Produktbild: Dunkelblum

Dunkelblum Roman

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13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29749

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.06.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

18,5/12,4/3,1 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77281-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29749

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.06.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

18,5/12,4/3,1 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77281-0

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Beat (also schnon Ü55)

    aus Meilen

    3/5

    28.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Extrem langfädig...

    Also ich fand dieses Buch vor allem mühsam zu lesen, es passiert extrem wenig, das Schweigen ist das zentrale Thema. Und es gibt sehr viele Figuren, die aber eher oberflächlich gezeichnet werden und die salopp daherreden. Gefühlt tausend Mal habe ich gelesen, dass die Vroni so eine Hübsche ist, ok, und jetzt? Das scheinen alle zu denken, aber sonst nicht viel. Es gibt nicht wirklich eine sympathische Figur ausser vielleicht Flocke, die uneheliche Tochter, äh, von wem schon wieder? Es gibt auch keine intelligenten Figuren, die sich mit dem Geheimnis wirklich auseinandersetzen. Das hätte man auch machen können ohne gerade alles zu verraten. Wobei das "furchtbare Verbrechen" schon auf dem Klappentext steht und ziemlich klar ist, was das in etwa sein muss. Und ich weiss immer noch nicht, was wirklich die Beweggründe für diese, tatsächlich an sehr vielen Orten stattgefundenen Taten gewesen sind.

  • Bewertung

    5/5

    08.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf den ersten Blick ist Dunkelblum...

    Auf den ersten Blick ist Dunkelblum ein ganz normales Dorf, doch hinter der idylischen Fassade verbirgt sich ein dunkles Geheimnis das herabreicht in die Abgründe der deutschen Geschichte. Sprachlich grandios geschrieben und ein Plot wie ein Labyrinth. Großartig!

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    19.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geheimnis? Nie gehört!

    Klappentext: „Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter. In den Spätsommertagen des Jahres 1989, während hinter der nahegelegenen Grenze zu Ungarn bereits Hunderte DDR-Flüchtlinge warten, trifft ein rätselhafter Besucher in der Stadt ein. Da geraten die Dinge plötzlich in Bewegung: Auf einer Wiese am Stadtrand wird ein Skelett ausgegraben und eine junge Frau verschwindet. Wie in einem Spuk tauchen Spuren des alten Verbrechens auf – und konfrontieren die Dunkelblumer mit einer Vergangenheit, die sie längst für erledigt hielten.“ Autorin Eva Menasse nimmt den Leser hier mit nach Dunkelblum - ein Ort, in dem ein dunkles Geheimnis von allen gehütet wird…Das dieses Geheimnis irgendwann bricht und an die Oberfläche will, ahnt man und man verfolgt diese Geschichte sehr genau. Menasse hat einen speziellen Sprachstil und Ausdruck. Ich persönlich mag dies sehr und find dies zu ihrer Geschichte mehr als passend, aber ich denke, es wird Leser geben, die sich damit schwer tun. Eva Menasse beleuchtet hier wieder ein Stück Weltpolitik und hält mit vielen Fakten auch einfach nicht hinter‘m Berg. Die Art und Weise wie sie die Bewohner zeichnet und wie sie dieses Geheimnis eingewoben hat, ist großartig. Hier geht es um Schuld und Sühne, um Schweigen und die Frage, ob dies so richtig war und gerechtfertigt. Dieses Geheimnis sitzt auf den Seelen der Dorfbewohner wie ein Fluch und die langsame Auflösung, nicht nur beim Leser, bringt ein gewisses Bild, ein gewisses Licht ins Dunkel. Der Spannungsbogen ist hier enorm und hat mich echt begeistert. Hier steht: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen - was ich nicht sage, kann niemand kennen und wissen, was ich nicht weiß, können andere auch nicht wissen. Dunkelblum nimmt einen ein und man muss gewaltig aufpassen, nicht in die Fänge der Dorfbewohner zu gelangen…Denn hier stellt sich die Frage, was passiert wohl wenn das Geheimnis gelüftet wird?? Ach ja! Welches Geheimnis? Haben Sie etwas von einem Geheimnis gelesen? Doch nicht in Dunkelblum! Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    10.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dunkelblum

    In Dunkelblum, einem österreichischen Grenzstädtchen zu Ungarn, überschneiden sich 1989 die Ereignisse. Der Eiserne Vorhang öffnet sich spürbar. Eine geschichtsbeflissene Studentin verschwindet spurlos. Einige Bauern protestieren gegen die örtliche Wasserversorgung und schließlich wird bei Grabungen in diesem Zusammenhang ein unbekanntes Skelett gefunden. Ein lang gehegtes Geheimnis der alten Dunkelblumer aus „dunkler Zeit“ kommt nach und nach unheilvoll zum Vorschein. Ein spannendes Zeitgemälde und soziales Drama mitten in Europa unter uns, engagiert erzählt von Eva Menasse.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    27.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dunkelblum ist überall, nicht nur im Burgenland

    Dorfromane fluten bereits seit einiger Zeit den Büchermarkt, und spätestens seit Juli Zeehs „Unterleuten“ zeigen sie auch jenseits der Heimeligkeit die Untiefen, die in diesem geschlossenen Mikrokosmos lauern. Seit Generationen schwelende Streitigkeiten, aber auch gravierende Ereignisse, deren Einfluss auf das Miteinander im Endeffekt für das Zusammengehörigkeitsgefühl gegenüber allem Fremden verantwortlich ist. Eva Menasses neuer Roman hat einen realen Hintergrund, auch wenn Dunkelblum ein fiktiver Ort ist (steht stellvertretend für Rechnitz). Aber die Ereignisse in dieser Gemeinde im Burgenland, unweit der ungarischen Grenze, fungieren als Beispiel für eine geografischen Region, die sich als das letzte westliche Bollwerk versteht und in der in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs unzählige Massaker an Zwangsarbeitern verübt wurden. Verscharrt in eilig ausgehobenen Massengräbern. Totgeschwiegen. Aus der kollektiven Erinnerung gestrichen. Verleugnet, verschwiegen und vergessen. Und dennoch eingegraben in die Biografie jedes Einzelnen. Aber die Zeiten ändern sich, 1989 fällt der eiserne Vorhang fällt, die Grenzen nach Osten sind offen, die Vergangenheit hält Einzug in das Leben der Dörfler. Flüchtlinge aus der ehemaligen DDR drängen in die Freiheit, werden mit Tritten und nicht mit offenen Armen empfangen. Eine Studentengruppe aus Wien kümmert sich um den verwahrlosten jüdischen Friedhof, stellt unangenehme Fragen, wie der Besucher aus Übersee. Und plötzlich ist die Vergangenheit wieder präsent. Eine Unzahl von Personen, Stimmen und Meinungen sowie wechselnde Erzählperspektiven stellen hohe Anforderungen an die Leser*in, machen die Lektüre zu Beginn sperrig und verwirrend. Aber je tiefer man in diesen dörflichen Kosmos eintaucht, desto klarer wird die Dynamik innerhalb der Gruppe, der Umgang jedes Einzelnen mit der Schuld, die dieses Dorf in dunklen Zeiten auf sich geladen hat und die bis in die heutige Zeit hineinreicht. Vergangenheitsbewältigung? Fehlanzeige. Dunkelblum ist überall, nicht nur im österreichischen Burgenland.

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