Rasant und geheimnisvoll: der neue Fall für Winter und Parkov von Bestsellerautor Martin Krüger. „Stellt euch den Konsequenzen. Stellt euch der Dunkelheit. Stellt euch mir." Ein Investmentbanker wird in seiner Frankfurter Penthousewohnung brutal ermordet, kurz darauf springt ein Obdachloser scheinbar freiwillig in den Tod. Die Verbindung zwischen beiden ist rätselhaft, doch Kriminalhauptkommissarin Marie Winter erkennt bald einen Zusammenhang: Der perfide Täter, der sich selbst der Großmeister nennt, übt grausame Rache an Angehörigen der wohlhabenden Oberschicht – und sammelt Anhänger um sich. Marie stürzt sich mit Hingabe in die Ermittlungen, als unerwartet der seit Jahren vermisste, exzentrische BKA-Ermittler Daniel Parkov wieder in ihr Leben tritt, mit dem sie mehr als nur Berufliches verbindet. Die Suche nach dem gnadenlosen Großmeister und seinen Anhängern fordert Opfer, und als sie seine wahren Motive erkennen, ist es fast zu spät ... Der neue Winter-und-Parkov-Thriller von Martin Krüger ist nicht nur hochspannend, er besticht auch mit seinen hervorragend gezeichneten Charakteren. "Die Kunst des Blutes" kann auch ohne Vorkenntnisse der Winter und Parkov-Reihe gelesen werden, das Buch bietet einen guten Einstieg in die Reihe.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Recensio
aus Datteln
5/5
17.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Eine Reihe, die süchtig macht
"Die Kunst des Blutes" ist bereits Teil 5 der Reihe des unkonventionellen Ermittlerduos Daniel Parkov und Marie Winter, der in und um Frankfurt am Main spielt.
Ein Investmentbanker wird brutal ermordet aufgefunden. Gleichzeitig springt ein Obdachloser freiwillig in den Tod. Kriminalhauptkommissarin Marie Winter findet bald einen Zusammenhang. Ihr vielleicht größer Fall, seit sie vor 4 Jahren mit dem BKA-Ermittler Daniel Parkov zusammengearbeitet hat.
Zitat S. 51:
»Es geht nicht um das Darüberhinwegkommen. Parkov ist seit Jahren fort«, erwiderte Marie.
Und plötzlich ist er wieder da. Aus dem Nichts aufgetaucht. Die Protagonisten - vor allem Daniel Parkov - sind recht speziell, was man mögen muss. Die Figur ist sehr überzeichnet und erinnert mich ein wenig an James Bond in seinen besten Zeiten. Oder auch an John Wick.
Zitat S. 298:
»Und er hat Marie beauftragt, auf Sie aufzupassen. Nicht meine Wahl. Immer wenn ihr zwei zusammen seid, passieren Sachen.« »Aber nur dann sind wir am besten«, erwiderte Parkov.
Gemeinsam kommen sie dem Täter auf die Schliche, der seinen brutalen Rachefeldzug ohne Rücksicht auf Verluste durchzieht. Dieser Teil ist ziemlich rasant und actionreich, die Verluste emotional. Immer wenn man denkt, jetzt haben sie den Täter überführt, schafft der Autor durch etliche Wendungen eine neue Zielrichtung. Es ist kaum möglich, das Buch aus den Händen zu legen, da man die ganze Zeit gespannt hofft, dass die beiden den Täter stellen und die Zusammenhänge aufgeklärt werden. Bis zum Schluss aber kann der Fall, trotz zahlreicher Ermittlungen und Opfer, nicht gänzlich aufgeklärt werden und endet mit einem für Marie persönlichem Desaster, das einen fassungslos das Buch zuklappen lässt.
Ebenfalls lässt Martin Krüger spannende Fragen bezüglich Parkov unbeantwortet. Es gibt also genug Stoff für den sechsten Teil, der leiiiiider erst im Oktober erscheinen wird. Ich fiebere ihm schon entgegen!
Fazit: Ein fesselnder und actionreicher Thriller, den man auch ohne WuP-Vorkenntnisse verstehen kann und der einen nach dem Lesen mit hohem Adrenalinpegel zurücklässt. Das ist Kino fürs Köpfchen!
Franci
aus Ilmenau
5/5
13.03.2023
Buch (Taschenbuch)
W. O. W.
„Die Kunst des Blutes“ war für mich die erste Begegnung mit dem einfallsreichen und effektiven Ermittlerduo Winter-Parkov — doch ist dies eigentlich der fünfte Fall, den sechsten, der im Oktober erscheinen wird, werde ich mir definitiv nicht entgehen lassen.
Vier Jahre sind seit den Geschehnissen des vierten Bands vergangen – sowohl in der Realität als auch in der Fiktion. Ich war überrascht — von all den stimmig integrierten, privaten Entwicklungen. Und, auch wenn ich den irrsinnigen Fall, der hier in all seiner Komplexität im Fokus steht, aufgeregt und interessiert verfolgt habe, konnte mich Martin Krüger mit der persönlichen, schmerzhaften Beziehung, die zwischen Marie Winter und Daniel Parkov brodelt, berühren. Und Neugier auf die Vorgänger wecken.
Wir haben es hier mit einem Täter zu tun, der auf unkonventionelle, dafür laute Weise tötet, sich hinter dem Deckmantel des guten, gemeinnützigen Zwecks versteckt. Gesähter Hass, Manipulation und falscher Fanatismus, der nicht nur ganz unten in der sozialen und gesellschaftlichen Schicht fruchtet, sondern auch vor den höchsten Reihen der Gesetzeshüter keinen Halt macht. Grausam inszenierte Morde und scheinbare Selbstmorde suchen Frankfurt heim. Rache, Vergeltung und Angst, Korruption und Misstrauen überall.
Und mittendrin der „Großmeister“ … allmächtig, bedrohlich.
Wie alles zusammen führt? Das ergründet mal schön selbst.
Martin schuf nicht nur mit seinen Protagonisten vielfältige und durchaus eigenwillige, besondere Figuren, sondern auch mit jenen, die sich im engsten Team befinden. Ausgelöst durch neue Erkenntnisse, Vermutungen und Verdächtige halten Wendungen die Handlung immer in Bewegung, wo Stillstand fehlt, gibt es zahlreiche Opfer und Spannung. Geschrieben wurde in einem klaren, authentischen Ton, mit vorstellbaren und lebendigen Schilderungen inmitten einer bedrohlichen Atmosphäre. Trotz des Wirrwarrs, mit dem sich die Stadt rumschlägt, den Angriffen auf die Ermittler, den verstreuten Puzzleteilen ist die Storyline problemlos zu verfolgen und keineswegs vorhersehbar.
Ein spannender Thriller, der für mich durch und durch gelungen war.
Jeanette Lube
aus Magdeburg
5/5
05.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Parkov des Blutes
Dieses Buch erschien 2023 und beinhaltet 447 Seiten.
„Stellt euch den Konsequenzen. Stellt euch der Dunkelheit. Stellt euch mir.“
In seiner Frankfurter Penthousewohnung wird ein Investmentbanker brutal ermordet. Kurz darauf springt ein Obdachloser scheinbar freiwillig in den Tod. Rätselhaft ist die Verbindung zwischen den beiden. Marie Winter, Kriminalkommissarin, erkennt jedoch bald einen Zusammenhang: Es gibt einen perfiden Täter, der sich selbst der Großmeister nennt. Dieser übt grausame Rache an Angehörigen der wohlhabenden Oberschicht und sammelt Anhänger um sich. Mit Hingabe stürzt sich Marie in die Ermittlungen. Und dann tritt plötzlich unerwartet der seit Jahren vermisste, exzentrische BKA-Ermittler Daniel Parkov, mit dem sie mehr als nur Berufliches verbindet, wieder in ihr Leben. Die Suche nach dem gnadenlosen Großmeister und seinen Anhängern fordert Opfer. Als sie seine wahren Motive erkennen, ist es fast zu spät…
Dies ist der fünfte Teil der Reihe um die Ermittler Winter und Parkov, auf den ich schon lange gewartet habe. Ich liebe die Thriller des Autoren Martin Krüger mit diesem tollen Ermittlerteam. Der Schreibstil des Autoren ist einfach super. Ich war sofort mitten im Geschehen und erlebte eine Handlung, die mich so sehr in ihren Bann zog, dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte. Hier ist ein wirklich perfider Täter unterwegs. Ich konnte mir zunächst nicht vorstellen, welches Ziel er mit seinen Taten verfolgte. Der Investmentbanker und der Obdachlose bleiben nicht die einzigen Opfer. Marie Winter Team tappt gemeinsam mit ihrem Team anfangs komplett im Dunkeln. Als dann auch noch der verschollene Daniel Parkov wieder auftaucht, ist Marie völlig durch den Wind. Marie und Daniel waren ja wohl etwas mehr als nur Kollegen. Aber mittlerweile hat sich Marie ein neues Leben aufgebaut, das durch Parkov ein wenig ins Wanken gerät. Marie ist eine starke Frau und wenn ihr wissen möchtet, wie sie sich entscheidet, solltet ihr dieses Buch lesen. Werden sie den Fall lösen? Was ist das nur für ein Mensch, der hier so brutal zuschlägt. Beim Lesen wird bald klar, dass der Großmeister zwar gedanklich hinter den Taten steckt, er bereits aber jede Menge Anhänger hat, die ihm vertrauen. Ich hatte wieder einmal spannende aufregende, fesselnde und packende Lesestunden und beim Lesen wurde mir klar, wie sehr mir das Ermittlerteam Winter/Parkov gefehlt hat. Hoffentlich geht es weiter mit den beiden und wenn, dann hoffe ich, dass es nicht wieder so lange dauert bis zum nächsten Teil. Wow, dieser Thriller ist echt der Wahnsinn! Der Autor hat geschickt falsche Fährten ausgelegt und ich hatte bis zum Ende keine Ahnung, was hier wirklich los ist und welche Beweggründe es für die Taten gibt. Die Ermittlungen gestalten sich echt schwierig, weil überall Gefahren lauern. Ich möchte aber nichts verraten: Lest selbst! Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter! Mich hat der Autor Martin Krüger begeistert, fasziniert und komplett überzeugt. Ich - als Thriller-Fan - hatte wunderbare Lesemomente und saß am Ende fassungslos da.
Bewertung
aus Dresden
5/5
25.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Wer ist der "Großmeister "?
" Da draußen sterben unsere Leute. Es herrscht Chaos. Was haben sie also vor? "
" Den Fall lösen", erwiderte Parkov.......
Frankfurt....
Ein Mann wird in seiner Wohnug tot aufgefunden. Der Fall entpuppt sich als eine schauderhafte Inszenierung. Kurz darauf stürzt ein Obdachloser freiwillig in den Tod. Zurück bleibt nur ein Teddy.....
Das K11 Team um Marie Winter übernimmt den Fall. Es gibt kaum Anhaltspunkte und alles alles scheint verwirrend.
Als der nächste Tote gefunden wird, wissen sie, dass sie sich beeilen müssen.
Aus dem nichts taucht urplötzlich Daniel Parkov auf und Marie kann es kaum glauben. Immerhin wurde Daniel vor 4 Jahren, nach seinem Staudammsturz, für tot erklärt.
Gemeinsam mit dem ganzen Team begeben Sie sich auf die Suche nach den Drahtzieher der Morde, dem " Großmeister".
Der ist Ihnen immer einen Schritt voraus. Trotzdem schließt sich so langsam die Schlinge zu, aber niemand ahnt zu dem Zeitpunkt, was das alles für
Folgen haben wird.........
Meine Meinung:
Martin Krüger hat einen Thriller erschaffen, der unglaublich fesselnd, spannend, fesselnd und faszinierend ist. Wärend der Jagd nach dem "Großmeister", kommt es immer wieder zu unerwartete Wendungen. Kaum denkt man als Leser, man glaubt zu wissen wer ..... dann kommt wieder zu einem neuen unglaublichen Zwischenfall.
WAHNSINN, wie es Martin Krüger schafft, den Faden nicht zu verlieren und am Ende den Leser sprachlos und fassungslos stehen lässt.
Nachdem es nun einige Zeit gedauert hat, bis ich dieses Buch in den Händen halten durfte, umso größer war meine Erwartungen auf das Buch.
4 Jahre vergingen in echt, aber auch im Buch.
Es schließt sich aber wunderbar an die letzten Bücher an, so dass alle Parkov-Liebhaber nichts vermissen werden. Gleichzeitig schafft es Martin Krüger aber auch, dass es für Neueinsteiger verständlich ist.
Marie Winter, als auch Daniel Parkov haben sich weiterentwickelt. Marie ist in ihre Art zynischen geworden, was auch verständlich ist, nach dem was sie alles erlebt hat. Parkov ist der gleiche.....schlagfertig und cool. Ich liebe seine Art einfach.
Die knisternde Spannung ist zwischen beiden immer noch zu spüren.
Durch diese besondere Bindung zueinander, sind sie auch ein unschlagbares Ermittlerteam geworden.
Nun bleibt mir nur noch zu hoffen, dass der nächste Band schneller kommt.
" Die Kunst des Blutes" bekommt eine uneingeschränkte Leseempfehlung und
Bewertung
5/5
25.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Spannungsreich und voller unerwarteter Wendungen
„Tempus miscet tristitia laetis“
(„Die Zeit mischt Leid und Freud“)
Vier Jahre ist es her, dass der exzentrische BKA-Ermittler Daniel Parkov verschwunden ist. Für tot erklärt, nachdem er bei seinem letzten Fall in eine Schlucht gestürzt ist.
Als ein Mörder Jagd auf Mitglieder der Frankfurter Oberschicht macht und sich gleichzeitig Obdachlose scheinbar freiwillig in den Tod stürzen, übernehmen Marie Winter und ihr Team vom Frankfurter K11 die Ermittlungen. Als sich die Lage zuspitzt, kehrt unerwartet der totgeglaubte Daniel Parkov zurück, um Winter bei der Jagd auf den Killer, der sich „Der Großmeister“ nennt, zu unterstützen. Gemeinsam versuchen sie den Mörder zu stoppen, ohne zu ahnen, welche Konsequenzen diese Jagd für sie haben wird.
MEINE MEINUNG.
Vier Jahre liegen zwischen dem Erscheinen von Band 4, „Der Zorn der Vergeltung“ und „Der Kunst des Blutes“, dem fünften Band der Winter und Parkov Reihe. Eben jenen Zeitraum hat Martin Krüger auch innerhalb der Handlung verstreichen lassen. Zugegeben, zu Anfang war ich skeptisch, ob und wie dieses Konzept aufgeht und wie er es hinbekommen wird, ein Buch zu schreiben, welches zum einen ohne Vorwissen gelesen werden kann und zum anderen die Fans der Reihe dort abholt, wo sie nach Band vier stehen, geblieben sind, ohne Logiklücken zu hinterlassen. Und dann war da ja auch noch die Sache mit der eigene Erwartungshaltung hinsichtlich der Fortsetzung der Story. Schließlich macht man sich ja so seine Gedanken, wie es wohl weitergehen könnte. Kurzum…. Ich hatte ein bisschen Angst enttäuscht zu sein, weil meine Erwartungen nicht erfüllt werden würden.
Aber erstmal zu den Fakten:
Martin Krüger hat es wieder geschafft, einen spannenden und fesselnden Thriller, um einen Mörder zu konstruieren, der sich ganz bescheiden „Großmeister“ nennt und Jagd auf Mitglieder der Frankfurter Oberschicht macht. Wie gewohnt gibt es auch die ein oder andere Wendung, mit der man als Leser:in nicht unbedingt rechnet und ein Ende, dass einen ein bisschen fassungslos zurücklässt.
Daniel Parkov kehrt gewohnt exzentrisch zurück und Marie Winter ist in den letzten vier Jahren ein bisschen schlagfertiger und sarkastischer geworden. Man könnte auch sagen, sie wird ihrem Kollegen immer ähnlicher. „Die Kunst des Blutes“ stellt einen hervorragenden Auftakt zu einer weiteren Jagd auf einen größenwahnsinnigen Killer dar, der von Winter und Parkov wieder einmal alles fordert.
Gleichzeitig schafft es der Autor wieder seine beiden Hauptprotagonisten auf wunderbare Art miteinander interagieren zu lassen und den Leser:innen diese ganz besondere Verbindung zwischen Marie Winter und Daniel Parkov nahe zu bringen. Er schafft es, die Leser:innen mit seinem Schreibstil zu fesseln und Teil der Handlung werden zu lassen. Die gut platzierten kleine Spitzen, die sich die verschiedenen Charaktere gegenseitig zuwerfen und die regelmäßigen Anflüge von Sarkasmus und Ironie ließen mich immer wieder schmunzeln und lockerten die Handlung zusätzlich auf. Zusammenfassend haben mich also Handlung und Schreib-stil absolut begeistert.
Nun nochmal zurück zu meinen Erwartungen….Spoileralarm, ich wurde nicht enttäuscht, das Gegenteil ist eingetreten.
Dürfte ich nur einen Satz benutzen, um meine Eindrücke zu benennen würde ich sagen „Es ist alles gleich und doch ist alles anders“. Denn obwohl sich die Handlung völlig entgegen meinen Erwartungen entwickelt hat, ist es großartig geworden und ich habe auf jeder Seite des Buches mitgefiebert. Und dann sind da wieder diese „Winter und Parkov Vibes“ diese ganz besondere Verbindung der beiden, die ich einfach liebe und die der Grund dafür sind, dass die beiden zu meinen Lieblingsermittlern gehören. Sie sind einfach wundervoll geschrieben, ohne arg viel Kitsch aber mit einem gewissen Tiefgang.
Eine absolute Buchempfehlung meinerseits für dieses Buch im Speziellen und der ganzen Winter-Parkov Reihe im Allgemeinen.
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