Produktbild: Eine gute Frau

Eine gute Frau Roman

11

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

30 - 55 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.04.2023

Verlag

Arche Literatur Verlag

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1081 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karoline Hippe

Sprache

Deutsch

EAN

9783037901441

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

30 - 55 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.04.2023

Verlag

Arche Literatur Verlag

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1081 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karoline Hippe

Sprache

Deutsch

EAN

9783037901441

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  • Lust_auf_literatur

    5/5

    23.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gelungener Debütroman, der unterhält und zu denken gibt

    „Eine gute Frau“ sein, ein guter Mensch sein, das möchte Helena. Wollen wir das nicht alle? Also ich zumindest schon. Nur, was ist ein guter Mensch eigentlich, so heutzutage? Dieser komplexen Frage will Frensborg in ihrem Roman auf den Grund gehen, oder besser gesagt, dem Umgang mit dieser Frage. Ihre Protagonistin Helena ist ganz oben angekommen: Sie lebt in einem der reichsten Länder der Welt, ist finanziell abgesichert, hat einen wunderbaren Mann und zwei wunderbare Teenagerkinder (perfekt: ein Mädchen und einen Jungen), die Familie ist intakt. Jetzt wurde ihr Mann Jonas auch noch befördert und will der Familie einen Urlaub nach Mallorca gönnen. Mit diesem geplantem Urlaub entzündet Frensburg die Lunte zu einer ausgewachsenen Krise in Helenas Leben und in der gesamten Familie. Denn Helena fühlt sich verantwortlich für das Gesamtpacket der Probleme auf dieser Welt. Das Essen? Wird genauestens auf Ausgewogenheit und Zusatzstoffe kontrolliert. Soziales Elend? Die Bettlerin MUSS ihre Gaben doch annehmen! Die Zerstörung der Umwelt? Ein Die-in wird sicher helfen awareness zu schaffen. Aber jetzt eine vergnügliche Reise nach Mallorca? Auf gar keinen Fall! Dieses priveligierte Leben Helenas in der akademischen Mittelschicht beschreibt Frensburg sehr humorvoll und entlarvend. Denn eigentlich beschäfftigen Helena ganz andere unausgesprochene, entsetzlich uncoole Themen. Sie kommt mit dem älter werden und den Veränderungen in ihrer Beziehung zu Mann und Kindern nur schwer zurecht. Aus ihrem Verhalten lese ich eine ganz große Wohlstandscham heraus und das dringende Bedürfnis dafür Buße zu tun. Der Verzicht auf Annehmlichkeiten dient eigentlich als Strafe und Selbstgeißelung. Mir gefällt es richtig gut wie Frensburg ihre Figur offen legt und fühle mich das eine oder andere Mal ertappt. Dabei macht sie Helena nie lächerlich sondern zeigt ihr Verhalten sehr menschlich und hilflos. Und die Reise nach Mallorca? Das löst Frensborg überraschend mit einem mega witzigen Turnaround! Wirklich ein sehr gelungener Debütroman, der unterhält und zu denken gibt. Thematisch erinnert er mich an „Gute Menschen“ von Sigrid Behrens, obwohl die Autorinnen stilistisch komplett unterschiedlich arbeiten. Leseempfehlung!

  • Bewertung

    3/5

    29.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Innere Zerrissenheit

    "Eine gute Frau" spielt im Titel schon auf die Kernfrage des Romans an: Die große Frage, was richtiges/gutes Verhalten ist und ob man überhaupt alles richtig machen kann. Protagonistin ist Helena, Mutter von zwei Kindern, Ehefrau und Berufstätige. Neben ihrem normalen Alltag stellt sie sich nicht nur kurz die Frage, ob ihr Handeln momentan richtig oder gut ist, sondern gerät darüber hinaus immer wieder in ihr Gedankenkarussel. Dabei spielen vor allem die Themen Klimakrise, Gleichberechtigung, Geschlecht und Nachhaltigkeit eine große Rolle. Auslöser für einen Familienstreit ist eine Flugreise nach Mallorca, die Ehemann und Vater Jonas für die gesamte Familie geplant hat, für die Helena sich jedoch überhaupt nicht begeistern kann. Wer fliegt denn heutzutage noch und darf man überhaupt noch fliegen? Ich mochte sowohl die Thematik als auch den Schreibstil sehr gern. So haben die Leser*innen ausschließlich Zugang zu Helenas Gedankenwelt und erleben das Verhalten der anderen Figuren auch nur aus Helenas Perspektive bzw. mit Helenas Wissen. Ihre Art, alles zu hinterfragen, unsicher Gespräche führen und alltägliche Entscheidungen immer wieder durchgehen, fand ich nachvollziehbar und authentisch. Ab einem gewissen Zeitpunkt hat sich Helena jedoch sehr verzettelt und ich konnte einige Handlungen und Äußerungen nicht mehr nachvollziehen. Gerade das Ende ließ mich dann leider überrascht und irgendwie unbefriedigt zurück - da hätte ich mehr Potential gesehen und mehr erwartet. Allerdings bleibt so auch die Frage unbeantwortet, was eine "gute Frau" ist, also demnach passte es dann doch.

  • Natalie

    3/5

    16.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    nicht ganz, was ich erwartet habe

    Worum gehts? Wir begleiten Helena, eine liebende Mutter von zwei Kindern, die sehr strikte Ansichten und Moralvorstellungen zu aktuell wichtigen Weltthemen, wie den Klimawandel hat. Darf man in Zeiten wie diesen überhaupt noch fliegen? Darf man gleichzeitig aber seine Meinung immer über jene der eigenen Familie stellen? Dabei geht es um weit mehr, als nur den von ihrem Mann unerwünscht gebuchten Familienurlaub am Meer… Mein Fazit: Der Klappentext des Buchs ist sehr vielversprechend - es werden wichtige und brandaktuelle Themen angesprochen und ich war sehr gespannt, wie Helena mit diesen Herausforderungen umgehen wird. Die Umsetzung hat allerdings das Potenzial in meinen Augen nicht ausgeschöpft. Mit Helena wurde eine extrem nervige und verkopfte Hauptprotagonistin geschaffen, die sich damit nicht nur selbst im Weg steht, sondern auch ihrer Familie immer wieder vor den Kopf stößt. Außerdem werden ihre Gedanken und Handlungen im Laufe des Buchs immer weniger nachvollziehbar und auch verwirrend. Trotz ihrer strikten Haltung fehlt mir der rote Faden, zu oft dreht sie sich dann doch wie ein Fähnchen im Wind, um es anderen Recht zu machen. Ihre eigenen Ansprüche, hauptsächlich an sich selbst, kollidieren dabei zu oft mit der Realität und ich habe mich mehrmals gefragt, warum jede kleinste Kleinigkeit moralisch zerfetzt werden muss. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, auch die fehlenden Anführungszeichen für die wörtliche Rede hat meinen Lesefluss nicht gestört. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und es zeigt für mich auch toll Helenas innere Zerrissenheit. Im Gesamten konnte mich persönlich das Buch aber leider nicht überzeugen, zu anstrengend und wenig nachvollziehbar waren Helena und ihre Handlungen. Schade, da wichtige Themenfelder behandelt werden, über die definitiv nicht nur gesprochen werden sollte…

  • Bewertung

    3/5

    12.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Roman hätte Potential gehabt und viel mehr Botschaft vermitteln können. Da bleibt Luft nach oben…

    Maria Frensborgs Roman „Eine gute Frau“ ist am Puls der Zeit mit der Thematisierung von Gewissenskonflikten hinsichtlich Umweltschutz, Klimawandel, Flugscham usw.. Inhaltlich dreht sich alles um die Hauptakteurin Helena, Familienmutter von zwei Kindern und liebende Frau. Helena nimmt uns in ihre Welt und vor allem ihre Gedanken mit. Sie möchte vermeintlich alles richtig machen, die Welt zu einem besseren Ort, irgendwie jedem etwas Gutes tun – und verliert dabei gänzlich den Fokus. Helena ist eine Person, die die Bezeichnung WOKE quasi personifiziert. Aber kann man heutzutage eigentlich überhaupt alles richtig machen? Geht es nicht immer ein bisschen besser, rücksichtsvoller, nachhaltiger? Sie zeigt uns mit ihrer inneren Stimme ihre eigene Zerrissenheit, die sie aber (Gott sei Dank) nur bedingt nah außen kommuniziert, denn scheinbar ist sie auch Gefangene ihrer eigenen Gedanken, mit allen ihren Extremen. Für mich ist die ganze Geschichte ausbaufähig. Die Romanheldin möchte eine starke, selbstbewusste Frau sein, aber irgendwie ist sie dann doch auch nur ein Fähnchen im Wind, wenn es darum geht, gefallen zu wollen und es anderen recht zu machen. Meine Vorfreude auf den Roman war hoch und wurde gegen Ende hin immer mehr enttäuscht. Der Leser bleibt mit Fragezeichen zurück. Das Ende ist mir zu unklar und Helenas verwirrte Gedanken zu entspinnen war mir nicht möglich Die Geschichte hätte Potential gehabt und viel mehr Botschaft vermitteln können. Da bleibt Luft nach oben… Gewöhnungsbedürftig ist der Schreibstil, insbesondere wegen der „fehlenden“ Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede. Meinen Lesefluss störte dies allerdings nicht; ich konnte mich schnell daran gewöhnen.

  • Desiree Buchwald

    aus Wanne-Eickel

    3/5

    02.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zu viel des Guten

    Helena möchte immer alles richtig machen. Sie will das Klima schützen, um ihren Kindern eine Zukunft zu garantieren, sie will niemanden diskriminieren, immer helfen, sich ihrem Alter entsprechend kleiden und benehmen, dabei aber auch cool und lässig wirken. Nur leider kollidieren ihre viel zu hoch gesteckten Ansprüche mit der Realität. Jonas, ihr Ehemann, überrascht sie und die Kinder Juni und Elmer mit einer Flugreise nach Mallorca, ein No-Go für Helena. Gefangen in ihrem selbst gestalteten Gut-Mensch-Tun, fängt sie nun an auch ihre Beziehung in Frage zu stellen. „Eine gute Frau“ von Maria Frensborg ist ein anstrengendes Buch. Nicht das Lesen an sich, denn es ist gut und flüssig geschrieben, kurze Kapitel wechseln sich mit längeren ab, etwas störend ist nur, dass die wörtliche Rede nicht gekennzeichnet ist. Helena ist die Anstrengende. Erst hab ich mich mit ihr identifizieren können, ich mache mir ähnlich viele Gedanken, aber sie ist mir zu bemüht in ihrer Konsequenz und gleichzeitig wahnsinnig impulsiv, wodurch sie eher inkonsequent wird. Das Leben mit ihr und für sie ist ein ewiger Kampf. Das hält niemand lange durch, das weiß sie, aber trotzdem kommt sie nicht aus ihrer Haut. Das wäre ja noch ok gewesen, ich muss Protagonist*innen nicht mögen, um ein Buch gut zu finden, aber auch das Ende hat mir nicht gefallen. Es ist offen auf eine Art, die für mich nichts beantwortet. Auch hier: Ich mag offene Ende, Interpretationsspielraum, aber es fühlt sich nicht abgeschlossen an, obwohl es den Anschein macht. Ja, Helena hat eine Entwicklung durchgemacht, aber diese wirkt wie ein weiterer Impuls. Diese beiden Punkte enttäuschen mich, denn das Buch hat einige witzige Szenen und einen tollen Sprachfluss mit gut gewählten Metaphern. Wirklich schade.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (11)

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