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Die frühen Jahre Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.04.2023

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

255

Maße (L/B/H)

21,8/13,2/2,6 cm

Gewicht

354 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03884-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Einer der besten Romane der ›Wendegeneration‹ über das Aufwachsen im wiedervereinten Deutschland.« ("tip Berlin")
» Den heute kaum noch wahrgenommenen Prägungen der Menschen, die in zwei grundverschiedenen Gesellschaftsystemen lebten und leben gibt der Roman ›Die frühen Jahre‹ eine eindrucksvolle Stimme.« ("WDR 3")
»Felix Stephan beschreibt einen dornenreichen Weg, der von einem gewaltigen
Wertewandel geprägt ist.[...] Nicht alle sind problemlos in der neuen Nachwende-Freiheit angekommen. Dies zeigt [...] „Die frühen Jahre“ auf beeindruckende Weise. Lehrreicher als manches Geschichtsbuch.« ("Lokalkompass")
»intensiver Nachwende-Roman« ("NDR Kultur")
»Die frühen Jahre werden in diesem anrührenden, auch erkenntnisreichen Roman abgehandelt, und man darf gespannt sein auf die mittleren.« ("DIE ZEIT")
»Felix Stephan ist mit ›Die frühen Jahre‹ eine rührende, unterhaltsame Coming of-Age-Geschichte gelungen.« ("Magdeburger Volksstimme")
»Felix Stephan ist ein talentierter und routinierter Erzähler, der für seine Geschichte einen zurückhaltenden, einfachen Ton findet, mit wenigen Strichen lebendige Figuren schafft und es glänzend versteht, sich auf die entscheidenden Schlüsselszenen zu beschränken.« ("Neues Deutschland")
»So spürbar war die Verklemmtheit und Enge der DDR schon lange nicht mehr. Gut, dass es vorbei ist, und verstörend gut, wie Felix Stephan sie festgehalten hat.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Lakonisch und mit feinem Humor erzählt das Romandebüt einen Coming-of-Age Roman von einem, der auszog, um, aus einer regimetreuen Familie stammend, seinen Weg in Zeiten des Umbruchs zu finden.« ("BÜCHERmagazin")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.04.2023

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

255

Maße (L/B/H)

21,8/13,2/2,6 cm

Gewicht

354 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03884-7

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    01.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ganz anderer Blick

    Klare Leseempfehlung! Es ist unterhaltsam geschrieben und eröffnet einen neuen Blick auf Generation der Kinder und Jugendlichen in den Neunzigern in den da noch ganz neuen Bundesländern. Jede und jeder ist in diesem Alter auf der Suche nach Wegen, aber in dieser Zeit fiel jede Richtschnur weg. Die Eltern hatten auch keine Antworten. Dies beschreibt Felix Stephan sehr eindrucksvoll.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    23.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erwachsenwerden

    Die Nachwendejahre. Die Nachwendejahre in einer Familie der dem System Angepassten. Schon für alle anderen waren diese Jahre prägend. Zerfetzten diese Jahre doch die Lebensläufe. Ein großer Teil der Industrie verschwand und damit verschwanden Arbeitsplätze und Einnahmen. Die Systemhörigen hatten da noch ein paar Probleme mehr. Dies kleidet der Autor in eine Coming of age Geschichte, die eigentlich glaubhaft und fesselnd daherkommen müsste. Der Autor ist selbst 1983 geboren, war also 1989 6/7 Jahre alt. Ein Alter, in dem das Verständnis für das momentane Geschehen nicht vorhanden ist. Dies findet sich in der Geschichte wieder. Nur tut diese Geschichte dies nicht. Also fesselnd und interessant gestaltet sein und mich als Leserin in ihren Zauber aufnehmen. Denn dies ist sie für mich nicht. Dies mag an meiner Ostsozialisation hängen. Vielleicht empfindet dies jemand aus den alten Bundesländern anders. Aber die Geschichte der Familie flackert seltsam emotionslos an mir vorbei. Und dies bei diesem Thema. Normalerweise gehen bei diesem Thema bei mir alle Lampen an und ich bin Feuer und Flamme. Nur eben hier nicht. Und sorry. Aber dies ärgert mich etwas!  In mir entwickelt diese Geschichte um eine angepasste Familie der DDR und der kleine Junge, der das Geschehen in der Welt erst etwas staunend betrachtet und später auch mit deutlich mehr Verständnis keinen allzu großen Sog. Ich fühle mich nicht angezündet. Ich lese dies und denke mir so. Nun denn. Was sehr schade ist!  Denn gerade wir Osttanten und Ostonkel haben doch die Pflicht den Menschen in den alten Bundesländern zu vermitteln was diese Übernahme unserer Welt, diese so krasse Abwicklung und Vernichtung unserer Welt und diese Abwertung unserer Lebensleistung, diese Abwertung von uns selbst mit uns gemacht hat. Denn das sollten sie verstehen. Dann passiert es vielleicht nicht, dass man, wenn man mit einem Autokennzeichen der östlichen Welt in der westlichen Welt unterwegs ist, von vermeintlich höhergestellten Menschen als dummer Ossi beschimpft wird. Wobei diese plärrenden Menschen jung waren und den Osten gar nicht kennen konnten, aber dieses Bild sicher von irgendwoher vermittelt bekamen. Zum Fremdschämen und Blutdruck erhöhen.  Dieses Buch hier plätschert aber im Fortlauf der Geschichte, die Charaktere verbleiben für mich farblos. Warum? Ist das die Herkunft der Familie. Denn die dem System der DDR angepassten Menschen erzeugen in mir wenig Mitleid. Dennoch kann ich mich doch auch in solche Charaktere hineinversetzen, versuchen sie empathisch auszuleuchten. Doch dies passiert hier nur ansatzweise. Und ich verbleibe etwas ratlos. Was wollte mir das Buch „Die frühen Jahre“ eigentlich sagen? Wie es einer Familie von dem System der DDR angepassten Menschen nach der Wende erging und wie das Kind der Familie sich entwickelt, der Sohn erwachsen wird und sich vom Althergebrachten distanzieren kann. Ganz nett. Aber kein Feuer und keine Flamme. Was schade ist!

  • kaffeeelse

    aus D

    3/5

    23.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erwachsenwerden Die Nachwendej…

    Erwachsenwerden Die Nachwendejahre. Die Nachwendejahre in einer Familie der dem System Angepassten. Schon für alle anderen waren diese Jahre prägend. Zerfetzten diese Jahre doch die Lebensläufe. Ein großer Teil der Industrie verschwand und damit verschwanden Arbeitsplätze und Einnahmen. Die Systemhörigen hatten da noch ein paar Probleme mehr. Dies kleidet der Autor in eine Coming of age Geschichte, die eigentlich glaubhaft und fesselnd daherkommen müsste. Der Autor ist selbst 1983 geboren, war also 1989 6/7 Jahre alt. Ein Alter, in dem das Verständnis für das momentane Geschehen nicht vorhanden ist. Dies findet sich in der Geschichte wieder. Nur tut diese Geschichte dies nicht. Also fesselnd und interessant gestaltet sein und mich als Leserin in ihren Zauber aufnehmen. Denn dies ist sie für mich nicht. Dies mag an meiner Ostsozialisation hängen. Vielleicht empfindet dies jemand aus den alten Bundesländern anders. Aber die Geschichte der Familie flackert seltsam emotionslos an mir vorbei. Und dies bei diesem Thema. Normalerweise gehen bei diesem Thema bei mir alle Lampen an und ich bin Feuer und Flamme. Nur eben hier nicht. Und sorry. Aber dies ärgert mich etwas! In mir entwickelt diese Geschichte um eine angepasste Familie der DDR und der kleine Junge, der das Geschehen in der Welt erst etwas staunend betrachtet und später auch mit deutlich mehr Verständnis keinen allzu großen Sog. Ich fühle mich nicht angezündet. Ich lese dies und denke mir so. Nun denn. Was sehr schade ist! Denn gerade wir Osttanten und Ostonkel haben doch die Pflicht den Menschen in den alten Bundesländern zu vermitteln was diese Übernahme unserer Welt, diese so krasse Abwicklung und Vernichtung unserer Welt und diese Abwertung unserer Lebensleistung, diese Abwertung von uns selbst mit uns gemacht hat. Denn das sollten sie verstehen. Dann passiert es vielleicht nicht, dass man, wenn man mit einem Autokennzeichen der östlichen Welt in der westlichen Welt unterwegs ist, von vermeintlich höhergestellten Menschen als dummer Ossi beschimpft wird. Wobei diese plärrenden Menschen jung waren und den Osten gar nicht kennen konnten, aber dieses Bild sicher von irgendwoher vermittelt bekamen. Zum Fremdschämen und Blutdruck erhöhen. Dieses Buch hier plätschert aber im Fortlauf der Geschichte, die Charaktere verbleiben für mich farblos. Warum? Ist das die Herkunft der Familie. Denn die dem System der DDR angepassten Menschen erzeugen in mir wenig Mitleid. Dennoch kann ich mich doch auch in solche Charaktere hineinversetzen, versuchen sie empathisch auszuleuchten. Doch dies passiert hier nur ansatzweise. Und ich verbleibe etwas ratlos. Was wollte mir das Buch „Die frühen Jahre“ eigentlich sagen? Wie es einer Familie von dem System der DDR angepassten Menschen nach der Wende erging und wie das Kind der Familie sich entwickelt, der Sohn erwachsen wird und sich vom Althergebrachten distanzieren kann. Ganz nett. Aber kein Feuer und keine Flamme. Was schade ist!

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