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Fünf Tage im Dezember Von Pearl Harbor bis zur Kriegserklärung Hitlers an die USA – Wie sich 1941 das Schicksal der Welt entschied

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2027

Verlag

Pantheon

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,6 cm

Gewicht

587 g

Originaltitel

Five Days in December. How Churchill and Stalin Were Saved by Hitler's Greatest Mistake

Übersetzt von

Klaus-Dieter Schmidt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-55486-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2027

Verlag

Pantheon

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,6 cm

Gewicht

587 g

Originaltitel

Five Days in December. How Churchill and Stalin Were Saved by Hitler's Greatest Mistake

Übersetzt von

Klaus-Dieter Schmidt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-55486-9

Herstelleradresse

Pantheon
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • ws

    aus Markdorf

    5/5

    29.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwiespältig und dennoch…

    Zwiespältig und dennoch absolut lesenswert Die Zwiespältigkeit begründet sich in der Tatsache, dass die Autoren Details im Tagesablauf Churchills, Roosevelts oder auch Hitlers anführen, die sehr wenig bis gar nichts mit den historisch bedeutsamen Entwicklungen und Entscheidungen zu tun haben und so den Text irrelevant aufblähen. Zwar werden auch diese absoluten Nebensächlichkeiten innerhalb der 49 Seiten Anmerkungen belegt. Sie tragen trotzdem sehr wenig zu den bedeutsamen Entwicklungen bei. Die immer wieder mal eingearbeiteten Schilderungen der Schicksale von Menschen, Bürgern jüdischen Glaubens oder auch Zitate aus Briefen von Angehörigen der deutschen Wehrmacht an der Front in Russland hingegen verdeutlichen die generelle Lage, Situation im 'Tausendjährigen Reich', welches nach 12 Jahren glücklicherweise und unwiderruflich unterging. Diese Textpassagen sind meines Erachtens in keiner Weise störend. Im Gegenteil. Was das Buch aber absolut lesenswert macht, das sind die Hintergrundinformationen. Egal unter welchen Gesichtspunkte. Werden die im Land-Lease Act von 1941der es den Vereinigten Staaten ermöglichte, kriegswichtiges Material wie Waffen, Munition, Fahrzeuge, Treibstoffe, Nahrungsmittel, Flugzeuge etc. an die gegen die Achsenmächte (Deutschland, Italien, Japan) kämpfenden Staaten zu liefern durch den japanischen Überfall auf Pearl Harbor beeinträchtigt. Weil den USA der dadurch ausgelöste Krieg gegen die japanische Marine, das japanische Militär deutlich wichtiger ist als der in Europa tobende Krieg? Was bewog die Achsenmächte Hitler-Deutschland, Mussolinis Italien und alle deren bisherigen Verbündete, sich auch mit Japan zu verbünden? Welche utopischen Ziele hatten die so genannten Achsenmächte? Wie gelang es Roosevelt, die bisher isolationistischen USA zu der Zustimmung, in den Krieg in Europa gegen die Achsenmächte einzutreten? Wie gelang es Roosevelt, Hitler in die von ihm (Roosevelt) geschickt aufgebaute Falle zu locken und ihn (Hitler) dazu zu bewegen, den USA den Krieg zu erklären? Nach der in manchen Passagen sich zu sehr in Nebensächlichkeiten verlierenden Schilderung der tatsächlichen Begebenheiten deuten die Autoren auch spekulative Möglichkeiten an, wie sich die Weltgeschichte hätte anders entwickeln können, wenn sich Churchill, Roosevelt, Stalin, Hitler, Mussolini, das Japanische Kaiserreich bei dieser oder jener Entscheidung anders festgelegt hätten. Wie gesagt, Spekulationen, aber deswegen nicht minder bedenkenswert. Und in eben jenen Situationen durchaus im Bereich des Möglichen.

  • Bewertung

    5/5

    26.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besonders lesenswert

    Die Autoren schaffen es, fünf Tage derart detailliert darzustellen, dass man nach der Lektüre nicht mehr mit den gleichen Augen auf die Geschichte sehen kann. Sie arbeiten heraus, dass die Handlungen und Entscheidungen, die heute selbstverständlich und eindeutig erscheinen, alles andere als das waren. Die Informationsasymmetrien werden beeindruckend dargestellt und das politische Geschehen minutiös nachvollzogen. Gleichzeitig schaffen es die Autoren, die Implikationen für die Zivilbevölkerung aufzuzeigen, was zu Recht beklemmend wird. Die Diskrepanz von Propaganda und Abhängigkeiten "hinter den Kulissen" ist besonders faszinierend.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    13.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Am 7. Dezember 1941 löste…

    Am 7. Dezember 1941 löste Japan mit dem Angriff seiner Kampfflugzeuge auf den US-Flottenstützpunkt Pearl Harbor den Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Welt-krieg aus. Bis heute ist umstritten, was Japan mit dem Überfall auf den weit überlegenen Gegner bezweckte – und wie überrascht die USA von dem Angriff tatsächlich waren. Unklar ist auch, warum Adolf Hitler, obwohl die Wehrmacht bereits an mehreren Fronten kämpfte, vier Tage später den USA den Krieg erklärte und diese damit zum Kriegseintritt in Europa zwang. Die beiden Historiker Brendan Simms und Charlie Laderman versuchen auf der Basis bisher wenig bekannter Dokumente und Aufzeichnungen auf diese Fragen eine Antwort zu finden. Zunächst geben die Autoren einen Überblick zur Kriegslage Ende 1941, zur anglo-amerikanischen Hegemonie in der Zwischenkriegszeit und zur Bildung der „Achsenmächte“ (Deutschland, Italien und Japan). Danach folgt eine genaue Einschätzung der Weltlage am Vorabend des Überfalls auf Pearl Harbor. In den folgenden fünf Kapiteln werden die entscheidenden fünf Tage einzeln einer detaillierten Untersuchung unterzogen, wobei die Autoren in einer „globalen Nonstop-Erzählung“ (also Kriegsschauplätze übergreifend) nachvollziehen, was in jenen Tagen geschah. Und das mitunter Stunde für Stunde, manchmal sogar Minute für Minute. Da Großbritannien zwischen dem 7. und 11. Dezember 1941 als einziges Land sowohl im Atlantik als auch im Pazifik Krieg führte, beginnt jeder Tag in London um 0 Uhr. Quer über vier Kontinente werden die Ereignisse simultan geschildert. Das Abschlusskapitel zeigt dann die Weltlage am 12. Dezember und die Autoren resümieren am Ende, dass der Konflikt zwischen den Achsenmächten und den Vereinigten Staaten aus geopolitischen, ökonomischen und ideologischen Gründen unvermeidlich war. Fazit: Eine spannende und anschauliche Lektüre dieser Mikrodarstellung dieser „fünf Tage im Dezember“.

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