Produktbild: Geliebte Kinder

Geliebte Kinder Eine Mutter kämpft für die Rechte von Menschen mit Behinderungen

13

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.03.2023

Verlag

Adeo Verlag

Seitenzahl

248 (Printausgabe)

Dateigröße

7133 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783863348601

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.03.2023

Verlag

Adeo Verlag

Seitenzahl

248 (Printausgabe)

Dateigröße

7133 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783863348601

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    08.04.2023

    eBook (ePUB)

    Mama, ich will leben

    Die Autorin des Buches „Geliebte Kinder“ ist die Mutter von Olaf. Einem liebenswerten Jungen, der mit Trisomie 21 geboren wurde. Was sie damals, 1975 erlebte, das schildert sie in dieser Biographie. Sie beschreibt, wie ihre Umwelt auf die Geburt reagierte und mit welchen herabwürdigenden Kommentaren sie konfrontiert wurde. Das wunderschöne Cover zeigt zwei fröhliche Kinder. Sie wollen leben und bereichern nicht nur das Leben ihrer Familie. Wie kann eine Gesellschaft es zulassen, dass 98% der Kinder mit DS (dem Down-Syndrom) abgetrieben, also im Mülleimer entsorgt werden? Selbst die sogenannte „Spätabtreibung“ ist gestattet. Aber zurück zum Buch. Frau Maren Müller-Erichsen erzählt vom Leben mit Olaf und auch ihren eigenen Lebensweg erwähnt sie. Nach dem ersten Schock wächst Olaf gemeinsam mit seinem größeren Bruder gut behütet, und vor allen Dingen gefördert auf. Olaf hat das große Glück, dass sein Bruder ihn mit unter seine Fittiche nimmt. Er lehrt ihn sprechen und sie unternehmen sehr viel miteinander. Olaf kann ein selbständiges Leben führen, welches dann leider viel zu früh beendet wurde. Er starb am 08.04.2021 auf der Intensivstation im Uniklinikum Gießen. Das zu der Zeit grassierende tödliche Virus, war Schuld an seinem Tod. Neben dem Leben Olafs erfährt der Leser auch einiges über die Anfänge der „Aktion Sorgenkind“ und seiner Einrichtungen. Heute heißt es „Aktion Mensch“ und die Initiative wächst zum Glück weiter. Zum Schluss schenkt die Autorin den Lesern auch einige Bilder von Olaf. Das Buch hat mich sehr berührt und zuweilen erbost. Es wäre so schön, wenn wir auch oder gerade Menschen annehmen könnten, die anders sind als die sogenannte „Norm“.

  • Bewertung

    aus Wedel

    5/5

    04.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr interessant

    Das Buch "geliebte Kinder- Eine Mutter kämft für die Rechte von Menschen mit Behinderung" ist von der Autorin Maren Müller-Erichsen und enthält auch ein Essay von Winfried Kron sowie einem Vorwort von Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe. Das Buch handelt von wahren Leben der Autorin bzw. von ihrem Sohn. Ihr Sohn Olaf wurde mit Trisomie 21 geboren. Anderen vielleicht als Down Syndrom bekannt. Leider war die erste Begegnung mit ihrem Sohn mehr als schön, denn der Arzt machte sie darauf aufmerksam, dass ihr Sohn eine Behinderung hat. In den ersten Stunden und Wochen war der Familie nicht bewusst, auf was für Hindernisse sie noch alles stoßen werden. Überall wurden ihnen Steine in die Wege gelegt. Sei es die Kita, die Schule, die behindertengerechte Wohnung oder der Job. Die Welt ist einfach nicht auf Menschen mit Behinderungen eingestellt. Deshalb finde ich es umso bemerkenswerter, dass die Autorin noch die Kraft hat, sich auch für anderen Familien einzusetzen und Rechte für Menschen mit Behinderung einzufordern. Die Inklusion ist für sie inzwischen eine wahre Herzensangelegenheit geworden und von solchen muttigen Menschen sollte es noch viel mehr geben. Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen, der in einem sozialen Beruf arbeitet oder mit Familien zu tun hat, die auch gern ein besseres und würdevolleres Leben mit ihren "geliebten Kindern" führen wollen.

  • Bewertung

    aus Beverstedt

    4/5

    16.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr beeindruckendes und bewegendes Buch nach wahren Begebenheiten

    Inhalt / Klapptext: "Sie haben einen Idioten geboren!" Mit diesen niederschmetternden Worten wird die frisch entbundene Mutter Maren Müller-Erichsen begrüßt. Ihr Sohn Olaf wird mit Trisomie 21, dem Down-Syndrom geboren. Zutiefst verunsichert weiß die junge Frau zunächst nicht, wie sie mit der Situation umgehen soll. Doch beim Anblick ihres hilfsbedürftigen Säuglings erwacht ihr Kampfgeist - der sie ihr Leben lang nicht mehr verlassen wird. Als Mutter stößt sie überall auf Barrieren. Egal ob Kindergarten, Schule, Wohnung und Job - nie gibt es gute Strukturen, in denen Olaf ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen kann. Kämpferisch und tief betroffen von der Gleichgültigkeit und der Bürokratie geht sie ein Hindernis nach dem anderen an, kann als Vorsitzende des Vereins Lebenshilfe die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen aktiv mitgestalten und leiht als Hessische Landesbeauftragte denjenigen ihre Stimme, die nicht für sich selbst eintreten können. Der beeindruckende Lebensweg einer Vorkämpferin. Und ein packendes Plädoyer zum persönlichen Engagement, dass veranschaulicht, wie sehr durch kleine Schritte Großes verändert werden kann. Cover: Das Cover zeigt zwei Kinder, deren Behinderung deutlich zu erkennen ist und somit dem Leser gleich klar ist worum es in diesen Buch geht. Ich finde das Cover toll und ausdrucksstark. Mein Interesse wurde direkt geweckt. Schreibstil: Es ist fließend und bewegend geschrieben. Meinung: Von meiner Freundin der Junge hat auch das Down Symptom und somit war mein Interesse für dieses Buch direkt geweckt. Ich finde es sehr bewegend wie hier alles geschildert wird und wie schwer es ist in unserer Welt ein behindertes Kind groß zu ziehen. Noch immer werden einen vielen Steine in den Weg gelegt. Hier wird beeindruckend geschildert, dass es durchaus lohnenswert ist für sein Kind und deren Rechte zu kämpfen. Diese Geschichte macht Mut und besonders Müttern / Eltern mit einem behinderten Kind kann ich dieses Buch ans Herz legen. Fazit: Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

  • Armin Clemens

    aus Bergkamen

    4/5

    19.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau widmet ihr Leben Menschen mit Behinderungen

    "geliebte KINDER" von Maren Müller-Erichsen ist eine sehr gelungene Biographie über das Leben, den Einsatz und den Kampf einer Frau für Menschen mit Behinderungen. Maren Müller-Erichsen erzählt in diesem Buch, wie sich ihr Leben mit der Geburt ihres Sohnes Olaf mit Trisomie 21 (besser bekannt unter dem Down-Syndrom) von einem auf den anderen Tag komplett ändert. Neben eigenen sogar körperlichen unwiderruflichen Eingriffen erfährt sie als Mutter mit wieviel Gegenwind sie ab sofort durch Olafs Geburt zu rechnen hat und nimmt mutig und motiviert diesen Kampf an, da die Liebe zu Olaf sie von Tag zu Tag weiter vorantreibt. Dabei lässt Frau Müller-Erichsen nichts unversucht und nimmt die Leser/innen sogar mit bis nach Israel. Als Vater einer Tochter mit Trisomie 21 hat mich diese Lektüre selbstverständlich auch persönlich sehr stark interessiert und stellenweise begeistern können. Es ist bewundernswert zu lesen, wie tapfer und engagiert sich die Autorin als Mutter für ihren Sohn und später dann auch für Menschen mit Behinderungen generell einsetzt und um Frühförderung, Mitbestimmung, Wohnrecht und viele andere für uns selbstverständliche Lebensbedingungen kämpft. Aufgrund des Buchtitels hatte ich jedoch gehofft, mehr über das Leben von Olaf und anderen Kindern mit Handicaps zu erfahren. Die Autorin schreibt hier dann aber mehr über ihr eigenes Leben und gibt Einblicke in die Art und Weise der Förderung und Unterstützung anderer Länder für Menschen mit Behinderungen. Das eine Auseinandersetzung mit dem Thema Behinderungen nicht ohne starke Emotionen einhergehen kann - zumal, wenn man als Autorin sogar direkt betroffen ist - versteht sich von selbst. Somit versteht sich das Buch auch nicht als Ratgeber für Eltern von Kindern mit Behinderungen, sondern möchte eher aufrütteln und zeigen, dass sich selbst das Engagement einer einzelnen Person lohnen kann, um mehr Rechte und Lebensqualitäten für Menschen mit Behinderungen zu erreichen. Dieses Buch kann ich nicht nur Leser/innen, die Eltern oder Verwandte von Kindern mit Behinderungen sind, empfehlen, sondern allen, die sich für das Wohl dieser Menschen interessieren oder auch beruflich mit dem Thema Behinderungen zu tun haben.

  • lesenbirgit

    aus Verl

    4/5

    14.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz gut

    Meine Erwartungen wurden so nicht ganz erfüllt. Ich dachte die Autorin schreibt mehr über ihr Familienleben mit Olfa ihrem Kind. Das Trisomie 21 hat und das in den 70 er Jahren wo noch nicht so gedacht wurde wie heute. Ich wußte nicht wie schrecklich die Zeit damals war weil ich bin selber erst in den 70er geboren. Meine entfernte Cousine hatte wohl auch Trisomie 21 damals nur wußte ich das als Kind nicht. Heute schon. Meine persönliche Meinun zu dem Buch ist: Das Cover ist gut passend. Der Schreibstil ist ganz gut geschrieben und auch leicht zu verstehen. Klar habe ich mich über das Buch gefreu weil es ein sehr wichtiges Thema ist auch für mich als Erzieherin. Das große Engagement der Mutter sollte hier wirklich groß gelobt. Sie hat wirklich viel bewirkt! Hochachtung dafür. Allerdings - und das ist mein Kritikpunkt erfahre ich viel zu über Olaf und auch die Familienzeit kommt mir zu kurz. Da habe ich mir mehr erhofft. Das Buch zeigt eine wichtige Arbeit auf ganz klar das möchte ich auch nicht in Abrede stellen aber für mich kam zu wenig die emotionalen Aspekte zu kurz. Dadurch wirkt es für mich dann später etwas trocken und nüchtern.

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