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Die Farbe Lila Roman | Vorlage zum neuen Film von Oprah Winfrey und Steven Spielberg | Über das Leben afroamerikanischer Frauen zwischen Rassendiskriminierung und Hoffnung in den Südstaaten

11

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Rezension

»Ein Buch, das von Mut, Solidarität, tiefen Narben und Gesten der Menschlichkeit erzählt - wie ein bittersüßer Blues.« ("ELLE")
»›Die Farbe Lila‹ ist bis heute nicht nur das bekannteste und wichtigste Buch von Alice Walker, sondern auch ein literarisches Pionierwerk im amerikanischen Kanon des vergangenen Jahrhunderts.« ("Emma")
»[…] nach wie vor eine Lektüreempfehlung [...]. [Cornelia Holfelder-Von der Tann] trifft Celies lapidaren Ton eines wie auf die Seiten geworfenen Schicksals punktgenau.« ("Kurier")
»Den lakonischen Ton, den das Original vorgibt, hat [Cornelia Holfelder-Von der Tann] in einer kunstvollen, aber nie zu aufdringlichen Umgangssprache gut getroffen.« ("taz")
»Authentisch, tiefsinnig und berührend.« ("Münchner Merkur")
»Spannend.« ("BR Kulturbühne")

Produktdetails

Verkaufsrang

48576

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2024

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/3 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Altrosa / Bordeaux

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Color Purple

Übersetzt von

Cornelia Holfelder-von der Tann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01290-9

Rezension

Produktdetails

Verkaufsrang

48576

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2024

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/3 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Altrosa / Bordeaux

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Color Purple

Übersetzt von

Cornelia Holfelder-von der Tann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01290-9

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: [email protected]

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„Ich glaub, es stinkt Gott, wenn du irgendwo in einem Feld an der Farbe Lila vorbeigehst..

Bewertung am 13.11.2024

Bewertungsnummer: 2340266

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

..und sie nicht siehst.“ Die Protagonistin Celie schreibt Briefe an Gott, da dieser der Einzige ist, dem sie ihr Leid anvertrauen kann. Bereits als Kind wird sie missbraucht und später Zwangsverheiratet - mit einem Mann, der sie schlägt. Als sie Jahre später die von ihrem Mann vor ihr versteckten Briefe von ihrer Schwester Nettie entdeckt, die sie seit langer Zeit nichtmehr gesehen hat, beginnt sie, Nettie regelmäßig zu schreiben. Der Roman handelt von Rassismus, Gewalt und Unrecht gegenüber (farbigen) Frauen, von Kummer, Liebe und Veränderungen. Ein sehr brührender, und sehr empfehlenswerter Roman, wobei ich mir am Ende einige Tränen verdrücken musste.

„Ich glaub, es stinkt Gott, wenn du irgendwo in einem Feld an der Farbe Lila vorbeigehst..

Bewertung am 13.11.2024
Bewertungsnummer: 2340266
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

..und sie nicht siehst.“ Die Protagonistin Celie schreibt Briefe an Gott, da dieser der Einzige ist, dem sie ihr Leid anvertrauen kann. Bereits als Kind wird sie missbraucht und später Zwangsverheiratet - mit einem Mann, der sie schlägt. Als sie Jahre später die von ihrem Mann vor ihr versteckten Briefe von ihrer Schwester Nettie entdeckt, die sie seit langer Zeit nichtmehr gesehen hat, beginnt sie, Nettie regelmäßig zu schreiben. Der Roman handelt von Rassismus, Gewalt und Unrecht gegenüber (farbigen) Frauen, von Kummer, Liebe und Veränderungen. Ein sehr brührender, und sehr empfehlenswerter Roman, wobei ich mir am Ende einige Tränen verdrücken musste.

Sehr lesenswerte Neuübersetzung des Klassikers

SimoneF am 12.04.2024

Bewertungsnummer: 2176411

Bewertet: eBook (ePUB)

Nach ca. 40 Jahren erschien der weltberühmte Klassiker „Die Farbe Lila“ von Alice Walker in einer neuen Übersetzung, die dem heutigen Bewusstsein sensibler Sprache entspricht und diskriminierende Begriffe umschreibt. Ich kenne die alte Übersetzung nicht, finde jedoch die neue sehr gelungen und überaus lesenwert. „Die Farbe Lila“ ist ein Briefroman, in dem die Afroamerikanerin Celie ab ihrem 15. Lebensjahr und über einen Zeitraum von gut 30 Jahren in Briefen, die sie an den Lieben Gott richtet, aus ihrem Leben schreibt. In der zweiten Hälfte kommen noch an Celie gerichtete Briefe ihrer Schwester hinzu. Celies Sprache spiegelt ihren niedrigen Bildungsstand wieder, statt „an einen Mann und dessen Frau“ sagt sie beispielsweise „an einen Mann und dem seine Frau“, den Komparativ bildet sie mit „wie“ statt „als“. Dennoch liest sich der Roman sehr angenehm und besitzt einen sehr eingängigen Sprachrhythmus. Die Romanhandlung ist nicht genauer datiert, spielt aber in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dies zeigt sich etwa daran, dass gegen Ende beiläufig der zweite Weltkrieg erwähnt wird. Celies Lebenswelt ist hart, geprägt von patriarchalen Strukturen, Misogynie, Inzest und Gewalt. Frauen werden behandelt wie Ware, ihr Leben zählt nichts, sie sind ihrem Mann auf Leben und Tod ausgeliefert und haben bedingungslos zu gehorchen. Doch im Laufe ihres Lebens begegnet Celie starken Frauen, die – obwohl sie teils hart dafür bezahlen – für ihre Unabhängigkeit kämpfen und sich widersetzen. Diese Frauen setzen auch bei Celie eine Entwicklung in Gang, und insbesondere die Liebe zu Shug Avery hilft ihr, ihre eigene Stärke zu erkennen. Die Freundschaft und der Zusammenhalt zwischen den Frauen untereinander, die trotz wechselnder Familien- und Beziehungskonstellationen zusammenhalten und letztlich mit- und aneinander wachsen, ist ein zentrales Element dieses Romans. Auch Rassismus und Diskriminierung spielen eine wesentliche Rolle, ebenso wie die Suche der afroamerikanischen Bevölkerung nach ihrer Identität. Anhand der Briefe von Celies Schwester wird auch die Missionarsarbeit in Afrika und die Ausbeutung der nativen Bevölkerung durch die Kolonialherren und Plantagenbesitzer thematisiert, die die dort seit Jahrhunderten siedelnden Stämme ihres Lebensraums und ihrer Lebensgrundlage berauben. Ein sehr berührender, nachdenklich stimmender Roman, der noch lange im Gedächtnis bleibt.

Sehr lesenswerte Neuübersetzung des Klassikers

SimoneF am 12.04.2024
Bewertungsnummer: 2176411
Bewertet: eBook (ePUB)

Nach ca. 40 Jahren erschien der weltberühmte Klassiker „Die Farbe Lila“ von Alice Walker in einer neuen Übersetzung, die dem heutigen Bewusstsein sensibler Sprache entspricht und diskriminierende Begriffe umschreibt. Ich kenne die alte Übersetzung nicht, finde jedoch die neue sehr gelungen und überaus lesenwert. „Die Farbe Lila“ ist ein Briefroman, in dem die Afroamerikanerin Celie ab ihrem 15. Lebensjahr und über einen Zeitraum von gut 30 Jahren in Briefen, die sie an den Lieben Gott richtet, aus ihrem Leben schreibt. In der zweiten Hälfte kommen noch an Celie gerichtete Briefe ihrer Schwester hinzu. Celies Sprache spiegelt ihren niedrigen Bildungsstand wieder, statt „an einen Mann und dessen Frau“ sagt sie beispielsweise „an einen Mann und dem seine Frau“, den Komparativ bildet sie mit „wie“ statt „als“. Dennoch liest sich der Roman sehr angenehm und besitzt einen sehr eingängigen Sprachrhythmus. Die Romanhandlung ist nicht genauer datiert, spielt aber in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dies zeigt sich etwa daran, dass gegen Ende beiläufig der zweite Weltkrieg erwähnt wird. Celies Lebenswelt ist hart, geprägt von patriarchalen Strukturen, Misogynie, Inzest und Gewalt. Frauen werden behandelt wie Ware, ihr Leben zählt nichts, sie sind ihrem Mann auf Leben und Tod ausgeliefert und haben bedingungslos zu gehorchen. Doch im Laufe ihres Lebens begegnet Celie starken Frauen, die – obwohl sie teils hart dafür bezahlen – für ihre Unabhängigkeit kämpfen und sich widersetzen. Diese Frauen setzen auch bei Celie eine Entwicklung in Gang, und insbesondere die Liebe zu Shug Avery hilft ihr, ihre eigene Stärke zu erkennen. Die Freundschaft und der Zusammenhalt zwischen den Frauen untereinander, die trotz wechselnder Familien- und Beziehungskonstellationen zusammenhalten und letztlich mit- und aneinander wachsen, ist ein zentrales Element dieses Romans. Auch Rassismus und Diskriminierung spielen eine wesentliche Rolle, ebenso wie die Suche der afroamerikanischen Bevölkerung nach ihrer Identität. Anhand der Briefe von Celies Schwester wird auch die Missionarsarbeit in Afrika und die Ausbeutung der nativen Bevölkerung durch die Kolonialherren und Plantagenbesitzer thematisiert, die die dort seit Jahrhunderten siedelnden Stämme ihres Lebensraums und ihrer Lebensgrundlage berauben. Ein sehr berührender, nachdenklich stimmender Roman, der noch lange im Gedächtnis bleibt.

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Die Farbe Lila

von Alice Walker

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