Produktbild: Empusion

Empusion Eine natur(un)heilkundliche Schauergeschichte

6

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.04.2023

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/3,5 cm

Gewicht

509 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1

Originaltitel

Empuzjon

Übersetzt von

Lisa Palmes + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10044-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.04.2023

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/3,5 cm

Gewicht

509 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1

Originaltitel

Empuzjon

Übersetzt von

  • Lisa Palmes
  • Lothar Quinkenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-10044-7

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    4/5

    20.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    gefällig

    Die Autorin lässt such von Thomas Manns Zauberberg inspirieren, um die Geschichte eines jungen Mannes zu erzählen, der an Tuberkulose erkrankt ist und inmitten einer Vielzahl anderer Männer in einem Kurort nach Heilung sucht. Unter diesen Männern, Kranken, Heilenden und Einheimischen, grassieren eine Vielzahl sehr seltsamer Ideen und Ideologien; Dämonen und religiöse Gespenster spielen ebenso eine Rolle wie altertümliche Ansichten über Frauen. Der Roman liest sich mit Gefälligkeit. Mehr aber auch nicht.

  • drawe

    aus Landau

    5/5

    10.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    witzig, originell - und ein wenig düster!

    Ein kleiner Kurort im schlesischen Gebirge kurz vor Ausbruch des I. Weltkrieges: hier verortet die Autorin die Erlebnisse und Beobachtungen ihres jungen Protagonisten. Der Klappentext verrät schon die Nähe zu Thomas Manns „Zauberberg“, die tatsächlich unübersehbar ist. Aber die Autorin gibt dieser Reverenz vor dem Altmeister ihre ganz besondere Färbung. Sie ahmt nicht nach, sondern sie erzählt selbstbewusst eine ganz eigene Geschichte – was man schon am Genre des Schauerromans sieht. Olga Tokarczuk fährt einen großen Reigen an Schauermotiven auf: unerklärliche Todesfälle, zwei hexenartige alte Frauen, geheimnisvolle nächtliche Geräusche, dunkle Andeutungen, irritierende Beobachtungen und einiges mehr, und all das verwebt sie mit den dunklen Sagen und Legenden der Gegend. In einem „Gästehaus für Herren“ sammeln sich die Kranken, darunter der junge Protagonist, ein Student aus Lemberg, der seinem Vater und dessen dringlicher Erziehung zur Männlichkeit entkommen will. Die Bewohner des Gästehauses führen Gespräche über Gott und die Welt, oft unterstützt vom heilsamen Likör „Schwärmerei“, und um was es auch geht: die Gespräche wenden sich den Frauen zu. Auch wenn ihre Ausführungen oft von Husten und Atemnot unterbrochen werden und sie sich nur mit großen Anstrengungen noch weiterbewegen können, so sind sie sich doch einig, dem weiblichen Geschlecht meilenweit überlegen zu sein. Hier versammelt die Autorin mit genussvollem Spott ein ganzes Kaleidoskop an misogynen Urteilen der Philosophiegeschichte. Dieser Gegensatz zwischen Unvermögen und Arroganz gibt dem Roman eine skurrile und heitere Note, auch wenn das Unterschwellig-Düstere-Drohende immer präsent bleibt. Aber es naht Rache. Diesem Männerstammtisch setzt die Autorin eine Schar von weiblichen Dämonen entgegen, den Empusen, die sich wie die Harpyien der griechischen Mythologie im Brausewind nähern und ihr Opfer, bevorzugt einen jungen Mann, mit ihren Klauen zerreißen. Das auserwählte Opfer ist der junge Student, der Klappentext verrät es schon. Wunderbar, wie hier die Erzählinstanz wechselt und ein geheimnisvoller mythischer Wir-Erzähler auftritt, der schließlich auch das letzte Wort hat, und dazu sehr schöne, lyrische Naturbeschreibungen und witzig-originelle Sprachbilder. Insgesamt hat mir die Komposition des Romans hervorragend gefallen: wie der Leser sukzessive das Anders-Sein des Protagonisten entdeckt, wie dieses Anderssein sein Leben rettet und wie er sich schließlich selbstbewusst damit arrangiert. Ein Lese-Genuss!

  • Bewertung

    5/5

    25.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Merkwürdige Todesfälle

    Ich hätte nie gedacht, dass mich diese Geschichte so fasziniert und begeistert, ich glaube ich bin schockverliebt. 'Empusion' von Olga Tokarczuk wurde sprachlich glaube ich einfach genial übersetzt, es ist mystisch, schaurig und unbehaglich und dieser subtile Schauder wird raffiniert gesteigert. Ich musste auch immer wieder schmunzeln, ob der Gedanken und Gespräche der Herren. Die Balance zwischen Ungesagtem und Auserzähltem ist perfekt ausgelotet und macht die Geschichte zu einem reinen Vergnügen.

  • yellowdog

    5/5

    05.05.2023

    eBook (ePUB 3)

    Der Student aus Lemberg

    Der erste ganz neue Roman von Olga Tokarczuk seitdem ihr der Literaturnobelpreis zugesprochen wurde. Die Handlung ist in Schlesien 1913 angesiedelt. Der aus Lemberg stammende Mieczysław Wojnicz hofft auf Heilung in einem Sanatorium. Die Referenz zu Der Zauberberg von Thomas Mann ist beabsichtigt. Das hat seinen Reiz, aber Tokarczuk will auch noch etwas anderes. Für mich möchte ich den Vergleich zwischen den beiden Büchern nicht fortsetzen. Warum sollte man ein Buch gegen dass andere ausspielen. Wojnicz mietet sich in einem naheliegenden Gästehaus für Herren ein. Da ergeben sich Treffen und Gespräche mit anderen Patienten und auch manches rätselhaftes bis absonderliches. Es gibt einiges an philosophischen wie psychologischen Momenten, aber das Geheimnisvolle soll erhalten bleiben. Der Roman entwickelt sich langsam, aber intensiv. Es entfaltet sich viel Atmosphäre. Tokarczuk Sprache hat mich beeindruckt. Ihr Stil besteht aus eindrucksvollen, beobachtenden Beschreibungen, die an vielen Stellen verhalten, aber stimmungsvoll sind.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    4/5

    27.07.2025

    Hörbuch (Audio)

    schön geschrieben

    Die Autorin lässt sich von Thomas Manns Zauberberg inspirieren, um die Geschichte eines jungen Mannes zu erzählen, der an Tuberkulose erkrankt ist und inmitten einer Vielzahl anderer Männer in einem Kurort nach Heilung sucht. Unter diesen Männern: Kranken, Heilenden und Einheimischen, Alte und Junghe, grassieren eine Vielzahl sehr seltsamer Ideen und Ideologien; Dämonen und religiöse Gespenster spielen ebenso eine Rolle wie altertümliche Ansichten über Frauen. Der Roman liest sich mit Gefälligkeit. Mehr aber auch nicht.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

2

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (6)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Empusion