Produktbild: Das Haus am Meeresufer

Das Haus am Meeresufer Roman

24

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

37726

Erscheinungsdatum

19.06.2023

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2759 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783832182861

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

37726

Erscheinungsdatum

19.06.2023

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2759 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783832182861

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  • Isadora

    5/5

    13.07.2023

    eBook (ePUB)

    "Ich dachte in leisen Farben, oft in Schwarz."

    Eileen Gray kommt 1878 in Irland als jüngstes von 5 Kindern zur Welt. Als eine der ersten Frauen besucht sie die renommierte Kunstschule des University College London. Nachdem sie als 22-jährige mit ihrer Mutter zur Pariser Weltausstellung gereist ist, läßt sie die französische Metropole nicht mehr los. Sie nimmt Unterricht bei privaten Pariser Kunstakademien und zieht einige Jahre später schließlich ganz in die Stadt an der Seine. Inspiriert ist Eileen durch das künstlerisch wie sexuell freie Leben der Left Bank, einer hauptsächlich US-amerikanischen Künstlerszene, der Gertrude Stein, Natalie Barney, Ernest Hemingway, Henry Miller uvm. angehören. In den 1920er-Jahren hat sich Eileen (kurzhaarig und gern im flanellgrauen Zweireiher) mit Wandverkleidungen und Möbeln aus Lack in damals unerreichter Perfektion einen Namen gemacht, ist mit der Sängerin Damia liiert und verliert sich nächtelang in der Szene des Linken Ufers. Dann begegnet sie dem wesentlich jüngeren, in Bukarest geborenen, Jean Badovici. Er ist Kunstkritiker und Architekt und erkennt Eileens Talent. "Sie sind talentiert", sagt Badovici zu ihr. "Kein Mann dort draußen kann Ihrer Begabung etwas anhaben". Badovici rät Eileen eine Galerie zu eröffnen, sagt ihr, dass Präsenz alles ist. Trotz Eileens Neigungen werden sie und Badovici ein Paar. Inspiriert durch ihre Liebe wendet sich Eileen der Architektur zu. Ab 1926 beginnt sie für Jean ein Haus an der Küste nahe Monaco zu errichten, die Villa E.1027, das Haus am Meer. Der Name entstand durch einen alphabetischen Zahlenschlüssel: E=Eileen, 10=J(ean), 2=B(adovici), 7=(G)ray. Dieses Haus am Meer mit seinem freien Blick ist einzigartig, sprengt die damaligen Konventionen. Es ist keine Wohnmaschine, es ist Eileens und Jeans Zuflucht und ihr Schicksal. Es ist: E.1027. Kein belletristisches Werk hat mich seit meiner frühen "Stefan Zweig-Ära" sprachlich dermaßen fasziniert und gefesselt. Die Autorin zeigt virtuos das Bild einer gleichermaßen genialen wie sensiblen Frau, die in leisen Farben denkt, oft in Schwarz. Der Schreibstil ist ein Streicheln, ein poetischer Kuss, eine ästhetische Verheißung. Dieser Roman feiert die Rückkehr der Sprache. Feiern Sie mit!

  • Gelincik

    5/5

    06.07.2023

    eBook (ePUB)

    20er

    In dem Buch 'Das Haus am Meeresufer' von Joséphine Nicolas geht es um Eileen Gray, die in den 1920ern lebt. Diese Geschichte ist wirklich sehr toll geschrieben. Für mich klingt der Schreibstil teilweise wie ein Gedicht, was mir mega gefällt! Der Inhalt ist ebenso interessant und lässt sich deshalb schnell lesen. Ich wollte ständig wissen wie es weitergeht. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

  • Ele

    aus xxx

    3/5

    13.07.2023

    eBook (ePUB)

    Wohnmaschinen

    Das Haus am Meeresufer, Roman von Joséfine Nicolas, 416 Seiten erschienen im DuMont Buchverlag. Paris in den 1920er Jahren. Die Interieurkünstlerin Eileen Gray, inspiriert durch die selbstbewussten Frauen der Rive Gauche, mit ihrem außergewöhnlichem Gespür für die Formensprache der Zeit, begegnet dem um etliche Jahre jüngeren Architekturkritiker Jean Badovici, er macht sie mit der Bewegung des Bauhaus und De Stijl vertraut. Bis dahin hatte sie eine amouröse Beziehung zur Chansonnière Damia, die sie beendet und eine Beziehung mit Badovici beginnt. So nimmt das Leben und Schaffen der Visionärin eine jähe Wendung. Ab 1926 errichtet sie dem Geliebten ein Haus an der Küste nahe Monaco. E 1027 wird Schauplatz von Neid und Selbstsucht, von Enttäuschung und Verrat. Das Leben und Schaffen dieser wirklich talentierten und interessanten Frau hat mich gefesselt. Gerade in dieser Zeit des Aufbruchs in der Frauen es wahrlich schwer hatten mit den Männern zu konkurrieren. Eine höchst aufregende Zeit in der für Frauen alles möglich schien und doch fast unerreichbar war. Was Gray leistete und schuf, ihre innovativen Ideen haben mich begeistert, dieser aus der Sicht der Protagonistin geschilderte Roman, selbst das kapriziöse Liebesleben und die schwierige Beziehung zu Badovici waren unterhaltsam. Trotzdem hatte ich starke Schwierigkeiten mit der Lektüre. Zeitsprünge, abrupte Szenenwechsel haben mich anfangs ganz schwer in Lesefluss kommen lassen. Der poetische Schreibstil hat mich dermaßen verwirrt, es hat für mich einfach nicht zusammengepasst. Einerseits die Architektin die klare Linien, praktische Möbel einfache und fortschrittliche, avantgardistische Ideen hatte, andererseits dieser poetische Schreibstil, das hat mich abgelenkt. Dementsprechend lange habe ich für die Lektüre gebraucht. Mehr als 20 Seiten am Stück zu lesen war schwer. Ständig bin ich an besonders schwierigen Sätzen hängengeblieben musste sie immer wieder lesen um sie zu begreifen. Was ist wattiertes Licht? Gänge die vor Einsamkeit ermatteten? Oder Aussagen wie: „Ich betrachtete die Boote, sie seufzten schliefen im Schwarz.“ Oder „Wieder einmal zeigte sich meinem geistigen Auge das Elend als mächtiger weißer Tropfen vor dunklem Hintergrund, zäh.“ Verunsichert wusste ich oft nicht was ich in solche Abschnitte hineininterpretieren soll. Vermutlich war es einfach nicht mein Buch. Im letzten Drittel als die Protagonistin über ihre Schwierigkeiten mit Corbusier und die dadurch entstehenden Probleme mit Jean berichtet nahm die Lektüre Fahrt auf, das war mir zu wenig. Insgesamt musste ich mich beim Lesen zum „Dranbleiben“ motivieren. Das bedauere ich, denn obwohl ich bis dato nichts über die multitalentierte Eileen Gray wusste, fand ich ihre Lebensgeschichte sehr interessant. Das Setting fand ich gut beschrieben und auch die Personen waren gut gezeichnet. In einem weniger poetischen Schreibstil hätte mir der Roman gefallen können. Ich empfand den Roman nicht als „Vereinigung“ von Architektur und Poesie sondern eher als „Dissonanz“ dazwischen. Eine Empfehlung an die Leser*innen die sich für die Strömung der Moderne interessieren. Von mir insgesamt 3 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    14.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    E.1027

    Eine tolle und längst überfällige Rezeption der Künstlerin Eileen Gray und ihres Werks. Gleichzeitig ein spannender Roman, der (auch ohne großes Kunstinteresse) die brodelnden Beziehungsgeflechte sowie den gesellschaftlichen Gegenwind einfängt, dem Gray als aufstrebende Pionierin ihrer Zeit ausgesetzt war.

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein fulminantes Werk!

    Und Joséphine Nicolas hat es wieder getan: nach ihrem brillanten Erstling „Tage mit Gatsby“ über Zelda Fitzgerald geht es im „Haus am Meeresufer“ nun um die lang in Vergessenheit geratene Nonkonformistin Eileen Gray, die erste Architektin der Moderne, und ihr in den 1920er Jahren erbautes wunderbares Haus E.1027 in Roquebrune-Cap Martin unweit von Monaco an der Côte d‘Azur, um die besondere Liebe zu Ihrem Gefährten Jean Badovici und um die Widerstände, die einer Frau, die sich erhob und aufbegehrte, seitens der männerdominierten Architekturwelt entgegenschlugen. Wieder hervorragend recherchiert und subtil fiktionalisiert bringt uns dies Werk Eileen Grays tiefgründige Gedankenwelt in solch persönlichster sprachlicher Umsetzung nahe, dass man das Buch nicht zur Seite legen mag. Auf einen Roman über Eileen Gray habe ich schon lange gewartet und nun gibt es ihn so, wie er nicht besser sein kann. Eine unbedingte Empfehlung für Kunst- und Architektur- Enthusiasten —- und für alle, die es noch werden können.

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