Produktbild: Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman
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Wilhelm Genazino

1. Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman

Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman

Gesprochen von
4

10,49 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Wilhelm Genazino

Spieldauer

4 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

16.11.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

73

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742425683

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Wilhelm Genazino

Spieldauer

4 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

16.11.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

73

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742425683

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Im besten Sinne "altmodisch"

Bewertung aus Vaihingen am 01.06.2023

Bewertungsnummer: 1952610

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Altmodisch? Im Beobachten von Details, in den Gedankengängen, in den Überlegungen, Reifungen während der Pubertät, in der Geduld, dem allem sprachlich Raum zu geben. Brilliant! Und was bleibt von den Träumen des 17/18-Jährigen? Außer einer provisorischen kleinen Mietwohnung? Keine Frau, kein Roman. Dafür die Erfahrungen, dass die Realität doch oft weit banaler ist als die Wunschwelt. Und für den reiferen Leser die Erinnerung an diese oberflächliche Schlagerwelt der eigenen Jugend. Absolut lesenswert!!!

Im besten Sinne "altmodisch"

Bewertung aus Vaihingen am 01.06.2023
Bewertungsnummer: 1952610
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Altmodisch? Im Beobachten von Details, in den Gedankengängen, in den Überlegungen, Reifungen während der Pubertät, in der Geduld, dem allem sprachlich Raum zu geben. Brilliant! Und was bleibt von den Träumen des 17/18-Jährigen? Außer einer provisorischen kleinen Mietwohnung? Keine Frau, kein Roman. Dafür die Erfahrungen, dass die Realität doch oft weit banaler ist als die Wunschwelt. Und für den reiferen Leser die Erinnerung an diese oberflächliche Schlagerwelt der eigenen Jugend. Absolut lesenswert!!!

Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman

P. Ritter aus Aschaffenburg am 03.11.2010

Bewertungsnummer: 689696

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wilhelm Genazinos Romane strotzen vor ironisch-dramatischer Schönheit. So auch Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman. Der Autor zeichnet ein liebevoll, detailliertes Bild der 60er Jahre. Nur der junge Weigand will nicht so recht in diese „heile“ Welt passen. Er fliegt mit 17 vom Gymnasium, findet einfach keine Lehrstelle, obwohl ihn seine Mutter unterstützt, wo sie nur kann. Getrieben von ihr stellt er sich in jedem möglichen Unternehmen vor, doch jedes Mal scheitert er an kleinen Hürden und sei es nur an der beschlagenen Kakaoflasche eines Vorgesetzten. Das stört den jungen Mann aber in keinster Weise, denn ihm ist klar das er Romancier werden möchte. Letztendlich findet seine Mutter aber doch eine Stelle für ihn und so schlittert Herr Weigand in ein Doppelleben ab, denn kurz, nachdem er die Stelle in der Spedition angetreten hat, ergattert er einen Posten beim örtlichen Anzeigeblatt. Tagsüber erledigt er von nun an allerhand Handlangertätigkeiten in der Spedition, am Abend besucht er Veranstaltungen für die Zeitung und nachts schreibt er seine Artikel. So begleitet ihn der Leser vom ersten Arbeitstag, über den ersten Kontakt zu „richtigen“ Schriftstellern, hin zum ersten Haschischrausch, bis zum tot seiner unerfüllten Liebe und dem Einzug in die eigene Wohnung. Das schöne an diesem Buch ist, das es so wahr ist. Auch wenn ich die 60er Jahre nicht miterlebt habe, hat mich Genazino auf keiner Seite zweifeln lassen, dass diese Geschichte nicht irgendwann, irgendwo passiert sein könnte. Wenn man Genazino ließt, gleitet man ab, in eine Welt, in der jedes kleine Detail wichtig erscheint und jedes Ereignis eine eigentümliche Schönheit birgt. Man identifiziert sich mit den Charakteren, möchte weinen, wenn sie weinen, schreien wenn ihnen zum Schreien zumute ist und letztendlich, wenn man die letzte Seite gelesen hat, bleibt ein Lächeln übrig.

Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman

P. Ritter aus Aschaffenburg am 03.11.2010
Bewertungsnummer: 689696
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wilhelm Genazinos Romane strotzen vor ironisch-dramatischer Schönheit. So auch Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman. Der Autor zeichnet ein liebevoll, detailliertes Bild der 60er Jahre. Nur der junge Weigand will nicht so recht in diese „heile“ Welt passen. Er fliegt mit 17 vom Gymnasium, findet einfach keine Lehrstelle, obwohl ihn seine Mutter unterstützt, wo sie nur kann. Getrieben von ihr stellt er sich in jedem möglichen Unternehmen vor, doch jedes Mal scheitert er an kleinen Hürden und sei es nur an der beschlagenen Kakaoflasche eines Vorgesetzten. Das stört den jungen Mann aber in keinster Weise, denn ihm ist klar das er Romancier werden möchte. Letztendlich findet seine Mutter aber doch eine Stelle für ihn und so schlittert Herr Weigand in ein Doppelleben ab, denn kurz, nachdem er die Stelle in der Spedition angetreten hat, ergattert er einen Posten beim örtlichen Anzeigeblatt. Tagsüber erledigt er von nun an allerhand Handlangertätigkeiten in der Spedition, am Abend besucht er Veranstaltungen für die Zeitung und nachts schreibt er seine Artikel. So begleitet ihn der Leser vom ersten Arbeitstag, über den ersten Kontakt zu „richtigen“ Schriftstellern, hin zum ersten Haschischrausch, bis zum tot seiner unerfüllten Liebe und dem Einzug in die eigene Wohnung. Das schöne an diesem Buch ist, das es so wahr ist. Auch wenn ich die 60er Jahre nicht miterlebt habe, hat mich Genazino auf keiner Seite zweifeln lassen, dass diese Geschichte nicht irgendwann, irgendwo passiert sein könnte. Wenn man Genazino ließt, gleitet man ab, in eine Welt, in der jedes kleine Detail wichtig erscheint und jedes Ereignis eine eigentümliche Schönheit birgt. Man identifiziert sich mit den Charakteren, möchte weinen, wenn sie weinen, schreien wenn ihnen zum Schreien zumute ist und letztendlich, wenn man die letzte Seite gelesen hat, bleibt ein Lächeln übrig.

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