Produktbild: Allein gegen Hitler

Allein gegen Hitler Leben und Tat des Johann Georg Elser

1

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

16.02.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

11699 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406800634

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.02.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

11699 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406800634

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Bewegende Widerstandsbiografie…

Juti aus HD am 06.04.2023

Bewertungsnummer: 2798616

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bewegende Widerstandsbiografie Gleich am Anfang erschreckte mich der Autor mit den Hinweisen, dass es nur eine spärliche Quellenlage gibt und dass es kaum neue Quellen gibt. Weil ich noch kein Buch über Georg Elser kannte, las ich dennoch weiter. Und so schreibt der Autor im 1. Kapitel allgemein Bekanntes, um im 2. Kapitel einen Reiseführer über die Schwäbische Alb. Dann erst beginnt die Biografie bevor es weiter ein Loblied auf die Demokratie in Württemberg geht. Auch Sätze wie „Das waren einige weniger als der Landesschnitt“ (39) beschleunigten nicht mein Lesetempo. Der Jugendzeit unseres Helden folgt ein Exkurs über den Tyrannenmord. Besser wäre das Kapitel mit der Zusammenfassung aller Anschläge auf Hitler zu überschreiben. Und als ich mich an die ständigen Exkurse gewöhnt hatte, folgen vier Kapitel, die sich weitgehend mit Vorbereitung und Durchführung des Anschlags beschäftigen, allerdings nicht ohne bei der Sudentenfrage weiter Schulstoff zu verbreiten. Erst nach dem Anschlag am 8.11.1939 erfahre ich neues. Hitler wollte den Briten den Anschlag in die Schuhe schieben und so wurden zwei britische Geheimdienstmitarbeiter aus Venlo entführt. Für die SS war die Alleintäterhypothese unbefriedigend, so wurde nicht nur Elser familiäre Umfeld in Haft genommen, auch sein Heimatort Königsbronn geriet unter Generalverdacht. Mag es da verwundern, dass Königsbronn bis in die 90er Jahre brauchte, also bis alle Zeitzeugen unter der Erde lagen, um seinem Helden ein Denkmal zu setzen. Die Familie Elser, insbesondere die Mutter, wurde dagegen auch nach dem Krieg wie Aussätzige behandelt. Sonderbar – und für mich bislang völlig unbekannt – ist, dass dem Gefangenen Elser im KZ Sachsenhausen eine Sonderbehandlung zu Teil wurde. Weil er eine dreimal so große Zelle hatte und Radio hörte, dachten die anderen Insassen, er habe als SS-Mann den Anschlag auf Hitler nur inszeniert, damit der Führer alte, aber unliebsam gewordene Parteimitglieder verhaften konnte. Selbst dem evangelischen Pfarrer Niemöller, dem der Autor natürlich einen ausführlichen Exkurs widmet, konnte auch von Briefen von Mutter Elser nicht von der Wahrheit überzeugt werden. Diese entstehende Gerüchte, denen auch aus der Heimat und Familie nur wenig entgegengesetzt wurde – es gab aber einzelne Lesebriefschreiber und den Journalisten Erwin Roth – trugen dazu bei, dass es bis der Historiker Anton Hoch das Bild Elsers änderte. Die Franzosen schreiben Bücher mit weniger als 100 Seite. Diese Buch ist leider auf über 200 Seiten verlängert worden. Am sinnlosesten ist vielleicht der Exkurs über den Schwaben Christian Friedrich Daniel Schubart, der in der Romantik lebte und mit Elser verglichen wird, weil der Autor ihn nennen wollte. Weil die Geschichte von Elser wertvoll ist – und aus Respekt vor seiner Tat - , gibt es von mir 4 Sterne, aber wegen sinnlosen Exkursen und sprachlichen Mängeln, die mehrfaches Lesen erzwingen, hätte ich einen Stern weniger vergeben sollen. Möge der Nächste dies machen.

Bewegende Widerstandsbiografie…

Juti aus HD am 06.04.2023
Bewertungsnummer: 2798616
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bewegende Widerstandsbiografie Gleich am Anfang erschreckte mich der Autor mit den Hinweisen, dass es nur eine spärliche Quellenlage gibt und dass es kaum neue Quellen gibt. Weil ich noch kein Buch über Georg Elser kannte, las ich dennoch weiter. Und so schreibt der Autor im 1. Kapitel allgemein Bekanntes, um im 2. Kapitel einen Reiseführer über die Schwäbische Alb. Dann erst beginnt die Biografie bevor es weiter ein Loblied auf die Demokratie in Württemberg geht. Auch Sätze wie „Das waren einige weniger als der Landesschnitt“ (39) beschleunigten nicht mein Lesetempo. Der Jugendzeit unseres Helden folgt ein Exkurs über den Tyrannenmord. Besser wäre das Kapitel mit der Zusammenfassung aller Anschläge auf Hitler zu überschreiben. Und als ich mich an die ständigen Exkurse gewöhnt hatte, folgen vier Kapitel, die sich weitgehend mit Vorbereitung und Durchführung des Anschlags beschäftigen, allerdings nicht ohne bei der Sudentenfrage weiter Schulstoff zu verbreiten. Erst nach dem Anschlag am 8.11.1939 erfahre ich neues. Hitler wollte den Briten den Anschlag in die Schuhe schieben und so wurden zwei britische Geheimdienstmitarbeiter aus Venlo entführt. Für die SS war die Alleintäterhypothese unbefriedigend, so wurde nicht nur Elser familiäre Umfeld in Haft genommen, auch sein Heimatort Königsbronn geriet unter Generalverdacht. Mag es da verwundern, dass Königsbronn bis in die 90er Jahre brauchte, also bis alle Zeitzeugen unter der Erde lagen, um seinem Helden ein Denkmal zu setzen. Die Familie Elser, insbesondere die Mutter, wurde dagegen auch nach dem Krieg wie Aussätzige behandelt. Sonderbar – und für mich bislang völlig unbekannt – ist, dass dem Gefangenen Elser im KZ Sachsenhausen eine Sonderbehandlung zu Teil wurde. Weil er eine dreimal so große Zelle hatte und Radio hörte, dachten die anderen Insassen, er habe als SS-Mann den Anschlag auf Hitler nur inszeniert, damit der Führer alte, aber unliebsam gewordene Parteimitglieder verhaften konnte. Selbst dem evangelischen Pfarrer Niemöller, dem der Autor natürlich einen ausführlichen Exkurs widmet, konnte auch von Briefen von Mutter Elser nicht von der Wahrheit überzeugt werden. Diese entstehende Gerüchte, denen auch aus der Heimat und Familie nur wenig entgegengesetzt wurde – es gab aber einzelne Lesebriefschreiber und den Journalisten Erwin Roth – trugen dazu bei, dass es bis der Historiker Anton Hoch das Bild Elsers änderte. Die Franzosen schreiben Bücher mit weniger als 100 Seite. Diese Buch ist leider auf über 200 Seiten verlängert worden. Am sinnlosesten ist vielleicht der Exkurs über den Schwaben Christian Friedrich Daniel Schubart, der in der Romantik lebte und mit Elser verglichen wird, weil der Autor ihn nennen wollte. Weil die Geschichte von Elser wertvoll ist – und aus Respekt vor seiner Tat - , gibt es von mir 4 Sterne, aber wegen sinnlosen Exkursen und sprachlichen Mängeln, die mehrfaches Lesen erzwingen, hätte ich einen Stern weniger vergeben sollen. Möge der Nächste dies machen.

Kundinnen und Kunden meinen

Allein gegen Hitler

von Wolfgang Benz

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Allein gegen Hitler