Die Mitglieder der USPD. Daten zur Parteimitgliedschaft der USPD
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.01.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
125 (Printausgabe)
Dateigröße
3721 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346793133
Eine namentliche Zusammenstellung von rund 3.500 Mitgliedern in einer Zentraldatei ist bisher noch nicht erstellt worden. Dies ist ein erster Ausschnitt der Gesamtmitglieder: Die Mitgliederzahlen der USPD wuchsen von ca. 120.000 (1917) bis zum Höchststand 890.000 (Oktober 1920). Die nicht gewählten Kandidaten zu den Reichstagswahlen und zu den einzelnen Landtagswahlen sind i.d.R. nicht erfasst. Schöder schreibt zu Recht über die "unvollständige amtliche Dokumentation", die eine lückenlose Erfassung aller Kandidaten erschwert. Hermann hat viele Einzelkandidaten aus der Pfalz namentlich erfasst; sie haben Aufnahme in diesem Datensatz gefunden.
Das große Anwachsen der USPD-Mitgliedschaft ab 1919 - politisierte Soldaten, Arbeiter, die im Kriege über oder von der USPD nur wenige Informationen erhalten hatten, ehemalige Sozialdemokraten, die mit der Politik der alten SPD unzufrieden waren, revolutionäre Obleute, die bewusst den Weg zur KPD nicht mitgehen wollten, unzufriedene Wähler, die sich von der Novemberrevolution zumindest die Sozialisierung der dafür reifen Industriezweige (Bergbau, Banken) versprochen hatten - bildeten den Grundstock der rasch anwachsenden USPD-Mitgliederzahlen. Dies schlug sich auch im Alter der Mitglieder nieder.
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