Eine zauberhafte Liebesgeschichte vor der prachtvollen Kulisse der Wiener Ballsaison
Der erste Wiener Opernball, ein begehrter Junggeselle, eine zauberhafte Liebesgeschichte
Wien 1877. Komtess Clea de Conteville soll möglichst einflussreich verheiratet werden, dabei kann sie sich kaum etwas Langweiligeres vorstellen als das Leben einer adeligen Ehefrau. Auf dem ersten Wiener Opernball begegnet Clea dem charmanten und gut aussehenden Nikolaj. Da sie ihn für einen Bürgerlichen hält, der als Heiratskandidat nicht infrage kommt, lässt sie sich auf einen Tanz mit ihm ein – und erfährt gleich darauf von ihrer entzückten Mutter, dass er in Wahrheit der begehrteste Junggeselle der Saison ist. Clea nimmt sich fest vor, Nikolaj von nun an zu meiden. Doch die Ballsaison ist lang, und ihre Wege kreuzen sich immer wieder …
Ein farbenprächtiger historischer Roman im Wien der Belle Époque, wo ebenso ausgelassen getanzt wird wie bei »Bridgerton«
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Wieder ein Lesehighlight! Tanzschuhe an und ,, Alles Walzer " !
NiniSte aus Kiel am 28.01.2024
Bewertungsnummer: 2118636
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
In ihrem Roman ,, Die Ballkönigin-Walzernächte in Wien " entführt die hervorragende Autorin Mara Andeck auf so zauberhafte und fesselnde Weise in die Wiener Ballsaison, daß ich das Buch fast in einem Rutsch verschlungen habe.
Im Winter 1877 steht den adligen Zwillingsschwestern Clea und Sophie de Conteville in Wien eine aufregende Ballsaison bevor. Als Debütantinnen sollen sie in die Gesellschaft eingeführt werden und nach Wunsch der Eltern bestenfalls einem geeigneten Heiratskandidaten ins Auge fallen und zügig verheiratet werden.
Während Sophie sich auf die kommende Zeit und eine mögliche Ehe freut , hält Clea absolut gar nichts davon, sich einem Ehemann unterzuordnen und nur für Kinder und das Führen des Haushaltes zuständig zu sein. Sie will ihr Leben unabhängig und selbstbestimmt führen. Da sie aber nicht offen gegen ihre Eltern rebellieren möchte, versucht sie mit List und Tücke , die elterlichen Pläne zu verhindern. Dabei bekommt sie Unterstützung ihrer lieben Schwester, die ihr auch mal ein Alibi gibt , um unbemerkt alleine unterwegs zu sein, was in ihren Kreisen und zu damaliger Zeit als unschicklich galt. Das Verhältnis der beiden sympathischen Schwestern ist innig, mit Rat und Tat helfen sie sich gegenseitig.
Auf ihrer ersten Hofopernsoiree, der später als der erste Opernball bekannt wird, begegnet Clea einem attraktiven jungen Mann. Obwohl auf der Soiree nicht getanzt werden sollte, können die Beiden sich nicht zurückhalten und drehen eine wundervolle Tanzrunde zu dem von Eduard Strauss dirigiertem Walzer. Erst im Anschluss erfährt sie, daß ihr Tanzpartner niemand geringeres als der begehrteste Junggeselle , Fürst Nikolaj Glinsky , war. Ihr Herz klopft, wenn sie an ihn und diesen Tanz, der in aller Munde ist, denkt. Was wird aus ihrem Plan, sich nicht zu verlieben? Einerseits will sie Nikolaj aus dem Weg gehen, andererseits zieht es sie magisch an. Sobald sie aufeinander treffen, gibt es bissige Wortgefechte, die mich amüsiert haben und schmunzeln ließen.
Es tauchen anonyme Briefe an Clea auf. Wer steckt dahinter ? Diesem Geheimnis kommt der Leser erst spät auf die Schliche.
Mara Andeck schafft mit ihrem hervorragende bildhaften Schreibstil eine so großartige Atmosphäre, daß ich mich augenblicklich mitten im Leben von Clea und Sophie in der illustren und schillernden Wiener Gesellschaft befunden habe. Die Beschreibungen der der Kleider, des Opernhauses , des Salons der Fürstin von Metternich sind so grandios, es tauchten augenblicklich Bilder vor meinen Augen auf. Besonders gut gefallen hat mir der Eisball , den Isabella de Conteville ausrichtet. Alles in Weiß, von d34 Kleidung, der Dekoration, den Leckereien. Auf dem zugefrorenen See ein wunderschönes Schlittschuhlaufen, mit dem besonderen Tanzduell. Ich wäre zu gerne dabei gewesen.
Clea , Sophie, ihre Mutter Isabella und auch Nikolaj sind authentisch dargestellt und äußerst sympathisch. Auch wenn Isabella für ihre Töchter gewinnbringende Ziele verfolgt, ist sie eine warmherzige und liebende Mutter, die sich nichts anmerken lässt, wenn sie die List Cleas durchschaut.
Durch die Ich-Erzählperspektive kann man sich perfekt in Cleas Gedanken und Gefühle, ihre manchmal verrückten Ideen, ihre Bedenken und Träumereien hineinversetzen. Auch die kursiv gedruckten Tagebucheinträge, mit dem jedes Kapitel beginnt , sind sehr gut gelungen. Jedes Kapitel wird abgerundet mit einem interessanten Briefwechsel verschiedener Personen oder einem leicht an heutige Sprache angepassten , realen Zeitungsartikel.
Durch unerwartete Wendungen bleibt die Spannung durchgehend hoch. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der äußerst flüssige Schreibstil ließ die Seiten nur so fliegen.
Die historischen Persönlichkeiten wie Fürstin von Metternich, Johann und Eduard Strauss, der Maler Makart sowie Szenen mit Kaiserin Sisi sind perfekt mit der Geschichte verknüpft. Bezaubernd war für mich auch die Geschichte um den Bären Petz.
Diese bezaubernde, abwechslungsreiche und spannende, mit ganz viel Einblick in die Gepflogenheiten , Erwartungen und Zwängen der adligen Wiener Adelsgesellschaft , erzählte Liebesgeschichte hat mich absolut begeistert.
Genau wie ,, Sisi-Die Sterne der Kaiserin " hat Mara Andeck einen hervorragenden historischen Roman erschaffen , der für mich wieder ein Lesehighlight war.
In ihrem Roman ,, Die…
niniste aus Kiel am 28.01.2024
Bewertungsnummer: 2846254
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
In ihrem Roman ,, Die Ballkönigin-Walzernächte in Wien " entführt die hervorragende Autorin Mara Andeck auf so zauberhafte und fesselnde Weise in die Wiener Ballsaison, daß ich das Buch fast in einem Rutsch verschlungen habe. Im Winter 1877 steht den adligen Zwillingsschwestern Clea und Sophie de Conteville in Wien eine aufregende Ballsaison bevor. Als Debütantinnen sollen sie in die Gesellschaft eingeführt werden und nach Wunsch der Eltern bestenfalls einem geeigneten Heiratskandidaten ins Auge fallen und zügig verheiratet werden. Während Sophie sich auf die kommende Zeit und eine mögliche Ehe freut , hält Clea absolut gar nichts davon, sich einem Ehemann unterzuordnen und nur für Kinder und das Führen des Haushaltes zuständig zu sein. Sie will ihr Leben unabhängig und selbstbestimmt führen. Da sie aber nicht offen gegen ihre Eltern rebellieren möchte, versucht sie mit List und Tücke , die elterlichen Pläne zu verhindern. Dabei bekommt sie Unterstützung ihrer lieben Schwester, die ihr auch mal ein Alibi gibt , um unbemerkt alleine unterwegs zu sein, was in ihren Kreisen und zu damaliger Zeit als unschicklich galt. Das Verhältnis der beiden sympathischen Schwestern ist innig, mit Rat und Tat helfen sie sich gegenseitig. Auf ihrer ersten Hofopernsoiree, der später als der erste Opernball bekannt wird, begegnet Clea einem attraktiven jungen Mann. Obwohl auf der Soiree nicht getanzt werden sollte, können die Beiden sich nicht zurückhalten und drehen eine wundervolle Tanzrunde zu dem von Eduard Strauss dirigiertem Walzer. Erst im Anschluss erfährt sie, daß ihr Tanzpartner niemand geringeres als der begehrteste Junggeselle , Fürst Nikolaj Glinsky , war. Ihr Herz klopft, wenn sie an ihn und diesen Tanz, der in aller Munde ist, denkt. Was wird aus ihrem Plan, sich nicht zu verlieben? Einerseits will sie Nikolaj aus dem Weg gehen, andererseits zieht es sie magisch an. Sobald sie aufeinander treffen, gibt es bissige Wortgefechte, die mich amüsiert haben und schmunzeln ließen. Es tauchen anonyme Briefe an Clea auf. Wer steckt dahinter ? Diesem Geheimnis kommt der Leser erst spät auf die Schliche. Mara Andeck schafft mit ihrem hervorragende bildhaften Schreibstil eine so großartige Atmosphäre, daß ich mich augenblicklich mitten im Leben von Clea und Sophie in der illustren und schillernden Wiener Gesellschaft befunden habe. Die Beschreibungen der der Kleider, des Opernhauses , des Salons der Fürstin von Metternich sind so grandios, es tauchten augenblicklich Bilder vor meinen Augen auf. Besonders gut gefallen hat mir der Eisball , den Isabella de Conteville ausrichtet. Alles in Weiß, von d34 Kleidung, der Dekoration, den Leckereien. Auf dem zugefrorenen See ein wunderschönes Schlittschuhlaufen, mit dem besonderen Tanzduell. Ich wäre zu gerne dabei gewesen. Clea , Sophie, ihre Mutter Isabella und auch Nikolaj sind authentisch dargestellt und äußerst sympathisch. Auch wenn Isabella für ihre Töchter gewinnbringende Ziele verfolgt, ist sie eine warmherzige und liebende Mutter, die sich nichts anmerken lässt, wenn sie die List Cleas durchschaut. Durch die Ich-Erzählperspektive kann man sich perfekt in Cleas Gedanken und Gefühle, ihre manchmal verrückten Ideen, ihre Bedenken und Träumereien hineinversetzen. Auch die kursiv gedruckten Tagebucheinträge, mit dem jedes Kapitel beginnt , sind sehr gut gelungen. Jedes Kapitel wird abgerundet mit einem interessanten Briefwechsel verschiedener Personen oder einem leicht an heutige Sprache angepassten , realen Zeitungsartikel. Durch unerwartete Wendungen bleibt die Spannung durchgehend hoch. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der äußerst flüssige Schreibstil ließ die Seiten nur so fliegen. Die historischen Persönlichkeiten wie Fürstin von Metternich, Johann und Eduard Strauss, der Maler Makart sowie Szenen mit Kaiserin Sisi sind perfekt mit der Geschichte verknüpft. Bezaubernd war für mich auch die Geschichte um den Bären Petz. Diese bezaubernde, abwechslungsreiche und spannende, mit ganz viel Einblick in die Gepflogenheiten , Erwartungen und Zwängen der adligen Wiener Adelsgesellschaft , erzählte Liebesgeschichte hat mich absolut begeistert. Genau wie ,, Sisi-Die Sterne der Kaiserin " hat Mara Andeck einen hervorragenden historischen Roman erschaffen , der für mich wieder ein Lesehighlight war.
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