Im digitalen Zeitalter sind Informationen wertvoller als Gold. Doch Computer können gehackt und Files gestohlen werden. Nach einem massiven Cyberangriff fürchtet die britische Regierung um ihre Staatsgeheimnisse und entwickelt einen ebenso riskanten wie genialen Plan: die brisantesten Informationen werden offline genommen, in einen genetischen Code umgewandelt und fünf Zivilisten implantiert. Dafür bekommen diese so genannten Wächter die Chance auf ein neues Leben, eine neue Identität und finanzielle Unabhängigkeit. Auf keinen Fall aber dürfen sie Kontakt zueinander aufnehmen, denn gemeinsam kennen sie jede noch so schmutzige Parteiaffäre, die Wahrheit über Lady Di's Tod und die intimsten Geheimnisse der Queen. Doch jeder der Wächter verfolgt eine eigene Agenda, und schon bald entwickelt das Regierungsprojekt eine Dynamik, in der niemand mehr weiß, wem er eigentlich noch trauen kann ...
Kundinnen und Kunden meinen
3.7/5.0
SarahWants2Read
5/5
25.03.2023
Buch (Taschenbuch)
The Watchers - Wissen kann tödlich sein
Worum geht es?: Im digitalen Zeitalter sind Informationen wertvoller als Gold. Doch Computer können gehackt und Files gestohlen werden. Nach einem massiven Cyberangriff fürchtet die britische Regierung um ihre Staatsgeheimnisse und entwickelt einen ebenso riskanten wie genialen Plan: die brisantesten Informationen werden offline genommen, in einen genetischen Code umgewandelt und fünf Zivilisten implantiert. Dafür bekommen diese so genannten Wächter die Chance auf ein neues Leben, eine neue Identität und finanzielle Unabhängigkeit. Auf keinen Fall aber dürfen sie Kontakt zueinander aufnehmen, denn gemeinsam kennen sie jede noch so schmutzige Parteiaffäre, die Wahrheit über Lady Di's Tod und die intimsten Geheimnisse der Queen. Doch jeder der Wächter verfolgt eine eigene Agenda, und schon bald entwickelt das Regierungsprojekt eine Dynamik, in der niemand mehr weiß, wem er eigentlich noch trauen kann...
Das Cover: Das Buch ist in silber gehalten und zeigt einen Türspion. Es erinnert an eine Haustür. So dezent das Cover auch ist, macht es einen neugierig. Es passt perfekt zu den vorherigen Bänden "The One" und "The Passengers". Ich finde es allerdings schade, dass das Buch keinen neongrünen Farbschnitt hat. Bei "The One" und "The Passengers" hat es doch auch funktioniert.
Der Schreibstil: John Marrs bleibt seinem Schreibstil treu. Auch in diesem Buch wird die Geschichte aus der Erzähler-Perspektive erzählt und hierbei abwechselnd die verschiedenen Protagonisten begleitet. Ich muss gestehen, dass ich anders als bei "The One" und "The Passengers" etwas brauchte, um in die Geschichte rein zu finden. Ich konnte das Geschehen nicht so schnell einordnen und habe mich die ganze Zeit gefragt, wo denn die Reise hingeht. Nach ca. 50 Seiten war ich dann wieder mitten im Geschehen und ab da an Feuer und Flamme für die Geschichte. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und mit einigen Cliffhangern gefüllt. Auch hier sind wieder viele spannende Momente, aber auch einige brutale Szenen zu finden. Das Ende hat mich dann doch überrascht, auch wenn es naheliegend war, bin ich nicht auf die Auflösung gekommen.
Die Hauptfiguren: Emilia ist eine junge Frau, welche plötzlich in einem Krankenhaus aufwacht. Sie kann sich an nichts mehr erinnern und ist überrascht, als sich plötzlich ein Mann als ihren Ehemann vorstellt. Emilia hat Zweifel ob dies der Wahrheit entspricht und möchte nun herausfinden, wer sie wirklich ist. Bei Emilia hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten. Ich habe mich ständig gefragt, was denn nun Emilia mit den Wächtern zu tun hat und ob hier zwei verschiedene Geschichten lese. Wie John Marrs dies miteinander verwoben hat, war einfach genial. Ich konnte Emilias Zweifel verstehen und war überrascht, welche Ausmaße ihr Handeln angenommen hat um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Bruno ist ein Mann, welcher seine Frau verloren hat. Er lebt nun immer noch in Trauer, möchte allerdings seinen Sohn allein großziehen, welcher aktuell in einem Pflegeheim ist. Als der Sohn von Bruno das Rätsel löst, sieht er die Chance als Wächter ein neues Leben anzufangen und seinem Sohn ein besseres Leben zu ermöglichen. Mit Bruno musste ich warm werden. Ich konnte ihn anfangs gar nicht einschätzen und mit der Zeit haben seine Handlungen ein Ausmaß angenommen, dass dem Wahnsinn nahe kommt. Auch wenn er der mit Abstand skurrilste Charakter war, hat mich seine Geschichte in den Bann gezogen und es war überraschend, welche Charaktere alle miteinander verwoben sind.
Charlie ist einer junger Mann, welcher sehr einsam ist. Alle seine Freunde haben bereits ihr perfektes Match gefunden, aber er leider nicht. Als die Anzeige liest, dass er ein neues Leben anfangen kann, wenn er ein Rätsel löst, ist er gleich Feuer und Flamme. Zunächst freut er sich, dass er ein neues Leben beginnen darf, merkt aber schnell, dass dies weitreichende Konsequenzen hat. Nur weil er einen Neuanfang macht, heißt das nicht, dass nun alle Probleme wie weggeblasen sind. Charlie ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen. Er ist sehr sympathisch und von Anfang an habe ich mir gewünscht, dass er einen Weg aus der Einsamkeit findet und einen Partner oder eine Partnerin findet.
Sinéad ist eine junge Frau, welche sehr unglücklich in ihrer Ehe ist. Ihr Mann missbraucht sie auf psychischer Ebene und Sinéad hält es nicht mehr aus. Als sie die Chance ergreift als Wächter neu anzufangen, ist sie zunächst überglücklich. Sinéad hat hohe moralische Vorstellungen. Sie freundet sich sehr schnell mit neuen Leuten an, merkt aber schnell, dass es immer schwieriger wird, ihre Geheimnisse als Wächter zu behalten.
Flick ist eine junge Frau, welche total unglücklich in ihrem Leben ist. Sie hat zwar ihr perfektes Match gefunden, ist darüber aber mehr als enttäuscht. Genau wie Charlie ist sie einsam und freut sich, als ihr die Chance auf einen Neuanfang geboten wird. Die Geschichte von Flick hat mich am Meisten begeistert, da sie viele Themen aus dem Band "The One" aufgegriffen hat. Flick will sich zunächst komplett zurückziehen und möglichst wenig Kontakte knüpfen. Dies gestaltet sich allerdings sehr schwierig, da sie sich 5 Jahre als Wächterin verpflichtet hat. Flick ist mir sehr ans Herz gewachsen, da sie eine tolle Entwicklung durchgemacht hat. Sie hat gelernt anderen zu vertrauen.
Endfazit: Anfangs hatte ich meine Probleme mit dem Buch und habe mich gefragt, was denn John Marrs hiermit denn bitte bezwecken wollte. Je weiter die Geschichte fortgeschritten ist, habe ich das Buch lieben gelernt. Das Buch ist sehr komplex und super ausgearbeitet. Ich habe wenig bis kaum Ahnung in dem Bereich innere Medizin und dennoch hat der Autor das so gut erklärt, dass es für jeden verständlich ist. Es ist das bislang anspruchvollste Buch von John Marrs. Die Charaktere sind wieder super ausgearbeitet und der Schreibstil einfach grandios. Eine große Leseempfehlung meinerseits!
Das Buch erhält von mir begeisterte 5 von 5 Sterne.
bellasbuecherpalast
aus Gießen
5/5
30.05.2022
eBook (ePUB)
Spannung pur!
Schreibstil/Gestaltung:
Das Cover des Buches gefällt mir persönlich leider nicht so gut. Doch es verschafft definitiv Pluspunkte, dass die Bücher von John Marrs sich alle recht ähnlich sehen und so im Regal und generell sehr gut zusammenpassen. Die Geschichte wird aus der Er/Sie/Es - Perspektive erzählt. Sonst ist mir diese Perspektive nicht so angenehm, aber zu diesem Buch hat es definitiv gepasst und hat einem nochmal mehr, die Sicht jeder einzelnen Person geschildert, ohne einen mit Personensprüngen zu verwirren. Der Schreibstil des Autors ist einfach nahezu perfekt. Ich liebe seine Science-Fiction und sein ganzes Zukunftsbuilding. John Marrs schafft es jedes Mal aufs Neue meine Nerven auf Hochtouren zu bringen.
Meine Meinung:
Das Buch war von Anfang bis zum Ende wirklich große Klasse. Ich muss sagen, es fiel mir anfangs etwas schwer, da die Idee der Geschichte mir nicht so wirklich zugesagt hat. Doch was John Marrs daraus gezaubert hat, ist einfach mal wieder ein Meisterwerk. Mit den ersten Kapiteln, hat mich das Buch schon in seine Fänge gezogen und sowie jedes andere Buch von John Marrs habe ich mitgezittert und mitgebangt. Ein Staunen und Seufzen durfte natürlich auch nicht fehlen. Mit jeder neuen Seite dachte man sich nur: Nein, nicht wirklich, oder? Und man kann wirklich keine einzige Wendung der Geschichte voraussehen. Ab der Mitte des Buches konnte ich mich wirklich nicht mehr losreißen und habe, wie bestimmt jeder von uns Leseratten schonmal, einfach bis zum Morgengrauen durchgelesen und bin dann in meiner Traumwelt weiter in der Geschichte gewabert. So ein spannendes Buch habe ich wirklich mal wieder ganz nötig gebraucht, denn es hat mich aus meiner wirklich monatelangen Leseflaute gerettet. Und für genau solche Bücher liebt man doch das Lesen, oder?
Charaktere:
Die Charaktere und ihre Geschichten waren wirklich superspannend und ich kann mich gar nicht wirklich entscheiden, welche Geschichte ich am liebsten mochte. Flicks Geschichte war von Anfang bis Ende wirklich sehr spannend und auch ihre ganzen Motive und Entscheidungen konnte ich gut nachvollziehen. Sie war mir von Anfang an total sympathisch und deswegen habe ich ihre Abschnitte sehr genossen. Charlies Geschichte war ebenfalls sehr spannend. Er war mir zwar eher unsympathisch und man hat gemerkt, dass er einen Knacks hat, aber das hat seine Geschichte sofort interessant gemacht. Sinead mochte ich auch von Anfang an sehr gerne. Sie kam mir sehr freundlich und lieb vor. Ihre Geschichte war auch sehr krass, aber ich war am Ende etwas geschockt, muss ich sagen. Emilia fand ich etwas seltsam und geheimnisvoll. Ihre Geschichte war mit die Heftigste von allen. Es war sehr angenehm auch mal hinter die Kulissen schauen zu können und beide Seiten zu sehen. Schlussendlich kommen wir zu Bruno. Seine Geschichte war schockierend und sehr extrem. Und doch muss ich sagen, dass ich mich immer sehr auf seine Abschnitte gefreut habe, da diese extreme Pageturner waren.
The One von John Marrs:
Vor kurzem habe ich „The One“ von John Marrs gelesen. Mein erstes Buch von John Marrs. Und auch dieses war ein absolutes Jahreshighlight. Natürlich musste ich dann sofort dieses Buch beim Bloggerportal anfragen und ich wurde nicht enttäuscht. Einfach wieder ein totales Jahreshighlight. Es war superpraktisch, dass ich „The One“ vor „The Watchers“ gelesen habe, denn es hat sehr auf dem Buch davor basiert. Die Geschichten der beiden Büchern hängen sehr eng zusammen und das hat mir unfassbar gut gefallen. Also kann ich sehr empfehlen die Bücher in dieser Reihenfolge zu lesen und am besten nacheinander für das beste John Marrs Erlebnis.
Mein Lieblingszitat:
„Wenn du ein Geheimnis bewahren willst, musst du es auch vor dir selbst verbergen“
Fazit:
Einfach atemberaubend und spannend. Ein wahrer Pageturner und perfekt um einen aus der Leseflaute zu holen und bis in die tiefe Nacht zu lesen!
Bewertung:
(Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise von dem Bloggerportal und dem Verlag selbst überlassen wurde. Meine Meinung ist davon keinesfalls beeinflusst.)
@bellasbuecherpalast
Bewertung
5/5
13.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Geheimnisträger der besonderen Art, düster und auch spannend.
The Watchers - Wissen kann tödlich sein, ist der dritte Teil der neuen Reihe von John Marrs. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, weil es mich einfach nicht mehr aus seinem Bann gelassen hat. Die Geschichten der einzelnen Charaktere sind so spannend und hängen dann doch alle miteinander zusammen.
Ein wahnsinnig tolles Buch, welches den Fans der Reihe sehr gefallen wird.
John Marrs hat mit diesem neuen Zukunfts-Thriller wieder eine spannende, neuartige Idee ins Leben gerufen, und ich habe es genossen, an diesem Gedankenspiel teilzuhaben. Es macht großen Spaß, die Wächter bei ihrer gefährlichen, rasanten Mission zu begleiten, sowohl Spannung, als auch ethische Aspekte kommen nicht zu kurz.
rikeslibrary
aus Hamburg
5/5
22.08.2021
Buch (Taschenbuch)
Lohnenswert
„The Watchers“ ist bereits der dritte Near Future Thriller, den John Marrs in dieser wage zusammenhängenden Reihe veröffentlicht hat. Der Roman beschäftigt sich mit den technologischen Fortschritten, die es möglicherweise in den nächsten Jahren geben könnte und dreht sich nach Partner finden per DNA-Match (The One) und autonomen Fahrzeugen (The Passengers) nun um die Möglichkeiten Staatsgeheimnisse sicher vor Hackern zu verstecken.
Nachdem vorherige Versuche, die Geheimnisse sicher zu lagern, gescheitert sind beschließt die britische Regierung die Informationen in genetischen Code umzuwandeln und ausgewählten Zivilisten zu implantieren. Im Austausch dürfen die so genannten Wächter mit einer neuen Identität und ohne Geldprobleme ihr Leben verbringen. Allerdings macht schon bald jemand Jagd auf sie, sodass sie niemandem mehr vertrauen können.
Die Handlung wird, wie bereits von Marrs bekannt, abwechselnd aus den verschiedenen Perspektiven der einzelnen Wächter erzählt. Dadurch bekommen die Leser*innen einen umfangreichen Rundumblick über die Gründe für den Eintritt der einzelnen Personen in das Programm, insbesondere aber auch auf die unterschiedlichen Auswirkungen, die die Implantation auf sie hat und wie sie mit ihrem neuen Leben umgehen. Die kurzen Kapitel mit den vielen Perspektivwechseln sorgen dafür, dass die Handlung schnell voranschreitet und keine größeren Längen entstehen, gleichzeitig dauerte es aber bis ich einen Überblick über die einzelnen Charaktere hatte und sie richtig zuordnen konnte.
Im Buch gibt es zahlreiche Anspielungen auf die beiden Vorgängerbände, die teilweise Spoiler enthalten, sodass ich nur empfehlen kann die Bücher in der Veröffentlichungsreihenfolge zu lesen. Trotzdem werden die Inhalte aus den Vorgängern so integriert, dass das Buch auch als Einzelband lesbar ist.
The Watchers besitzt eine konstante Spannung, da es immer wieder Vorgeschichten gibt, die nach und nach enthüllt werden, während die Bedrohung für die Wächter immer größer wird. Im Mittelteil wurde es kurzzeitig etwas ruhiger, im Gesamtbild war dieser Abschnitt aber trotzdem notwendig um den Übergang in das neue Leben der Wächter zu zeigen.
Insgesamt ist es ein lohnenswerter Near-Future-Thriller, bei dem die einzelnen Erzählstränge gelungen verknüpft sind, immer wieder spannende Wendungen auftreten und der eine unheimliche Aktualität mitbringt. Von mir gibt es daher 4,5 Sterne.
Spannungsjägerin
5/5
15.08.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein starker Roman von John Marrs für alle Sci-Fi Fans und Nicht-Fans
Meinung:
Nach "The One" und "The Passengers" stand es für mich außer Frage ob ich zum nächsten Buch von John Marrs greife und ich habe auf das erscheinen des Buches sehr hin gefiebert.
Dem Klappentext ist nichts hinzuzufügen und beschreibt den Inhalt des Buches sehr gut. Auch dieses Buch beschäftigt sich wieder mit technischem Fortschritt, welcher in unsere Welt zwar noch etwas in der Zukunft liegt, aber dennoch jetzt schon denkbar erscheint. John Marrs gestaltet seine Sci-Fi Romane genau richtig, damit jeder Leser den Verlauf verfolgen kann und auch zum Nachdenken angeregt wird. Die Geschichte, vor allem mit ihren Erklärungen, ist nicht kompliziert dargestellt und dennoch reicht es aus um eine umfangreiche, interessante und spannende Geschichte mit sich zu bringen. Das gilt sowohl für "The Watchers", aber auch für die vorherigen Romane "The One" und "The Passengers". Gerade in "The Watchers" wird deutlich, dass John Marrs sich immer weiter eine eigene Welt aufbaut und die Ereignisse aus den vorherigen Geschichten finden ihren Platz in diesem Roman. Für diese Ausführung bekommt John Marrs nochmal einen riesen Pluspunkt von mir!
Wer die vorherigen Romane von John Marrs gelesen hat trifft auf eine gewohnte Gestaltung und wird gleich angenehm in die Geschichte finden. Aber auch für Leser, die zum ersten Mal ein Buch des Autors zur Hand nehmen, werden keine Schwierigkeiten beim Lesen haben. Die Geschichte ist aus der Sicht von fünf Protagonisten geschrieben und es dürfte keine Überraschung sein, dass es sich bei den Perspektiven um die "Wächter" handelt, die eine zentrale Rolle spielen. Mit den verschiedene Perspektiven und Charakteren, bekommt die Geschichte eine große Abwechslung und es gibt viele Aspekte die abgedeckt werden. Durch die vielen Wechsel wird die Spannung auf den verschiedenen Seiten aufrechterhalten.
Der Schreibstil von John Marrs ist wieder sehr schön zu lesen und ich bin förmlich über die Seiten geflogen. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Problem über Wörter zu stolpern oder den Überblick zu verlieren. Mir hat die Gestaltung auch sehr gut gefallen und die verschiedenen Charaktere wurden genau richtig dargestellt. Der Schreibstil verändert sich mit den verschiedenen Charakteren und es gab deutliche Gänsehaut Momente. Mir haben die vielen verschiedenen Perspektiven sehr gut gefallen, weil dadurch einfach sehr viele Ideen und mögliche Verläufe abgedeckt werden. Auf die verschiedenen Protagonisten möchte ich nicht eingehen, jedoch hat es mir gerade am Anfang gefallen, nach und nach zu entdecken, welche Rolle die einzelnen Charaktere in der Geschichte bekommen. Auch die Geschichte selber konnte mich wieder klar überzeugen. Die Idee, die hinter diesem Roman steckt ist interessant und vor allem auch aktuell und mit dem Schreibstil von John Marrs düster und erschreckend gehalten.
Fazit:
"The Watchers", aber auch die Vorgänger sind ein muss für alle Sci-Fi Fans, aber auch für Nicht-Fans! John Marrs kann mit Geschichten überzeugen, die zwar in der näheren Zukunft spielen, aber schon heute Thema bei uns sind und dadurch so nah erscheinen. Mit den vielen verschiedene Charakteren und Perspektiven wird die Geschichte nie langweilig und es bleibt sehr abwechslungsreich. Mir gefällt es sehr gut, dass man zunächst ein wenig herausfinden muss, welche Rolle die Protagonisten in der Geschichte spielen, während es mit dem Verlauf der Geschichte in mitfühlen und mit fiebern um schwingt. Der Schreibstil ist passend und sehr angenehm zu lesen. Obwohl in den Romanen technische und biologische Aspekte eine große Rolle spielen, benötigt man dennoch kein großes Wissen und es ist für jeden Leser möglich alles zu verstehen und zu verfolgen und dennoch bleibt es interessant und es gibt genügend tiefe.
"The Watchers" kann unabhägig zu "The One" und "The Passengers" gelesen werden, jedoch empfehle ich ganz stark, die Roman nach der Reihenfolge, wie sie erschienen sind, zu lesen. Gerade in "The Watchers" wird sehr deutlich, dass die Romane zeitlich nach einander spielen und die Ereignisse aus den vorherigen Romanen hier eine Grundlage darstellt. Es macht auch nochmal mehr Spaß, die Parallelen zu entdecken, denn in "The Watchers" finden sich auch die ein oder anderen Charaktere aus den vorherigen Romanen wieder.
Mir haben die Vorgänger schon sehr gut gefallen, aber für mich hat John Marrs mit "The Watchers" nochmal eine Schüppe drauf gelegt und für mich ist es ein Highlight geworden und ich warte freudig auf die nächsten Bücher des Autors, die hoffentlich noch folgen werden!
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