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Franzobel

1. Einsteins Hirn

Einsteins Hirn

Gesprochen von
12

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

David Nathan

Spieldauer

18 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.01.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Anzahl Dateien

338

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754008355

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

David Nathan

Spieldauer

18 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.01.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Anzahl Dateien

338

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754008355

Herstelleradresse

Lübbe Audio
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
Deutschland
Email: kundenservice@luebbe.de
Url: www.luebbe.de
Telephone: +49 221 82000
Fax: +49 221 82003150

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  • Bewertung

    5/5

    19.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman, der auf Tatsachen beruht....

    Ein Roman, der auf Tatsachen beruht. Als Einstein 1955 starb, wurde ihm das Gehirn zu Forschungszwecken entnommen. Für Harvey wird es zur Obsession, er flüchtet durch die Staaten, aus Angst jemand könnte es stehlen. Sein eigenes Leben bleibt dabei auf der Strecke.

  • Bewertung

    5/5

    06.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für Fans skurriler Charaktere

    Eine „erfundene wahre Geschichte“, so bezeichnet Hanser den Roman Franzobels rund um den Pathologen und Durchschnittsbürger Thomas Harvey, der 1955 in Princeton den Leichnam Albert Einsteins obduziert und dessen Gehirn entwendet. Was für ihn mit der Suche nach dem Ursprung von Einsteins Genialität beginnt, entwickelt sich zu einem wendungsreichen Lebensprojekt. Das Hirn (es spricht Schwyzerdütsch!) begleitet Harvey auf einer oft bizarren Tour durch Jahrzehnte amerikanischer Zeitgeschichte. Ein intelligenter und an vielen Stellen skurriler Roman, bei dem der reale Hintergrund und die Phantasie des Autors eine wilde Mischung aus Religion, Philosophie und Geschichte ergeben. Einfach genial!

  • Edith Berger

    5/5

    07.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr großes Lesevergnügen

    „Thomas Harvey ist an keiner Steilküste zerschellt, sondern an einer weichen grauen Masse, einem Hirn“….Thomas Harvey ist Pathologe am Princeton Hospital New Jersey. Albert Einstein wird in diesem Spital behandelt. Die Aussichten sind schlecht. Es ist der 18. April 1955. Thomas Harveys Plan für den Tag - kurz in der Klinik vorbeischauen und danach einen Blumenstrauß für seine Frau Elouise zum Hochzeitstag kaufen. Und dann stirbt Einstein, ausgerechnet heute. Der Klinikdirektor beschwört ihn, als Chef der Pathologie die Obduktion vorzunehmen. Und dann geht der Wissenschaftler mit ihm durch. Hätte er nur seinen kurzen Gedanken diese Aufgabe abzulehnen durchgezogen.

  • Eskalina

    aus Hannover

    5/5

    01.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnlich...gut!

    Gibt man „Einsteins Gehirn“ in die Suchmaschinen ein, so erhält man die historischen Tatsachen zu dieser Geschichte. Als Albert Einstein im April 1955 starb, entnahm der Pathologe Thomas Harvey eigenmächtig das Gehirn, um des Sitz der Genialität zu erforschen. Als das bekannt wurde, musste er sich mit der erbosten Familie auseinandersetzen, doch es gelang ihm, die Erlaubnis von Einsteins Sohn zu bekommen. Harvey musste recht bald erkennen, dass er, ein mittelmäßiger Pathologe, auf Hilfe für diese Forschung angewiesen war. Er schickte Gewebestücke an verschiedenen Hirnspezialisten in den USA, die aber keine Auffälligkeiten finden konnten. Für Harvey wird das Gehirn zu einer Obsession; seine Gedanken drehen sich nur noch um das Gehirn und irgendwann beginnt das Gehirn auf schweizerdeutsch mit ihm zu sprechen. Die erste Ehe geht daran kaputt, er verliert seine Stelle und zieht mit dem Hirn im Einwegglas durch verschiedene Bundesstaaten, immer in der Angst, dass ihm jemand das Denkorgan stehlen könnte. Franzobel erzählt in seinem neuen Roman erneut eine wahre Geschichte, die sich so oder so ähnlich abgespielt haben könnte. Er nimmt die bekannten Fakten, erfindet den Rest dazu und das so gut, dass man, wie schon bei seinen anderen Büchern, fast süchtig danach wird. Auch bei Einsteins Hirn konnte ich nicht genug von der Erzählweise bekommen. Der Autor schildert mit teilweise schwarzem Humor diese tragikomische Lebensgeschichte. Es ist die Geschichte eines Versagens auf ganzer Linie. Die einzelnen Lebensstationen des Protagonisten zu verfolgen, seine widersprüchliche Persönlichkeit zu erleben und den zeitgeschichtlichen Kontext zu erfahren, war ein außergewöhnliches Leseerlebnis. Ich bin immer noch schwer begeistert von diesem Roman und hoffe, Franzobel arbeitet schon an seinem nächsten Meisterwerk.

  • dracoma

    aus LANDAU

    4/5

    18.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für eine bizarre Geschicht…

    Was für eine bizarre Geschichte! Franzobel hat sich einen historischen Stoff ausgesucht: die Geschichte des Thomas Stoltz Harvey (1912 – 2007), Chefpathologe des Krankenhauses in Princeton, in dem am 18.4. 1955 Albert Einstein infolge eines Aneurysmas gestorben war. Zu Einstein muss man nicht viel sagen: Nobelpreisträger und zu Lebzeiten schon einer der weltweit bekanntesten Wissenschaftler. Seine Relativitätstheorie revolutionierte die Physik, und die Menschen erfuhren staunend, dass Zeit und Raum keine Konstanten sind, dass der Kosmos sich seit einem Urknall ständig ausdehnt und andere Kosmen neben unserem denkbar sind. Einstein war nicht nur ein genialer Wissenschaftler, sondern wurde wegen seiner pazifistischen Einstellung auch zu einer Pop-Ikone seiner Zeit. Harvey ist ein freundlicher und gutartiger Mensch, ein frommer Quäker. Er obduziert Einsteins Leiche und entnimmt dabei eigenmächtig Einsteins Hirn, um Forschungen zur Anatomie der Genialität in Gang zu bringen. Dazu fehlen ihm jedoch die Arbeitsmittel und auch die fachliche Kompetenz. Daher zerschneidet er es in zentimetergroße Kuben, die er in Einmachgläsern bei sich zuhause lagert und wiederholt Hirnforschern zur Untersuchung anbietet – vergeblich. Franzobel ist ein Autor, der penibel recherchiert und für den historische Redlichkeit ein Muss ist. So suchte er alle Orte auf, an denen Harvey lebte und wirkte, und ließ sich von den letzten Zeitzeugen ihre Eindrücke schildern. Daher kann er weit ausholen. Wir lernen Harveys Elternhaus kennen, vor allem seinen frommen Vater und dessen Prügelexzesse, und verfolgen Harveys eher unruhiges Leben. Seine Ehen scheitern, zu seinen Kindern hat er kaum Kontakt, seine beruflichen Tätigkeiten variieren, er verliert seine Approbation und schlägt sich als Nachtwächter und Hilfsarbeiter durch, die politischen Verhältnisse wechseln (und hier kann sich der Autor seine bissige Kritik nicht verkneifen), panta rhei – die einzige Konstante in seinem Leben ist das Zusammensein mit Einsteins Hirn, das er in Einmachgläsern „eingeweckt“ immer mit sich führt. Und hier warten Überraschungen auf den Leser, die ihm Einsteins widersprüchlichen Charakter, seine Gedanken buchstäblich zu Gott und der Welt nahebringen. Franzobel vermischt originell die historische Realität mit einer Fiktion, wie sie hätte sein können. Seine Sprache ist wie gewohnt bildgewaltig, gelegentlich derb, aber immer wieder blitzt sein Humor durch; „Lungenfachärzte rauchten, und der Proktologe bohrte in der Nase“ (S. 118). Aber ich habe auch sehr anrührende Szenen gelesen, als er z. B. schildert, wie der über 80jährige Harvey, einsam, krank und verarmt, sich ein Zusammensein mit seiner ersten Frau erhofft.

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