Produktbild: Lebensretter mit langen Ohren

Lebensretter mit langen Ohren Als alles verloren schien, schickte Gott mir einen Esel

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.01.2023

Abbildungen

mit vier farbigen Bildseiten

Verlag

Brunnen Verlag GmbH

Seitenzahl

228

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,2 cm

Gewicht

366 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Heide Müller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7655-3640-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.01.2023

Abbildungen

mit vier farbigen Bildseiten

Verlag

Brunnen Verlag GmbH

Seitenzahl

228

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,2 cm

Gewicht

366 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Heide Müller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7655-3640-3

Herstelleradresse

Brunnen-Verlag GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 22
35398 Gießen
DE

Email: info@brunnen-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    27.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine sehr bewegende Autobiografie

    In seiner Autobiografie berichtet Patrick Barrett - unterstützt von seiner Co-Autorin Susy Flory - aus seinem bisherigen Leben. Es könnte eine lockerleichte irische Geschichte mit schönen Landschaftsbeschreibungen, Erzählungen über die Familie und dem Leben auf einer besonderen irischen Farm - einer Tierrettungsstation für Esel - sein, doch das Leben geht oft andere Wege. Besonders fasziniert haben mich die Schilderungen über seine tierischen Begleiter und die tiefe Freundschaft mit seinen Eseln. Es ist schön zu lesen, was für intelligente, charakterstarke, lustige, verspielte und auch leidertragende Geschöpfte doch Esel sind. Mit seinen Erzählungen bringt der Autor den Tieren so viel Respekt und Wertschätzung entgegen, dass seine Eltern sicherlich sehr stolz auf ihn sind. Deshalb hat es mich sehr verwundert, dass dieser empathische Mensch für sich und seinen Körper nicht so viel Respekt aufbringen konnte. Ihm demzufolge Unglaubliches zugemutet und abverlangt hat und dadurch diesen harten Lebensweg bewältigen musste. Zuerst möchte ich meinen Respekt kundtun. Ich bewundere den Mut und die Entschlossenheit von Patrick Barrett, so schonungslos offen, ehrlich und unglaublich selbstreflektiert von seinem Alkohol- und späteren Drogenkonsum, seinen schrecklichen Erlebnissen zu berichten. Die aus der Sucht resultierenden Handlungen, deren Folgen für ihn und für alle Menschen, welche ihn umgaben und seinen Lebensweg zu großen Stücken begleitet haben, sind nichts, womit man eigentlich an die Öffentlichkeit geht. Doch er hat eine Mission, er möchte helfen, so wie ihm geholfen wurde. Respekt! In den schlimmsten Lebensphasen seiner Suchterkrankungen konnte ihn seine Familie, welche sich hingebungsvoll um die Esel kümmerte, einfach nicht erreichen bzw. hat zum Beginn der Abwärtsspirale diese nicht erkannt und viel zu spät gehandelt. So war er für sie irgendwann nicht mehr erreichbar. Nur durch den Glauben und Vergebung - sich selbst und von den anderen - sowie deren Unterstützung, konnte Patrick Barrett sich letztlich selbst auf den Weg der Heilung begeben, unterstützt durch die Arbeit mit den Eseln und deren Gesellschaft. Tiere bewerten den Menschen nicht. Das Buch ist in vielen Passagen so schockierend und emotional, dass mir tatsächlich die Tränen in den Augen standen. Doch durch den sehr angenehmen Schreibstil von Susy Flory, dem Fehlen von Vorwürfen und den Berichten über die Tiere, werden die belastenden Schilderungen lesbar, ohne dabei in einen emotionalen Abgrund zu stürzen. Was dem Lesen des Buchs ebenfalls zuträglich war, sind die eingestreuten Absätze des christlichen Glaubens und dessen Lehren, aber eben ohne das zwanghafte Bekehren- und Belehren-Wollen.

  • Bewertung

    aus Birkenfeld

    4/5

    22.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    berührende Biografie mit Aufruf zur Hoffnung

    "Lebensretter mit langen Ohren" ist der Titel der Biografie von Autor Patrick Barrett. Das Hardcoverbuch umfasst ca. 228 Seiten und ist im Januar diesen Jahres beim Brunnen-Verlag erschienen. Definitiv stimmig mit dem Inhalt ist der Untertitel 'Als alles verloren schien, schickte Gott mir einen Esel'. Passend hierzu ist die Covergestaltung mit einer Fotografie Patrick Barretts, gegenüber einem Esel sitzend, gewählt. Patrick Barrett erlebte seine Kindheit und Jugend auf dem elterlichen Hof in einem irischen Dorf. Seine Eltern hatten es sich zur Aufgabe gemacht vernachlässigte Esel zu retten und ihnen eine Heimat zu geben. So wuchs der Junge praktisch auf dem Rücken der Esel auf. Schwierigkeiten in der Schule, die Zeit als irischer Soldat bei Friedensmissionen im Libanon und im Kosovo hinterließen bei dem eigentlich sensiblen Jungen schwere Traumata und nur Alkohol schien zu helfen. Als er selbst keine Chance mehr für sich sieht, findet er Hilfe und bekommt ein neues Leben geschenkt…. In einem angenehmen, flüssig zu lesenden Schreibstil erzählt Patrick Barrett seine Geschichte. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise in seine dunkelste Vergangenheit, schildert offen und ehrlich seine damaligen Gefühle, Gedanken etc. In jedem der insgesamt 18 Kapitel schreibt er auch immer wieder über die Esel. Diese gaben ihm Hoffnung, spendeten Trost und waren treue Wegbegleiter. Aus ihren Verhaltensweisen und Eigenarten zieht Patrick Barrett Parallelen zu seinem eigenen Leben. Was der Autor über seine Vergangenheit im Krieg, seine Alkoholsucht sowie die PTBS schreibt ist schockierend, traurig sowie zugleich berührend. Glücklicherweise findet er einen Weg aus seinem Leiden und findet Gegenmittel gegen die Verzweiflung. So ist die Biografie im Gesamten eher eine ermutigende, Hoffnung bringende Lektüre. Gerne vier Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    4/5

    10.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende Biografie

    „...Ich bin auf dem Rücken eines Esels aufgewachsen. Als ruheloser Tagträumer, der ich war, liebte ich es, das Land zu durchstreifen – ein Land, das ich erst im Rückblick als Paradies erkennen würde...“ Mit diesen Sätzen beginnt der Autor seine Biografie, eine Biografie, die erst durch ein dunkles Tal führt, bevor es wieder Licht wird. Der Schriftstil ist bildhaft und mit vielen Beispielen und Vergleichen durchsetzt. Die Geschichte wird ehrlich und ungeschminkt erzählt. Sehr anschaulich werden Land und Leute beschrieben. Patricks Eltern haben einen Eselhof. Hier werden kranke Esel aufgenommen und gesundgepflegt. Patrick beschreibt die Schicksale und Charaktere einiger Esel. Manchmal vergleicht er seine Leben mit dem der Esel. „...Jetzt, wo ich älter bin, habe ich erkannt, wie viel ich mit Eseln gemeinsam habe: Auch ich will nicht immer das tun, was man mir sagt...“ Patrick hilft auf den Hof, holt zusammen mit dem Vater Esel und kümmert sich um sie. Diese unbeschwerte Kindheit endet jäh, als er in die Schule kommt. Das Lernen fällt ihm nicht leicht. Schläge sind an der Tagesordnung. Das verändert ihn. „...Ich versuchte zu vergessen, was in der Schule geschehen war, es tief in meinen Inneren zu vergraben und nie wieder daran zu denken. Die Erfahrung machte mich zäher, ich legte mir eine dickes Fell zu...“ Mit Beginn der Pubertät dominieren Alkohol und Zigaretten. Er wendet sich Hurling, einem irischen Nationalsport zu. Doch die Abwärtsspirale ist nicht mehr aufzuhalten. Mir gefällt, dass immer wieder ein Stück irische Geschichte in die Erzählung einfließt. Patrick geht zum Militär. Hier schildert er nur wenige Erlebnisse. Die aber hinterlassen tiefe Spuren. Seine PTBS bekämpft er mit Alkohol. Nach der Entlassung geht die Abwärtsspirale weiter. „….Meine Schwester Helen sagte mir einmal, sie könne es mir an den Augen ablesen, wenn ich betrunken sei – mein Blick sei dann so leer, als sei ich gar nicht da...“ Er trinkt, um zu vergessen. Er spielt mit den Gedanken an Selbstmord. Was ihn aufhält, ist die Verantwortung für den Sohn. Für sein Kind geht er ins Gebet. Doch erst der völlige Zusammenbruch in einer Therapie und das Gefühl, als Mensch gesehen zu werden, sorgt für einen Neuanfang. Von jetzt auf gleich verzichtet er auf den Alkohol. Für seine Arbeit auf dem Eselhof bekommt er eine letzte Chance. Er beginnt nebenbei eine Berufsausbildung. Und dann trifft er die Frau, die mit ihm den Weg gehen will. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat, das die Handlung punktuell vorwegnimmt. "...Ein Drink ist zu viel für mich und tausend sind nicht genug...“ Sehr persönliche Fotos ergänzen die Geschichte. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe nicht nur eine Lebensgeschichte gelesen, ich habe auch sehr viel über Esel und ihr Verhalten erfahren.

  • Bewertung

    4/5

    07.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Licht dringt ins Herz

    Patrick Barrett nimmt den Leser mit in die saftigen Hügel Irlands Durch die bildreiche Sprache bringt er dem Leser seine Heimatliebe sehr nahe. Aufgewachsen auf einem "Eselhof", der seinen Eltern gehört, kommt er schon von Kindesbeinen mit heruntergekommenen, in Not geratenen Eseln zusammen. Liebevoll werden sie wieder aufgepeppelt. Für Patrick eine heile Welt, bis er zur Schule musste. Schlimme Erfahrungen ließen ihn immer tiefer sinken. Er berichtet von vielen Erlebnissen, bringt geschichtliche Erfahrungen und Legenden mit ein. Leider verfällt er der Alkohol- und Drogensucht. Sein Einsatz im Libanon trägt auch nicht dazu bei, dass es ihm besser geht. Kann ihn denn nichts retten? Mir haben die Erzählungen und tiefen Einblicke in Patricks Innerstes schon sehr berührt. Gefallen hat mir, dass das Gebet ein fester Bestandteil seines Lebens geworden ist. Leider hat mir die persönliche Beziehung zu Jesus Christus als Erretter unserer Sünden gefehlt. Davon ist nichts zu lesen. Das fand ich für ein Buch aus christlichem Verlag schade.

  • Bewertung

    aus Lugau

    4/5

    06.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Irland und ein Leben mit Eseln - interessante Biographie

    Patrick Barrett erlebte seine Kindheit und Jugend auf dem elterlichen Hof in einem irischen Dorf. Seine Eltern hatten es sich zur Aufgabe gemacht vernachlässigte Esel zu retten und ihnen eine Heimat zu geben. So wuchs der Junge praktisch auf dem Rücken der Esel auf. Schwierigkeiten in der Schule, die Zeit als irischer Soldat bei Friedensmissionen im Libanon und im Kosovo hinterließen bei dem eigentlich sensiblen Jungen schwere Traumata und nur Alkohol schien zu helfen. Als er selbst keine Chance mehr für sich sieht, findet er Hilfe und bekommt ein neues Leben geschenkt…. Das Cover mit dem Mann und dem Esel auf grüner Wiese vor blauem Himmel und der Titel des Buches haben mich neugierig auf Patricks Geschichte gemacht. Der Autor erzählt offen und ehrlich aus seinem Leben, schildert Kindheit und Jugend, seinen Armeeeinsatz in Krisengebieten und wie er immer tiefer in der Sucht versinkt, um den Alltag und alles ringsum zu vergessen. In jedem Kapitel erzählt er aber auch von den Eseln, ihren Verhaltensweisen und Eigenarten und er zieht daraus Parallelen zum Leben im Allgemeinen und zu seinem eigenen Leben. Die Schilderungen von Land und Leuten haben meine Sehnsucht nach Irland neu geweckt und ich habe viel über Esel und ihre Lebensart gelernt. Diese Teile des Buches haben mir sehr gut gefallen. Was Patrick über sein Leben, seine Alkoholsucht und das daraus resultierende Verhalten schreibt, war oft düster und hat mich geschockt und traurig gemacht. Wie froh war ich, dass er am Ende in Stille und Gebet zu Gott gefunden hat und sein Leben eine positive Wende nahm. „Lebensretter mit langen Ohren“ ist eine interessante, aber nicht so leicht lesbare Biographie. Das Buch hat mich viel über Esel gelehrt und darüber, dass es immer Hoffnung gibt. Wer Biographien, Esel und Irland mag, findet in dem Buch eine ansprechende Lektüre.

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