Produktbild: Kleine Schule des Fliegens

Kleine Schule des Fliegens

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.04.2023

Verlag

Braumüller Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/2,2 cm

Gewicht

291 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99200-342-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.04.2023

Verlag

Braumüller Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/2,2 cm

Gewicht

291 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99200-342-6

Herstelleradresse

Braumüller GmbH
Servitengasse 5
1090 Wien
AT

Email: office@braumueller.at

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  • Lisa

    5/5

    08.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschön und mit langer Nachwirkung

    Jeden Tag versammeln sich mehr Krähen draußen in der Platane. Sollte Alexander Höch, der gerade eine Chemotherapie hinter sich hat, misstrauisch werden? Vielleicht auch, weil seine Frau Eva ihn ausgerechnet jetzt allein lässt? Doch bald entdeckt Höch seltsame Ähnlichkeiten zwischen sich und den Vögeln vor dem Fenster. Sehr zum Unmut von Melitta Miller, der Nachbarin, die zuweilen nach dem Rekonvaleszenten sieht und die mit ihrer Krähenabwehr immer radikalere Mittel findet, um die gefiederten Zuwanderer aus der Straße zu vertreiben. Soghaft und mit abgründiger Komik erzählt Kleine Schule des Fliegens von den realen und surrealen Provokationen des Lebens sowie von Leidenschaften, die einem den Boden unter den Füßen wegziehen. Gut, wer nun fliegen kann oder die richtigen Verbündeten hat! Der Roman hat mich von der ersten Seite an fasziniert und berührt. Der Schreibstil des Buches ist wunderschön und vermittelt Leserinnen und Lesern eine Vorstellung davon, wie es wohl in Alexanders Kopf, dem Kopf eines Menschen, der eine furchtbare Krankheit hinter sich hat, der das Gefühl für sich selbst und das Leben wiederfinden muss, und der sich seltsam fremd und alleine fühlt. Eben weil wir Alexanders Gedanken und Beschreibungen folgen und so auch teilhaben können an seiner Verwirrung, seinen Zweifeln, seinen Tagträumen folgt der Roman keinem klassischen Schema, er erfordert Gedult und ist keineswegs anspruchslos zu lesen. Doch wer sich auf Alexander einlässt wird auf eine wunderbare Reise mitgenommen, kann gemeinsam mit Alexander kleine aber wichtige Schritte in Richtung Leben gehen. Auch im Nachgang beschäftigt mich das Gelesene weiter und ich bin sicher, dass ich das Buch irgendwann noch einmal in die Hand nehmen werde. Es gehört definitiv zu meinen Lieblingen in meinem Bücherregal!

  • kaffeeelse

    aus D

    4/5

    03.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Neuordnungen Alexander Höch…

    Neuordnungen Alexander Höch kommt aus dem Krankenhaus wieder nach Hause. Zumindest möchte er dies. Doch seine Frau Eva quartiert ihn erst einmal in der Wohnung seines Bruders Georg ein. Er hat eine Chemotherapie hinter sich, ist angegriffen, verletzt und sinniert natürlich zu seinen Lebensfragen. Alexander wollte in ein Zuhause, in sein Zuhause, was anscheinend etwas in Mitleidenschaft gezogen ist, wird doch sein Haus gerade einer Grundsanierung unterzogen. Was ihm als Grund serviert wird in der Wohnung des Bruders einzuziehen, aus der Sorge heraus, ist er doch nach der Chemo angreifbar. Und natürlich hinterfragt Alexander dies. Was ja auch nachvollziehbar ist! Abgelenkt von seinem eigenen Drama wird Alexander von den Krähen in den Platanen der Nachbarschaft. Zu diesen Krähen empfindet er eine Verbundenheit. Doch treffen diese Krähen in der Umgebung nicht nur auf Liebe und Zustimmung. Es gibt auch menschliche Bewohner der Gegend, denen die Krähen ein Dorn im Auge sind, die sich viele Maßnahmen einfallen lassen, um diese Krähen zu vertreiben. Unter ihnen auch die Nachbarin Melitta Miller, eine Nachbarin, die dazu auserkoren wurde, immer mal wieder nach Alexander Höch zu sehen. Diese sieht es gar nicht gern, dass Alexander Höch sich anscheinend für die Krähen interessiert. Denn diese Krähen versinnbildlichen für Alexander Höch so einiges. Sollen sie doch aus ihrem Zuhause vertrieben werden, wie auch Alexander sich aus seinem Zuhause vertrieben sieht. Lassen sie doch Federn bei den Vertreibungsaktionen, wie auch der nun haarlose Alexander ja jetzt auch Federn gelassen hat. Und so erzählt Christina Walker in „Kleine Schule des Fliegens“ von Alexander Höch und seinen Fragen, die in symbolhafter Weise auf das tierische Umfeld in der Stadt bezogen werden. Wohin fliegen die Krähen? Bleiben sie standhaft und/oder sesshaft, überstehen sie die Vertreibungsversuche oder suchen sie sich neue Wege, ein neues Zuhause? Fliegen sie? Und was macht Alexander? Fliegt er, flieht er, findet er?!?! Ein wirklich interessantes Buch, das ich sehr gern gelesen habe. Nun lässt mich „Kleine Schule des Fliegens“ nicht lichterloh in Flammen aufgehen. Ich empfinde nicht so die Verbindung zur Hauptfigur. Aber diese symbolhafte Art des Schreibens fand ich erfrischend und den Humor, der in der Schreibe liegt, fand ich absolut gelungen. Sind es doch etwas schwere Thematiken, die hier in dem Buch behandelt sind. Dennoch schafft es Christina Walker diese Handlung leichtfüßig in Worte zu fassen und auch spannend zu gestalten. Ein Buch zum Sinnieren über das Leben und die Leidenschaften, die uns in Beschlag nehmen. Ein Buch über das Weitermachen, über das Warum und über das Vielleicht. Ein Buch, das unser Menschsein, unser Menscheln unter die Lupe nimmt. Und ein Buch, welches genauso den Umgang mit unserer tierischen Nachbarschaft thematisiert. Ein Tier ist nur nützlich, wenn es dem Menschen etwas bringt. Ansonsten muss es weg. Genauso wie der Mensch manchem menschlichen Pendant nur nützlich ist, wenn er/sie etwas von ihm hat. Ansonsten muss auch der Mensch weg. Aber mal noch ein weiterer Gedanke zu dem Buch. Was ist, wenn die gesamte Menschheit verschwindet? Weinen die tierischen Bewohner dann und trauern uns nach?!?! Oder fliegen sie einfach weiter?

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    03.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Neuordnungen

    Alexander Höch kommt aus dem Krankenhaus wieder nach Hause. Zumindest möchte er dies. Doch seine Frau Eva quartiert ihn erst einmal in der Wohnung seines Bruders Georg ein. Er hat eine Chemotherapie hinter sich, ist angegriffen, verletzt und sinniert natürlich zu seinen Lebensfragen. Alexander wollte in ein Zuhause, in sein Zuhause, was anscheinend etwas in Mitleidenschaft gezogen ist, wird doch sein Haus gerade einer Grundsanierung unterzogen. Was ihm als Grund serviert wird in der Wohnung des Bruders einzuziehen, aus der Sorge heraus, ist er doch nach der Chemo angreifbar. Und natürlich hinterfragt Alexander dies. Was ja auch nachvollziehbar ist! Abgelenkt von seinem eigenen Drama wird Alexander von den Krähen in den Platanen der Nachbarschaft. Zu diesen Krähen empfindet er eine Verbundenheit. Doch treffen diese Krähen in der Umgebung nicht nur auf Liebe und Zustimmung. Es gibt auch menschliche Bewohner der Gegend, denen die Krähen ein Dorn im Auge sind, die sich viele Maßnahmen einfallen lassen, um diese Krähen zu vertreiben. Unter ihnen auch die Nachbarin Melitta Miller, eine Nachbarin, die dazu auserkoren wurde, immer mal wieder nach Alexander Höch zu sehen. Diese sieht es gar nicht gern, dass Alexander Höch sich anscheinend für die Krähen interessiert. Denn diese Krähen versinnbildlichen für Alexander Höch so einiges. Sollen sie doch aus ihrem Zuhause vertrieben werden, wie auch Alexander sich aus seinem Zuhause vertrieben sieht. Lassen sie doch Federn bei den Vertreibungsaktionen, wie auch der nun haarlose Alexander ja jetzt auch Federn gelassen hat.  Und so erzählt Christina Walker in „Kleine Schule des Fliegens“ von Alexander Höch und seinen Fragen, die in symbolhafter Weise auf das tierische Umfeld in der Stadt bezogen werden. Wohin fliegen die Krähen? Bleiben sie standhaft und/oder sesshaft, überstehen sie die Vertreibungsversuche oder suchen sie sich neue Wege, ein neues Zuhause? Fliegen sie? Und was macht Alexander? Fliegt er, flieht er, findet er?!?! Ein wirklich interessantes Buch, das ich sehr gern gelesen habe. Nun lässt mich „Kleine Schule des Fliegens“ nicht lichterloh in Flammen aufgehen. Ich empfinde nicht so die Verbindung zur Hauptfigur. Aber diese symbolhafte Art des Schreibens fand ich erfrischend und den Humor, der in der Schreibe liegt, fand ich absolut gelungen. Sind es doch etwas schwere Thematiken, die hier in dem Buch behandelt sind. Dennoch schafft es Christina Walker diese Handlung leichtfüßig in Worte zu fassen und auch spannend zu gestalten. Ein Buch zum Sinnieren über das Leben und die Leidenschaften, die uns in Beschlag nehmen. Ein Buch über das Weitermachen, über das Warum und über das Vielleicht. Ein Buch, das unser Menschsein, unser Menscheln unter die Lupe nimmt. Und ein Buch, welches genauso den Umgang mit unserer tierischen Nachbarschaft thematisiert. Ein Tier ist nur nützlich, wenn es dem Menschen etwas bringt. Ansonsten muss es weg. Genauso wie der Mensch manchem menschlichen Pendant nur nützlich ist, wenn er/sie etwas von ihm hat. Ansonsten muss auch der Mensch weg. Aber mal noch ein weiterer Gedanke zu dem Buch. Was ist, wenn die gesamte Menschheit verschwindet? Weinen die tierischen Bewohner dann und trauern uns nach?!?! Oder fliegen sie einfach weiter?

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    09.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krähen

    Kleine Schule des Fliegens, von der Autorin Christina Walker über Krähen. Es ist ein ruhig erzählter Roman. Der Protagonist Alexander Höch wohnt nach einer Krebskrankheit in der Wohnung seines Bruders. Vor dem Haus steht eine Platane auf der Krähen ihre Nester Bauen wollen. Es gibt Streit zwischen Vogelliebhaber und Gegnern, denn die Krähen nehmen Überhand. Die Autorin lässt Alexander mit den Krähen reden. Es ist ein einsamer Mann. Sein Haus lässt ihr Haus gerade renovieren, deshalb soll er sich ausruhen. So richtig ist es unverständlich , warum sie so wenig Zeit für ihn hat. Der Roman besticht durch den ruhigen Ton der Autorin. Das Buch gut geschrieben und unterhält gut.

  • Bewertung

    aus Marl

    4/5

    24.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die zaghafte Reflexion eines…

    Die zaghafte Reflexion eines Lebens, zu dem man erst zurück finden muss Alexander Höch, durch eine Krebserkrankung geradezu herauskatapultiert aus dem eigenen Leben, wird nach einer erfolgreichen Chemotherapie entlassen und findet sich, eher fremdbestimmt, in der kurzzeitig verwaisten Wohnung seines Bruders wieder. Hier soll er sich langsam erholen, während seine Frau mit der Renovierung ihrer beiden eigentlichen Zuhauses beschäftigt ist. Alexanders nahezu einziger Kontakt in dem fremden Domizil sind die Krähen, die der beim Nestbau in einer in der Nähe stehenden Platane beobachtet. Er, der verunsicherte und durch die zurückliegenden Monate in seinen Grundfesten erschütterte Mann, erfreut sich an dem Tun der Vögel, genauso wie die Bewohner der nebenstehenden Senieorenresidenz. Doch dann formiert sich Widerstand gegen die Tiere. Melitta Miller, die organisierte Hilfe, zuständig sowohl für die Bewässerung der Pflanzen wie auch der Versorgung seiner Person, sie will die Anwohner dazu bringen, die Vögel zu verjagen und dafür müssen teils schon recht drastische Mittel herhalten. Und Alexander, er fühlt sich den Wesen dort im Baum eigentümlich verbunden und sie schwingen mit, in seinem Kopf, in dem es so viel zu ordnen gibt, in Zuständen, Träumereien und dazu diese surreale Realität, dieser abstruse Streit um nichts oder symbolisch doch um ganz viel. Dies ist eine von der Schwere eines längeren Lebensmoments getragene Geschichte, an sich einfach gestaltet, aber voller Metaphern und Symbolkraft für das reale Leben, versehen auch mit einem leisen Hauch von Humor, der dann aber auch manchmal bitter wirkt, ein Werk, das nachhallt und offen genug bleibt, um seine eigenen Gedanken wanderen zu lassen, wo immer hin es sie gerade trägt.

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