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Nach Deutschland Fünf Menschen. Fünf Wege. Ein Ziel

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

319

Maße (L/B/H)

22,2/15,1/3,2 cm

Gewicht

497 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80631-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

319

Maße (L/B/H)

22,2/15,1/3,2 cm

Gewicht

497 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80631-5

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Sehr lesenswert

Bewertung am 16.09.2023

Bewertungsnummer: 2023744

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Isabel Schayani beschreibt sehr delailiert und empathisch die Flucht von fünf Menschen. An den benötigen Stellen werden Hintergrundinformationen und Zusammenhänge geschildert. Es ist mit Abstand eins der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Es ist so wichtig das die Stimmen von Menschen auf der Flucht gehört werden.

Sehr lesenswert

Bewertung am 16.09.2023
Bewertungsnummer: 2023744
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Isabel Schayani beschreibt sehr delailiert und empathisch die Flucht von fünf Menschen. An den benötigen Stellen werden Hintergrundinformationen und Zusammenhänge geschildert. Es ist mit Abstand eins der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Es ist so wichtig das die Stimmen von Menschen auf der Flucht gehört werden.

Journalistisch neutral, mit zusätzlichen Informationen zum europäischen Recht

Bewertung am 16.01.2024

Bewertungsnummer: 2110061

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Isabel Schayani, eine Journalistin, die vielen bekannt sein dürfte, verfolgt in ihrem Buch fünf Schicksale auf ihrem Weg nach Deutschland und fragt diese: Wieso Deutschland? Stilistisch habe ich von ihr mehr erwartet, denn häufig wiederholen sich die Sätze, manche ihrer Interviewfragen entsprechen nicht ihrer bisherigen Berufserfahrung und am meisten stört mich, dass sie viele Aussagen ohne eine Zuordnung wiedergibt. Schayani versucht journalistisch neutral das Gesprochene und Erlebte wiederzugeben, vermischt hierbei aber die Antworten ihrer Interviewpartner mit ihren eigenen Erlebnissen und erläutert zusätzlich wichtige politische Abkommen. Erst ab dem dritten Kapitel, Omid und seiner Tochter Nika, schafft Schayani es, diese Schicksale emotional nah mitzuteilen. Die Autorin ist ehrlich und gibt zu, dass sie in „ihrem“ guten Europa manche Taktiken niemals für wahr geglaubt hätte. Wenn Flüchtlinge von der Gewalt erzählen, die ihnen widerfährt, wenn sie Schutz suchen, schreibt sie: „Ich war mir eigentlich sicher: So was kann nicht in der EU passieren.“ Denn zum Migrationsmanagement gehört auch: „Dabei Gewalt anzuwenden, mit Plan, Systematik und Brutalität, lässt sich jedoch weder mit internationalem noch europäischem Recht vereinbaren.“ Besonders gut finde ich den Teil, in dem sie wichtigen Akteuren Fragen stellt - hier ist der Schreibstil auch um Längen besser. Ich habe aus den Interviews mit Jean Asselborn, dem Außen- und Migrationsminister von Luxemburg, Angelika Nußberger (ehemalige Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte) und Jacqueline Bhabha (Menschenrechtsexpertin in Harvard) sehr viel gelernt.

Journalistisch neutral, mit zusätzlichen Informationen zum europäischen Recht

Bewertung am 16.01.2024
Bewertungsnummer: 2110061
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Isabel Schayani, eine Journalistin, die vielen bekannt sein dürfte, verfolgt in ihrem Buch fünf Schicksale auf ihrem Weg nach Deutschland und fragt diese: Wieso Deutschland? Stilistisch habe ich von ihr mehr erwartet, denn häufig wiederholen sich die Sätze, manche ihrer Interviewfragen entsprechen nicht ihrer bisherigen Berufserfahrung und am meisten stört mich, dass sie viele Aussagen ohne eine Zuordnung wiedergibt. Schayani versucht journalistisch neutral das Gesprochene und Erlebte wiederzugeben, vermischt hierbei aber die Antworten ihrer Interviewpartner mit ihren eigenen Erlebnissen und erläutert zusätzlich wichtige politische Abkommen. Erst ab dem dritten Kapitel, Omid und seiner Tochter Nika, schafft Schayani es, diese Schicksale emotional nah mitzuteilen. Die Autorin ist ehrlich und gibt zu, dass sie in „ihrem“ guten Europa manche Taktiken niemals für wahr geglaubt hätte. Wenn Flüchtlinge von der Gewalt erzählen, die ihnen widerfährt, wenn sie Schutz suchen, schreibt sie: „Ich war mir eigentlich sicher: So was kann nicht in der EU passieren.“ Denn zum Migrationsmanagement gehört auch: „Dabei Gewalt anzuwenden, mit Plan, Systematik und Brutalität, lässt sich jedoch weder mit internationalem noch europäischem Recht vereinbaren.“ Besonders gut finde ich den Teil, in dem sie wichtigen Akteuren Fragen stellt - hier ist der Schreibstil auch um Längen besser. Ich habe aus den Interviews mit Jean Asselborn, dem Außen- und Migrationsminister von Luxemburg, Angelika Nußberger (ehemalige Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte) und Jacqueline Bhabha (Menschenrechtsexpertin in Harvard) sehr viel gelernt.

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Nach Deutschland

von Isabel Schayani

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  • Produktbild: Nach Deutschland
  • Vorwort

    Safi versucht es zu Fuß über die Balkanroute

    Ruhi fliegt von Teheran nach Italien

    Omid will im Schlauchboot über den Ärmelkanal

    Melika sitzt im Gummiboot nach Moria

    Olena schafft es mit Buch und Bahn aus der Ukraine nach Deutschland

    Fünf Fragen an vier Akteure

    Fünf Leben, fünf Antworten

    Epilog: Meine Mosaiksteine

    Dank
    Abkürzungen
    Anmerkungen
    Literatur
    Websites