Gemeinsam mit seiner Frau Anna soll Friedrich Gontard für ein paar Tage auf seine Enkelkinder aufpassen. Doch dann bittet der Nachbar seiner Tochter den pensionierten Kriminalkommissar um Hilfe bei der Aufklärung eines längst verjährten Verbrechens. Als es zu einem Mord kommt, überschlagen sich die Ereignisse und aus dem vermeintlich verstaubten Cold Case wird ein neuer Fall. Friedrich Gontard ermittelt und jagt zusammen mit einer jungen Kommissarin alte und neue Täter.
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4.0/5.0
Herbert Huber
aus Wasserburg a. Inn
4/5
30.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Unheilvolle Schatten bis in die Gegenwart bereiten trotzdem Lesevergnügen
Der pensionierte Kommissar Friedrich Gontard ermittelt in einem Fall aus den 40-er Jahren des 20.Jhdts. in der Pfalz. Die Nazis werfen ihre unheilvollen Schatten bis in die Gegenwart.
Trotzdem kommt der Krimi leichtfüßig bei den Lesern an. Die Autorin bindet die grausigen Taten in ein angenehmes Regionalkolorit ein. Gelegentlich trägt sie zu dick auf. Björn Möckel mit „fiesem Charakter“ tritt auf und die Leser wissen wo es lang geht. Der Neonazi Kuno erfüllt natürlich alle Klischees. Die anderen Personen des Krimis reden sich auffallend oft mit „liebe Karolin“, „liebe Frau Kern“, ... an.
Der Regionalkrimi „Lebende Schatten“ bietet einige Stunden Lesevergnügen für alle Leser, die über das Verbrechen hinaus mehr intellektuelles Futter erwarten.
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