer Ziele geht. Dabei ist sie aber gleichzeitig weich und liebenswürdig und man fiebert richtig mit ihr mit und hat Angst um sie, wenn es brenzlig wird. Und obwohl das Buch viele Randinformationen zur damaligen Zeit mitliefert, ist es verständlich geschrieben und auch jemand wie ich, der noch nicht viel geschichtlichen Hintergrund zu dieser Zeit hatte, konnte sich leicht in die Handlungen einfinden und die bedrückende Stimmung nachempfinden. Ich jedenfalls war ganz begeistert und kann nur meine wärmste Empfehlung für dieses Buch aussprechen!

  • Bianca D.

    aus Cloppenburg

    5/5

    17.05.2022

    eBook (ePUB)

    Absoluter Lesegenuss!Aktueller denn je

    Die fremde Spionin von Titus Müller Verlagsinfo: Ria ist zehn Jahre alt, als ihre Eltern von der Staatssicherheit abgeholt werden. Sie wird von ihrer kleinen Schwester getrennt und in einer Adoptivfamilie untergebracht. Seither führt Ria in Ostberlin ein scheinbar angepasstes Leben. Erst als der BND sie als Informantin rekrutiert, sieht sie ihre Chance gekommen. Mithilfe des westlichen Geheimdienstes will Ria sich an der DDR rächen und endlich ihre Schwester wiederfinden. Doch dann erfährt sie im Sommer 1961 von einem ungeheuerlichen Plan, der ihr Schicksal und die Zukunft beider deutscher Staaten für immer verändern könnte Eigene Meinung: Lange schon hat mich ein historischer Roman nicht mehr so bewegt wie dieser! Ob es nun daran liegt, dass hier deutsch/deutsche Geschichte beschrieben wird, die ich zwar zum Teil erlebt habe, deren Anfänge ich aber nicht wirklich kenne, oder ob es doch so ist, dass dieser Roman aktueller ja gar nicht sein könnte .Titus Müller nimmt den Leser mit in eine Zeit nach dem Krieg, die aber bloß ein weiterer Schlag der großen Mächte gegeneinander ist, der sogenannte "Kalte Krieg". Nichts wird sich hier geschenkt! Agenten von BND und KGB und auch der Stasi werden instrumentalisiert und als menschliche Waffen missbraucht. Wer seinen Auftrag nicht erfüllt, wer die falschen Fragen stellt oder aber gar aussteigen will wird entweder fallen gelassen oder im schlimmsten Fall gleich getötet! Agenten erscheinen wie gefühllose Killermaschinen und doch zeigt uns der Autor ganz genau auf, dass es auch eine andere Seite gibt, den weichen Kern, den Menschen mit all seinen Nöten und Ängsten. In diese Welt nun führt die Hauptprotagonistin Ria uns. Sie wird fast hineingeworfen macht doch Ihre innere Wut auf die frühen Machenschaften der DDR gibt ihr die Kraft dieses geheime und skurrile Leben zu führen. Es ist ein Leben am Abgrund wie sie bald feststellen muss ein Leben auf dem Vulkan und jeder einzelne Schritt will gut durchdacht sein. In der Geschichte bekommt der Leser einen Eindruck davon wie skrupellos gehandelt wird in dieser uns unbekannten Welt, aber genauso sind hier auch viele geschichtlich relevante Informationen und uns bekannte Details dieser Ära zu erlesen bzw. neu zu entdecken. Diese Geschichte in der Geschichte gibt den Leser das Gefühl einzutauchen in diese Zeit. Die Charaktere um Ria Nachtmann sind nicht nur bloße Nebenfiguren, sondern sind zum Teil der wahren Begebenheit entsprungen und somit mit starken Eigenschaften und einer jeweils sehr besonderen Persönlichkeit ausgestattet. Jede einzelne von Titus Müller beschriebene Figur hat somit ihre absolute Berechtigung und macht damit den Roman nur noch besser. Der Leser wird, neben den politischen Entscheidungen zum Mauerbau um den es hier natürlich neben der Geschichte von Ria geht, Zeuge von wichtigen politischen Entscheidungen, große Namen wie JF Kennedy, Walter Ulbricht, Erich Honecker und Chruschtschow runden diesen spannenden Lesegenuss weiter ab. Kleine Details rund um das Wie und Was wird und wurde gearbeitet bei den Geheimdiensten lassen den Leser das Gefühl , Teil zu werden, in dieser genialen Geschichte. Ein tolles Nachwort mit wichtigen und interessanten Fakten rundet dieses Buch ab. Fazit: Es muß kein langweiliger Geschichtsunterricht sein, wenn der Spaß an historische Themen so nahe liegt und so wunderbar recheriert ist. Hier vermischt sich Geschichte mit Spannung und Leseabenteuer. Gewiss eines mit der besten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe.

  • Bewertung

    5/5

    09.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Neues Lieblingsbuch

    Ich bin jetzt mal nicht so ausführlich wie die anderen hier, aber ich fand dieses Buch super spannend. Über die alte DDR hört man immer so ein paar Sachen, dieses Buch hat einen alles miterleben lassen und die damaligen Umstände wirklich bewusst gemacht. Nebenbei lernt man auch noch was und das alles sehr lebendig, nicht so trocken wie zb. im Geschichtsunterricht

  • Michael Sterzik

    aus Wallenhorst

    5/5

    05.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Spionin zwischen Ost und West

    1989 – ein historischer Tag – das Tag der Deutsch-deutschen Wiedervereinigung. Zwei getrennte Staaten – oftmals sind auch Familien getrennt und Freunde. Vereint in der Vergangenheit – getrennt durch zwei politische Ideale und Wertvorstellungen. Das Wort „Freiheit“ hat hier unterschiedliche Bedeutungen. Eine kriminelle, unmenschlich erzwungene Kontrolle von Menschen, eine definitive Manipulation des Zusammenlebens und der politischen Meinung und des Verständnisses für ein Miteinander. Die DDR war ein politisches System, das gefoltert und getötet hat – ein Regime der Lüge, der Propaganda und des Verdrängens. Eine Spaltung durch das Land, durch die Stadt Berlin und letztlich auch eine Disharmonie, die auch jetzt nach 33 Jahren noch spürbar ist in Ost und West. Titus Müller hat in seinem Roman: „Die fremde Spionin“ dem Kalten Krieg, der baldigen Trennung der beiden deutschen Staaten eine besondere Atmosphäre eingefangen. Eine Geschichte in der Geschichte – Fiktion in Fakten, die authentisch verarbeitet wurden. Eine tolle Figurenzeichnung, in der auch historische Personen auftreten und somit der ohnehin schon intensiven Story noch den letzten Schliff gibt. Für die Generation, die nach 1989 geboren ist, ist der vorliegende Roman ein erschreckender Bruchteil der deutschen Geschichte. Der Kalte Krieg der Geheimdienste ist auch eine Auseinandersetzung zwischen Wertevorstellungen – dass merkt man spürbar schnell und fängt dabei auch die Zerrissen- und inneren Unsicherheit der Menschen auf, die in der damaligen DDR gelebt haben. Ria ist zehn Jahre alt, als ihre Eltern von der Staatssicherheit abgeholt werden. Sie wird von ihrer kleinen Schwester getrennt und in einer Adoptivfamilie untergebracht. Seither führt Ria in Ostberlin ein scheinbar angepasstes Leben. Erst als der BND sie als Informantin rekrutiert, sieht sie ihre Chance gekommen. Mithilfe des westlichen Geheimdienstes will Ria sich an der DDR rächen und endlich ihre Schwester wiederfinden. Doch dann erfährt sie im Sommer 1961 von einem ungeheuerlichen Plan, der ihr Schicksal und die Zukunft beider deutscher Staaten für immer verändern könnte …(Verlagsinfo) Rache und Vergeltung ist die Motivation der Hauptfigur Ria, aber das ist noch bei weitem nicht alles. Der Hass geht tiefer, der Unmut nicht frei leben, reden und handeln zu können sitzt tief und ist für die junge Frau Fluch und Segen zugleich. Als Spionin des BND verfügt sie über großes Talent, aber gerät trotzdem als Mitarbeiterin des Ministeriums für Außenhandel der DDR zwischen den Fronten in Lebensgefahr. Die durchdringende Spannung die Titus Müller hier spürbar und fesselnd transportiert ist großartig. Es ist ein authentisches Spiegelbild – nicht nur der Geschichte, sondern auch der Lebenseinstellung, des Gefühls und dem Schrei nach Freiheit – der 1989 dann doch die Berliner Mauer zu Einsturz bringt. Doch Titus Müller erzählt nicht nur von idealistischen Gefechten, sondern schildert auch den Alltag der Menschen in der DDR. Ein gut strukturiertes Gesamtbild, dass allerdings den Fokus „Den Bau der Berliner Mauer“ nicht verliert. Damit kommen dann historische Persönlichkeiten wie Walter Ulbricht, Erich Honecker und John F. Kennedy zu Wort. Es ist auch kein klassischer Spionageroman – aber Titus Müller beweist auch hier erzählerische Tiefe und erzählt von Verhörtechniken, von toten Briefkästen und der Handhabung von Minikameras u.ä. Werkzeugen. Die Dialoge sind brillant – besonders wenn die Hauptakteurin Rita Nachtmann Situationen und Gefühle beschreibt, ist die Dramatik der Ereignissee absolut authentisch. Im vorliegenden Band: „Die fremde Spionin“ findet sich keine künstliche Theatralik wieder. Spannung hin oder her – die sensible Stimmung, das alltägliche Grauen, die Verzweiflung und auch das Aufgeben der Menschen werden hier genauso erzählerisch dicht beschrieben – wie die Hoffnung auf Freiheit, die innere Rebellion, die gesellschaftliche Anpassung an ein verlogenes System. Man mag sich fragen, warum die Menschen sich so instrumentalisiert haben lassen – Titus Müller beantwortet diese Frage nicht – die Gründe dafür liegen auf der Hand, aber sind nicht so einfach zu begreifen, schon gar nicht in Romanform. „Die fremde Spionin“ spiegelt vieles positives, wie auch negatives aus dieser Zeit. Ein wichtiges Buch, das aufwühlt, das aufklärt, ohne abwertend zu wirken. Fazit „Die fremde Spionin“ ist ein nachhaltiges, geschichtliches Echo zweier deutscher Staaten, die getrennt worden sind. Ein Zeitzeugnis, das unterhaltsam aufklärt, warum wir heute sind, wie wir sind. Großartig. Michael Sterzik

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