• Produktbild: Mark Twain am Neckar
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Band 3

Mark Twain am Neckar Zwischen Floß und Fluss. Mit Mark Twain auf Erkundungsfahrt durchs Neckartal. An den Ufern des Neckars und in der Kurpfalz entdeckte Mark Twain den Zauber seiner Kindheit am Mississippi wieder.

Aus der Reihe Köpfe
1

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2023

Abbildungen

mit 10 Abbildungen

Verlag

8 grad verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

19,2/12,4/1,7 cm

Gewicht

232 g

Farbe

Graugrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910228-11-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2023

Abbildungen

mit 10 Abbildungen

Verlag

8 grad verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

19,2/12,4/1,7 cm

Gewicht

232 g

Farbe

Graugrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910228-11-5

Herstelleradresse

8 grad verlag GmbH & Co.
Sonnenhalde 73
79104 Freiburg
DE

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Abklatsch einer Biografie…

Juti aus HD am 28.05.2025

Bewertungsnummer: 2941528

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Abklatsch einer Biografie Dieses Buch bietet nicht, was der Titel verspricht, sondern bringt nur wenig Neues für den Neckar, wenn das Buch „Ein Amerikaner in Heidelberg“ schon gelesen wurde. Auf Seite 13 lesen wir, dass Mark Twain Schriftsetzer, deswegen viel las. Auf Ähnlichkeiten mit Nikodemus Dodge in Kapitel XXIII im Bummel durch Europa wird aber nicht hingewiesen. Schon bekannt ist, dass Twain bevor er nach Europa kam, in Amerika Probleme hatte. Das Ziel Deutschland wählte er, weil er Katholiken nicht traute, Franzosen nicht mochte und Skandinavien und Benelux nicht kannte.(35) Die Anekdote von Bayards Bedienstesten auf dem Atlantik kann gefallen, die Art der Schilderung von Heidelberg ist dagegen sehr schwach und gibt die heutige Situation gar nicht wieder. Die Fotos im Buch sind noch unpassender als Twains Zeichnungen im Original. Kurios ist, wie der Autor das deutsche Gewitter schildert: Erst folgt der Blitz, dann der Donner. (64) Ist das nicht immer so? Was der Autor gut kann sind kleine Bonmots: „Die Musik von Wagner ist besser, als sie klingt.“ (64) könnte von Twain sein, ist es aber nicht. Von ihm stammt: „Musik ohne Worte macht traurig, aber Musik ohne Musik kann noch schlimmer sein.“ (65) Von Fuchs selbst stammt wahrscheinlich: „ Durch [Wien] zu laufen und keine Musik zu hören, das hatte bislang nur Beethoven geschafft.“ (67) Weitere Beispiele: „Seitdem ich wusste, wie man Vorträge hält, musste ich nie wieder arbeiten.“ (84) „Als ich 17 war, war mein Vater so dumm, dass ich mich mit ihm nirgendwo blicken lassen konnte. Aber als ich 24 wurde, bemerkte ich mit Erstaunen, wie viel der alte Mann in den letzten Jahren dazugelernt hatte.“ (103) „Die Meldung von meinem Tod war übertrieben.“ (122) Auf Seite 78 schreibt Fuchs: „Als Mark Twain in Heidelberg weilte, wurde er mittelbarer Zeuge von zwei Attentatsversuchen auf Wilhelm I.“ Das hätte gerne noch entfaltet. Fuchs erkennt, dass Reisen witziger werden, wenn man dauernd das Verkehrsmittel wechselt. Als Vorbild diente Laurence Sterne „Empfindsame Reise durch Frankreich und Italien.“ Italien wird gar nicht erreicht. (113) Für die Schwarzwaldreise diente Berthold Auerbach „Schwarzwälder Dorfgeschichten“ als Anregung. Der Autor hat seine Twain-Biografie, die ich sicher nicht lesen werden, zum Anlass eines neuen Buches genommen. Aber nicht einmal zur Wiederentdeckung des Brunnenstollen zum Neckar sagt er ein Wort. 2 Sterne für ein nicht eingelöstes Thema

Abklatsch einer Biografie…

Juti aus HD am 28.05.2025
Bewertungsnummer: 2941528
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Abklatsch einer Biografie Dieses Buch bietet nicht, was der Titel verspricht, sondern bringt nur wenig Neues für den Neckar, wenn das Buch „Ein Amerikaner in Heidelberg“ schon gelesen wurde. Auf Seite 13 lesen wir, dass Mark Twain Schriftsetzer, deswegen viel las. Auf Ähnlichkeiten mit Nikodemus Dodge in Kapitel XXIII im Bummel durch Europa wird aber nicht hingewiesen. Schon bekannt ist, dass Twain bevor er nach Europa kam, in Amerika Probleme hatte. Das Ziel Deutschland wählte er, weil er Katholiken nicht traute, Franzosen nicht mochte und Skandinavien und Benelux nicht kannte.(35) Die Anekdote von Bayards Bedienstesten auf dem Atlantik kann gefallen, die Art der Schilderung von Heidelberg ist dagegen sehr schwach und gibt die heutige Situation gar nicht wieder. Die Fotos im Buch sind noch unpassender als Twains Zeichnungen im Original. Kurios ist, wie der Autor das deutsche Gewitter schildert: Erst folgt der Blitz, dann der Donner. (64) Ist das nicht immer so? Was der Autor gut kann sind kleine Bonmots: „Die Musik von Wagner ist besser, als sie klingt.“ (64) könnte von Twain sein, ist es aber nicht. Von ihm stammt: „Musik ohne Worte macht traurig, aber Musik ohne Musik kann noch schlimmer sein.“ (65) Von Fuchs selbst stammt wahrscheinlich: „ Durch [Wien] zu laufen und keine Musik zu hören, das hatte bislang nur Beethoven geschafft.“ (67) Weitere Beispiele: „Seitdem ich wusste, wie man Vorträge hält, musste ich nie wieder arbeiten.“ (84) „Als ich 17 war, war mein Vater so dumm, dass ich mich mit ihm nirgendwo blicken lassen konnte. Aber als ich 24 wurde, bemerkte ich mit Erstaunen, wie viel der alte Mann in den letzten Jahren dazugelernt hatte.“ (103) „Die Meldung von meinem Tod war übertrieben.“ (122) Auf Seite 78 schreibt Fuchs: „Als Mark Twain in Heidelberg weilte, wurde er mittelbarer Zeuge von zwei Attentatsversuchen auf Wilhelm I.“ Das hätte gerne noch entfaltet. Fuchs erkennt, dass Reisen witziger werden, wenn man dauernd das Verkehrsmittel wechselt. Als Vorbild diente Laurence Sterne „Empfindsame Reise durch Frankreich und Italien.“ Italien wird gar nicht erreicht. (113) Für die Schwarzwaldreise diente Berthold Auerbach „Schwarzwälder Dorfgeschichten“ als Anregung. Der Autor hat seine Twain-Biografie, die ich sicher nicht lesen werden, zum Anlass eines neuen Buches genommen. Aber nicht einmal zur Wiederentdeckung des Brunnenstollen zum Neckar sagt er ein Wort. 2 Sterne für ein nicht eingelöstes Thema

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Mark Twain am Neckar

von Thomas Fuchs

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