Produktbild: Das barfüßige Mädchen

Das barfüßige Mädchen Die Erinnerungen einer Überlebenden – eine Liebeserklärung an das Leben

8

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.01.2023

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

159

Maße (L/B/H)

22,4/13,5/2,2 cm

Gewicht

306 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Il pane perduto

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03994-3

Beschreibung

Rezension

»Ein sehr lesenswertes Buch, das einen noch lange beschäftigt. Gerade auch, weil es von der schwierigen Suche nach dem Überleben berichtet. Danke, möchte man Edith Bruck sagen, danke, dass Sie uns davon erzählen.« ("HaGalil")
»ein sehr beeindruckendes und emotionales Werk« ("Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.01.2023

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

159

Maße (L/B/H)

22,4/13,5/2,2 cm

Gewicht

306 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Il pane perduto

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03994-3

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    4/5

    16.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Edith Bruck beschreibt Ihr schwieriges...

    Edith Bruck beschreibt Ihr schwieriges Leben. Von Ungarn als Jüdin mit der Familie in verschiedene Lager verschleppt und das Märtyrium erlebt. Doch auch nach dieser schrecklichen Zeit wird es nicht einfach in ihrem Leben. Aber sie gibt nicht auf und macht weiter. Beeindruckend!

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    16.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    In dieser Autobiografie der Autorin beschreibt sie ihr Leben. Ihre Kindheit in einem kleinen ungarischen Dorf, sowie ihre Deportation nach Auschwitz lässt sie rückblickend, jedoch ohne Vorwürfe und Wut über die unmenschlichen Ereignisse, nochmals vorbeiziehen. Sie durchläuft mehrere Konzentrationslager bis sie von den Alliierten befreit wird. Ihr Weg führt sie nach Israel, sie fühlt sich hier jedoch fremd. Mit einer Tanzgruppe reist sie durch Europa, bis sie schließlich in Italien eine neue Heimat findet. Dieses Buch hat mich tief beeindruckt. Wie kann ein Mensch, der so viel Leid erfahren hat, ohne Hass und Rachegefühle sein? Unglaublich. Mein Fazit: Dieses Buch von Edith Bruck ist unbedingt lesenswert. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Isa.Literature.Love

    aus Hamburg

    3/5

    20.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einzigartiges Memoir einer Shoah-Überlebenden

    Die Schriftstellerin, Journalistin, Drehbuchautorin und Übersetzerin Edith Bruck hat mit »Das barfüßige Mädchen - Die Erinnerungen einer Überlebenden - eine Liebeserklärung an das Leben« (aus dem übersetzt von Verena von Koskull) ihr berührendes Memoir und Autobiografie geschrieben. Als Kind hat sie die Shoah überlebt und engagiert sich bis heute gegen das Vergessen. Für ihre Werke wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2021 mit dem Verdienstkreuz der BRD für ihr vielfältiges Werk. In ihrem Memoir »Das barfüßige Mädchen« erzählt die Autorin von ihrer Kindheit im ungarischen Dorf, wo sie unbeschwert und Barfuß ihre Kindheit erlebte, bis ihre jüdische Familie und nach Auschwitz deportiert werden. Sie erzählt von ihrer Jugend nach dem Überleben des Konzentrationslagers mit ihren Schwestern, wie sie versucht, sich in Israel ein neues Leben aufzubauen und einer professionellen Tanzgruppe anschließt und, wie sie ihren Weg in ihre neue Heimat Italien findet und eine neue Heimatsprache - Italienisch - findet, auf der sie bis heute all ihre Bücher geschrieben hat und schreibt. Wie viel ihr das Schreiben und Bücher bedeuten, schildert sie ebenfalls in ihrem Buch im Dialog mit ihrer Schwester Judit: »Du hast Bücher, aber keine Kinder«, pflegte Judit bei jedem ihrer Rombesuche zu sagen, als wären meine Bücher nichts dagegen. Bücher sind auch Kinder«, antwortete ich und erntete ihren mitleidigen Blick.« (S.144) Wie alle Zeitzeug:innenberichte und -Biografien von Shoah-Überlebenden finde ich dieses Buch sehr bewegend und mit jedem Zeitzeug:innenbericht lerne ich etwas Neues über diese schreckliche Zeit. In diesem Buch gibt es keine Verweise zu historischen Daten, faktenbasierte Einordnung in den historischen Kontext oder Quellverweise, was ich mir an einigen Stellen gewünscht hätte. Bei diesem Bericht steht die Autobiografie ganz klar im Vordergrund. Ein einzigartiges Buch gegen das Vergessen und eine beeindruckende Biografie einer Shoah-Überlebenden.

  • Isa.Literature.Love

    aus Hamburg

    3/5

    20.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einzigartiges Memoir einer…

    Einzigartiges Memoir einer Shoah-Überlebenden Die Schriftstellerin, Journalistin, Drehbuchautorin und Übersetzerin Edith Bruck hat mit »Das barfüßige Mädchen - Die Erinnerungen einer Überlebenden - eine Liebeserklärung an das Leben« (aus dem übersetzt von Verena von Koskull) ihr berührendes Memoir und Autobiografie geschrieben. Als Kind hat sie die Shoah überlebt und engagiert sich bis heute gegen das Vergessen. Für ihre Werke wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2021 mit dem Verdienstkreuz der BRD für ihr vielfältiges Werk. In ihrem Memoir »Das barfüßige Mädchen« erzählt die Autorin von ihrer Kindheit im ungarischen Dorf, wo sie unbeschwert und Barfuß ihre Kindheit erlebte, bis ihre jüdische Familie und nach Auschwitz deportiert werden. Sie erzählt von ihrer Jugend nach dem Überleben des Konzentrationslagers mit ihren Schwestern, wie sie versucht, sich in Israel ein neues Leben aufzubauen und einer professionellen Tanzgruppe anschließt und, wie sie ihren Weg in ihre neue Heimat Italien findet und eine neue Heimatsprache - Italienisch - findet, auf der sie bis heute all ihre Bücher geschrieben hat und schreibt. Wie viel ihr das Schreiben und Bücher bedeuten, schildert sie ebenfalls in ihrem Buch im Dialog mit ihrer Schwester Judit: »Du hast Bücher, aber keine Kinder«, pflegte Judit bei jedem ihrer Rombesuche zu sagen, als wären meine Bücher nichts dagegen. Bücher sind auch Kinder«, antwortete ich und erntete ihren mitleidigen Blick.« (S.144) Wie alle Zeitzeug:innenberichte und -Biografien von Shoah-Überlebenden finde ich dieses Buch sehr bewegend und mit jedem Zeitzeug:innenbericht lerne ich etwas Neues über diese schreckliche Zeit. In diesem Buch gibt es keine Verweise zu historischen Daten, faktenbasierte Einordnung in den historischen Kontext oder Quellverweise, was ich mir an einigen Stellen gewünscht hätte. Bei diesem Bericht steht die Autobiografie ganz klar im Vordergrund. Ein einzigartiges Buch gegen das Vergessen ️ und eine beeindruckende Biografie einer Shoah-Überlebenden.

  • wiechmann8052

    aus Belm

    3/5

    05.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Lebensgeschichte

    Edith ist ein kleines Mädchen als das Grauen über ihr kleines ungarisches Dorf kommt. Sie ist die Kleinste der Familie hat schon erwachsene Geschwister und ist einfach nur fröhlich und liebenswert. Diese Eigenschaften schützen sie als Jüdin nicht vor der Verfolgung. Die Erwachsenen haben sich viel Mühe gegeben die gefährliche Lage vor dem Kind geheim zu halten. So wächst sie trotz allem unbeschwert auf. Der Unterschied zwischen dem bisherigen Leben und das was kommt könnte nicht größer sein. Die Autorin schreibt ihre Geschichte wie ein Märchen, es war einmal ... Sie behält beim Erzählen eine Distanz zum Geschehen die fast unheimlich ist, Es keine Wut, kein Hass in ihrer Stimme. Mit keinem Wort spricht sie von Rache für ihre ermordeten Angehörigen. Sie überlebt und fängt ein neues Leben und noch eins. Der wesentlichste Zug an ihr, ist ihre Liebenswürdigkeit, man muss diese Frau mögen, Es ist nicht Mut den sie ausstrahlt, sondern Vertrauen in das Leben an sich. Das zieht sich wie ein roter Faden durch ihr weiteres Leben, sie findet neue Menschen mit denen sie glücklich wird. Gleichzeitig ist da diese verstörende Distanz als ob nicht sie dieses Grauen erlebt hat, sondern sie es nur von Hörensagen kennt.

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