Produktbild: Eine kurze Geschichte der Gleichheit
Band 6521

Eine kurze Geschichte der Gleichheit

Aus der Reihe Beck Paperback
5

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17346

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.09.2025

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

19,4/12,3/2 cm

Gewicht

271 g

Farbe

Hellblau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Une brève histoire de l'égalité

Übersetzt von

Stefan Lorenzer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80864-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17346

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.09.2025

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

19,4/12,3/2 cm

Gewicht

271 g

Farbe

Hellblau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Une brève histoire de l'égalité

Übersetzt von

Stefan Lorenzer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80864-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: [email protected]

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Thomas Pikettys „Eine kurze…

Semper aus Berlin am 19.06.2025

Bewertungsnummer: 2945099

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Thomas Pikettys „Eine kurze Geschichte der Gleichheit“ ist ein mutiges, komprimiertes Plädoyer für eine gerechtere Welt – geschrieben von einem Ökonomen, der sich nicht damit zufriedengibt, soziale Ungleichheit nur zu vermessen, sondern sie auch zu hinterfragen und zu bekämpfen. In klarer Sprache, gestützt auf umfangreiche Daten und historische Beispiele, erzählt Piketty, dass Gleichheit kein Naturzustand ist, aber sehr wohl eine Geschichte hat – und eine Zukunft haben kann. Das Buch beeindruckt durch seinen Optimismus: Trotz aller Rückschläge skizziert Piketty eine Linie fortschreitender Demokratisierung, Bildung, Gleichstellung und Teilhabe – nicht als Selbstläufer, sondern als Ergebnis politischer Kämpfe. Er entwirft keine Utopie, sondern zeigt konkrete Reformschritte auf, von Vermögenssteuern über demokratisierte Eigentumsmodelle bis hin zu globaler Umverteilung. Es ist ein Buch, das nicht klagt, sondern entwirft. Besonders erfrischend ist dabei, dass Piketty keine falsche Wissenschaftsgläubigkeit kultiviert. Er nimmt Partei, ja – aber nicht parteipolitisch, sondern menschenrechtlich. Ihm geht es nicht um Klassenrhetorik, sondern um eine funktionierende Demokratie, die ohne soziale Mindestgleichheit nicht auskommt. Dass er dabei nicht jedes Wort definiert, sondern viele Debatten voraussetzt, mag manchen stören – aber das liegt eher an der Kürze des Formats als an theoretischer Schlamperei. Piketty schreibt mit Haltung, aber ohne Dogma. Er stellt unbequeme Fragen, ohne sie besserwisserisch zu beantworten. Wer dieses Buch liest, wird vielleicht nicht jeder These zustimmen – aber man wird verstehen, warum soziale Gleichheit kein romantisches Ideal ist, sondern eine politische Notwendigkeit. Und dass sie machbar ist.

Thomas Pikettys „Eine kurze…

Semper aus Berlin am 19.06.2025
Bewertungsnummer: 2945099
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Thomas Pikettys „Eine kurze Geschichte der Gleichheit“ ist ein mutiges, komprimiertes Plädoyer für eine gerechtere Welt – geschrieben von einem Ökonomen, der sich nicht damit zufriedengibt, soziale Ungleichheit nur zu vermessen, sondern sie auch zu hinterfragen und zu bekämpfen. In klarer Sprache, gestützt auf umfangreiche Daten und historische Beispiele, erzählt Piketty, dass Gleichheit kein Naturzustand ist, aber sehr wohl eine Geschichte hat – und eine Zukunft haben kann. Das Buch beeindruckt durch seinen Optimismus: Trotz aller Rückschläge skizziert Piketty eine Linie fortschreitender Demokratisierung, Bildung, Gleichstellung und Teilhabe – nicht als Selbstläufer, sondern als Ergebnis politischer Kämpfe. Er entwirft keine Utopie, sondern zeigt konkrete Reformschritte auf, von Vermögenssteuern über demokratisierte Eigentumsmodelle bis hin zu globaler Umverteilung. Es ist ein Buch, das nicht klagt, sondern entwirft. Besonders erfrischend ist dabei, dass Piketty keine falsche Wissenschaftsgläubigkeit kultiviert. Er nimmt Partei, ja – aber nicht parteipolitisch, sondern menschenrechtlich. Ihm geht es nicht um Klassenrhetorik, sondern um eine funktionierende Demokratie, die ohne soziale Mindestgleichheit nicht auskommt. Dass er dabei nicht jedes Wort definiert, sondern viele Debatten voraussetzt, mag manchen stören – aber das liegt eher an der Kürze des Formats als an theoretischer Schlamperei. Piketty schreibt mit Haltung, aber ohne Dogma. Er stellt unbequeme Fragen, ohne sie besserwisserisch zu beantworten. Wer dieses Buch liest, wird vielleicht nicht jeder These zustimmen – aber man wird verstehen, warum soziale Gleichheit kein romantisches Ideal ist, sondern eine politische Notwendigkeit. Und dass sie machbar ist.

Spannende Lektüre über die Wirtschaftsgeschichte unserer heutigen Welt

Erhard aus Schwanenstadt am 24.10.2023

Bewertungsnummer: 2050900

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Oftmals wird es nicht geschafft, geschichtliche Zusammenhänge so aufzubereiten, wie sie tatsächlich sind. Piketty schafft das, und schreibt in dem Buch sehr prägnant und stringent, wie die tatächliche Geschichte verläuft, von Kolonialismus im 18. Jhdt. zu nicht-egalitären Wirtschaftssystemen und Elite-Unis heute.

Spannende Lektüre über die Wirtschaftsgeschichte unserer heutigen Welt

Erhard aus Schwanenstadt am 24.10.2023
Bewertungsnummer: 2050900
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Oftmals wird es nicht geschafft, geschichtliche Zusammenhänge so aufzubereiten, wie sie tatsächlich sind. Piketty schafft das, und schreibt in dem Buch sehr prägnant und stringent, wie die tatächliche Geschichte verläuft, von Kolonialismus im 18. Jhdt. zu nicht-egalitären Wirtschaftssystemen und Elite-Unis heute.

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Eine kurze Geschichte der Gleichheit

von Thomas Piketty

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    Einführung

    Kapitel 1
    Der lange Weg zur Gleichheit: Erste Anmerkungen

    Kapitel 2
    Die allmähliche Dekonzentration von Macht und Eigentum

    Kapitel 3
    Das Erbe der Sklaverei und des Kolonialismus

    Kapitel 4
    Die Frage der Wiedergutmachung

    Kapitel 5
    Revolution, Status, Klassen

    Kapitel 6
    Die große Umverteilung, 1914-1980

    Kapitel 7
    Demokratie, Sozialismus und progressive Einkommensteuer

    Kapitel 8
    Reale Gleichheit gegen Diskriminierung

    Kapitel 9
    Auswege aus dem Neokolonialismus

    Kapitel 10
    Für einen demokratischen, ökologischen sowie ethnischen und kulturell diversen Sozialismus