Produktbild: Alles wird gut

Alles wird gut Chronik eines vermeidbaren Todes

8

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

03.04.2023

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

829 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455015850

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

03.04.2023

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

829 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455015850

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Realistisches Afrikabild toll geschrieben

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 01.07.2023

Bewertungsnummer: 1971974

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wenn europäische Schriftsteller Romane über Afrika schreiben, besteht die Gefahr, dass das Werk entweder ein klischeehaftes oder ein idealisiertes Bild dieses Kontinents vermittelt. Das großartige an Herrn Polityckis Buch ist neben seiner eindrucksvollen stilistischen Kunst, dass sein Afrika nicht frei von Wiedersprüchen und für den westlichen Leser unangenehmen Wahrheiten ist. Geschrieben in Form einer Art Road Novel handelt es von einem weißen Mann namens Josef Trattner, 47 Jahre und gescheiterter Archäologe, der im Süden von Äthiopien einer schwarzen Frau, Natu, begegnet. Eine Liebesgeschichte? Irgendwie schon und auch wieder nicht. Natu gehört einem der vielen kleinen Völker Äthiopiens an, die in einer Zwischenwelt leben, beeinflusst von der westlichen Kultur, die sie über ihre Handys erleben und den archaischen Traditionen einer Hirten und Nomadengesellschaft. Es geht in der Geschichte auch um die Zerissenheit, die der Kontakt mit der urbanen Lebensweise bei diesen Völkern mit sich bringt. Natu verweigert als erste Frau ihres Clans das Tragen eines Lippentellers und hat möglicherweise ihren Ehemann umgebracht. Sie ist kein armes Opfer sondern eine Frau die sich zu wehren weiß und doch beruht die Beziehung zu Trattner von Anfang an auf Missverständnissen und kulturellen Gräben, die unüberwindbar sind. Wir werden auch mit der Frage konfrontiert, ob der Export westlicher Werte wirklich immer so gut ist wie wir denken. So sagt ein Verwandter von Natu sinngemäß zu Trattner, ihr weckt Wünsche, die niemand hatte und ihr bringt Unordnung in unsere Welt. Ein Roman, der nachdenklich macht und toll geschrieben ist, insbesondere ist die stimmungsvolle Beschreibung der Landschaft zu loben. Ein Afrika Roman der anderen Art, absolut Lesenswert.

Realistisches Afrikabild toll geschrieben

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 01.07.2023
Bewertungsnummer: 1971974
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wenn europäische Schriftsteller Romane über Afrika schreiben, besteht die Gefahr, dass das Werk entweder ein klischeehaftes oder ein idealisiertes Bild dieses Kontinents vermittelt. Das großartige an Herrn Polityckis Buch ist neben seiner eindrucksvollen stilistischen Kunst, dass sein Afrika nicht frei von Wiedersprüchen und für den westlichen Leser unangenehmen Wahrheiten ist. Geschrieben in Form einer Art Road Novel handelt es von einem weißen Mann namens Josef Trattner, 47 Jahre und gescheiterter Archäologe, der im Süden von Äthiopien einer schwarzen Frau, Natu, begegnet. Eine Liebesgeschichte? Irgendwie schon und auch wieder nicht. Natu gehört einem der vielen kleinen Völker Äthiopiens an, die in einer Zwischenwelt leben, beeinflusst von der westlichen Kultur, die sie über ihre Handys erleben und den archaischen Traditionen einer Hirten und Nomadengesellschaft. Es geht in der Geschichte auch um die Zerissenheit, die der Kontakt mit der urbanen Lebensweise bei diesen Völkern mit sich bringt. Natu verweigert als erste Frau ihres Clans das Tragen eines Lippentellers und hat möglicherweise ihren Ehemann umgebracht. Sie ist kein armes Opfer sondern eine Frau die sich zu wehren weiß und doch beruht die Beziehung zu Trattner von Anfang an auf Missverständnissen und kulturellen Gräben, die unüberwindbar sind. Wir werden auch mit der Frage konfrontiert, ob der Export westlicher Werte wirklich immer so gut ist wie wir denken. So sagt ein Verwandter von Natu sinngemäß zu Trattner, ihr weckt Wünsche, die niemand hatte und ihr bringt Unordnung in unsere Welt. Ein Roman, der nachdenklich macht und toll geschrieben ist, insbesondere ist die stimmungsvolle Beschreibung der Landschaft zu loben. Ein Afrika Roman der anderen Art, absolut Lesenswert.

Josef Trattner wird völlig…

bolie aus Langscheid am 25.04.2023

Bewertungsnummer: 2800050

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Josef Trattner wird völlig unverhofft von einer ausgesprochen hübschen Frau untergehakt und über die Straße begleitet. Kurz darauf, er hatte sich noch gar nicht von dieser schönen Überraschung „erholt“, muss er mit ansehen, wie diese Frau misshandelt wird. Nein, eingreifen will er nicht. Zu groß ist die Gefahr, dass er selbst verletzt wird. Und er muss doch möglichst schnell das Land verlassen. Es bahnt sich ein Krieg an, der schon lange vorauszusehen war. In einem Vielvölkerstaat wie Äthiopien gibt es leider immer wieder kriegerische Handlungen und das kommt im Buch „Alles wird gut“ klar zum Ausdruck. Herr Trattner ist für Natu, so heißt die junge Frau, ein außergewöhnlicher Mann. Er ist Weißer. Aus dem Grund wurde sie sofort auf ihn aufmerksam, obwohl ihre Aktion bei den Einheimischen nicht gut ankam. Der Autor beschreibt die Fahrt mit einem klapprigen Wagen durch die weiten Äthiopiens. Gleichzeitig erzählt er, wie die Menschen hier leben, welche Schwierigkeiten sie haben und wie sie mit ihrer Kultur eins sind. Eigentlich verachten sie die Hilfe von Außen. Und trotzdem warten sie darauf und freuen sich über Reisende, die das Land und seine Einwohner begutachten möchten. Kaum ein Urlauber scheut sich davor, selbst die intimsten Verrichtungen der Leute hier zu fotografieren. Nicht nur die Landschaft, auch die Bräuche kennt der Autor Matthias Politycki sehr genau. Jetzt weiß ich, welche Bedeutung diese Lippenplatte hat und warum sie getragen wird. Ebenfalls sieht er schon lange die Gefahren des Internets. Das gibt es erst seit der Wahl des Friedensnobelpreisträgers und Präsidenten Abiy Ahmed. Der befürwortete das WWW und seitdem ist der Weg auch hier frei für Hass und Hetze. Auch wenn mir der Erzählstil des Autors nicht immer zusagte, das Buch gefiel mir trotzdem. Für meinen Geschmack schmückt Herr Politycki seine Erzählungen unnötig aus. Das Wesen der Afrikaner und deren Kultur fing er allerdings perfekt ein. Es ist zu spüren, dass er das Land bestens kennt.

Josef Trattner wird völlig…

bolie aus Langscheid am 25.04.2023
Bewertungsnummer: 2800050
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Josef Trattner wird völlig unverhofft von einer ausgesprochen hübschen Frau untergehakt und über die Straße begleitet. Kurz darauf, er hatte sich noch gar nicht von dieser schönen Überraschung „erholt“, muss er mit ansehen, wie diese Frau misshandelt wird. Nein, eingreifen will er nicht. Zu groß ist die Gefahr, dass er selbst verletzt wird. Und er muss doch möglichst schnell das Land verlassen. Es bahnt sich ein Krieg an, der schon lange vorauszusehen war. In einem Vielvölkerstaat wie Äthiopien gibt es leider immer wieder kriegerische Handlungen und das kommt im Buch „Alles wird gut“ klar zum Ausdruck. Herr Trattner ist für Natu, so heißt die junge Frau, ein außergewöhnlicher Mann. Er ist Weißer. Aus dem Grund wurde sie sofort auf ihn aufmerksam, obwohl ihre Aktion bei den Einheimischen nicht gut ankam. Der Autor beschreibt die Fahrt mit einem klapprigen Wagen durch die weiten Äthiopiens. Gleichzeitig erzählt er, wie die Menschen hier leben, welche Schwierigkeiten sie haben und wie sie mit ihrer Kultur eins sind. Eigentlich verachten sie die Hilfe von Außen. Und trotzdem warten sie darauf und freuen sich über Reisende, die das Land und seine Einwohner begutachten möchten. Kaum ein Urlauber scheut sich davor, selbst die intimsten Verrichtungen der Leute hier zu fotografieren. Nicht nur die Landschaft, auch die Bräuche kennt der Autor Matthias Politycki sehr genau. Jetzt weiß ich, welche Bedeutung diese Lippenplatte hat und warum sie getragen wird. Ebenfalls sieht er schon lange die Gefahren des Internets. Das gibt es erst seit der Wahl des Friedensnobelpreisträgers und Präsidenten Abiy Ahmed. Der befürwortete das WWW und seitdem ist der Weg auch hier frei für Hass und Hetze. Auch wenn mir der Erzählstil des Autors nicht immer zusagte, das Buch gefiel mir trotzdem. Für meinen Geschmack schmückt Herr Politycki seine Erzählungen unnötig aus. Das Wesen der Afrikaner und deren Kultur fing er allerdings perfekt ein. Es ist zu spüren, dass er das Land bestens kennt.

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Alles wird gut

von Matthias Politycki

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