Produktbild: Ich ist ein anderer: Heptalogie III-V
Band 2
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Jon Fosse

1. Ich ist ein anderer: Heptalogie III-V

Ich ist ein anderer: Heptalogie III-V

Aus der Reihe Die Asle-Romane
Gesprochen von
2

16,39 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Max Pufendorf

Spieldauer

9 Stunden und 3 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

07.12.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

159

Verlag

Audiobuch

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

EAN

9783906935683

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Max Pufendorf

Spieldauer

9 Stunden und 3 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

07.12.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

159

Verlag

Audiobuch

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

EAN

9783906935683

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Versunken im Erzählsog

yellowdog am 21.12.2022

Bewertungsnummer: 1846780

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Der Norweger Jon Fosse ist eine Ausnahmeerscheinung. Hier ist jetzt aus seiner Heptalogie Teil III bis V als Hörbuch. Das Buch ist von dem preisgekrönten Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel aus dem Norwegischen übersetzt und der deutsche Text macht einen authentischen Eindruck. Ich ist ein anderer ist ein konzentrierter, anspruchsvoller Text, der vom Sprecher Max von Pufendorf sorgfältig eingelesen wird. Das bewirkt, dass auch Kleinigkeiten des Textes ihre Wirkung entfalten. Im Mittelpunkt der Maler Asle. Erinnerungen spielen eine große Rolle, so entstehen neben Gegenwart auch Szenen der Vergangenheit, Kindheit und Jugend. Das sind die stärksten Passagen im Buch und zeigt die Bedeutung verschiedener Lebensabschnitte und Asles Weg als Künstler. Fosse fügt auch noch ein rätselhaftes Doppelgängermotiv ein, das andeutet, wie unterschiedliche Lebensentwürfe hätten verlaufen können. Ich bin von dem Buch und seiner Form beeindruckt. Max von Pufendorfs Stimme nimmt in seiner ruhigen, aber eindringlichen Art den Leser gefangen. Die Stimmlage Bariton empfinde ich als sehr angenehm für ein Hörbuch.

Versunken im Erzählsog

yellowdog am 21.12.2022
Bewertungsnummer: 1846780
Bewertet: Hörbuch (Audio)

Der Norweger Jon Fosse ist eine Ausnahmeerscheinung. Hier ist jetzt aus seiner Heptalogie Teil III bis V als Hörbuch. Das Buch ist von dem preisgekrönten Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel aus dem Norwegischen übersetzt und der deutsche Text macht einen authentischen Eindruck. Ich ist ein anderer ist ein konzentrierter, anspruchsvoller Text, der vom Sprecher Max von Pufendorf sorgfältig eingelesen wird. Das bewirkt, dass auch Kleinigkeiten des Textes ihre Wirkung entfalten. Im Mittelpunkt der Maler Asle. Erinnerungen spielen eine große Rolle, so entstehen neben Gegenwart auch Szenen der Vergangenheit, Kindheit und Jugend. Das sind die stärksten Passagen im Buch und zeigt die Bedeutung verschiedener Lebensabschnitte und Asles Weg als Künstler. Fosse fügt auch noch ein rätselhaftes Doppelgängermotiv ein, das andeutet, wie unterschiedliche Lebensentwürfe hätten verlaufen können. Ich bin von dem Buch und seiner Form beeindruckt. Max von Pufendorfs Stimme nimmt in seiner ruhigen, aber eindringlichen Art den Leser gefangen. Die Stimmlage Bariton empfinde ich als sehr angenehm für ein Hörbuch.

weitgehend nicht zu empfehlen…

Juti aus HD am 10.01.2024

Bewertungsnummer: 2836049

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

weitgehend nicht zu empfehlen Als ich merkte, dass dies die Teile III bis V einer Heptalogie sind, wollte ich ursprünglich auch die ersten beide Teile lesen. Als ich aber merkte, dass mich schon dieses Werk eher langweilte, wird der Anfang sich in die Liste der von mir ungelesenen Bücher einreihen. Was soll ich zum Nobelpreisträger sagen? Jeder Deutschlehrer würde auf die Palme gehen, wenn er in jedem zweite Satz „sagte er“ oder „dachte er“ lesen muss. Ich hatte vom Autor schon „Morgen und Abend“ gelesen und dort schon auf die vielen Wiederholungen hingewiesen. Doch dieses neuere Buch ist dreimal so lang und so ist die Gefahr der Langeweile dreimal so groß. Hinzu kommt, dass nicht nur die große Themen wie Geburt und Tod behandelt werden, sondern die Malerei ein Hauptthema ist, das mich in dieser ausgetrtenen Art nicht interessiert. Der Anfang mit dem gefundenen Geldstücken und den möglichen Lügen von Asle hat mich noch mitgenommen, die Diskussion übers Rauchen nicht mehr. Löblich ist dass Sigve im Gefäng­nis Schach spielen gelernt hat (86) und „falls es doch ein bisschen langweilig wird, dann denkt er über den nächsten Schachzug nach“ (280). Anschließend wird noch erklärt, wie Fernschach funktioniert. Aber das Hauptthema des ersten Kapitel ist, dass Asle aufs Gymnasium kommt, weil das Voraussetzung für die Aufnahme in die Kunstschule ist. Im zweiten Kapitel bekommen wir mit, wie Asle seine ersten Bilder verkauft. Dabei gibt es aber immer auch einen älteren Künstler mit gleichen Namen, im zweiten Kapitel liegt er im Krankenhaus und gegen Ende des Buches treffen sich Asle und sein Spiegelbild. Ob das Spiel mit Namen nobelpreiswürdig ist, sei dahingestellt. Trotz alledem hätte ich dieses Buch längst beiseitegelegt, wenn nicht auf Seite 150 eine tiefgründige religiöse Diskussion beginnt, weil Asle sich nicht konfirmieren lassen will. Es folgt Theodizee, dass Gott seine Schwester Alida hat sterben lassen, weil Gott uns freien Willen lässt auch zur Sünde. Erst durch den Tod Christi ist diese Sünde aufgehoben. Asle begegnet der Katholikin Ales und geht mit ihr gemeinsam zur Messe. In der Eucharistie wird das Opfer Christi nachempfunden so sterben alle mit den Vorfahren und erstehen gemeinsam wieder auf. Dann kehrt zurück zum freien Willen und gipfelt in dem Satz: „Gott ist nicht allmächtig, er ist mächtig durch seine Ohnmacht, Gott als Jesus Christus, der ohnmächtig ans Kreuz geschlagen, dahängt, der mächtig ist, die Ohnmacht gibt Macht, ja Allmacht, denn die Ewigkeit, ja Gott ist Ohnmacht und nicht Macht, denke ich, jedenfalls dachte Ales das so“ (153). Die Hoffnung, dass es so theologisch weitergeht, wird enttäuscht. Nur auf Seite 254 werden nochmal Gedanken von Meister Eckart zitiert. Da ich bis zum Ende durchgehalten habe, will ich 2 Sterne vergeben. Aber es war das letzte Buch von Jon Fosse, dass ich gelesen habe.

weitgehend nicht zu empfehlen…

Juti aus HD am 10.01.2024
Bewertungsnummer: 2836049
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

weitgehend nicht zu empfehlen Als ich merkte, dass dies die Teile III bis V einer Heptalogie sind, wollte ich ursprünglich auch die ersten beide Teile lesen. Als ich aber merkte, dass mich schon dieses Werk eher langweilte, wird der Anfang sich in die Liste der von mir ungelesenen Bücher einreihen. Was soll ich zum Nobelpreisträger sagen? Jeder Deutschlehrer würde auf die Palme gehen, wenn er in jedem zweite Satz „sagte er“ oder „dachte er“ lesen muss. Ich hatte vom Autor schon „Morgen und Abend“ gelesen und dort schon auf die vielen Wiederholungen hingewiesen. Doch dieses neuere Buch ist dreimal so lang und so ist die Gefahr der Langeweile dreimal so groß. Hinzu kommt, dass nicht nur die große Themen wie Geburt und Tod behandelt werden, sondern die Malerei ein Hauptthema ist, das mich in dieser ausgetrtenen Art nicht interessiert. Der Anfang mit dem gefundenen Geldstücken und den möglichen Lügen von Asle hat mich noch mitgenommen, die Diskussion übers Rauchen nicht mehr. Löblich ist dass Sigve im Gefäng­nis Schach spielen gelernt hat (86) und „falls es doch ein bisschen langweilig wird, dann denkt er über den nächsten Schachzug nach“ (280). Anschließend wird noch erklärt, wie Fernschach funktioniert. Aber das Hauptthema des ersten Kapitel ist, dass Asle aufs Gymnasium kommt, weil das Voraussetzung für die Aufnahme in die Kunstschule ist. Im zweiten Kapitel bekommen wir mit, wie Asle seine ersten Bilder verkauft. Dabei gibt es aber immer auch einen älteren Künstler mit gleichen Namen, im zweiten Kapitel liegt er im Krankenhaus und gegen Ende des Buches treffen sich Asle und sein Spiegelbild. Ob das Spiel mit Namen nobelpreiswürdig ist, sei dahingestellt. Trotz alledem hätte ich dieses Buch längst beiseitegelegt, wenn nicht auf Seite 150 eine tiefgründige religiöse Diskussion beginnt, weil Asle sich nicht konfirmieren lassen will. Es folgt Theodizee, dass Gott seine Schwester Alida hat sterben lassen, weil Gott uns freien Willen lässt auch zur Sünde. Erst durch den Tod Christi ist diese Sünde aufgehoben. Asle begegnet der Katholikin Ales und geht mit ihr gemeinsam zur Messe. In der Eucharistie wird das Opfer Christi nachempfunden so sterben alle mit den Vorfahren und erstehen gemeinsam wieder auf. Dann kehrt zurück zum freien Willen und gipfelt in dem Satz: „Gott ist nicht allmächtig, er ist mächtig durch seine Ohnmacht, Gott als Jesus Christus, der ohnmächtig ans Kreuz geschlagen, dahängt, der mächtig ist, die Ohnmacht gibt Macht, ja Allmacht, denn die Ewigkeit, ja Gott ist Ohnmacht und nicht Macht, denke ich, jedenfalls dachte Ales das so“ (153). Die Hoffnung, dass es so theologisch weitergeht, wird enttäuscht. Nur auf Seite 254 werden nochmal Gedanken von Meister Eckart zitiert. Da ich bis zum Ende durchgehalten habe, will ich 2 Sterne vergeben. Aber es war das letzte Buch von Jon Fosse, dass ich gelesen habe.

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