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Winterherz Die berührende Weihnachtsgeschichte

21

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2023

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/1,8 cm

Gewicht

261 g

Farbe

Ozeanblau / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00032-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2023

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/1,8 cm

Gewicht

261 g

Farbe

Ozeanblau / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00032-9

Herstelleradresse

Kindler Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krankheit, jugendliche Abenteuerlust, erwachende Gefühle und Weihnachten

    Der 14-jährige William soll wegen seiner Herzerkrankung für einige Zeit in einem Sanatorium behandelt werden, nur wenige Wochen vor Weihnachten. Die alleinerziehende Mutter begleitet ihn bis zum Tor des verschneiten Gebäudes. Und dann beginnt eine gar nicht so schlechte Zeit. Mit seinen drei Zimmergenossen freundet er sich sehr schnell an. Jeder von ihnen bringt etwas mit ein und so gründen sie eine Bande, in dem Bestreben, sich möglichst oft den strengen Klinikregeln zu entziehen und gemeinsam kleine Abenteuer zu erleben, natürlich alles im Rahmen der Möglichkeiten, die ihre Krankheiten zulassen. Gerade William, der am Anfang der Geschichte noch sehr kindlich und mutterbezogen wirkt, macht eine Entwicklung durch. Er erlebt, wie es ist, langsam erwachsen zu werden. Und so blühen auch erste Gefühle n ihn auf, denn eine der Krankenschwestern hat es ihm mit ihrer netten Art besonders angetan. Dieses Buch bietet eine wirklich schöne anheimelde Geschichte, sehr passend zu der winterlichen Vorweihnachtszeit. Und wo Krankheit ist, ist in diesem Fall glücklicherweise auch ganz viel Leben.

  • MarySophie

    5/5

    08.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Winterherz

    Schnell zeigt sich, dass dem Buch eine lebendige und bildhafte Sprache zugrunde liegt, die nicht nur einen schönen Start in die Geschichte gewährleistet, sondern auch dafür sorgt, dass ich mir die geschilderten Momente von der ersten Seite an sehr bildhaft vorstellen konnte. Außerdem wird dafür gesorgt, dass man sich gut in Wilhelm hineinversetzen kann und viele seiner Gedankengänge dadurch gut verständlich sind. Es wird sehr greifbar geschildert, was ihm auf der Seele liegt und welche Ängste und Sorgen ihn beschäftigen. Ich finde, dass immer wieder ganz vielfältige Stimmungen wahrzunehmen sind. Ein bisschen was weihnachtlich-festliches ist zu spüren, außerdem geht gerade beim ersten Zusammentreffen auch viel von den schwerstkranken Kindern aus, die in dem Sanatorium behandelt werden. Es ist erschütternd, wie kalt sie von dem Personal behandelt werden und mit welch nüchternem Blick sie selbst auf ihre Krankheit schauen. Und dann gibt es noch aufregende Momente, in denen die Jungs Abenteuer erleben, rebellische Züge entwickeln und man einfach die Stärke der Jugend spürt. All das wechselt sich im Verlauf der Geschichte immer wieder ab und hinterlässt insgesamt einen großen Eindruck. Ich war überrascht davon, als wie vielschichtig sich die Geschichte erweist. Verschiedene Themen spielen im Verlauf der Handlung eine wichtige Rolle und am Ende war ich ganz verblüfft davon, was für ein Ende herbeigeführt wurde und wie tiefgehend die Ereignisse eigentlich sind. Damit hatte ich nicht gerechnet und es ist krass, wie viel Stoff in dem Buch behandelt wird und dabei kein Thema zu kurz kommt oder zu knapp behandelt wird. Fazit Meine Vorfreude auf das Buch war sehr sehr groß und ich konnte es kaum erwarten, es mir mit dem Buch gemütlich zu machen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist richtig schön geschrieben, die Sprache hat mich überzeugt, genau wie die Protagonisten und die Handlungsorte. Zudem liegt der Handlung ein guter Ernst zugrunde und die Themenvielfalt ist einzigartig. Ich bin fast vollkommen glücklich, mir fehlt noch ein Highlight, vielleicht noch ein bisschen mehr Weihnachten, Winter oder die Vorfreude / Stimmung dieser Tage. Ansonsten ein klasse Buch, das mir richtig richtig gut gefallen hat! Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sterne

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    03.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Haus der blauen Kinder

    „Sie werden sehen, die sind alle blau, die Herzkranken.“ (S. 8) Kurz vor Weihnachten wird der 14jährige Wilhelm von seiner Mutter aus Berlin ins Sanatorium Gottleuba bei Dresden gebracht. Erst vor wenigen Wochen wurden bei ihm schwere Herzprobleme festgestellt, aber selbst in der berühmten Charité hat man nicht herausfinden können, welche Krankheit er hat. Doch sie scheint galoppierend voranzuschreiten, niemand weiß, ob er Weihnachten noch erlebt. In seinem Viererzimmer, dass er sich mit Milo, Edgar und Bruno teilt, ist er der Jüngste und augenscheinlich Gesündeste, den ihm fehlen (noch) die typischen blauen Lippen. Und er ist der Unternehmungslustigste, denn „Ich will Abenteuer erleben und nicht vor Langeweile sterben.“ (S. 63) Damit manövriert er sie immer wieder in gefährliche Situationen, aber die vier Freunde haben endlich wieder Spaß am Leben. Doch in einem Heim, das von starren Regeln geprägt ist, ist Individualität unerwünscht ... Die Geschichte der Jungen ist sehr berührend, denn sie sind dem Tod geweiht und wissen das auch. Jeder Tag ist ein Geschenk. Die Ärzte können ihnen nicht mehr helfen, ihre Leiden durch die Kur nur lindern und ihnen dadurch vielleicht etwas mehr Lebenszeit schenken, in der sie allerdings nicht viel von dem machen dürfen, was Jungs in dem Alter Spaß macht. „Du wirst tot sein, mein Freund. Wie wichtig sind dir diese Regeln, wenn es um eine Abenteuer geht?“ (S. 80) Für Wilhelm ist es besonders schlimm, weil er erst seit kurzem krank ist. Er hat Angst, ist zum ersten Mal von seiner Mutter getrennt und darf nicht mit ihr telefonieren, dabei macht er sich aus einem ganz bestimmten Grund Sorgen um sie. Und er entdeckt die Liebe, erst zu einer Schwesternschülerin und durch sie zu Büchern. Edgar ist schon 18, verlobt und hat heimlich Hanteln in die Kur geschmuggelt, um weiter trainieren zu können. Denn wenn er schon sterben wird, will er dabei wenigstens gut aussehen. Bruno ist eine echte Leseratte und hat unzählige Bücher dabei, um in ihnen die Abenteuer zu erleben, von denen er nur träumen kann: „Sie helfen mir, viele Leben zu haben.“ (S. 17) Milos ist dunkelhäutig, weil sein Vater, den er nie kennenlernen durfte, aus Mosambik stammt. „Mein Vater wurde in sein Land zurückgeschickt, bevor ich geboren wurde. Er durfte meine Mutter nicht lieben. Es war bei Strafe verboten. Ich bin ein verbotenes Kind.“ (S. 19) Ralf Günthers „Winterherz“ weckt bei mir sehr ambivalente, bittersüße Erinnerungen. Ich bin in Dresden geboren und aufgewachsen und war als Kind jeden Sommer (insgesamt 10- oder 11-mal) für jeweils 6 Wochen in Bad Gottleuba zur Kur. Ich erkenne die beschriebene Treppe und die Gebäude wieder und habe genau das erlebt, was der Autor beschreibt. Die Kuren fanden getrennt nach Geschlechtern statt, es gab nur über Briefe Kontakt zu den Familien und alles unterlag extrem strengen Regeln, an die man sich gefälligst zu halten hatte. Kein schönes Klima für Heranwachsende. Die mehr oder weniger versteckte Kritik am DDR-Regime kann ich sehr gut nachvollziehen. Die Gebäude waren bei uns allerdings alle wieder aufgebaut und ich glaube, die erwähnte Zisterne war das kleine Schwimmbecken im Keller des Haues, in dem ich immer gewohnt habe. Und wir mussten uns die Wannen für die Schwefel- und Moorbäder nicht mehr teilen ... Mein Fazit: Ein herzzerreißende Weihnachtsgeschichte über Freundschaft, über Leidensgenossen, bei den das Sterben zum Alltag gehört, über ihre gemeinsamen Träume und (vielleicht letzten) Abenteuer …

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    03.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Haus der blauen Kinder…

    Das Haus der blauen Kinder „Sie werden sehen, die sind alle blau, die Herzkranken.“ (S. 8) Kurz vor Weihnachten wird der 14jährige Wilhelm von seiner Mutter aus Berlin ins Sanatorium Gottleuba bei Dresden gebracht. Erst vor wenigen Wochen wurden bei ihm schwere Herzprobleme festgestellt, aber selbst in der berühmten Charité hat man nicht herausfinden können, welche Krankheit er hat. Doch sie scheint galoppierend voranzuschreiten, niemand weiß, ob er Weihnachten noch erlebt. In seinem Viererzimmer, dass er sich mit Milo, Edgar und Bruno teilt, ist er der Jüngste und augenscheinlich Gesündeste, den ihm fehlen (noch) die typischen blauen Lippen. Und er ist der Unternehmungslustigste, denn „Ich will Abenteuer erleben und nicht vor Langeweile sterben.“ (S. 63) Damit manövriert er sie immer wieder in gefährliche Situationen, aber die vier Freunde haben endlich wieder Spaß am Leben. Doch in einem Heim, das von starren Regeln geprägt ist, ist Individualität unerwünscht ... Die Geschichte der Jungen ist sehr berührend, denn sie sind dem Tod geweiht und wissen das auch. Jeder Tag ist ein Geschenk. Die Ärzte können ihnen nicht mehr helfen, ihre Leiden durch die Kur nur lindern und ihnen dadurch vielleicht etwas mehr Lebenszeit schenken, in der sie allerdings nicht viel von dem machen dürfen, was Jungs in dem Alter Spaß macht. „Du wirst tot sein, mein Freund. Wie wichtig sind dir diese Regeln, wenn es um eine Abenteuer geht?“ (S. 80) Für Wilhelm ist es besonders schlimm, weil er erst seit kurzem krank ist. Er hat Angst, ist zum ersten Mal von seiner Mutter getrennt und darf nicht mit ihr telefonieren, dabei macht er sich aus einem ganz bestimmten Grund Sorgen um sie. Und er entdeckt die Liebe, erst zu einer Schwesternschülerin und durch sie zu Büchern. Edgar ist schon 18, verlobt und hat heimlich Hanteln in die Kur geschmuggelt, um weiter trainieren zu können. Denn wenn er schon sterben wird, will er dabei wenigstens gut aussehen. Bruno ist eine echte Leseratte und hat unzählige Bücher dabei, um in ihnen die Abenteuer zu erleben, von denen er nur träumen kann: „Sie helfen mir, viele Leben zu haben.“ (S. 17) Milos ist dunkelhäutig, weil sein Vater, den er nie kennenlernen durfte, aus Mosambik stammt. „Mein Vater wurde in sein Land zurückgeschickt, bevor ich geboren wurde. Er durfte meine Mutter nicht lieben. Es war bei Strafe verboten. Ich bin ein verbotenes Kind.“ (S. 19) Ralf Günthers „Winterherz“ weckt bei mir sehr ambivalente, bittersüße Erinnerungen. Ich bin in Dresden geboren und aufgewachsen und war als Kind jeden Sommer (insgesamt 10- oder 11-mal) für jeweils 6 Wochen in Bad Gottleuba zur Kur. Ich erkenne die beschriebene Treppe und die Gebäude wieder und habe genau das erlebt, was der Autor beschreibt. Die Kuren fanden getrennt nach Geschlechtern statt, es gab nur über Briefe Kontakt zu den Familien und alles unterlag extrem strengen Regeln, an die man sich gefälligst zu halten hatte. Kein schönes Klima für Heranwachsende. Die mehr oder weniger versteckte Kritik am DDR-Regime kann ich sehr gut nachvollziehen. Die Gebäude waren bei uns allerdings alle wieder aufgebaut und ich glaube, die erwähnte Zisterne war das kleine Schwimmbecken im Keller des Haues, in dem ich immer gewohnt habe. Und wir mussten uns die Wannen für die Schwefel- und Moorbäder nicht mehr teilen ... Mein Fazit: Ein herzzerreißende Weihnachtsgeschichte über Freundschaft, über Leidensgenossen, bei den das Sterben zum Alltag gehört, über ihre gemeinsamen Träume und (vielleicht letzten) Abenteuer …

  • Bewertung

    aus Waldbüttelbrunn

    5/5

    30.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Roman "Winterherz" lässt einem das Herz erwärmen!

    Inhaltsangabe: "Ein verschneites Sanatorium und ein herzkranker Junge, der die Liebe entdeckt – ein modernes Wintermärchen Wenige Wochen vor Weihnachten. Der vierzehnjährige Wilhelm wird mit einer Herzkrankheit in ein Sanatorium nahe Dresden eingeliefert. Widerstrebend muss er seine geliebte Mutter am Tor der Klinik zurücklassen. Das Gebäude ist ein Palast in Weiß, umgeben von einem üppigen Schlosspark, auf dem Programm stehen Liegebäder und Luftkuren. Mit seinen Zimmergenossen freundet sich Wilhelm rasch an: mit Edgar, der schon eine Verlobte hat, dem gutmütigen Milo und mit Bruno, der Leseratte. Schon bald umgehen die vier die vielen Regeln und Verbote, die den Klinikalltag prägen, und Wilhelm bekommt eine Ahnung davon, was es bedeutet, erwachsen zu werden. Und dann ist da noch die Schwesternschülerin Ilona, deren braunes Haar sich nicht von der Haube bändigen lässt. Die junge Frau weckt in Wilhelm die Lust am Lesen, zarte Gefühle der Zuneigung – und vor allem einen unbändigen Willen zu leben." Die Inhaltsangabe des Buches hat mich schon sehr neugierig auf die Geschichte gemacht, aber da ich selber auch in einem medizinischen Beruf tätig bin bin ich immer wieder interessiert auf frühere Behandlungsmethoden. Hier wird man sofort in die Story hineingeworfen, Wilhelm wird von seiner Mutter selbst nach Dresden ins Sanatorium gebracht, da er - wie alle anderen Jungen auch- herzkrank ist. Man spürt sofort das es sich in einer anderen Zeit abspielt, der Autor schreibt in kurzen Sätzen und ohne Kapitelangaben, dafür vielen Absätzen. Auch wie sich die 4 Jungen kennenlernen, die sich ab sofort ein Zimmer teilen, ist gut beschrieben. Aber Wilhelm ist abenteuerlustig und spätestens als er das Buch "Die rote Zora" gelesen hat möchte er auch eine Bande gründen. Doch die strengen Regeln in dem Sanatorium und seine Abenteuerlust sind schwierig miteinander zu vereinbaren...und doch schafft es Wilhelm immer wieder besondere Dinge zu erleben. Und dann geschieht auch noch ein Wunder.... Fazit: Ein kleines, aber feines Buch, dass mir mein Herz erwärmt hat und das wunderbar in die Vorweihnachtszeit passt. Der Schreibstil des Autors ist besonders und man wird direkt in eine andere Zeit versetzt. Mich konnte "Winterherz" komplett für sich einnehmen und ich vergebe hier gerne 5 Auch das Cover ist genial gelungen und wenn man den Roman gelesen hat passt es perfekt!

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