Was bleibt von dir, wenn du keinen eigenen Willen mehr besitzt? Nachdem Lennox bei einem Autounfall nicht nur seinen rechten Arm, sondern auch seine Schwester verliert, flüchtet er sich in die digitale Welt, um seine Sorgen zu vergessen. Sein neuer, technisch nachgerüsteter Arm hilft ihm dabei, sich überall reinzuhacken und jede Menge Unsinn anzustellen. Doch einem Gerücht kann Lennox nicht entfliehen: In seiner Stadt verschwinden immer mehr Menschen spurlos. Als Lennox ungewollt entdeckt, wie an einer der Vermissten Experimente durchgeführt werden, sieht er sich mit einer schrecklichen Wahrheit konfrontiert: Wie viele Menschen haben noch ihren freien Willen? Und wer steckt dahinter? Nur Lennox' außergewöhnliche Hacker-Skills können die Stadt retten. Aber wem kann er trauen, wenn alles vernetzt ist? Ein süchtig machender Thriller – voller Nervenkitzel und unerwarteter Wendungen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Honeybook
5/5
16.06.2023
Buch (Taschenbuch)
spannender Jugendthriller mit viel Nervenkitzel!
Lennox ist 17 Jahre alt, hat vor 2 Jahren bei einem Autounfall seinen rechten Arm und seine kleine Schwester verloren, hat nur einen richtigen Freund -Dorian- und kann aufgrund seines Roboter-Arms richtig gut hacken. Sein Leben ist eigentlich relativ langweilig, bis er ein seltsames Gespräch mit seiner Nachbarin Tessa führt. Nach und nach passieren unheimliche Dinge. Es ist klar: Lennox muss dem Ganzem auf die Spur gehen!
Normalerweise lese ich selten Thriller, doch bei diesem konnte ich einfach nicht widerstehen. Die Geschichte hat mich total gefesselt und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, da ich wissen wollte, wie es denn weitergeht. Der Schreibstil ist fließend und es gibt eigentlich nichts zu bemängeln. Was mich von Anfang an richtig angesprochen hat, war allerdings das Cover. Es hat mich einfach neugierig auf die Geschichte gemacht, da ich finde, dass es echt cool aussieht. Die Kapitel haben die perfekte Länge und ich konnte mich richtig gut in die Charaktere reinfühlen. Im Buch waren auch einige überraschende Wendungen versteckt, was die Spannung oft noch größer macht. Meiner Meinung nach hat es sich auf jeden Fall gelohnt, das Buch gelesen zu haben. Übrigens war ich auf der LBM auch auf der Lesung von Colin Hadler, was die Neugier zum Buch natürlich nochmal mehr geweckt hat. (Dort hatte ich mein Exemplar zwar schon, aber ich war danach mehr motiviert, das Buch anzufangen. Außerdem hab ich mir das Buch signieren lassen)
Katharina
aus Graz
5/5
22.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Großartiger Cyberthriller!
Kennt ihr Colin Hadler und seine Bücher schon? Wenn nicht: Ändert das! Los!
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Trieft vor Sarkasmus, bietet intelligente Dialoge mit Schmäh und behandelt ein ernstes Thema dennoch respektvoll. Was kann sich das Kathi-Leseherz mehr wünschen?
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Nix. Ganz einfach.
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In einer dystopischen Zukunft. Technik und Digitalisierung sind allgegenwärtig und aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken. Lennox vertreibt sich die Zeit als Hacker, schlägt über die Stränge, seitdem er bei einem Unfall seinen rechten Arm und seine Schwester verlor. Bis seine Nachbarin Tessa sich unter mysteriösen Umständen umbringt. Sie hinterlässt ihm eine Aufgabe: Menschen verschwinden. Dabei scheint der Technik- Konzern Exilium eine tragende Rolle zu spielen.. Und nur Lennox kann die Stadt mit seinen außerordentlichen Fähigkeiten retten.
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Wie schon in Ancora spielt das Buch in unserer Welt - und dann aber doch wieder nicht. Ein fiktives Szenario in unserer Gegenwart. Gefällt mir sehr gut. Dabei nimmt die Handlung überraschende Wendungen. Jedes mal, wenn ich dachte mich auszukennen, hat Colin mich eines Besseren belehrt. Düstere Atmosphäre, skurrile Welt, aber in sich super stimmig.
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Lennox als Teenie, der ein Trauma verarbeitet, ist mit seinen Hacker-Skills ein Traum von einem Protagonisten. Wir lernen ihn kennen, als er beginnt sich aus seinem Loch heraus zu kämpfen. Tessa gibt ihm die Aufgabe, die er gebraucht hat.
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Und wieder denke ich mir: Das Buch ist zu kurz. Ich will mehr wissen, mehr in dieser Welt erleben, mehr über sie erfahren. Dennoch ist die Geschichte on Point - was wir wissen müssen, ist vorhanden. Der Rest ist der eigenen Fantasie überlassen.
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Fazit: Sehr gelungener Cyber-Teenie-Thriller, der Lust auf mehr macht. Freude auf Colins nächstes Buch!
Vanessa Eichner
5/5
22.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Absolutes Highlight!
"In meiner Kindheit fand ich es nie schlimm, Angst zu haben. Es war ein faszinierendes Gefühl. Immer dann, wenn ich den Tod vermutet habe, wurde mir Leben eingehaucht." - 6
Warum ich das Buch lesen wollte:
"Exilium" klang so unfassbar spannend, dass ich gar nicht anders konnte, als das Buch weit oben auf meine Wunschliste zu setzen. Digitale Welt, viel Technik, Hacken.. ich war so neugierig, was mich hier erwartet, zumal ich über "Ancora" vom gleichen Autor schon so viel Gutes gehört habe.
Inhalt mit eigenen Worten:
Vor zwei Jahren hat Lennox bei einem Autounfall nicht nur seinen Arm, sondern auch seine kleine Schwester verloren. Um für kurze Zeit zu vergessen, flüchtet er sich seitdem immer mehr in die digitale Welt. Selbst seine Armprothese hat er so aufgemotzt, dass sie ihm beim Hacken hilft. Eines Abends bekommt er über die Prothese merkwürdige Nachrichten, und als er diesen folgt, trifft er auf seine Nachbarin, die ihm davon erzählt, dass sie etwas entdeckt hat, was sie nicht hätte entdecken dürfen. Sie gibt ihm eine Visitenkarte mit Koordinaten, die er unbedingt aufsuchen soll.. am nächsten Tag ist sie tot.
Der Schreibstil:
Colin Hadlers Schreibstil las sich unfassbar flüssig. Er zog mich direkt in den Bann der Geschichte und ich konnte von der ersten Seite an kaum noch aufhören zu lesen. Innerhalb von kurzer Zeit habe ich das Buch inhaliert, ich bin nur so durch die Seiten gerast und oftmals gab es kaum Zeit, auch nur kurz zu Atem zu kommen.
Das Setting:
"Exilium" spielt in einer sehr technologisierten Welt, nicht unbedingt zur jetzigen Zeit, aber auch nicht allzu weit in der Zukunft. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, ob irgendwo benannt wurde, wann das Buch spielt.. falls ja, dürft ihr mich gern verbessern und ich ergänze es hier. :)
Diese Welt fand ich hochinteressant und es warten gefährliche Geheimnisse..
Die Charaktere:
Protagonist Lennox gefiel mir richtig gut und ich konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen. Bei einem Autounfall verliert er seinen Arm und seine Schwester, das Verhältnis zu seinem Vater ist nicht so gut.. er hat es nicht leicht, weswegen er sich mit der digitalen Welt ablenkt, mit seinem Hacker-Skill macht er viel Unsinn. Sein bester Freund Dorian gefiel mir ebenfalls sehr, er ist immer für Lennox da. Diese Freundschaft war wirklich toll! Insgesamt fand ich die Charaktere wunderbar und sehr überzeugend, sie gefielen mir alle richtig gut.
Die Story:
Wow, diese Story Leute! Wenn ihr einen hochspannenden Jugend-Cyber-Thriller lesen wollt, dann greift unbedingt zu "Exilium"!
Die Handlung ist nicht nur unfassbar spannend und verdammt interessant, der Verlauf konnte mich auch oft überraschen und hat mich stellenweise wirklich sprachlos zurückgelassen. Das Tempo ist rasend schnell, alles folgte Schlag auf Schlag und es blieb (wie oben schon erwähnt) kaum Zeit, um zu Atem zu kommen. Es warten gefährliche Geheimnisse, die es zu ergründen gilt. Die Welt in "Exilium" steckt voller Technologie, es geht um Hacking, freien Willen und wie die digitale Welt immer mehr Teil des alltäglichen Lebens wird. Es ist teilweise echt beängstigend und dadurch regt das Buch auch zum Nachdenken an, zumindest ging es mir so. Die Atmosphäre ist irgendwie beklemmend und ließ mich nicht mehr los. Ich bin echt begeistert.
Mein Fazit:
Colin Hadler konnte mich mit "Exilium" wirklich begeistern, das Buch ist ein absolutes Highlight für mich. Ein unfassbar interessanter und hochspannender Jugend-Cyber-Thriller, der mich nicht mehr losgelassen hat und den ich nur empfehlen kann.
Romana
aus Strasshof an der Nordbahn
5/5
23.04.2023
Buch (Taschenbuch)
Packend von der ersten Seite an
Colin Hadler zeigt bei "Exilium" wieder, wie gut er das Thriller-Schreiben beherrscht. Der Schreibstil fesselt wieder ab Seite 1 und es kommt während des Lesens niemals auch nur ein bisschen Langeweile auf. Wie wäre es, wenn du kontrolliert werden würdest und wüsstest, wie du ausbrechen kannst, würdest du die Chance nutzen? Neben einer rasanten und spannenden Handlung, die nur so vor Plottwists strotzt, regt das Buch auch zum Nachdenken an - eine gläserne Gesellschaft: Chance oder Gefahr? Freundschaft, Liebe und Kontrolle alles ist eng verbunden und doch kannst du derjenige sein, der dem ein Ende bereitet.
Neben der Handlung zeugen aber auch die Protagonisten von großer Qualität. Lennox, die Hauptperson, ist ein junger Hacker, der keinen Sinn im Leben sieht. Erst durch den Auftrag, den er bekommt, hat er ein Ziel vor Augen - doch ist dieses überhaupt erreichbar? Während des ganzen Buch erzählt er aus der Ich-Perspektive und gibt Einblicke in seine innersten Gefühle. Es wird nie fad mit ihm, da er immer für eine Überraschung gut ist und auch die Handlung mehr als eine Schwierigkeit bereithält. Sein bester Freund Dorian ist ein Kontrapunkt, der dem jungen Hacker wirklich gut tut. Die Freundschaft entwickelt sich während des gesamten Buches und so bleibt zum Schluss beinahe kein Auge trocken, wenn man merkt, was eigentlich alles in dieser steckt. Zu guter Letzt noch Nia: auch sie passt gut in die Konstellation mit Lennox und bringt den jungen Hacker auf andere Gedanken, ihre Zusammentreffen und auch die Verbindung die sie eingehen, ist jedoch auch nicht die, die sie zu sein scheint. Mit der Dreierkonstellation hat Colin Hadler ein Protagonisten-Trio erschaffen, das es in sich hat und mit dem man dieses Abenteuer gerne begeht.
Nicht nur das Setting, sondern auch Protagonisten, Schreibstil und Plottwists in der Handlung versprechen Thriller-Vergnügen auf höchstem Niveau. Von mir bekommt das Buch eine klare Empfehlung - ich, die sich nie über Thriller getraut hat, hat durch Colin Hadler die Liebe zu Jugendthriller entdeckt.
SasaRay
5/5
07.04.2023
Buch (Taschenbuch)
Unheimlich. Bannend. Überraschend.
Leseerlebnis:
"Exilium" war mein erstes Buch von Colin Hadler und auch mein erster Cyberthriller. Durch die vielen positiven Rezensionen zu "Ancora" war ich unheimlich gespannt und bin mit hohen Erwartungen gestartet.
Glücklicherweise wurden diese nicht enttäuscht.
"Exilium" wird aus der Perspektive des Protagonisten Lennox in der Ich-Form erzählt. Ich habe problemlos in die Geschichte gefunden und konnte das Buch alsbald nicht mehr aus der Hand legen. Der Autor erschafft einen traumhaften Spannungsbogen mit viel Gänsehaut und faszinierenden Charakteren.
Dazu kommen eine Vielzahl an Plottwists, die einen immer wieder rätseln lassen und überraschen können. Hinzu kommt die zarte Liebesgeschichte zwischen Nia und Lennox, die der Story eine zusätzliche Komponente verleiht.
Fazit:
"Exilium" ist ein gelungener Cyberthriller, der einen fesselt, überrascht und nachhaltig begeistert. Absolute Leseempfehlung meinerseits.
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