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Unsre verschwundenen Herzen Roman | "Eine eindringliche Betrachtung der - manchmal unbeabsichtigten - Macht der Worte." Stephen King

169

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.12.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,8/11,4/3 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Hellblau / Tanne

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Our Missing Hearts

Übersetzt von

Brigitte Jakobeit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14880-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.12.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,8/11,4/3 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Hellblau / Tanne

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Our Missing Hearts

Übersetzt von

Brigitte Jakobeit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14880-1

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    aus Berkenthin

    5/5

    11.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    'Erschreckend ....aber sehr interessant

    Diese Geschichte ist wirklich sehr interessant und wahrlich emotional. Bird, dessen Mutter seit langer Zeit verschwunden ist (heisst nun wieder Noah, da sein Vater die Erinnerung an seine Mutter auslöschen will :-( Bird lebt nun mit seinem Vater allein und bekommt eines Tages einen Brief, welcher von seiner Mutter ist - daraufhin macht er sich auf die Suche nach ihr. Allein fährt er nach New York um seine Mutter zu finden - doch will diese ihn überhaupt sehen? Es wird eine Szenerie erschaffen, die einen teilweise erschaudern lässt - und man denkt sich so manches Mal, dass diese politischen Hintergründe gar nicht so weit hergeholt sind, um die es geht - schlimm, dies zu realisieren. Das Buch liest sich wahnsinnig spannend und ist wirklich mitreissend. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen und ans Herz legen - lest selbst und bildet euch eure Meinung.

  • Kaffeeelse

    5/5

    04.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Gefahr des Gleichschritts

    Mit diesem Buch erreicht mich Celeste Ng vollkommen. Mit ihrem vorigen Buch "Kleine Feuer überall" schafft sie eine 4-Sterne-Bewertung bei mir. Aber bei diesem nachhallenden Buch hier greife ich zum verdienten fünften Stern. Celeste Ng erschafft in mir fast sofort eine Verbindung und erreicht mich vollkommen. Die Autorin trifft mit ihrer Geschichte, mit Bird und seinem Vater, mit der fehlenden Mutter Margaret Miu und ihrem Weggang, mit den Gründen für diesen Weggang fast sofort mein Herz. Dieser dystopische Staat und die Einteilung seiner Bürger und die Überwachung des Einzelnen durch den Staat knipsen mich auch fast sofort an. Ich bin hin und weg, wie man so schön sagt. Der amerikanische Traum und dieses Amerika First, schon seit dem 11. September 2001 lässt sich eine Veränderung im amerikanischen Denken, im amerikanischen Tun bemerken. Wenn man dies denn will. Wie wird es dann wohl amerikanischen Autoren gehen, die in diesem Land leben, mit seinem Tun konfrontiert werden und damit auch mit eigenen Ängsten. Und was tun Autoren dann? Sie schreiben gegen die eigenen Ängste an. Und lassen die Kultur zu einer Waffe gegen Überwachung und Angst werden. Eine Kultur, die hoffentlich viel Aufmerksamkeit erfährt. Denn diese Veränderungen zu mehr Überwachung sind wohl in vielen Winkeln der Erde zu finden, diese Angst vor dem Bürger blüht an verschiedenen Orten und in verschiedensten Institutionen. Das ist etwas, was Angst macht, nicht nur den Autoren, auch den normalen Menschen, die mit offenen Augen durch ihre Zeit schreiten. Und auch aus diesem Grund kann man nur hoffen, dass eben diese dystopischen Werke, die altbekannten, wie auch die neueren nie in Vergessenheit geraten und der Mensch wachsam gegen gewisses Tun in der Welt, in der Politik ist. Damit nicht erst die Kultur eine Waffe werden muss, wie in diesem beeindruckenden Buch von Celeste Ng.

  • connychaos

    aus B

    5/5

    26.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gut geschrieben, es wird…

    Sehr gut geschrieben, es wird so viel Aktuelles in diese fiktive Geschichte gepackt. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm, schön flüssig. Ich mag die Sprache der Autorin. Ich fand auch die Hauptcharaktere sehr interessant. Eine wirklich facettenreiche, mitreißende, berührende, tiefgründige und schockierende Story. Ich bin sehr neugierig auf weitere Werke der Autorin geworden.

  • IchmagBücher

    5/5

    30.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitreißende Familiengeschichte, die einem bisweilen Schauer über den Rücken jagt

    Bird - so hat ihn seine Mutter immer genannt. Doch nun ist seine Mutter seit langer Zeit verschwunden und mit ihr auch sein Name. Er heißt jetzt wieder Noah und sein Vater hat alles getan, um die Erinnerung an die verschwundene Mutter zu tilgen. Selbst umgezogen sind die beiden und leben nun in einem Studentenwohnheim unweit von der Bibliothek, in der der Vater Arbeit gefunden hat, nachdem er seinen Job als Professor nicht mehr ausüben konnte. Dass dies alles mit PACT, dem Gesetz zur Erhaltung amerikanischer Kultur und Traditionen zu tun haben könnte und mit der großen Feindseligkeit, die Personen asiatischen Aussehens entgegengebracht wird, davon ahnt Bird vorerst nichts. Auch davon nicht, dass Kinder von PACT-Gegnern oder Kritikern einfach weggebracht werden und niemand weiß wohin. Als eines Tages ein an Bird adressierter Brief ankommt, weiß er sofort, dass dieser von seiner Mutter sein muss und es beginnt in ihm zu arbeiten. Er erinnert sich an sie und an die Geschichten, die sie ihm erzählt hat. Bird taucht in die Vergangenheit ein und begibt sich auf die Suche nach seiner Mutter. Auf eigene Faust fährt er nach New York, um sie zu finden. Doch war das, was er für einen Hinweis auf ihren Aufenthaltsort hält, wirklich wahr? Will sie ihn wirklich sehen? Celeste Ng erschafft in diesem Roman eine Szenerie, die einen stellenweise frösteln lässt. Vor allem deshalb, weil wir uns in exakt solchen Zeiten befinden, in denen einerseits die Bewahrer der Traditionen dies stets lauthals fordern und andererseits alles Fremde argwöhnisch beäugt und schlimmstenfalls dämonisiert und diskriminiert wird. Noch dazu die vielen realen Fälle, in denen zum Beispiel indigene Kinder aus ihren Familien gerissen und zum Teil in Umerziehungsanstalten gebracht wurden. Das Bild das Ng von der Gesellschaft zeichnet ist äußerst düster. Menschen, die einfach wegschauen oder die Straßenseite wechseln, wenn anderen Unrecht geschieht. Menschen, die tolerieren, dass anderen Menschen Leid zugefügt wird. Doch diese Teilnahmslosigkeit ist schon weit verbreitet und gerade das jagt einem geradezu Schauer über den Rücken, weil dieses dystopische Szenario vielleicht gar nicht so weit hergeholt ist. Auch in diesem Roman beweist Ng, welch tolle Geschichtenerzählerin und Menschenbeobachterin sie ist.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    18.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschreckende und düstere Dystopie

    Meine Meinung: Erschreckende und düstere Dystopie Unsere verschwundenen Herzen erzählt von einem Amerika in der Zukunft. Für mich sehr erschreckend, da ich es nicht für unmöglich halte. Menschen asiatischer Herkunft werden diskriminiert. Alle wissen was läuft. Keiner spricht es offen aus. Kinder asiatischer Eltern, oder einem asiatischen Elternteil, werden Pflegeeltern zugewiesen, um ihr Gedankengut Amerika-tauglich zu machen. Nach einer Wirtschaftskrise soll PACT, (ein Gesetz, welches die amerikanische Kultur erhalten soll,) die Menschen beschützen und ihren Wohlstand erhalten. Aus der Sicht von Noah erfährt man über verbotenen Bücher. Über seine asiatische Mutter, die, als er noch ein kleiner Junge war, spurlos verschwunden ist. Immer wieder träumt er von ihr. Sein Vater darf seinen Beruf als Linguist nicht mehr ausführen. Er lebt mit ihm in einer kleinen Zweizimmerwohnung auf dem Campus in Harvard. Der Vater ist dort für die Bibliothek zuständig. Noah darf seine Mutter nicht erwähnen. Nachdem er von ihr eine versteckte Nachricht erhalten hat, möchte Noah, (seine Mutter nannte ihn stets Bird,) sich auf die Suche nach ihr machen. Noahs beste Freundin verschwindet spurlos …. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen. Die Thematik wirklich nicht ungewöhnlich. Mich hat das Ganze stellenweise an den Nationalsozialismus erinnert. Viele Menschen schauen einfach weg, statt zu helfen. Doch auch im fernen Amerika gibt es Menschen, die gegen dieses ungerechte Regime ankämpfen. Die Geschichte wird aus der Sicht von zwei Personen erzählt. Sie kommt ruhig daher und bringt dennoch den schrecklichen Inhalt ohne Weichzeichner rüber. Fazit: Diese Dystopie könnte Realität in der fernen Zukunft sein. Ich hoffe ich liege falsch. Erschreckend und düster beschreibt die Autorin Geschehnisse, die die mich stark an den Nationalsozialismus erinnert haben. Trotz Längen kann ich dieses Buch empfehlen. Ich habe auch das Hörbuch genossen. Britta Steffenhagen transportiert mit ihrer tollen Erzählerstimme die düstere Atmophäre und die Gefühle der Menschen. Danke Celeste Ng

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