Veronika findet einen eingemauerten Koffer auf dem Boden ihres Elternhauses. Darin Briefe und Dokumente. Doch warum hat ihre Familie den Koffer so gut versteckt? Bei einer der Montagsdemonstrationen, an denen sie seit einigen Jahren teilnimmt, lernt sie den Fotografen Bernd kennen, der sie durch seine Fragen zwingt, sich kritisch mit ihren Ansichten auseinanderzusetzen. Auch der Inhalt des Koffers lässt bestehende Gewissheiten ins Wanken geraten. Dadurch ändert sich Veronikas Sicht auf die Menschen am Rande der Gesellschaft, mit denen sie als Angestellte im Jobcenter täglich zu tun hat. Die Autorin Cornelia Lotter verknüpft in ihrem neuen Roman die leider wieder aktuelle Thematik der Flucht mit historischen Ereignissen, die selbst in der Enkelgeneration noch nachwirken.
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