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End of Men Roman

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17,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.07.2023

Verlag

Heyne

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/4,3 cm

Gewicht

572 g

Farbe

Rost

Originaltitel

The End of Men

Übersetzt von

Carola Fischer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-32282-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.07.2023

Verlag

Heyne

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/4,3 cm

Gewicht

572 g

Farbe

Rost

Originaltitel

The End of Men

Übersetzt von

Carola Fischer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-32282-0

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Jessies_Bookieversum

    5/5

    01.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Packend und Nah

    Wir alle haben eine Pandemie überstanden und die Welt war nie wieder so wie zuvor. Auch in diesem Buch greift ein Virus um sich, jedoch ist das Virus nur für das männliche Geschlecht tödlich. Klingt spannend und war noch so viel mehr. Anfangs musste ich mich an den sachlichen Schreibstil gewöhnen, aber als ich mich damit abgefunden hab berührten mich die Worte und Geschichten der Frauen in diesem Buch. Während des Lesens begleitete mich ständig ein bedrückendes Gefühl. Das war gespickt mit ein paar Tränen. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    21.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Achtung Suchtgefahr!

    Dieses Buch habe ich innerhalb weniger Tage buchstäblich weginhaliert. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, was zu Übermüdung am Arbeitsplatz geführt hat. Aber der Schlafmangel hat sich definitiv gelohnt. Das Buch handelt davon, dass ein Virus ausbricht, das 90% aller Männer umbringt. Was auf den ersten Blick für manche vielleicht amüsant klingen mag ist in Wirklichkeit eine sehr tiefgründige und auch sehr traurige Geschichte. Es sterben nämlich nicht nur die schlechten Männer, sondern auch Väter, Ehemänner, Söhne. Die Autorin hat es geschafft, ein realistisch wirkender Zukunftsthriller zu schreiben der wirklich nachdenklich macht. Ausserdem hat Christina Sweeney-Baird den Roman vor der Corona-Pandemie angefangen zu schreiben und wurde dann von den tatsächlichen Ereignissen überholt, was End of Men meines Erachtens nur noch interessanter macht. Grosse Empfehlung meinerseits!

  • Bewertung

    5/5

    26.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnd, spannend und schrecklich realistisch

    Ich habe das Buch innerhalb von drei Tagen weginhaliert. Das erste Kapitel fand ich noch etwas schwierig. Ich habe mich gefragt, was die Sorgen um eine neue Schwangerschaft eines Ehepaares mit dem Weltuntergang zu tun haben könnte. Aber schon ab dem zweiten Kapitel wurde es spannend und wir wurden ins Chaos geworfen. Die Misogynie am Anfang des Buchs ist schrecklich realistisch und gleichzeitig trauriger Alltag jeder Frau. Umso schadenfroh war ich, dass es zumindest teilweise Gerechtigkeit im Buch gab. Es wurde alles sehr realistisch beschreiben, aus mehreren Perspektiven, um einen gleichzeitig Blick in mehrere Bereiche zu werfen. Eine Welt ohne Männer ist eine spannende Vorstellung. Was werden wir Frauen dann machen? Viele Berufe sind primär von Männern besetzt, die daraufhin wegfallen würden und es einen allgemeinen Mangel an Fachkräften gäbe. Gleichzeitig auch mal schön zu lesen, wie eine Welt ohne Angst um die eigene Unversehrtheit aussehen würde. Die eine Szene, als eine verzweifelte Mutter einen männlichen Eindringling allein durch die Androhung, krank sein zu können, ohne den Mann jemals von Angesicht zu Angesicht gesehen zu haben, fand ich sehr amüsant. Auch das Kommentar der Figur: So müssen sich Männer früher gefühlt haben. Dass andere schon bei ihrer bloßen Existenz die Flucht ergreifen würden. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich konnte es teilweise nicht aus der Hand legen. (Noch ein Kapitel, das ist ja nicht so lang. Ach, der nächste Abschnitt kommt gleich, dann lese ich noch weiter.) Klare Empfehlung und 5/5 Sterne

  • Michael Kothe, Autor

    5/5

    29.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Fünf Sterne für eine Welt ohne Männer

    Für Eilige: Die Leseprobe hatte mich neugierig gemacht: Eine Welt ohne Männer! Geht es Christina Sweeny-Baird um die Überbevölkerung, das Problem, das Dan Brown in Inferno angeprangert hat? Beugt sie sich am Ende wie er dem Mainstream? Nein, das hat sie nur einmal angerissen: Der Klimawandel bildet sich zurück, da die Weltbevölkerung im Jahr 2025 auf 55% des bis dahin aktuellen Umfangs zurückgeht. Doch diese Betrachtung ist nicht Gegenstand des Romans. Das Werk lebt von den Gefühlen der Betroffenen, von den Gefühlen der Frauen und von ihren Schicksalen. Wie aber passt das mit dem lockeren, selbstironischen Schreibstil zusammen? Ist die 'andere Hälfte' eine Anspielung auf die 'bessere Hälfte'? Die Ernsthaftigkeit greift ebenso schnell Raum, wie der Leser begreift, dass sich die Welt im Krieg befindet: im Krieg gegen ein tödliches Virus. Inhalt: Im Einzelnen eine Handlung wiederzugeben, fällt mir bei diesem Buch schwer. Sweeny-Baird verfolgt das Schicksal eines halben Dutzends Frauen, die ihre Ehemänner, ihre Söhne und Väter verlieren. Wie gehen sie damit um - versinken sie in Verzweiflung oder in blindem Aktivismus? Oder stellen sie sich der Situation und arbeiten an einer neuen Weltordnung? Die Welt wird anders mit nur einem Zehntel der Männer. Politik, Wirtschaft, Bildung - alles ändert sich für die Gesellschaften. Evakuierungsprogramme, Arbeitszwang, Rationalisierung - alles ändert sich für die Frauen und die wenigen verbliebenen Männer. Manche Schicksale werden erst am Ende des Romans zusammengeführt: im Licht einer neuen Weiblichkeit mit gestiegenem Selbstbewusstsein, mit Erfahrung in neuen Berufen und mit dem eisernen Willen, die Rasse Mensch nicht aussterben zu lassen. Schreibstil: Ein Buch aufgeteilt in gefühlte 100 Kapitel, alle erzählt aus der Ich-Perspektive. Das machte es mir anfangs schwierig zu erkennen, wer die Erzählerinnen dieser Kapitel waren und welche Rolle sie spielten. Raffiniert führt die Autorin im Verlauf des Protokolls die Schicksale, Aufgaben und Gefühle der Frauen zusammen, denn nur wenige Männer schildern ihre Situation. Mit dem Verlauf der Pandemie ändert Sweeny-Baird den Schreibstil. Von der anfänglichen Leichtfüßigkeit und Selbstironie bleibt Schritt für Schritt immer weniger übrig. Die Sprache kennzeichnet paassend die jeweiligen Charaktere, indem sie die Gefühle und Stimmungen treffend formuliert: Verzweiflung klingt anders als Zuversicht und Durchhaltewillen, Resignation anders als Hilfrsbereitschaft, Aggression anders als Verständnis und Aufopferung. Das nimmt dem in Protokollform (Person, Tag der Pandemie seit dem Ausbruch, Ort der jeweiligen Protagonistin) strukturierten Buch jeglichen Anschein nüchterner Berichterstattung, man will, man muss weiterlesen! Die Maschen, in denen die Schicksale miteinander verwoben sind, werden immer enger. Die Gefühle wirken stets authentisch, wodurch die Dramatik betont wird, ohne reißerisch zu wirken. Bilder aus der Kriegs- und Nachkriegszeit machen Die andere Hälfte der Welt sowohl nachvollziehbar als auch dringlich mahnend. Fazit: Nachdem man sich etwa ab Kapitel drei über die Struktur des Buches klargeworden ist, will man es nicht mehr aus der Hand legen. Packend geschrieben bietet es eine Perspektive fernab von heutiger Umweltzerstörung und Überbevölkerung. Einfach eine neue Weltordnung des Matriarchats. Für mich als Leser haben die geschilderten Konsquenzen einer männermordenden Pandemie Hand und Fuß. Trotz aller Dramatik und trotz des sich ändernden Rollenverständnisses hin zur weiblichen Vorherrschaft ist das Buch keine verbittert klingende Abrechnung mit der Dominanz der Männer in Beruf, Wirtschaft und Politik. Es ist eine Alternative, die es gilt ernsthaft und geschlechterneutral zu betrachten. Dadurch, dass die Autorin die ganze Welt in den Fokuss rückt, wird das Buch neben einem Roman zu einer Kritik an unserer heutigen Gewohnheit, nichts als System zu betrachten, sondern alles in manchmal widerstreitenden Subsystemen optimieren zu wollen: Das System als ganzes, die Welt an sich bleibt ohne diese Sicht auf der Strecke. Aber egal, welchen Aspekt der Leser in den Vordergrund stellt: Sweeny-Bairds Die andere Hälfte der Welt ist eine packende und lesenswerte Lektüre.

  • autor.michael-kothe@gmx.de

    5/5

    23.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Fünf Sterne für eine Welt ohne Männer

    ür Eilige: Die Leseprobe hatte mich neugierig gemacht: Eine Welt ohne Männer! Geht es Christina Sweeny-Baird um die Überbevölkerung, das Problem, das Dan Brown in Inferno angeprangert hat? Beugt sie sich am Ende wie er dem Mainstream? Nein, das hat sie nur einmal angerissen: Der Klimawandel bildet sich zurück, da die Weltbevölkerung im Jahr 2025 auf 55% des bis dahin aktuellen Umfangs zurückgeht. Doch diese Betrachtung ist nicht Gegenstand des Romans. Das Werk lebt von den Gefühlen der Betroffenen, von den Gefühlen der Frauen und von ihren Schicksalen. Wie aber passt das mit dem lockeren, selbstironischen Schreibstil zusammen? Ist die 'andere Hälfte' eine Anspielung auf die 'bessere Hälfte'? Die Ernsthaftigkeit greift ebenso schnell Raum, wie der Leser begreift, dass sich die Welt im Krieg befindet: im Krieg gegen ein tödliches Virus. Inhalt: Im Einzelnen eine Handlung wiederzugeben, fällt mir bei diesem Buch schwer. Sweeny-Baird verfolgt das Schicksal eines halben Dutzends Frauen, die ihre Ehemänner, ihre Söhne und Väter verlieren. Wie gehen sie damit um - versinken sie in Verzweiflung oder in blindem Aktivismus? Oder stellen sie sich der Situation und arbeiten an einer neuen Weltordnung? Die Welt wird anders mit nur einem Zehntel der Männer. Politik, Wirtschaft, Bildung - alles ändert sich für die Gesellschaften. Evakuierungsprogramme, Arbeitszwang, Rationalisierung - alles ändert sich für die Frauen und die wenigen verbliebenen Männer. Manche Schicksale werden erst am Ende des Romans zusammengeführt: im Licht einer neuen Weiblichkeit mit gestiegenem Selbstbewusstsein, mit Erfahrung in neuen Berufen und mit dem eisernen Willen, die Rasse Mensch nicht aussterben zu lassen. Schreibstil: Ein Buch aufgeteilt in gefühlte 100 Kapitel, alle erzählt aus der Ich-Perspektive. Das machte es mir anfangs schwierig zu erkennen, wer die Erzählerinnen dieser Kapitel waren und welche Rolle sie spielten. Raffiniert führt die Autorin im Verlauf des Protokolls die Schicksale, Aufgaben und Gefühle der Frauen zusammen, denn nur wenige Männer schildern ihre Situation. Mit dem Verlauf der Pandemie ändert Sweeny-Baird den Schreibstil. Von der anfänglichen Leichtfüßigkeit und Selbstironie bleibt Schritt für Schritt immer weniger übrig. Die Sprache kennzeichnet paassend die jeweiligen Charaktere, indem sie die Gefühle und Stimmungen treffend formuliert: Verzweiflung klingt anders als Zuversicht und Durchhaltewillen, Resignation anders als Hilfrsbereitschaft, Aggression anders als Verständnis und Aufopferung. Das nimmt dem in Protokollform (Person, Tag der Pandemie seit dem Ausbruch, Ort der jeweiligen Protagonistin) strukturierten Buch jeglichen Anschein nüchterner Berichterstattung, man will, man muss weiterlesen! Die Maschen, in denen die Schicksale miteinander verwoben sind, werden immer enger. Die Gefühle wirken stets authentisch, wodurch die Dramatik betont wird, ohne reißerisch zu wirken. Bilder aus der Kriegs- und Nachkriegszeit machen Die andere Hälfte der Welt sowohl nachvollziehbar als auch dringlich mahnend. Fazit: Nachdem man sich etwa ab Kapitel drei über die Struktur des Buches klargeworden ist, will man es nicht mehr aus der Hand legen. Packend geschrieben bietet es eine Perspektive fernab von heutiger Umweltzerstörung und Überbevölkerung. Einfach eine neue Weltordnung des Matriarchats. Für mich als Leser haben die geschilderten Konsquenzen einer männermordenden Pandemie Hand und Fuß. Trotz aller Dramatik und trotz des sich ändernden Rollenverständnisses hin zur weiblichen Vorherrschaft ist das Buch keine verbittert klingende Abrechnung mit der Dominanz der Männer in Beruf, Wirtschaft und Politik. Es ist eine Alternative, die es gilt ernsthaft und geschlechterneutral zu betrachten. Dadurch, dass die Autorin die ganze Welt in den Fokuss rückt, wird das Buch neben einem Roman zu einer Kritik an unserer heutigen Gewohnheit, nichts als System zu betrachten, sondern alles in manchmal widerstreitenden Subsystemen optimieren zu wollen: Das System als ganzes, die Welt an sich bleibt ohne diese Sicht auf der Strecke. Aber egal, welchen Aspekt der Leser in den Vordergrund stellt: Sweeny-Bairds Die andere Hälfte der Welt ist eine packende und lesenswerte Lektüre.

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