Produktbild: 12 Grad unter Null

12 Grad unter Null Roman

19

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.04.2023

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

734 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709939956

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

11.04.2023

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

734 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709939956

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  • Bewertung

    5/5

    16.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein eindrucksvolles und präzises Mahnmal

    Das Buch hat mich sehr beeindruckt. Anna Herzig hat hier aus der Gegenwart eine Dystopie gemacht. Eine Geschichte, geschrieben aus dem Leben vieler Frauen, aus der Realität aller Frauen. Dieser kurze Roman spiegelt einen auf die Spitze getriebenen Frauenhass wider. Einen Frauenhass, den wir alle kennen. Der uns in dieser exzessiven Form als Femizid aus den Zeitungen entgegenspringt, auf Social Media unverfroren ins Gesicht gespien oder von der Politik aufgedrängt wird. Das Buch ist eigentlich gar keine Dystopie, es zeigt nur wohin es gehen kann, wenn gewisse Männer ihre Fantasie wahr machen könnten. Anna Herzig zeigt die Gefahren eines zurückschlagenden Patriarchats, das um jeden Zentimeter seiner Pfründe kämpft. Zeigt den unterschwelligen Hass, der an manchen – vielen – Stellen bereits seinen Weg nach oben findet. Wie das in den letzten Jahren von Frauen hart Erkämpfte zurückgedrängt wird – zurück zu einer Abhängigkeit und Hörigkeit. Das Buch warnt, das Buch rüttelt auf, aber es zeigt auch einen Weg auf. Das Ende ist hoffnungsvoll, so lange wir sie nicht vergessen, die Frauensolidarität. Ein starker Roman, kunstvoll und literarisch geschrieben. Es gibt zudem wenige Autor.innen die es verstehen, sich auf so wenigen Seiten so prägnant auszudrücken und ins Schwarze zu treffen. Das Buch ist ein Kunstwerk und ein Mahnmal. Klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles muss perfekt sein

    oder die Dystopie einer Frau in einer Männerwelt. Gibt es perfekt gar nicht? Anna Herzig führt uns in 12 Grad unter Null in die Welt der aller hässlichsten Seiten des Patriarchats. Ein despotischer Vater, die Familie terrorisierend, eine Mutter psychisch und physisch missbraucht, die sich bemüht den Anstrich «heile Welt» aufrecht zu erhalten, um den Ehemann nicht gegen sich und die ältere der beiden Töchter aufzubringen. Ein Gesetzesentwurf läutet auch noch eine neue Zeit im fiktiven Sandburg ein. Er soll den Männern erlauben, alles Geld, das sie je in Frauen investiert haben, von diesen zurückzufordern. Anna Herzog beschreibt den Weg einer Generation von Frauen durch alle Abscheulichkeiten in einer Welt für Männer und von Männern. Ein Buch über Mut, Machtlosigkeit, Zorn und Zerbrechlichkeit das zum Nachdenken anregt. Unbedingt lesen.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    09.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Dystophie, in der Frauen in die Armut getrieben werden

    Meine Meinung: Eine Dystophie, in der Frauen in die Armut getrieben werden Bei dieser Geschichte ist mein Kopfkino gelaufen wie verrückt. Eine Welt, bei der Männer von Frauen Geld fordern können. Für alles, was sie jemals für die Frauen ausgegeben haben. Das alles, weil in dem fiktiven Sandburg ein Gesetz erlassen wurde. Das Weitmannschuldengesetz.. Fast jedes Kapitel beginnt mit *Die Suppe* oder *In Sandburg*. Eine Familie die aus einer Mutter und dem Vater der Töchter besteht. Das Wort Ehemann fällt hier eher nicht. Die Mutter achtet stets darauf, dass die Suppe für den Vater richtig temperiert ist. Elise ist die ältere Tochter. Der Vater ignoriert sie. Das Nesthäckchen Greta bekommt sehr viel Zuwendung vom Vater. Die Mutter und Elise können vor Greta nichts besprechen. Hat sie doch der Vater zu seinen Gunsten getrillt. Erst Jahre später merkt die Greta, dass auch sie keine echte Liebe vom Vater erhalten hat .... Wie der informative Klappentext schon verrät, erwartet Greta ein Kind. Ihr Verlobter Henri nimmt das Gesetz in Anspruch, das Geld von Greta zurück zu fordern, welches er jemals für sie ausgegeben hat. Binnen 14 Tagen muss sie ihre Schuld begleichen ... Der Schreibstil geht runter wie Sahne. Ein ernstes Thema poetisch verpackt. So eine Sprachgewalt vermutet man bei der Thematik nicht. Der geminderte Wert der Frauen hat mich sprachlos gemacht. Dem Vater der Töchter fehlte jeglicher Respekt gegenüber der Mutter. Die Beschreibungen dafür hat die Autorin in einer Art und Weise zu Papier gebracht, wie ich sie niemals zuvor gelesen habe. Das alles soll 2024 passieren. Moment .. wir schreiben gerade das Jahr 2023! Die Tatsache, dass Frauen kontinuierlich in die Armut getrieben werden, ist unfassbar. Nicht nur Greta hat sich gefragt, wo der Mann ist, den sie einst geliebt hat. Wo sind die guten Männer geblieben? Warum werden Frauen nicht geachtet und beschützt? Besonders Gretas Besuch beim Gynäkologen hat mich sprachlos gemacht. Fazit: Bei dieser Dystopie gefriert einem das Blut in den Adern. Auszug aus dem Buch: HAST DU MIT DEINER . MUTTER . FREUNDIN . SCHWESTER . TOCHTER . ARBEITSKOLLEGIN NOCH EINE RECHNUNG OFFEN? MACH SIE FERTIG, DAS GESETZ STEHT HINTER DIR ;=) #FRAUENSCHULDEN #WEITMANNSCHULDENGESETZ (Seite 19) Danke Anna Hertzig. Kleine Anmerkung vonmir: Ich hoffe, dieses Gesetz wird nie im realen Leben in Kraft treten. Mein Mann inspiziert gerade meine überfüllten Bücherregale …….

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    09.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Meine Meinung: Eine Dystophie,…

    Meine Meinung: Eine Dystophie, in der Frauen in die Armut getrieben werden Bei dieser Geschichte ist mein Kopfkino gelaufen wie verrückt. Eine Welt, bei der Männer von Frauen Geld fordern können. Für alles, was sie jemals für die Frauen ausgegeben haben. Das alles, weil in dem fiktiven Sandburg ein Gesetz erlassen wurde. Das Weitmannschuldengesetz.. Fast jedes Kapitel beginnt mit *Die Suppe* oder *In Sandburg*. Eine Familie die aus einer Mutter und dem Vater der Töchter besteht. Das Wort Ehemann fällt hier eher nicht. Die Mutter achtet stets darauf, dass die Suppe für den Vater richtig temperiert ist. Elise ist die ältere Tochter. Der Vater ignoriert sie. Das Nesthäckchen Greta bekommt sehr viel Zuwendung vom Vater. Die Mutter und Elise können vor Greta nichts besprechen. Hat sie doch der Vater zu seinen Gunsten getrillt. Erst Jahre später merkt die Greta, dass auch sie keine echte Liebe vom Vater erhalten hat .... Wie der informative Klappentext schon verrät, erwartet Greta ein Kind. Ihr Verlobter Henri nimmt das Gesetz in Anspruch, das Geld von Greta zurück zu fordern, welches er jemals für sie ausgegeben hat. Binnen 14 Tagen muss sie ihre Schuld begleichen ... Der Schreibstil geht runter wie Sahne. Ein ernstes Thema poetisch verpackt. So eine Sprachgewalt vermutet man bei der Thematik nicht. Der geminderte Wert der Frauen hat mich sprachlos gemacht. Dem Vater der Töchter fehlte jeglicher Respekt gegenüber der Mutter. Die Beschreibungen dafür hat die Autorin in einer Art und Weise zu Papier gebracht, wie ich sie niemals zuvor gelesen habe. Das alles soll 2024 passieren. Moment .. wir schreiben gerade das Jahr 2023! Die Tatsache, dass Frauen kontinuierlich in die Armut getrieben werden, ist unfassbar. Nicht nur Greta hat sich gefragt, wo der Mann ist, den sie einst geliebt hat. Wo sind die guten Männer geblieben? Warum werden Frauen nicht geachtet und beschützt? Besonders Gretas Besuch beim Gynäkologen hat mich sprachlos gemacht. Fazit: Bei dieser Dystopie gefriert einem das Blut in den Adern. Auszug aus dem Buch: HAST DU MIT DEINER . MUTTER . FREUNDIN . SCHWESTER . TOCHTER . ARBEITSKOLLEGIN NOCH EINE RECHNUNG OFFEN? MACH SIE FERTIG, DAS GESETZ STEHT HINTER DIR ;=) #FRAUENSCHULDEN #WEITMANNSCHULDENGESETZ (Seite 19) Danke Anna Hertzig. Kleine Anmerkung vonmir: Ich hoffe, dieses Gesetz wird nie im realen Leben in Kraft treten. Mein Mann inspiziert gerade meine überfüllten Bücherregale …….

  • A.R.

    aus Wien

    5/5

    13.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atemberaubend

    Seit einiger Zeit stand der Roman auf meiner Leseliste und ich muss gestehen, er übertraf all meine Erwartungen. In diesen 140 Seiten stecken Grausamkeit, Realität, Schmerz, und doch ist er voller Liebe. Man fühlt sich, passend zum Titel, wie in einer Kältestarre, während man mehr und mehr über die Personen und Handlungen erfährt, all die verwirrenden doch menschlichen Gefühle, die sie verarbeiten müssen, die schwer einteilbaren Beziehungen, und man taut auch mit ihnen auf. Die Beschreibungen von Gewalt sind brutal in ihrer Knappheit, sie zeigen, wie diese zum Alltag geworden sind. Die Dissoziation der Mutter fühlte sich echt an, so echt, dass es mich schaudern ließ. All die Aspekte von ehelichem Missbrauch, die oft in der Literatur nicht vorkommen, ausgelassen werden oder gar romantisiert werden, sind hier mit vollem Ernst, viel Einfühlungsvermögen und Verständnis behandelt. Viel zu oft werden solche Situationen normalisiert und nicht mit der Sensibilität, die sie verlangen, behandelt. Obwohl das Buch fiktiv ist, stößt es haargenau auf die unschöne Seite unserer Gesellschaft, die sich eingeredet hat, solche Probleme in der Vergangenheit gelassen zu haben. Es hat mich überrascht, wie eindrucksvoll dieser kurze Roman ist und ich kann ihn nur weiterempfehlen, vor allem an alle, die sich für Frauenrechte interessieren und einsetzen.

Kundinnen und Kunden meinen

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